Evaluierungskommission Luftraumüberwachung

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Maschin
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Re: Evaluierungskommission Luftraumüberwachung

Beitrag von Maschin » Mi 19. Jun 2019, 22:19

Is net es Schwammerl der Gründer dieser Linken Plattform!
Ich muss nur lachen wenn ich das lese
https://zackzack.at/2019/06/19/eurofighter/

theoderich
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Re: Evaluierungskommission Luftraumüberwachung

Beitrag von theoderich » Mi 19. Jun 2019, 22:26

Beim Pilz geht's offenbar immer noch etwas schwachsinniger. Mit dieser dümmlichen Propaganda glaubt er wohl Addendum Konkurrenz machen zu können ...
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iceman
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Re: Evaluierungskommission Luftraumüberwachung

Beitrag von iceman » Do 20. Jun 2019, 05:17

Ob da was dran ist?
Die ÖVP hat daraus ihre Konsequenzen gezogen: noch mehr Eurofighter müssen her. Im Hintergrund laufen schon wieder Gespräche mit Airbus und Eurofighter.

Maschin
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Re: Evaluierungskommission Luftraumüberwachung

Beitrag von Maschin » Do 20. Jun 2019, 06:40

iceman hat geschrieben:
Do 20. Jun 2019, 05:17
Ob da was dran ist?
Die ÖVP hat daraus ihre Konsequenzen gezogen: noch mehr Eurofighter müssen her. Im Hintergrund laufen schon wieder Gespräche mit Airbus und Eurofighter.
Nix ist dran. Der Pilz gehört einfach weg mehr nicht!! Und wie du vielleicht ja schon seit Jahren dieses Forum verfolgst oder auch nicht hat seinerzeit eine Kommission festgestellt das 15 EF zu wenig sind. Was ist so schwer zu verstehen das ein Staat wie Österreich mehr wie 15 Kampfjets benötigt?
Der Pilz deckt nicht auf der will nur zerstören. Glaubst was war in den 80er mit den Draken. War gleich dreckig nur gab man ihm damals nicht so die Bühne wie heute.

iceman
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Re: Evaluierungskommission Luftraumüberwachung

Beitrag von iceman » Do 20. Jun 2019, 07:15

Vielleicht sieht der Pilz hier einen Zusammenhang mit dem Ersatz der Saab?

Maschin
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Re: Evaluierungskommission Luftraumüberwachung

Beitrag von Maschin » Do 20. Jun 2019, 08:08

iceman hat geschrieben:
Do 20. Jun 2019, 07:15
Vielleicht sieht der Pilz hier einen Zusammenhang mit dem Ersatz der Saab?
Pilz sieht das Bundesheer und insbesondere die Luftstreitkräfte als Feind und das ganze Theater ist reine Polit Show weil der Typ nur zerstören will. Das ist ein dreckiger Pazifist und mehr nicht.
Und zwecks Saab 105. Der Zug ist abgefahren. Die 105 werden in Dez.2020 fix abgestellt.

iceman
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Re: Evaluierungskommission Luftraumüberwachung

Beitrag von iceman » Do 20. Jun 2019, 09:53

Ersatzlos?

theoderich
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Re: Evaluierungskommission Luftraumüberwachung

Beitrag von theoderich » Do 20. Jun 2019, 10:19

Innerhalb von weniger als eineinhalb Jahren einen Ersatz für die Saab-105OE aufzustellen, ist nicht möglich. Womöglich findet man eine Leasinglösung mit gebrauchten Flugzeugen, aber selbst das wäre in der derzeitigen Situation vieler europäischer Luftstreitkräfte ein Glückstreffer.
  • Untersuchungsausschussprotokoll (1/GO) 25. Sitzung, 12.03.2007 - öffentlicher Teil (62/KOMM)
    Abgeordnete Mag. Dr. Maria Theresia Fekter (ÖVP): Die Geschichte mit der Zwischenlösung: Das heißt, es war dann 2004 absehbar, dass eine Zwischenlösung mit Eurofighter nicht möglich ist. Wie ist man dann weiter vorgegangen?

