Entwicklungen Fliegerabwehr

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theoderich
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Re: Entwicklungen Fliegerabwehr

Beitrag von theoderich »

Untergliederung 14 Militärische Angelegenheiten (37/SABBA)
3. Welche Kosten sind Ihrem Ressort bisher aufgrund der Teilnahme an der European Sky Shield Initiative (ESSI) entstanden?
4. Welche Kosten werden im Zeitraum des geplanten BFR bis 2031 aufgrund der Teilnahme an der European Sky Shield Initiative (ESSI) entstehen, aufgegliedert auf die einzelnen Maßnahmen bzw. Beschaffungen?
  • Zu 3 und 4:

    Bisher sind aufgrund der Teilnahme an der European Sky Shield Initiative (ESSI) keine Kosten entstanden. Die Planungen in diesem Bereich sind noch nicht abgeschlossen, weshalb auch im Zeitraum des geplanten BFR bis 2031 noch keine konkreten Aussagen zu Kosten getroffen werden können.
1. Welche konkreten Leistungen umfasst das im Landesverteidigungsbericht genannte Projektvolumen von mehr als 2,5 Milliarden Euro für die Flugabwehr mittlerer Reichweite, insbesondere hinsichtlich Systeme, Sensoren, Effektoren, Munition, Infrastruktur, Ausbildung, Ersatzteile sowie Betriebs- und Wartungsleistungen?
  • Zu 1:

    Derzeit findet die finale Bearbeitung der Beschaffungsreife gemäß der Richtlinie für Beschaffungen statt. In Folge wird ein Vergabeprozess mit der definierten Leistung gestartet, welcher mit einem Zuschlag und den entsprechenden Vertragsverhandlungen fortgesetzt wird. Aufgrund dieses Prozessstatus können derzeit noch keine konkreten Zahlen genannt werden. Da die bodengebundene Luftabwehr mittlere Reichweite (MRAD) eine neue Fähigkeit für das Österreichische Bundesheer (ÖBH) darstellt, sind sämtliche erforderlichen Grundvoraussetzungen für den Betrieb des Waffensystems herzustellen. Die angesprochenen Leistungen sind wesentlicher Vertragsverhandlungspunkt für das Waffensystem MRAD.
2. Welche weiteren Ausbauschritte sind über die im Landesverteidigungsbericht genannte „ Anfangsausstattung" der Flugabwehr mittlerer Reichweite hinaus vorgesehen?

a. Welche zusätzlichen finanziellen Auswirkungen werden dafür derzeit angenommen?
  • Zu 2 und 2a:

    Bei der fachlich zuständigen Abteilung meines Ressorts, der WSM, liegen aktuell Folgemaßnahmen im Bereich der Drohnenabwehr im VSHORAD (Kurzdistanz) Bereich auf, welche nach Vergabezuschlag der (elektronischen) Drohnenabwehr eingeleitet werden sollen. Grund dieser zeitlichen Staffelung ist es, dass die Fähigkeiten/Systeme der kinetischen Drohnenabwehr in den Systemaufbau der elektronischen Drohnenabwehr unmittelbar in deren Systemarchitektur integrierbar sind. Exakte Zahlen können daher erst nach der Systemfestlegung elektronische Drohnenabwehr genannt werden.
https://www.parlament.gv.at/gegenstand/XXVIII/SABBA/37

theoderich hat geschrieben: Fr 3. Apr 2026, 11:57Ergänzend wird mit dem Passive Emitter Tracker (PET) ein System eingeführt, das elektromagnetische Emissionen erkennt und somit die Aufklärungsfähigkeiten des Bundesheeres noch weiter verbessert.

Čeští specialisté prověřili systém DPET v rakouských horách

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Die Übung fand im Grazer Bergland, auf der Brandlucken, statt. Hier die Stellung mit dem containerbasierten DPET:

https://www.google.com/maps/place/47%C2 ... FQAw%3D%3D

Hier die Stellung mit dem semi-mobilen DPET (Sommeralm):

https://www.google.com/maps/place/47%C2 ... FQAw%3D%3D

Die dritte Stellung mit dem Container lag am Rabenwaldkogel, beim Gasthof Falkenbauer, in der Gemeinde Anger (Bezirk Weiz):

https://www.google.com/maps/place/47%C2 ... FQAw%3D%3D

In den Bergen der österreichischen Steiermark, wo unwegsames Gelände den Transport von Ausrüstung und die Ausbreitung elektromagnetischer Signale erschwert, testeten tschechische Soldaten die Leistungsfähigkeit des passiven Überwachungssystems DPET. Die gemeinsame tschechisch-österreichische Übung bestätigte, dass das System schnell verlegt, an spezifische Bedingungen angepasst und auch an schwer zugänglichen Orten eingesetzt werden kann.

