Kommando-Luftstreitkräfte
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Am 13. September 1955 wurde formal die Luftabteilung
des Bundesheeres ins Leben gerufen. Doch erst im November trafen die ersten
acht Flugzeuge in Einzelteilen ein - Yak-11 "Moose" und Yak-18
"Max" Schulungsmaschinen - ein Geschenk der Sowjetunion.
Am 9. Dezember 1955 um 10 Uhr hob erstmals ein Flugzeug des Bundesheeres
der Zweiten Republik ab - es handelte sich um die Yak-18 mit der Kennung
3A-AB.
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eine Draken-Rotte
© Bundesheer
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Das folgende Militärluftfahrtregister basiert auf einer
Liste, die 1995 in zwei Ausgaben der ÖFH Nachrichten erschienen ist.
Nach der Datenübernahme wurde sie von uns unter Zuhilfenahme zahlreicher
Quellen auf einen aktuelleren Stand gebracht. Um dieses Verzeichnis korrekt
und aktuell zu bekommen und zu halten sind wir auf Ihre Mithilfe
angewiesen! Außerdem schlägt bei so vielen Zahlen schnell mal
der Fehlerteufel zu.
Senden Sie uns bitte aktuelle Informationen, Korrekturen oder besseres
Bildmaterial zu! Bitte ein Mail an info@doppeladler.com.
Die Militärluftfahrzeuge sind in Flächenflugzeuge und Hubschrauber
unterteilt und jeweils nach der Erstzulassung des Typs beim Bundesheer
geordnet.
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| Kunstflugteams beim Bundesheer. |
Im Register finden sich Hinweise zu den Kunstflugteams, den einzelne
Maschinen angehör(t)en.
1966-1968 "Silver Birds" auf Fouga Magister
1975-1976 "Silver Birds" auf Saab 105
1975-1984 "Karo As" auf Saab 105
1975-1987 und dann wieder ab 1997 "Das Kleeblatt" auf AB-206.
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Die Dienstbezeichnung kann vom Bundesministerium
für Landesverteidigung frei gewählt werden, allerdings muss
eine Verwechslungsgefahr mit Signalen des Funkverkehrs ausgeschlossen
werden.
Bisher wurden hauptsächlich 4-stellige Buchstaben / Zahlen-kombinationen
vergeben, die schwarz oder selten auch weiß vor und nach der Kokarde
angebracht werden.
Im Prinzip werden die Dienstbezeichnungen nach folgenden Schema vergeben:
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| 1. Stelle: |
Die Zahl gibt die Gewichtsklasse des Luftfahrzeugs an.
1: bis 500kg
2: 501-1.250kg
3: 1.251-2.900kg
4: 2.901-4.500kg
5: 4.501-8.500kg
6: 8.501-18.000kg
7: 18.001-36.000kg
8: 36.001-90.000kg
9: über 90.000kg |
| 2. Stelle: |
Der Buchstabe beschreibt die Luftfahrzeug-Kategorie.
Transporthubschrauber: E (Al-III), D (AB-212)
Transportflugzeug: G (PC-6), T (C-130), S (SC-7)
Schulflugzeug: H (PC-7)
Luftraumüberwachungsflugzeug: L (Taifun)
Verbindungshubschrauber: C (OH-58, AB-206)
Mehrzweckhubschrauber: M (S-70A) |
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Kokarde oder manchmal auch Bindestrich |
3. Stelle u.
4. Stelle |
fortlaufende Reihung zur Identifikation des Luftfahrzeugs.
Bei mehr als 24 Luftfahrzeugen des gleichen Typs springt die 3. Stelle
um einen Platz weiter. Z.B. bei der Alouette III von 3E-KZ auf 3E-LA. |
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An obige Regelung wurde sich aber nicht immer gehalten - aus ganz verschiedenen
Gründen. Z.B. wollte man die Abkürzung 3L-MA vermeiden (Leck
mich ...). Oft wurde die Dienstbezeichnung willkürlich festgelegt.
Ist einmal das System verlassen fällt es schwer bei neuen Typen
oder Nachkäufen wieder hineinzukommen.
Ausnahmen:
Das System mit dem Buchstaben in Staffelfarbe, z.B. Yellow H, wurde
von der schwedischen Luftwaffe übernommen und findet sich bei der
Saab 105 und der Saab J 29F. Bei Draken und Saab 105 wurde die
letzten beiden Nummern der Seriennummer mit einbezogen.
Die Saab 105 benutzen folgendes System:
1. Stelle: Anfangsbuchstabe der Farbe - z.B. G für "Green"
2. Stelle: Reihung der Maschinen nach Alphabeth
3. und 4. Stelle: die letzten beiden Stellen der Seriennummer
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