Entwicklungen Luftraumüberwachung
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maro-airpower
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung
Das einzige wo ein Ausbau der Piste wirklich in Erwägung gezogen wird ist glaube ich Lale.
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alps_spirit
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung
Naja, man könnte auch LOXL entlasten und in LOXI neu (etwas weiter westlich vom dzt. LOXI ) die ein oder andere HS Staffel stationieren. Die LH Wallner und Mattle wollen eh permanent HS im Westen wissen. Die Reaktion von letzterem wäre interessant 😉
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theoderich
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung
Bei diesem RFI geht es um ein System für den Objektschutz, anscheinend u.a. bei Luftraumsicherungsoperationen oder bei Verlegungen von Militärluftfahrzeugen auf Zivilflugplätze:
97264-2026 - Planung
Österreich – Video-Überwachungssystem – Überwachung von vlgb Radarsystemen und milLfz; Request for Information (RfI)
OJ S 29/2026 11/02/2026
Vorinformation oder eine regelmäßige nicht verbindliche Bekanntmachung nur zu Informationszwecken
Lieferleistungen

https://www.facebook.com/bundesheer/pos ... 422304612/


https://www.facebook.com/bundesheer/pos ... 580930137/
97264-2026 - Planung
Österreich – Video-Überwachungssystem – Überwachung von vlgb Radarsystemen und milLfz; Request for Information (RfI)
OJ S 29/2026 11/02/2026
Vorinformation oder eine regelmäßige nicht verbindliche Bekanntmachung nur zu Informationszwecken
Lieferleistungen
https://ted.europa.eu/de/notice/-/detail/97264-2026Beschreibung:
Das Österreichische Bundesheer sucht nach möglichen Anbietern für folgende Lieferleistung:
„Verlegbares, nachtsichttaugliches, HD Videoüberwachungssystem mit einem verlegbaren Steuerstand“
Das verlegbare Videoüberwachungssystem muss folgende Kriterien erfüllen:
- Das verlegbare Videoüberwachungssystem muss in max. 3 Transportbehältnissen (1-Kamerasystem; 2-Steuersystem und 3-Zubehör wie z.B. Dreibein und Solarpanel) verstaut, gelagert und transportiert werden können.
- Das Einzelgewicht der max. 3 Teilsysteme inklusive des jeweiligen Transportbehältnis darf 10kg nicht übersteigen.
- Die oben angeführten Punkte sind als Maximalwerte zu verstehen. Ein Unterschreitung ist gewünscht. (Referenzsystem: Kamera 5kg; Steuersystem 3kg; Zubehör 10kg)
- Umfeldbedingungen: IP67, Temperatur Minimum Anforderung: -15°C / +55°C;
- Das Kamerasystem muss eine Manipulationsüberwachung haben.
- System muss ausgelegt sein, dass es gegen Wind (freie Fläche) und Umstoßen sicher ist.
- Das Videosystem muss einen Bereich von 360° abdecken.
- Der innere Überwachungsbereich ist ca. 100mx100m. In ihm muss eine Perimeterwarnung und eine Motiondetection vorhanden sein.
- Aufzeichnung wenn eine Erkennung erfolgt (Motiondetection)
- Intelligente Bildanalyse mit Erkennung von Ein- und Ausgängen von Zonen oder Erkennung/Änderung von Objekten
- Das Videosystem muss entweder mit Fixstrom (230V) oder Batterie betrieben werden können.
- Batterien müssen rasch und unkompliziert getauscht werden können.
- Die Batterie muss einen Betrieb von mindestens 24h ohne Unterbrechung ermöglichen.
- Das System muss von einem Solarpanel betrieben werden können.
- Speicherung im Kamerasystem: min. 128 GB
- Datenübertragung zum Steuereinheit: Lichtwellenleiter- oder Ethernet-Kabelgebunden, optional vollständig sicherer 4G/Wi-Fi,
- Möglichkeit, Videos aus den Aufnahmen remote zu extrahieren
- Kamera: Farbe/Tag/Nacht; Farbe: 0,005LUX, Nachtsichtfähigkeit: 0.0005LUX
- Die Kamera muss einen Zoom (min. 36fach) aufweisen.
