der Draken als Modell.
Schon ältere Spritzgussbausätze gibt es von Revell, Airfix, Hasegawa und Heller. Alle sind im Maßstab 1/72 und werden leider nicht mehr produziert.
Die besten Bausätze sind wohl jene von Hasegawa, die auch am längsten produziert wurden. Neben einem "normalen" Draken gibt es als Sonderedition auch den Ostarrichi-Draken. Für diese beiden Modelle gibt es einen Umbausatz von IPMS Austria für einen J-35Ö Mk.2 und das Photoätzteilset E-72 von Eduard. Ebenfalls von IPMS Austria gibt es die passenden Decals - siehe unten.
Tipp: Sie suchen Bausätze? Draken und 1/72 in eine Suchmaschine eingeben oder bei Online-Aktionshäusern wie eBay.at suchen.
 
die Basismodelle:
von Hasegawa ist neben dem normalen Draken auch der Ostarrichi-Draken mit entsprechenden Decals in 1:72 erschienen.
RC-Modelle:
Einen Draken fernsteuern? Kein Problem!
Von Nauwa Models Sweden gibt es den Draken im Maßstab 1/8 [Link]
Vom Jet-Team-Liebetrau gibt es den Draken im Maßstab 1/6,9 (2,2m lang). Optional ist sogar ein Dekorbogen für den Ostarrichi-Draken erhältlich! [Link]
 
  vom Hasegawa Draken zum J-35Ö Mk.II
Beschreibung des Umbausatzes für den österreichischen Draken von IPMS Austria.
 
Der Umbausatz für die 1:72 Draken von Hasegawa besteht aus neun Resin- und acht Ätzteilen. Es umfasst einen neuen Heckkonus mit Chaff- und Flare-Dispenser, Radarwarnempfänger, Rumpfrückenteil und und die Pylone für die Sidewinder Lenkwaffen.
die beigelegte Umbauanleitung zeigt am besten den Umfang des Bausatzes.

Bilder vom
Umbausatz von
IPMS Austria:

die Resinteile ...

... und die
Photoätzteile.

 



die Decals für die Austro-Drachen sind schon vor einiger Zeit von IPMS erschienen.

Photoätzteile
in 1:72 gibt es von Eduard - Nr. E-72 180; Saab J-35 Draken


eine perfekte Formation.

Anleitung.
Die folgende Beschreibung von Walter 'BauAir' Bauer bezieht sich auf die Bauanleitung von Hasegawa.

Bauabschnitt 2: Teil A2 wird durch ein neues Teil ersetzt: Die Lufthutze an der linken Seite ist bereits aufgesetzt, eine Vertiefung zur Darstellung des Einlaufes ist vorhanden, auf der rechten Seite ist eine Vertiefung für das geätzte Gitter (Lamellen) des Kühlluftaustrittes (welch ein Wort) vorgesehen.

Bauabschnitt 4: Die hier verwendeten Teile werden vollständig ersetzt: Die Teile E1 und D3 sind bereits zu einem Teil vereinigt. Dieses Teil beinhaltet auch die 4 Dispenser, einen vollständigen Abgaskanal und einen geöffneten Bremsschirmbehälter. Ebenfalls ausgeformt ist die innere Struktur des Tragflächen-Rumpf-Überganges um die Ruder ggf. absenken zu können (leider konnten die Löcher innen nicht geformt werden, die Blechstruktur ist aber vorhanden).
Die seitlichen Dispenser haben das Anschlußblech auch dabei (nicht nur aufgesetzte Klötze). Die unteren Dispenser haben innen die Verbindungsstruktur. Die Klappen des Bremsschirmbehälters liegen einzeln bei. Der Stauraum ist leicht vertieft ausgeformt. Das Teil B9 ist überarbeitet, der Flammenhalter wurde (in mühsamer Kleinarbeit) entfernt und wird durch einen Ätzteil ersetzt. Die Turbinenschaufeln sind somit sichtbar (leider nur bei entsprechendem Lichteinfall - aber sie sind da!). Das Teil A15 ist ebenfalls neu gefertigt, da im Bausatz mit viel zu hoher Wandstärke und im dünnen Außenbereich der Anguß nur unter erheblichen Schwierigkeiten entfernt werden kann. Die Gefahr einer Vernichtung des Teiles A15 ist somit ausgeschlossen worden.

Bauabschnitt 5: Das Bauteil E7 wird ersetzt. Das neue Teil hat den RWR (Radar Warning Reciever) aufgesetzt und die Positionsleuchte ist ebenfalls vorhanden. Zusätzlich ist aus Resin eine Garnitur "Winder-Rails" vorhanden. Der österr. Drachen kann jetzt auch im Modell mit Sidewindern bestückt werden! Am Ätzteilbogen ist auch noch eine Garnitur der Grenzschichtzäunt für die Unterseiten der Teile A3 und A9 vorhanden.

© Bundesheer
ein großartiges Referenzphoto für den Umbausatz. Die Heckpartie, die Grenzschichtzäune und die Startschiene für die Lenkwaffen Sidewinder sind gut zu erkennen.
 
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