Die Übung fand Mitte Juni in der Steiermark statt. Ein Team von Soldaten des 532. Bataillons für Elektronische Kampfführung des 53. Aufklärungs- und Elektronischen Kampfführungsregiments reiste mit dem passiven Ortungssystem DPET nach Österreich. Dieses Gerät zur elektromagnetischen Kampfführung ermöglicht die Suche und Verfolgung von Quellen elektromagnetischer Strahlung, ohne selbst aktiv Signale auszusenden.
Die Übung wurde auf österreichisches Interesse hin durchgeführt, die Leistungsfähigkeit des Systems besser kennenzulernen und seine Einsatzmöglichkeiten in einem Umfeld zu überprüfen, das sich deutlich von den üblichen Trainingsbedingungen in Tschechien unterscheidet. Hauptziel war es, in der Praxis zu testen, wie die Ausrüstung und ihre Bediener mit anspruchsvollen Bewegungen, begrenzter Verfügbarkeit von Positionen und dem Einfluss von Gebirgsgelände auf die Ausbreitung elektromagnetischer Signale zurechtkommen.
Die österreichische Seite leistete während der Übung logistische Unterstützung und ihre Experten beobachteten die Arbeit der tschechischen Spezialisten direkt vor Ort. Dadurch konnten sie sich ein praktisches Bild von der Vorbereitung, dem Transport und dem Einsatz des Systems unter schwierigen Bedingungen machen.

Die Übung umfasste auch Expertengespräche über elektromagnetische Kriegsführung, Möglichkeiten für weitere gemeinsame Ausbildung und den Erfahrungsaustausch zwischen den beiden Armeen. Vertreter der Verteidigungsindustrie beteiligten sich ebenfalls an der Veranstaltung, leisteten technische Unterstützung und wirkten an den Expertengesprächen mit.
https://acr.mo.gov.cz/informacni-servis ... 8Q5glctDIw

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https://www.facebook.com/share/p/17mxkT1f9s/
theoderich
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Re: Entwicklungen Fliegerabwehr

Beitrag von theoderich »


https://bsky.app/profile/bundesheerbaue ... xwyrpunk2x

Im Hintergrund schemenhaft ein MRAD-Werfer, für die es nicht annähernd genug Geld gibt, und ein LRAD-Werfer, für die es nie Geld geben wird.
theoderich
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Re: Entwicklungen Fliegerabwehr

Beitrag von theoderich »

Im Rahmen des Sommerministerrats erhielten die Teilnehmer in der Schwarzenberg-Kaserne in Wals-Siezenheim einen Einblick in die Fähigkeiten der österreichischen Luftstreitkräfte.

Air Chief Generalmajor Promberger und Brigadier Hofer präsentierten verschiedene Systeme der aktiven und passiven Luftraumüberwachung. Ein besonderes Highlight war die Vorführung der neuen Einheit zur Drohnenabwehr, die ihre Fähigkeiten eindrucksvoll demonstrierte.

Im anschließenden Vortrag zeigte Generalmajor Promberger auf, welche Anforderungen die Luftraumüberwachung künftig erfüllen muss, um den Schutz des österreichischen Luftraums weiterhin sicherzustellen.
https://www.facebook.com/share/14h6Bg4wsh7/

https://de.linkedin.com/posts/gerfried- ... 64672-mgJn
theoderich
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Re: Entwicklungen Fliegerabwehr

Beitrag von theoderich »

Deutscher Schutzschirm
Österreich sollte sich nicht auf Arrow 3 verlassen

https://www.krone.at/4249017


Mit Formulierungen und Grafiken, die einen völlig falschen Eindruck vermitteln:
Deutschland plant ein weitreichendes System über Europa, das vor angreifenden Raketen schützen soll.
Mit der Inbetriebnahme in Deutschland ab 2030 würde das österreichische Staatsgebiet gänzlich unter den deutschen Schutzschirm passen (siehe Grafik unten). Kann das neutrale Österreich bei seiner Verteidigung also wieder Trittbrett fahren und sich eine eigene Raketenabwehr gegen ballistische Gefahren aus Terrorstaaten sparen?

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Wolfgang
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Re: Entwicklungen Fliegerabwehr

Beitrag von Wolfgang »

Wie plant das ÖBH eigentlich den Eigenschutz unserer möglichen GBAD kurzer, mittlerer und langer??? Reichweite vor Drohnen im Nahbereich bzw. Kleinstdrohnen zu schützen. Oder wird das nicht überlegt. Werden unsere Startfahrzeuge und Radar von einer 100 Euro Drohne außer Gefecht gesetzt die ein Verrückter im Nahbereich in die Luft bringt.?!
Phoenix
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Re: Entwicklungen Fliegerabwehr

Beitrag von Phoenix »

Genau dafür gibt es dann ja die 35mm, Skyranger und die neu zulaufende Drohnenabwehr.
öbh
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Re: Entwicklungen Fliegerabwehr

Beitrag von öbh »

Die 35mm und Skyranger gibt es nicht um sich neben SRAD, MRAD oder LRAD anzuhängen, diese sind für andere Aufgaben (Schutz Flugplätze bzw Begleitschutz bei den Brigaden) vorgesehen.
Phoenix
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Re: Entwicklungen Fliegerabwehr

Beitrag von Phoenix »

Aber Mrad und Lrad stehen ja zB in der Nähe Zeltweg - daher Deckung durch 35mm. Und Frontnahe Mrad dann im Wirkungsraum Skyranger
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