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ein
österreichischer |
Mit dem S-70A-42 Black Hawk betreibt
das Bundesheer einen der derzeit modernsten Mehrzweck-Transporthubschraubertypen.
Er ist äußerst leistungsfähig, robust und wartungsfreundlich. |
| Die neun
Hubschrauber besitzen die Kennung 6M-BA bis 6M-BI und bilden die erste
Staffel des Fliegerregiments 1, die am Fliegerhorst Brumowsky in Langenlebarn,
Niederösterreich, stationiert ist. Die Black Hawks ersetzten die Hubschrauber vom Typ Agusta Bell 204 B, die nach 36 Betriebsjahren das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hatten und ausgeschieden wurden. |
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Das Aufgabenspektrum
der Black Hawks reicht vom militärischen und zivilen Personal-
und Materialtransport über den Transport von sperrigen und schweren
Gütern bis hin zu Sicherungs- und Rettungseinsätzen im In-
und im Ausland. Durch die besondere Ausstattung der Alpen Hawks sind
Einsätze auch im alpinem Raum, bei Schlechtwetter und in der Nacht
möglich. |
| Einsatz im Hochgebirge. © ÖBH |
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![]() Rettunswinde © Doppeladler.com |
Auf jeder Seite können Lasten bis zu 2.268kg getragen werden. 88m Seil (nicht an allen Maschinen) |
(nicht an allen Maschinen, z.B. 6M-BA) |
das HIRRS. Links im Triebwerksauslass, rechts die Vorderseite. © Doppeladler.com |
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Beim Alpen Hawk findet das 7,62 mm Maschinengewehr MAG von FN Herstal auf der US Lafette M144 als Defensivwaffe Verwendung. Theoretisch wären auch 12,7mm MGs oder Miniguns auf diesen Positionen möglich. Der Black Hawk kann mit einer Vielzahl von Waffensystemen ausgestattet werden - inkl. auch Lenkwaffen gegen Panzer oder feindliche Hubschrauber. Diese Maßnahmen erfordern allerdings erhebliche Umbauten und sind nicht vorgesehen. |
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Farbgebung: einfärbig, entsprechend dem derzeitigen Schema für Hubschrauber. Im Unterschied zu allen anderen Hubschraubertypen beim Bundesheer ist der Black Hawk absolut matt, denn Reflexionen auf glänzenden Oberflächen erleichtern Boden-Luft-Raketen die Zielerfassung. Wartungshinweise: alle auf englisch - dadurch wird die Zusammenarbeit mit fremden Personal bei internationalen Einsätzen erleichtert - 'Interoperability'. |
![]() viele der oben genannten Besonderheiten der Alpen Hawks sind auf diesem Photo von 6M-BB zu erkennen. Auf dem Dach hinter dem Rotorkopf befindet sich der Montagepunkt für das AN/ALQ-144 Infrarot-Störgerät. © ÖBH |
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der 6M-BE am Fliegerhorst Vogler. © BHI |
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| Oben: Skizze eines S-70A Black Hawks. |
| einfache Wartung auch im Feld.
Hier 6M-BC bei einer Übung in Hochfilzen. © hubschrauberstaffel.at |
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| Wartung: Der Black Hawk zeichnet sich durch einen
geringen Wartunsaufwand aus. Große Klappen mit Schnellverschlüssen
und Steighilfen erleichtern den Zugang. Zwischen zwei Generalüberholungen
liegen etwa 6.000 Flugstunden. Sicherheit: Der Black Hawk ist ein besonders robuster Entwurf. Er bietet seinen Insassen guten Schutz bei Abstürzen oder gegen Bodenfeuer. Selbst nach einen Absturz mit einer Sinkrate von 11,6m/s sollen noch 85% des Innenraumes vorhanden sein. Das Kraftstoffsystem des S-70A-42 ist selbstversiegelnd und gut gegen Crashs und den Beschuss aus Handfeuerwaffen geschützt. Der Zellrahmen und die Rotorblätter halten den Beschuss mit 23mm Geschossen stand. Lufttransport: Der Black Hawk kann in Transportflugzeugen, ab der C-130 Herkules, transportiert werden. Dafür kann man den Heckausleger beiklappen (Länge: 12,6 m), den Rotorkopf absenken und die Rotorblätter zusammenfalten. Für den Transport in einer C-130 sind zusätzlich Demontagearbeiten notwendig. |
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![]() ein amerikanischer Black Hawk der SFOR . |
Der Frachtraum ist 3,8m lang; 3,1m breit und 1,4m hoch.