    Karl Hofer: Dann hat es noch einen intensiven Versuch gegeben, SAAB Draken bis Mitte 2008 zu betreiben, wo es auch Angebotseinholungen gab, was uns das kosten wird. Und ich denke, dass das hier schon damals besprochen wurde, dass das ein sehr teures Angebot war, das wir uns nicht leisten wollten und nicht leisten konnten. Und daher haben wir die Entscheidung getroffen, den Betrieb des SAAB Drakens mit Ende 2005 einzustellen und eine andere Übergangslösung ins Auge zu fassen.

    Und zu dem damaligen Zeitpunkt – das ist eben erstes Quartal 2004 gewesen, ich glaube, konkret war das im Februar – hat sich dann die Möglichkeit der Anmietung der Schweizer F-5 ergeben.

    Abgeordnete Mag. Dr. Maria Theresia Fekter (ÖVP): Wie ist man auf die Schweizer Lösung gekommen?

    Karl Hofer: Ich denke, da müssen Sie den Herrn Ex-Bundesminister Platter fragen, der hier die Kontakte zu seiner Amtskollegin in der Schweiz hatte. Wie das konkret abgelaufen ist, kann ich nicht sagen. Ich weiß nur, dass es hier auf Ebene Minister zu Minister die Kontakte gegeben hat.
    Abgeordnete Mag. Dr. Maria Theresia Fekter (ÖVP): Es ist ja dann auf Grund des verspäteten Vertragsabschlusses und der Entscheidung im Regierungsübereinkommen, die Lieferung erst mit 2007 anzupeilen, zur Zwischenlösungsnotwendigkeit gekommen. Das hat ja schon der Kollege Kogler hinterfragt, dass uns die Core Nations nicht wirklich großzügig ihre Flieger zur Verfügung gestellt haben.

    Ab wann wusste man, dass man eigentlich die Schweiz um die F-5 bittet?

    Mag. Erich Wolf: Das ist ein Vorgang, den ich nur mehr vom Ergebnis her kennengelernt habe, wo eben die Entscheidung – mir erinnerlich – auf Ministerebene, zwischen Schmid und Platter gefallen ist, wo eben dieses Projekt mit der Schweiz angegangen wurde. Es hat keine Vorverhandlungen auf Spezialistenebene davor gegeben. – Ich meine nach meinem Wissen, also ich kenne keine.

    Abgeordnete Mag. Dr. Maria Theresia Fekter (ÖVP): Und wie ist Ihre Abteilung oder überhaupt die Luftwaffe damit umgegangen, dass man jetzt plötzlich F-5 hat – im Hinblick auf Umstellung, Schulung et cetera?

    Mag. Erich Wolf: Wir haben natürlich eine Beurteilung anstellen müssen, ob das in dieser Zeit machbar ist. Diese Untersuchung ist aber auch unter der Leitung des Ministeriums erfolgt. Zuständig war die Projektgruppe Eurofighter, die ja im Verband des Rüstungsstabes agiert oder angesiedelt ist. Soweit es erforderlich war, die Fragen Technikerausbildung, Pilotenausbildung zu relevieren, sind die Spezialisten der Luftstreitkräfte herangezogen worden. Die Verantwortung ist aber ausschließlich bei der Projektgruppe gelegen.
    Abgeordneter Mag. Gernot Darmann (BZÖ): Sie haben vorhin auch gesagt, dass auf der Ministerebene dann die Entscheidung für die F-5 als Zwischenlösung gefallen ist.

    Wie schätzen Sie die Kosten dieser Zwischenlösung ein, falls Sie da Informationen haben?

    Mag. Erich Wolf: Meinem Informationsstand nach werden diese Kosten etwa 70 Millionen € betragen für den Betrieb in der Dauer von vier Jahren für diese 4 800 Flugstunden, 5 000 Flugstunden, ich korrigiere mich. Und das beinhaltet die komplette Materialerhaltung und auch die Mietkosten letzten Endes, wobei die Materialerhaltung ja schwergewichtsmäßig in der Schweiz wahrgenommen wird, jedenfalls die höheren Materialerhaltungsebenen und auch die entsprechende Unterstützung vor Ort gegeben ist.

    Abgeordneter Mag. Gernot Darmann (BZÖ): Wie hat sich diese F-5 Zwischenlösung bewährt?

