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Die Little Birds des 160. SOAR (A) basieren im wesentlichen
auf dem OH-6A Cayuse und der erfolgreichen zivilen MD-500/530 Serie. Ursprünglich
stammte der Entwurf von McDonnell-Douglas und Hughes. Mittlerweile sind
jedoch Boeing und MD-Helicopters die Vertragspartner.
Das 160. SOAR (A) nutzt derzeit folgende Varianten:
MH-6H/J Little Bird - leichter Transport-/Mehrzweckhubschrauber
und Aufklärer.
AH-6H/J Little Bird - leichter taktischer Hubschrauber zur Feuerunterstützung
(CAS - close air support).
Schon in Vietnam setzte die US Army den kleinen OH-6 "Loach" zur Aufklärung
ein. Warum sie auch heute noch ihre beste Einheit mit dem Little Bird
ausstattet ist schnell erklärt: Er ist klein, leicht, schnell, wendig
und einfach.
Die Birds können von nahezu überall aus operieren - auch von Fregatten
der US Navy - und auch in den engsten Häuserschluchten landen. Sie sind
auf dem Radar nur schwer zu entdecken und sehr leise.
Drei Little Birds kann man mit wenigen Handgriffen in ein C-130 Herkules
Transportflugzeug verladen. |

dieser AH-6 ist mit zwei 7fach Raketenwerfer bewaffnet.
© Janes
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Betrachtet man die Weiterentwicklung der Little Bird Flotte, so
kann man im wesentlichen drei Generationen feststellen. Einzelne
Versionen sind durch zahlreiche "Missions-Updates" sehr schwer von einander
abzugrenzen.
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Little Birds © MDD
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Die 1. Generation basierte auf dem OH-6A Cayuse der
US Army. Sie wird von einem Allison T-63 mit 252 Wellen-PS angetrieben.
Bei der Aufstellung der Night Stalkers wurden die Typen MH-6B für Transportaufgaben
und EH-6B für Kommandoaufgaben und elektronische Kriegsführung von der
101. Luftlandedivision übernommen. 1982 wurden 10 neu entwickelte leichte
Kampfhubschrauber AH-6C bei den Night Stalkers eingeführt. Diese Hubschrauber
werden heute noch von der Trainings-Kompanie geflogen. Die erste Generation
der Little Birds basierte auf dem OH-6A Cayuse und wurde von einem Allison
T-63 Triebwerk mit 252 WPS (Wellen - PS) angetrieben.
Die 2. Generation basiert auf dem MD-500MG Defender und wurde bereits
1982 eingeführt. Sie wird von einem Allison 250 C20 Triebwerk mit 420
WPS (Wellen -PS) angetrieben. Die MH-6E war mit Planken ausgerüstet, an
denen 2 Schützen sitzen oder ein Schütze liegen konnte. In den späten
80er Jahren wurde ein FLIR nachgerüstet und die Bezeichnung in MH-6H geändert.
Der AH-6F ist der taktische Hubschrauber der 2. Generation, er kann 1984
zu den Night Stalkers.
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ein Little Bird der
3. Generation
Das 160ste testete auch einen NOTAR-Hubschrauber ohne Heckrotor. Er
wurde aber aufgrund der schlechten Leistungsdaten nicht eingeführt.
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Die 3. und derzeit betriebene Generation basiert
auf dem MD-530MG Defender. Das Allison 250 C30 Triebwerk leistet bereits
650 WPS und wird ab den Typen AH-6G und MH-6F verwendet. Die MH/AH-6H
erhalten sind bereits regelmäßig für ein FLIR vorbereitet. Einige
dürften auch heute noch in Dienst stehen und gemischte Verbände mit
der J-Reihe bilden, an deren elektronische Ausstattung sie schrittweise
angepasst werden.
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MH-6J / AH-6J
Die J-Modelle basieren auf dem MD-530F Defender, dem modernsten Typ
der Defender-Serie. Sie sind gegenüber der H-Reihe mit einem integrierten
GPS/Trägheitsnavigationssystem, und einer APR-39A RWR Radarwarnanlage
ausgerüstet. |
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Leichter taktischer Hubschrauber zur Feuerunterstützung
(CAS - close air support).
Entspricht dem MH-6J, von dem er sich im wesentlichen durch seine Zielerfassungs-
und Waffensysteme unterscheidet. |
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ein AH-6J. Mit den kleinen Rädern an den Kufen
kann man den Little Bird einfach über das Flugfeld oder aus Transportflugzeugen
schieben. © Boeing
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Standardausrüstung
siehe MH-6.
Optionale Missionsausstattung
AN/AAQ-16D AESOP
FLIR (Airborne Electro-Optical Special Operations Payload). Vorwertsgerichteter
Infrarotsensor mit integriertem Laserentfernungsmesser bzw. Zielerfassung
für lasergelenkte Waffen (z.B. Hellfire). Die Bilder werden auf VHS-Video
aufgezeichnet.