- Der Steuerstand muss eine unabhängige Stromversorgung von der Kamera haben.
- Der Steuerstand muss in einem kompakten Gehäuse, IP67, eingebaut sein.
- Der Steuerstand muss einen eigene Aufzeichnung (SSD) besitzen.
- Der Steuerstand muss eine Motiondetection und Bild Analyse aufweisen.
- Am Steuerstand muss es möglich sein ein Replay durchzuführen.
- Aus dem Steuerstand müssen die intelligenten Kameras parametriert werden können.
- Der Steuerstand sollte ca. 100m von der Kamera abgesetzt werden können.
Zusätzlich darf darauf hingewiesen werden, dass aus der Teilnahme am RfI keine wie immer gearteten Rechte und Ansprüche abgeleitet werden können. Sollte Interesse bestehen, darf um Übermittlung von Unterlagen, aus denen die Erfüllung der Voraussetzung sowie der angeführten Leistungen abgeleitet werden kann, unter Bekanntgabe eines Ansprechpartners und einer E-Mail-Adresse bis spätestens 06. März 2026 an Bundesministerium für Landesverteidigung Abteilung IKTS Email: ikts@bmlv.gv.at ersucht werden.

https://www.facebook.com/bundesheer/pos ... 422304612/


https://www.facebook.com/bundesheer/pos ... 580930137/
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theoderich
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung
https://militaeraktuell.at/oesterreichi ... sengrenze/Schließlich sprach Striedinger das nächste Dauerreizthema an: die Nachfolge der Eurofighter. Denn: „Auch das ist Luftverteidigung.” Derzeit verfüge Österreich über 15 Maschinen für die Luftraumüberwachung, „aber auch nur deswegen, weil wir nur untertags fliegen”. Eine Untergrenze für ein Nachfolgesystem liege bei 36 Flugzeugen. Die aktuelle Kalkulation für das Waffensystem inklusive Simulatoren und Begleitsystemen – jedoch ohne Infrastruktur und Personal – betrage rund zehn Milliarden Euro. „Muss man auch nicht gleich zahlen”, so Striedinger, doch es brauche eine Zusatzfinanzierung und wohl eine eigene gesetzliche Grundlage. Erst dann erreiche man ein Niveau, „wie unsere Nachbarstaaten” und wie es für eine „halbwegs vernünftige Luftverteidigung” erforderlich sei.
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theoderich
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung
Iran-Krieg: „Österreich muss Luftabwehr massiv aufbauen“, drängt Bundesheer-General Hofbauer
https://www.diepresse.com/20644517/iran ... gt-generalIn unserem letzten Interview haben Sie gesagt, bei der Eurofighter-Nachfolge müsste heuer oder allerspätestens 2027 eine Entscheidung fallen.
Die Planungen laufen auf Hochtouren. Wir sind in der Endphase, die Planungsdokumente fertigzustellen und der Rüstungsdirektion zu übergeben. Der Kernpunkt ist die Finanzierung: Sie muss mit einem eigenen Gesetz beschlossen werden, da die Finanzierung außerhalb der regulären Mittel des Verteidigungsministeriums erfolgen soll.
Ist denn geplant, das schon in das Doppelbudget 2027/2028 reinzupacken?
Ja. Das Ziel unseres Hauses ist es, im Rahmen eines Budget-Begleitgesetzes zum Doppelbudget 2027/2028 den Grundstein für die Finanzierung zu legen. Ohne gesetzliche Basis können wir ja auch nicht nächstes Jahr einen Zuschlag für die Eurofighter-Nachfolge erteilen und dann den Vertrag schließen.
Die Budgetrede ist bereits am 10. Juni. Das soll also in den nächsten drei Monaten geklärt werden.
Ja.
Von welcher Summe reden wir da?
Ungefähr zehn Milliarden Euro. Allerdings werden die Zahlungen dann erst über einen längeren Zeitrahmen schlagend werden, die ersten neuen Flugzeuge sollen ja ab Mitte der 2030er-Jahre zulaufen.
