Entwicklungen Luftraumüberwachung

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maro-airpower
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Registriert: Do 19. Mai 2022, 16:29

Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von maro-airpower »

Das einzige wo ein Ausbau der Piste wirklich in Erwägung gezogen wird ist glaube ich Lale.
alps_spirit
Beiträge: 359
Registriert: Mi 1. Aug 2018, 07:36

Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von alps_spirit »

Naja, man könnte auch LOXL entlasten und in LOXI neu (etwas weiter westlich vom dzt. LOXI ) die ein oder andere HS Staffel stationieren. Die LH Wallner und Mattle wollen eh permanent HS im Westen wissen. Die Reaktion von letzterem wäre interessant 😉
theoderich
Beiträge: 28748
Registriert: So 29. Apr 2018, 18:13

Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von theoderich »

Bei diesem RFI geht es um ein System für den Objektschutz, anscheinend u.a. bei Luftraumsicherungsoperationen oder bei Verlegungen von Militärluftfahrzeugen auf Zivilflugplätze:

97264-2026 - Planung
Österreich – Video-Überwachungssystem – Überwachung von vlgb Radarsystemen und milLfz; Request for Information (RfI)
OJ S 29/2026 11/02/2026
Vorinformation oder eine regelmäßige nicht verbindliche Bekanntmachung nur zu Informationszwecken
Lieferleistungen

Beschreibung:

Das Österreichische Bundesheer sucht nach möglichen Anbietern für folgende Lieferleistung:

„Verlegbares, nachtsichttaugliches, HD Videoüberwachungssystem mit einem verlegbaren Steuerstand“

Das verlegbare Videoüberwachungssystem muss folgende Kriterien erfüllen:
  • Das verlegbare Videoüberwachungssystem muss in max. 3 Transportbehältnissen (1-Kamerasystem; 2-Steuersystem und 3-Zubehör wie z.B. Dreibein und Solarpanel) verstaut, gelagert und transportiert werden können.
  • Das Einzelgewicht der max. 3 Teilsysteme inklusive des jeweiligen Transportbehältnis darf 10kg nicht übersteigen.
  • Die oben angeführten Punkte sind als Maximalwerte zu verstehen. Ein Unterschreitung ist gewünscht. (Referenzsystem: Kamera 5kg; Steuersystem 3kg; Zubehör 10kg)
  • Umfeldbedingungen: IP67, Temperatur Minimum Anforderung: -15°C / +55°C;
  • Das Kamerasystem muss eine Manipulationsüberwachung haben.
  • System muss ausgelegt sein, dass es gegen Wind (freie Fläche) und Umstoßen sicher ist.
  • Das Videosystem muss einen Bereich von 360° abdecken.
  • Der innere Überwachungsbereich ist ca. 100mx100m. In ihm muss eine Perimeterwarnung und eine Motiondetection vorhanden sein.
  • Aufzeichnung wenn eine Erkennung erfolgt (Motiondetection)
  • Intelligente Bildanalyse mit Erkennung von Ein- und Ausgängen von Zonen oder Erkennung/Änderung von Objekten
  • Das Videosystem muss entweder mit Fixstrom (230V) oder Batterie betrieben werden können.
  • Batterien müssen rasch und unkompliziert getauscht werden können.
  • Die Batterie muss einen Betrieb von mindestens 24h ohne Unterbrechung ermöglichen.
  • Das System muss von einem Solarpanel betrieben werden können.
  • Speicherung im Kamerasystem: min. 128 GB
  • Datenübertragung zum Steuereinheit: Lichtwellenleiter- oder Ethernet-Kabelgebunden, optional vollständig sicherer 4G/Wi-Fi,
  • Möglichkeit, Videos aus den Aufnahmen remote zu extrahieren
  • Kamera: Farbe/Tag/Nacht; Farbe: 0,005LUX, Nachtsichtfähigkeit: 0.0005LUX
  • Die Kamera muss einen Zoom (min. 36fach) aufweisen.
  • Der Steuerstand muss eine unabhängige Stromversorgung von der Kamera haben.
  • Der Steuerstand muss in einem kompakten Gehäuse, IP67, eingebaut sein.
  • Der Steuerstand muss einen eigene Aufzeichnung (SSD) besitzen.
  • Der Steuerstand muss eine Motiondetection und Bild Analyse aufweisen.
  • Am Steuerstand muss es möglich sein ein Replay durchzuführen.
  • Aus dem Steuerstand müssen die intelligenten Kameras parametriert werden können.
  • Der Steuerstand sollte ca. 100m von der Kamera abgesetzt werden können.


Zusätzlich darf darauf hingewiesen werden, dass aus der Teilnahme am RfI keine wie immer gearteten Rechte und Ansprüche abgeleitet werden können. Sollte Interesse bestehen, darf um Übermittlung von Unterlagen, aus denen die Erfüllung der Voraussetzung sowie der angeführten Leistungen abgeleitet werden kann, unter Bekanntgabe eines Ansprechpartners und einer E-Mail-Adresse bis spätestens 06. März 2026 an Bundesministerium für Landesverteidigung Abteilung IKTS Email: ikts@bmlv.gv.at ersucht werden.
https://ted.europa.eu/de/notice/-/detail/97264-2026


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theoderich
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Registriert: So 29. Apr 2018, 18:13

Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von theoderich »

Schließlich sprach Striedinger das nächste Dauerreizthema an: die Nachfolge der Eurofighter. Denn: „Auch das ist Luftverteidigung.” Derzeit verfüge Österreich über 15 Maschinen für die Luftraumüberwachung, „aber auch nur deswegen, weil wir nur untertags fliegen”. Eine Untergrenze für ein Nachfolgesystem liege bei 36 Flugzeugen. Die aktuelle Kalkulation für das Waffensystem inklusive Simulatoren und Begleitsystemen – jedoch ohne Infrastruktur und Personal – betrage rund zehn Milliarden Euro. „Muss man auch nicht gleich zahlen”, so Striedinger, doch es brauche eine Zusatzfinanzierung und wohl eine eigene gesetzliche Grundlage. Erst dann erreiche man ein Niveau, „wie unsere Nachbarstaaten” und wie es für eine „halbwegs vernünftige Luftverteidigung” erforderlich sei.
https://militaeraktuell.at/oesterreichi ... sengrenze/

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