LANGENLEBARN 2012

18. Juni 2012

AIRSHOWS, BUNDESHEER, REPORTAGEN

Sikorsky S-70A-42 Black Hawk über dem Fliegerhorst Brumowski © Doppeladler.comSikorsky S-70A-42 Black Hawk über dem Fliegerhorst Brumowski © Doppeladler.com

Am 15. Juni 2012 fand der traditionelle “Tag der offenen Tür” am Fliegerhorst Brumowski in Langenlebarn bei Tulln (NÖ) samt Flugshow und Hangarfest statt. Alle zwei Jahre öffnet der Fliegerhorst seine Pforten. Im Gegensatz zum Jahr 2010 gab es heuer Kaiserwetter.

Auch 2012 gelang es den Organisatoren wieder ein tolles Fliegerfest auf die Beine zu stellen – und das, obwohl den Luftstreitkräften derzeit wenig Grund zum Feiern bleibt. Erst vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass schon wieder Flugzeuge außer Dienst gestellt werden – fünf PC-6 Turbo Porter und drei PC-7 Turbo Trainer wurden an die RUAG verkauft (wir berichteten). In Langenlebarn schmerzt vor allem der Abgang von fünf PC-6, die hier am Fliegerhorst stationiert sind / waren. Die Hallen werden langsam leer. In den letzten Jahren man musste man sich bereits von allen Agusta Bell AB-206A Jet Ranger und den Short SC.7 SRS 3M Skyvan verabschieden. Im Gegenzug sind nur einige altehrwürdige Alouette III nach Langenlebarn verlegt worden, um die AB-206A Flotte bei der Hubschrauberschulung zu ersetzen.

Der “Tag der Schulen”, der in den letzten Jahren am Tag vor der öffentlichen Show für die Schulen der Region veranstaltet wurde, fiel vermutlich Sparvorgaben zum Opfer. Heuer waren in Langenlebarn auch keine Lockheed Hercules C Mk.1P (C-130K), keine Saab 105 Oe und keine Agusta Bell AB-212 vertreten. Im Statik Display bemühte man sich aber erfolgreich mit dem vorhandenen Gerät eine interessante Schau zusammenzustellen.
Das Dynamic Display war – mit Verlaub – ein billiger Abklatsch der Vorführungen der letzten Jahre – ein Sikorsky S-70A-42 Black Hawk, drei Pilatus PC-6 Turbo Porter, zwei Pilatus PC-7 Turbo Trainer, eine Sud-Aviation SA 316B Alouette III und ein Eurofighter Typhoon bildeten das überschaubare Flugprogramm des Bundesheeres. Nicht einmal die am Fliegerhorst stationierten Bell OH-58B Kiowa erhoben sich in die Lüfte.
Was jedoch gezeigt wurde, war natürlich wieder erstklassige Fliegerei – mit Ausnahme des Auftritts des Typhoons vielleicht, den man recht lieblos zwei Mal vorbeifliegen hat lassen. Kein echtes Manöver, kein Nachbrenner. Das Publikum gab der Sparpolitik die Schuld.

Nun aber zu unserer Ausbeute an Bildern. Ein bisschen etwas ist noch zum Bewundern vorhanden – und es wird, wie man sehen kann, meisterlich bewegt. Alle Fotos: © Doppeladler.com

Alle Fotos: © Doppeladler.com

Weiterführende Links:

Unsere umfangreichen Reportagen aus den Vorjahren zeigen eindrucksvoll, dass man heuer beim Flugprogramm etwas kürzer getreten ist:

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