Längere Wehrpflicht ab 1. Jänner 2027 wohl außer Reichweite
https://www.derstandard.at/story/300000 ... reichweite
Medienberichte 2026
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theoderich
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Re: Medienberichte 2026
- Rüstet das Bundesheer mit den richtigen Dingen nach? (Kolumne)
https://www.derstandard.at/story/300000 ... ingen-nachWer sich vorwagt, wird im freien Gelände abgeschossen – aus der Luft, mit dem neuen Arsenal an Drohnen, das die ukrainische Armee zu einem ganz neuen Mittel der Kriegsführung entwickelt hat.
Völlig verändert
Frage: Was bedeutet das für die Aufrüstung des österreichischen Bundesheeres, die erst vor kurzem beschlossen wurde? Ist das noch der neuen kampftechnischen Entwicklung adäquat? Der Krieg in der Ukraine hat gezeigt, dass sich die Bedingungen des Gefechtsfelds binnen ein paar Jahren völlig verändert haben.
Insgesamt sollen 16 bis 17 Milliarden laut "Entwicklungsplan 2032" investiert werden. Damit sollen unter anderem 36 neue Hubschrauber (Black Hawk), neue Transportgroßflugzeuge vom Typ Embraer sowie (für rund vier Milliarden Euro) Drohnen und bodengestützte Luftabwehrsysteme beschafft werden. Und: 200 neue "Pandur"-Schützenpanzer, um die Truppen ins Gefecht transportieren zu können. Sowie Modernisierung des Kampfpanzers Leopard. Ältere Schützenpanzer wie der Schützenpanzer Ulan sollen ebenfalls erneuert werden.
In der FAZ schlußfolgerten jedoch deutsche und amerikanische Experten schon vor einem Jahr: "Die Drohnen stehen exemplarisch für eine grundlegende Veränderung. Sie werden in der Regel von sehr wenigen Soldaten hochflexibel gesteuert. Dadurch gewinnt die Kriegsführung am Boden eine enorme Dynamik, und es verschiebt sich auch die Bedeutung von Menschen im Zusammenspiel mit Waffensystemen … Derweil wird es künftig eine kleine Gruppe gut ausgebildeter Soldaten auf geländegängigen, leichten Quads mit einem ganzen Panzerbataillon aufnehmen können. Überspitzt formuliert, ersetzt eine Person gerade schrittweise den Panzer."
Große Wandlung
Drohnen suchen sich mit künstlicher Intelligenz ihre Ziele. Diese große Wandlung hat sich erst während des Krieges ergeben, der im Februar 2022 begonnen hat. Die Ukraine verdankt ihrer Fähigkeit, Drohnen zu entwickeln und massenhaft zu produzieren, mit größter Wahrscheinlichkeit das Überleben. Dass Putin es nicht wagte, beim Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges am 9. Mai Panzer und schweres Gerät aufmarschieren zu lassen, könnte einer Furcht vor den Langstreckendrohnen der Ukrainer entspringen.
Das ist inzwischen schon tägliche Realität an der Front geworden: "Offensiven" finden nur noch statt von kleinen Gruppen, zum Teil auf Quads, die vereinzelt vorgehen. Die große Materialschlacht findet woanders statt – beim Beschuss des jeweiligen Hinterlandes mit Raketen und Drohnen.
Das Bundesheer muss dringend nachgerüstet werden, die Beschlüsse dafür sind richtig. Aber die Frage stellt sich, ob das richtige Gerät bestellt wird. Das Heer will laut Ministerin Klaudia Tanner 1,8 Milliarden Euro in bodengestützte Luftabwehrsysteme investieren. "Schon bald" werde man eine " Entscheidung zur Beschaffung moderner Mittelstrecken- und Kurzstrecken-Luftabwehrsysteme" treffen. Die Frage ist nur, ob die anderen Entscheidungen, die schon vor einigen Jahren getroffen wurden, angesichts der rasanten Entwicklungen noch in dieser Form gültig sind.
Das muss ein Berufskrankheit von "Standard"-Journalisten sein - Dinge zu vermischen, die nichts miteinander zu tun haben, um diejenigen davon, die man persönlich nicht mag, für unnötig erklären zu können.
theoderich hat geschrieben: ↑Sa 14. Mär 2026, 18:43 Drohnen beherrschen den Krieg: Kauft das Bundesheer die falschen Waffen?
https://www.derstandard.at/story/300000 ... hen-waffen
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theoderich
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Re: Medienberichte 2026
Militärexperte Gustav Gressel
„Die Sicherheit Österreichs ist weder KPÖ noch FPÖ ein Anliegen“
https://www.kleinezeitung.at/artikel/24 ... n-anliegen
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