Medienberichte 2026

Landesverteidigung, Einsätze & Übungen, Sicherheitspolitik, Organisation, ...
theoderich
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Wer zur Stellung muss, geht künftig auf "Österreich-Woche"

https://www.nachrichten.at/politik/inne ... 85,4197256
qsglx
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von qsglx »

Leider hinter der Bezahlschranke. Um was genau geht es?
theoderich
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »


„Wir investieren in den Frieden“: So verteidigt Tanner die Wehrpflichtverlängerung

https://www.sn.at/politik/innenpolitik/ ... art-665004

https://www.facebook.com/share/p/14mUZJxqBEz/


https://www.facebook.com/share/v/1RZcmbW71R/


Interview
«Ein ungeschützter Luftraum bereitet den Österreichern eher schlaflose Nächte als ein höheres Budgetdefizit»

https://www.nzz.ch/schweiz/ein-ungeschu ... d.10014255

https://de.linkedin.com/posts/gerfried- ... 21408-ZsSN


Wehrdienst
Längere Dienstpflicht in Österreich – doch nicht lange genug?

https://www.srf.ch/news/international/w ... ange-genug
Zuletzt geändert von theoderich am Sa 1. Aug 2026, 10:12, insgesamt 4-mal geändert.
theoderich
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Militärkommandant Dieter Muhr: " Wir dürfen den Zivildienst nicht erst verlängern, wenn es zu spät ist"

https://www.nachrichten.at/politik/inne ... 85,4197645

https://www.facebook.com/share/p/1Et1UwDhxL/
Zuletzt geändert von theoderich am Fr 31. Jul 2026, 22:14, insgesamt 1-mal geändert.
iceman
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von iceman »

Vielleicht wird am Ende die ganze Reform abgeblasen weil man keine Einigung erzielt und der Staat einfach die zusätzlichen finanziellen Mittel nicht aufbringen kann.
theoderich
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Beitrag von theoderich »

Eurofighter starten in Linz statt in Zeltweg

https://www.kleinezeitung.at/artikel/40 ... n-linz-aus
theoderich
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Beitrag von theoderich »

Die Österreicher sollen länger dienen – aber wie?

https://www.augsburger-allgemeine.de/po ... -114917613
theoderich
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Wehrdienst
Tanner: "Das darf nicht am Heer allein hängen bleiben"

https://www.oe24.at/a/tanner-das-darf-n ... -900103810



https://www.facebook.com/share/r/1Bk91LrPXg/
theoderich
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

  • Wieder ein „Reförmchen“ (Leitartikel)
    Wenn einmal Bilanz über die Arbeit dieser Bundesregierung gezogen wird, dürfte die verstolperte Reform des Wehrdienstes als Sinnbild dienen. Es ist bemerkenswert, wie erfahrene Politiker ein Thema, das weite Teile der Bevölkerung betrifft und interessiert, dermaßen in den Sand setzen können.

    Nach zähem Ringen präsentierte die Koalition diese Woche einen Vorschlag zum Wehrdienst, der nicht nur teurer wird, sondern einen wesentlichen Aspekt des Problems - die Dauer des Zivildienstes - in die Zukunft vertagt. Um selbst diesen halbherzigen Kompromiss umsetzen zu können, ist die Regierung auf die Zustimmung einer Oppositionspartei angewiesen, die sich ihr Abnicken teuer abkaufen lassen dürfte.

    Als politischer Beobachter des Werkens, Wirkens und Wurschtelns der Bundesregierung nimmt man aus diesem Vorgang zwei Erkenntnisse mit. Erstens: Kaum eine Tätigkeit in diesem Land ist sinnentleerter, als Zeit in einer von der Regierung eingesetzten Expertenkommission zu verbringen.