Zuletzt geändert von theoderich am Mi 4. Mär 2026, 15:57, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung
Steht da auch was über die Luftabwehr?
Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung
https://militaeraktuell.at/justin-bronk ... undesheer/
Deckt sich eigentlich mit meiner Meinung, dass Gripen und F-16 wohl am klügsten wären.
Spannend und viel zu unterbewertet auch die Frage nach den Produktionskapazitäten.
Deckt sich eigentlich mit meiner Meinung, dass Gripen und F-16 wohl am klügsten wären.
Spannend und viel zu unterbewertet auch die Frage nach den Produktionskapazitäten.
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anastasius
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung
Gripen Ja, F-16 Nein.asdf hat geschrieben: ↑Do 5. Mär 2026, 09:21 https://militaeraktuell.at/justin-bronk ... undesheer/
Deckt sich eigentlich mit meiner Meinung, dass Gripen und F-16 wohl am klügsten wären.
Spannend und viel zu unterbewertet auch die Frage nach den Produktionskapazitäten.
Das Geld sollte in Europa bleiben!
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theoderich
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung
Heeresministerin Tanner: "Österreich ist kein Trittbrettfahrer"
https://www.derstandard.at/story/300000 ... rettfahrerSTANDARD: Die Eurofighter-Nachfolge muss demnächst entschieden werden, eine Sonderfinanzierung von rund zehn Milliarden soll bereits ins kommende Doppelbudget aufgenommen werden. Das will Ihre Regierung in drei Monaten beschließen. Wissen Sie schon, welche Jets Sie kaufen wollen?
Tanner: Da sind wir noch mehrere Schritte zu früh. Die Typenentscheidung muss in dieser Legislaturperiode fallen. Und als Grundlage dafür braucht es eine Finanzierung im Budget. Dafür sind wir in guten Verhandlungen. Aber Budgetverhandlungen führt man nie über die Medien.
STANDARD: Zulaufen würden die ersten Flieger erst in einem Jahrzehnt. Im Bundesheer denken manche, man sollte statt klassischem Gerät stärker in Drohnen investieren. Sind Sie sicher, dass Sie sich mit den aktuellen Milliardeninvestitionen nicht auf den Krieg von gestern vorbereiten?
Tanner: Das darf eben nicht passieren. Deshalb gibt unser Aufbauplan 2032+ eine Richtschnur vor. Man kann aber auch reagieren, wenn sich neue Entwicklungen oder sogar absolute Revolutionen auftun. Wir legen dem Parlament mit dem Landesverteidigungsbericht ja auch jedes Jahr einen Bericht darüber vor, was wir bereits beschafft haben und wo wir eventuell nachsteuern. Wir müssen aktuell aber das eine wie das andere tun: in Drohnen, vor allem Aufklärungsdrohnen, investieren; und gleichzeitig einen Nachfolger für die Eurofighter beschaffen. Es wäre fahrlässig, das zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu planen.
Das sind wohl Spezialisten für Polemik und dämliche Fragen.Der Standard hat geschrieben:Sind Sie sicher, dass Sie sich mit den aktuellen Milliardeninvestitionen nicht auf den Krieg von gestern vorbereiten?
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maro-airpower
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung
Also man muss Journalisten schon kritische Fragen zugesehen dürfen. alles andere wär Haus- und Hofberichterstattung.theoderich hat geschrieben: ↑Sa 14. Mär 2026, 06:18Das sind wohl Spezialisten für Polemik und dämliche Fragen.Der Standard hat geschrieben:Sind Sie sicher, dass Sie sich mit den aktuellen Milliardeninvestitionen nicht auf den Krieg von gestern vorbereiten?
Und ganz ehrlich, es hat ja niemand je den die Weisheit mit dem Löffel gefressen. Ich glaub das ist der Kern dessen was in dem berühmten Satz vom alten Moltke steckt... „Kein Operationsplan reicht mit einiger Sicherheit über das erste Zusammentreffen mit der feindlichen Hauptmacht hinaus.“