    Mag. Erich Wolf: Meines Erachtens hat sie sich sehr gut bewährt und ist ein sehr erfolgreiches Projekt.
    https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XX ... ndex.shtml

opticartini
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Re: Evaluierungskommission Luftraumüberwachung

Beitrag von opticartini » Do 20. Jun 2019, 14:34

Weils gerade dazupasst: Die Schweizer haben vor einigen Jahren einen Teil ihrer F-5 and die US-Navy verkauft, welche die Dinger zum Training und als Feinddarsteller benutzen.

<< Die Schweiz verkaufte 44 der ausgemusterten F5-Kampjets zum Stückpreis von 500'000 Dollar an die Luftwaffe der amerikanischen Seestreitkräfte. Der Kauf war ein «geschickter strategischer und günstiger Zug», so das Urteil der Navy. Nicht nur das: Die Schweizer Maschinen sind den amerikanischen F5 technisch überlegen, weshalb sie noch bis 2025 in Betrieb bleiben sollen. >>
https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/US ... y/19243279

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Doppeladler
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Re: Evaluierungskommission Luftraumüberwachung

Beitrag von Doppeladler » So 23. Jun 2019, 08:01

Das "Profil" hat anscheinend den Bericht der Kommission und zitiert daraus wie folgt:
Verteidigungsministerium: Der geheime Bericht der Kunasek-Kommission

profil zitiert in seiner aktuellen Ausgabe aus dem bisher unter Verschluss gehaltenen Bericht der von Verteidigungsminister a. D. Mario Kunasek (FPÖ) 2018 eingesetzten „Evaluierungskommission aktive Luftraumüberwachung“. Die Kommission leitete aus 40 „Planungsvarianten“ am Ende drei „Handlungsoptionen“ ab, welche sie als „verteidigungspolitisch vorteilhaft“ erachtet. In zwei der drei Szenarien spielt der Eurofighter „Typhoon“ weiterhin eine zentrale Rolle, im dritten der „JAS39 Gripen“ des schwedischen Herstellers Saab (im Bericht ist nur von einer „europäischen Alternativflotte“ die Rede, gemeint ist nach profil-Recherchen aber der „Gripen“).

Kosten von bis zu fünf Milliarden Euro
Unabhängig davon wird in allen drei Szenarien mit der Anschaffung von Unterschall-Schulungsflugzeugen („Jet-Trainer“) als Ersatz für die Saab „105“-Flotte kalkuliert. So werden beispielsweise unter der Annahme einer Aufrüstung der 15 bestehenden „Typhoon“-Einsitzer, der Anschaffung von drei gebrauchten -Doppelsitzern sowie zehn „High Efficiency Trainer“-Schulungsjets für einen Zeitraum von 20 Jahren Aufwendungen (Investitionen, Betrieb und Personal) von insgesamt 4,2 bis 4,8 Milliarden Euro veranschlagt. Der Umstieg auf 28 gänzlich neue Flugzeuge (15 „Gripen“-Einsitzer, drei Doppelsitzer, zehn Trainer) würde, auf 20 Jahre gerechnet, im Wesentlichen gleich viel kosten, weil der „Typhoon“ im Betrieb teurer ist als der „Gripen“. Die Aufwendungen liegen hier laut Kunasek-Kommission in einer Größenordnung zwischen 4,2 und fünf Milliarden Euro.
https://www.profil.at/wirtschaft/berich ... n-10835547

18 Abfangjäger + 10 HET-Trainer
Der Preisunterschied zwischen EF und der „europäischen Alternativflotte“ ist sicher unterschätzt. Die Einführung eines neuen Systems kostet sicher deutlich mehr als das Upgrade sowie die Doppelsitzer des EF. Gripen E/F ist außerdem noch nicht verfügbar, sodass es um die weniger leistungsfähige C/D geht, die z.B. in der Schweiz gar nicht antreten durfte.
Ein HET-Trainer (falls die Terminologie im Artikel stimmt) ist für die Luftraumüberwachung viel weniger geeignet als etwa eine M-346 Master und weniger leistungsstark als die Saab 105 Oe. Typischer Vertreter ist die M-345.
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