    Ein halbes Jahr lang beschäftigte sich ein hochkarätig besetztes Gremium mit der Reform des Wehrdienstes. Vor- und Nachteile wurden abgewogen, Modelle diskutiert und schließlich ein gemeinsamer Vorschlag erarbeitet. Unter dem Titel "Österreich Plus" empfahlen die Experten acht Monate Grundwehrdienst, ergänzt um zwei Monate verpflichtende Übungen, sowie einen auf zumindest zwölf Monate verlängerten Zivildienst. Darüber hinaus legten sie Empfehlungen für Anreize vor, um Wehrdienst und Miliz angesichts der veränderten sicherheitspolitischen Lage zu stärken.

    Nachdem die Expertenkommission ihre Ergebnisse präsentiert hatte, vergingen weitere sechs Monate, bis die Bundesregierung zu dem Schluss kam, praktisch nichts davon umzusetzen. Der Grundwehrdienst bleibt bei sechs Monaten, ergänzt um drei Monate Übungen, der Zivildienst unverändert bei neun Monaten. Das nun beschlossene Regierungsmodell verursacht allerdings Mehrkosten von rund 300 Millionen Euro gegenüber dem Vorschlag der Expertenkommission.

    Daraus lässt sich die zweite Erkenntnis ableiten: Kompromisse sind teuer - und sie dienen der Politik allzu oft als bequeme Rechtfertigung, mutige und möglicherweise unpopuläre Entscheidungen gar nicht erst anzugehen.

    Aus Verhandlungskreisen war auch diesmal zu hören, die Regierung sei auf der Kippe gestanden. Vor allem in der kleinsten Regierungspartei, den Neos, soll die Nervosität nach dem unrühmlichen Abgang des Partei-Mitgründers Veit Dengler hoch sein.

    "Der gute Kompromiss ist ein österreichisches Kulturgut", erklärte Bundespräsident Alexander Van der Bellen in seiner Ansprache am Nationalfeiertag 2025. Das Ringen um gemeinsame Lösungen wurde im Österreich der Nachkriegszeit zum politischen Goldstandard erhoben - als Instrument, um Gräben zu überwinden und Konflikte frühzeitig zu entschärfen.

    Die Sozialpartnerschaft, die Österreich über Jahrzehnte geprägt hat, ist die Metapher dieser Kompromisskultur. Arbeitgeber und Arbeitnehmer treffen einander bis heute, um Kollektivverträge auszuhandeln und Interessengegensätze auszugleichen. Was am Verhandlungstisch gelöst werden kann, eskaliert weder auf der Straße noch in den Betrieben. Diese Fähigkeit zum Ausgleich hat wesentlich dazu beigetragen, Wohlstand und politischen Zusammenhalt in Österreich zu sichern.

    Doch der Kompromiss ist kein Wert an sich. Er wird erst zur Tugend, wenn beide Seiten etwas aufgeben, um gemeinsam eine bessere Lösung zu erreichen. Ein schlechter Kompromiss vereint nicht die Stärken zweier Partner, sondern deren Schwächen. Er kostet mehr, löst weniger und verschiebt die zugrunde liegenden Konflikte auf später. Das gilt für das Bundesheer ebenso wie für Pensionen, Bildung und Pflege.

    Das Muster zeigt sich auch im aktuellen "Reförmchen": Die Regierung wollte weder den Wehrdienst verlängern noch den Zivildienst antasten. Also entschied sie sich für den teuersten Weg: mehr Geld auszugeben, ohne die strukturellen Probleme zu lösen. Der Personalmangel im Bundesheer wird nicht behoben und die Frage nach der Dauer des Zivildienstes lediglich vertagt. Bezahlt wird dieser politische Frieden - wie immer - mit Steuergeld.

    Dabei wäre gerade in der Sicherheitspolitik politische Führung wichtig. Bedrohungsszenarien werden neu bewertet, Europa investiert in Verteidigung. In dieser Situation braucht es auch in Österreich Entscheidungen, die sich an langfristigen Notwendigkeiten orientieren - nicht an kurzfristigen parteipolitischen Kalkülen.
    https://www.nachrichten.at/meinung/komm ... 85,4198119
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