MODELLBAU

Modelle erzählen Geschichte(n). Bitte besuchen Sie doch auch unsere zweite Website – The Modeller! Dort können sie einen Blick auf Österreichs Militärgeschichte durch die Modellbaubrille wagen. Dort finden Sie auch von uns selbst erzeugte Artikel und ausgewählte Spezialitäten – von Modellbauern für Modellbauer.

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FHS Modellbau

 

Modelle erzählen Geschichte(n)

Modellbau ist eine der Möglichkeiten, Militärgeschichte aufzuarbeiten. Eingefleischte Modellbauer werden mit der Zeit auch zu Historikern. Sie bemühen sich, dem Original so weit wie möglich nahezukommen. Und das geht nicht ohne Quellenstudium. Modellbauern gelingt es immer wieder sogar Spezialisten und Systembetreuer zu verblüffen:  Sie kennen jede Schraube an einem Gerät. Sie kennen sogar die Funktionen von jedem Detail. Wie sonst kann man wissen, wo zum Beispiel die Farbe durch den laufenden Gebrauch bis zum Grundmaterial abgescheuert ist. Oder wie Abgasspuren und Ölflecken aussehen. Modell- und Figurenbauer diskutieren auch ausgiebig über jeden Knopf einer Uniform.

Militärisches Gerät steht im Vordergrund.
Die Geräte des Zweiten Weltkrieges sind am häufigsten vertreten. Es gibt fast keinen Panzer, kein Flugzeug oder kein Schiff, dass es nicht als Modellbausatz gibt. Besonders Geräte die bei der Deutschen Wehrmacht in Gebrauch waren, sind oftmals in allen üblichen Maßstäben und sogar mehrmals – von verschiedenen Herstellern – vorhanden. Die Kriegsschauplätze Korea, Vietnam, Nahost, Afghanistan und Kuwait sind weitere Themen. Zunehmend wird in der Geschichte weiter zurückgegangen. Der Erste Weltkrieg wird zum Thema.

Figuren beleben die Szene.
In der Figurenwelt wird die ganze Bandbreite der Kriege vom Altertum bis zu Jetztzeit behandelt. Für jedes Modell gibt es passende Besatzungen. Figuren stellen das richtige Größenverhältnis zu den Geräten her. Zinnfiguren sind ein eigenes Kapitel: Es gibt keinen Bereich menschlichen Lebens, der nicht behandelt wurde. Im breiten Angebot findet man
Spielzeugfiguren, Flachfiguren, vollplastische Figuren sowie qualitativ hochwertige Einzelstücke. Mit dem neuen Gießmaterial Resin und der zunehmenden Modellierkunst gibt es noch präzisere und scharfkantigere Abgüsse.

Die Königsdisziplin: Dioramenbau.
Die oberste Stufe des Modellbaus besetzen die Hersteller von Dioramen. Eine Situation wird in Szene gesetzt. Die Momentaufnahme wird möglichst vorlagengetreu – oft nach Fotos oder historischen Bildern – gestaltet. So kann längst Vergangenes „konserviert“ werden. Ein neuerliches Foto des Dioramas und der Vergleich mit den Originalunterlagen beweist die Qualität.

Funktionsmodelle.
Fernsteuerung und Elektronik machen´s möglich: Modelle bewegen sich vorbildgerecht. Alles funktioniert wie beim Original – nur im kleineren Maßstab. Oftmals müssen bei der Detaillierung Abstriche zugunsten der Beweglichkeit und dem Hantieren gemacht werden. Denn: Was nicht d´rauf ist kann nicht bei Betrieb und Transport abbrechen und verloren
gehen.

Die Modellbau-Industrie.
Zahlreiche Firmen bieten den Modellbauern den „Bausatz ihrer Begierde“. Mit guten alten Modellen und einer Flut von Neuheiten jedes Jahr. Dabei gibt es die Klassiker von Revell, Tamiya, Arifix usw., und jede Menge Newcomer. Besonders im ehemaligen Osten schießen die Betriebe aus dem Boden. Fernost ist sowie eine riesige Hersteller- und Verbraucherregion. Dort, wo die Industrie nicht schnell genug sein kann, bieten Klein- und Kleinstbetriebe eine breite Palette von Modellbausätzen und Zubehör. Das Internet und zahlreiche Zeitschriften tragen zur Information bei. Einige Modellbaufachgeschäfte erweisen sich auch als Fundgrube und Treff von Modellbaufreunden.

Modelle und Figuren von Originalen österreichischer Herkunft.
In diesem Bereich wird das Angebot schon dünner. Dennoch gibt es eine stattliche Reihe von Bauplänen, Modellbausätzen, Figuren und Modellzubehör.

Modelle erzählen Geschichte(n). Grund genug für das Doppeladler-Team eine eigene Seite für „Österreichische Modelle“ zu führen:

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