Somit stehen 11,61 m³ Nutzraum zur Verfügung. Der Innenraum ist äußerst variabel und kann jederzeit auf die Bedürfnisse des bevorstehenden Einsatzes angepasst werden. Zwei 1,73 x 1,37m große Schiebetüren ermöglichen einfachen Zugang, bzw. einfaches Ein- und Aussteigen. |
![]() 6M.BB setzt im Rahmen einer Vorführung Jäger ab. © Doppeladler.com |
Personentransport: Bis zu 15 Mann finden neben der
3 köpfigen Crew auf crashsicheren Sitzen platz, die den Aufprall
bei einem Absturz mit abfangen können. 20 Mann können auf kleineren
normalen Sitzen transportiert werden. Notfalls - etwa bei Evakuierungen
- können bis zu 25 Mann im Frachtraum Platz finden. Bei einer Vorführung
in Langenlebarn stiegen 36 Personen aus einem eben gelandeten Hubschrauber
(+3 Mann Crew)! Auch 6 Tragbahren und Sitzplätze für 4 Personen sind möglich. Die Standardkonfiguration beim Bundesheer: Neben Pilot, Copilot und Bordtechniker stehen 15 Sitzplätze zur Verfügung - zwei davon in den Doorgunner Positionen hinter den Schiebefenstern. |
| Lasttransport: im Frachtraum können bis zu 4.700
kg Nutzlast transportiert werden. Dafür können die Sitze entfernt
werden. Am Lasthacken können extern 4.082 kg transportiert werden. Mit einem Black Hawk kann man daher beispielsweise einen Puch G (max. 3.500kg) oder Pinzgauer (max. 3.950kg) transportieren. Zu überlegen wäre die Wiedereinführung der gezogenen Artillerie beim Bundesheer, denn eine 105 mm Haubitze mit 30 Schuss Munition oder eine moderne 155 mm Haubitze sind für Black Hawks kein Problem. Die US Army benutzt sie daher zur schnellen Verlegung ganzer Geschützbatterien. Transportleistung: bei einem Abfluggewicht von 9.979kg können über 4t Last etwa 100km weit oder 3.5t bis zu 450km weit transportiert werden - ganz ohne Zusatztanks. |
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| der 6M.BB - © ÖBH |
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die Hochwasserkatastrophe 2002.
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Brandbekämpfung. In den USA werden Black Hawks auch zum Löschen von Waldbränden eingesetzt. Dem Bundesheer fehlt dazu derzeit das nötige Equipment. In Österreich werden die Typen AB-212 und Alouette III zur Brandbekämpfung eingesetzt. |
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ein frommer Wunsch: ein Infrarot-Nachtsichtgerät (FLIR - forward looking infrared reciever) ist ein unglaublich nützliches Gerät für Such- und Rettungsaufgaben. Außerdem steigert es die Nachtflugtauglichkeit beachtlich. Im Bild: ein FLIR auf einem MH-60L der US Army. |
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der 6M-BB setzt Truppen ab. © Peter Unmuth |
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| IPMS Austria hat im IPMS Panorama März 2003 folgende Projekte angekündigt: Umbaustatz für S-70A-42 in 1/72 und Decals in 1/72, 1/48 und 1/35! Wie weit diese Projekte vorangeschritten sind, ist aber unbekannt. | |
| Zusätzlich zu den oben besprochenen Details sollten Sie beim Bau eines österreichischen Black Hawks folgendes beachten: | |
![]() UH-60L, von Academy, 1/48. |
Das ESSS Außenlasttragesystem ist in vielen Bausätzen
beigelegt. Auchtung: nicht mit dem nach oben gerichteten ETS verwechseln,
dass jeweils nur einen Zusatztank aufnehmen kann! Das Wetterradar ist leicht mit dem Geländefolgeradar der MH-60K der US Spezialeinheiten zu verwechseln! Nur der MH-60L verfügt über das richtige Radom. |
![]() Zurüstsatz aus Resin, von Cobra, 1/48. Auch hier ist ein "falsches" Radargerät dabei. |
Aus der Nähe betrachtet sieht ein Black Hawk nicht
nach einem High Tech Gerät aus. Der Grund dafür sind die auffällig
aufgenieteten Kevlar Panzerplatten und die scheinbar überall (und
besonders im Cockpit) lose herumhängenden Kabelstränge. Die
Nieten sind Rund und abgeflacht, die Cockpitverglasung mit Kreuzschlitzschrauben
befestigt. Das Kevlar wird unter hohen Temperaturen geformt und verzieht
sich beim Abkühlen. Daher passen die Panzerplatten nie wirklich genau
und es entstehen Spalten. Auch die Türen schließen nicht perfekt
mit dem Rumpf ab. Teurere Black Hawks ohne Spalten gibt es nur auf Wunsch. Kevlar ist ein Kunststoff - metallische Abschürfungen kann es auf den wenigsten Stellen geben. Wartungshinweise: Alle Hinweise sind in englischer Sprache ("Interoperability"), es können daher stets die originalen Decals verwendet werden. |
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Dachstein, Juli 2003
© hubschrauberstaffel.at |
Flugshow Airpower03 © Bundesheer |
Übung in Hochfilzen 2003
© hubschrauberstaffel.at |
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6M.BA Hochfilzen 2003
© airpic.ch |
Flugshow Airpower03 © Bundesheer/Gorub |
enge Formation.
© Bundesheer/Tokunaga |
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6M.BC Hochfilzen 2003
© hubschrauberstaffel.at |
Black Hawk im Nebel © hubschrauberstaffel.at |
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