theoderich hat geschrieben: ↑Mi 7. Jan 2026, 05:05
Es gibt keinen "Kill Switch"! Das ist ein von den Medien verbreiteter Mythos. Ein mögliches von außen erzwungenes Grounding der dänischen F-35A könnte effektiv über ALIS und die Mission Data Files erfolgen.
Ob es einen Kill Switch gibt oder nicht, kann niemand sagen, außer der Hersteller. Und der wird tunlichst alles abstreiten - alles andere wäre vertriebliches Harakiri. Das wird dem aktuellen POTUS aber herzlich egal sein, wenns drauf ankommt.
Wie auch immer es technisch gemacht wird - sollte es zu Kriegshandlungen zwischen F-35 Betreiberstaaten und den USA kommen, dann sind die Dinger per Software schneller unbrauchbar, als die Trojaner damals gebraucht haben, um das Holzpferd durchs Stadttor zu schieben.
Oder andersrum gedacht - Welchen Grund hätten die USA, das nicht zu tun und stattdessen lieber die eigenen Kräfte zu gefährden samt Body Count ?
Jeder "Kill Switch" wäre eine potentielle Schwachstelle, die die gegnerische EloKa ausnutzen könnte. Eine Sollbruchstelle in der Panzerung, gewissermaßen. Und deswegen wird es nichts dergleichen geben. Zumal es nichts dergleichen geben muss, dafür sorgt die Systemarchitektur, die darauf getrimmt ist, ständigen Herstellersupport zu verlangen.
Woyzeck hat geschrieben: ↑Sa 10. Jan 2026, 07:22Warum sollte es nicht möglich sein, nur die dänischen Maschinen per Software zu verschlechtern ?
Die F-35A hat 8 Millionen Zeilen Programmcode. Die Peripheriesysteme haben noch einmal 16 Millionen Zeilen. Viel Erfolg, wenn Sie da individuelle "Leistungsminderungen" einbauen wollen!