Litton AIM-1 Lasermarkierungssystem
Ein stabilisiertes
Mastvisier kann am Rotorkopf befestigt werden
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ein AH-6 feuert eine Salve ungelenkter FFAR ab.
© US Army
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Waffensysteme
Standardkonfiguration:
2x M-134 7.62mm
Miniguns mit je 1.500 bis 2.000 Schuss Munition. Das M-134 ist eine luftgekühlte
und elektrisch betriebene 6läufige Gatling-Revolverkanone. Sie kann 2.000
oder 4.000 Schuss/min abgeben und hat eine effektive Reichweite von 1.000m.
Die Magazine enthalten bis zu 2.625 Schuss.
2x M261 Mehrfachraketenwerfer
für 7 ungelenkte 70mm Raketen FFAR (Folding Fin Aerial Rocket)
FFAR gibt es in verschiedenen Ausführungen. Z.B. Hoch-Explosiv (HE) mit
15m Explosionsradius; Anti-Personnel mit 2.200 kleinen Projektilen; mit
kleinem IR-Suchkopf, mit weißem Phosphor, mit Tränengas oder mit MPSM
(Multi-Purpose Sub-Munitions) mit 9 Gefechtsköpfen gegen leichte Panzerfahrzeuge
oder Infanterie. Die 70mm Raketen können aus 100-750 Metern gegen Punktziele
oder aus bis zu 7.000 m gegen Flächenziele eingesetzt werden. Eine Spezialrakete
sorgt für 180 Sekunden IR-Licht! Zusätzliche Raketen können im Inneren
mitgeführt werden (15 Minuten für das Nachladen).
Möglich sind außerdem:
Mehrfachraketenwerfer
für 12 oder 19 (M260) ungelenkte 70mm Raketen (2)
AGM-114 Hellfire
lasergelenkte Panzerabwehrraketen. (2-4) Die Hellfire kann von jedem NATO-Lasermarkierungsgerät
ins Ziel gelenkt werden. Das kann eine tragbare Einheit eines Soldaten,
das eigene oder ein fremdes AESOP FLIR bzw. AIM-1 sein. Die Einsatzreichweite
beträgt 800 bis 8.000m.
12,7 mm Maschinengewehre
M2 (2)
automatische 40
mm Granatwerfer MK-19
AIM-92 ATAS (Air-to-Air
Stinger). IR-Rakete gegen feindliche Flugzeuge und Hubschrauber. (4) |
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das geplante Glas-Cockpit. Für die Little Birds
bedeutet die Einführung des CAAS einen Quantensprung.
© Rockwell-Collins
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Die nächste Kampfwertsteigerung der Little Birds trägt die
Bezeichnung MELB und orientiert sich am neuen MD600. Die M/AH-6M erhalten
ein neues Allison-Triebwerk, einen 6-Blatt Hauptrotor und einen 4-Blatt
Heckrotor. Die Hubschrauber bekommen ein neues Getriebe und die Triebwerkseinläufe
werden modifiziert. Außerdem werden am Rahmen einige Modifikationen vorgenommen,
die Panzerung verstärkt und eine neue Tankanlage installiert. Die Birds
sollen mit mehr Nutzlast schneller, weiter und auch leiser fliegen können.
Der MELB bekommt ein neues Außenlastsystem, das neben Passagieren und
Bordbewaffnung auch Treibstofftanks aufnehmen kann. Das Cockpit wird überarbeitet
und mit einem Head-Up-Display ausgestattet. Die Kommunikations- und Navigationsanlagen
werden auf den neuersten Stand gebracht und ein FLIR der neuersten Generation
montiert. Der AH-6 MELB bekommt außerdem ein integriertes Waffenkontrollsystem.
Er wird standardmäßig auch die Hellfire - Panzerabwehrrakete einsetzen
können. Das Einsatzgewicht des MELB wird von 1.991 kg auf 2.367 kg steigen.
Über 40 solcher Birds sollen von Boeing künftig zur Verfügung
gestellt werden.
Ab 2004 soll Rockwell Collins alle Hubschrauber des Regiments mit einem
völlig neuen, gleichen Avionic-System ausstatten (CAAS - common avionics
architecture system). Die Besatzungen erhalten dadurch viele neue neue
Möglichkeiten und ein besseres Situationsbewusstsein. Die die Wartung
wird erleichtert und die Betriebskosten werden erheblich gesenkt. |
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MH-6 und AH-6. Scott Windjack sehenswerte Umbauten aus Dragons
AH-6J mit Umbaukits der Cobra Company. Zum Baubericht gehts [hier]
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