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Der Übung lag ein komplexes, bis ins kleinste Detail durchdachtes
Szenario zugrunde: Der letzte offene militärische Konflikt
zwischen Alphaland und Bravoland ging eben erst zu Ende, könnte
jedoch durch jüngste militärische Übergriffe und die
vorherrschenden ethnischen Spannungen in der Region jederzeit wieder
voll entflammen. Die Terrororganisation "Black Wing" versucht
die Spannungen für ihre Zwecke zu nutzen. |
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Der weitläufige Truppenübungsplatz Allentsteig im niederösterreichischen Waldviertel mausert sich zu einem der beliebtesten Übungsgelände in Europa. Hier eines der mittlerweile fix errichteten Trainingscamps. |
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Checkpoints sind über das gesamte Areal verteilt. |
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Nicht alle sind von der Anwesenheit der MFOR
begeistert. Unter anderen versucht die Terrororganisation "Black
Wing" Stimmung zu machen. Diese Flugzettel geben einen Eindruck von der Realitätsnähe der Übung. |
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Auch ein Teil der regulären Streitkräfte von Bravoland möchte die MFOR wieder aus der demilitarisierten Zone haben - die MFOR muss die ständigen Drohgebärden ernst nehmen. |
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| Nach der Verhaftung eines in Bravoland als Held verehrten
Kriegsverbrechers richtet sich der Zorn seiner Anhänger gegen die
MFOR. Für die Terrororganisation "Black Wing" war es daher
ein leichtes, eine Gedenkfeier in Poppendorf in einen wütenden Protestmarsch
zu verwandeln. Die MFOR unter der Führung der 7. Jägerbrigade beschließt die Entsendung deutscher Panzergrenadiere zur Beobachtung der Lage. Schließlich befindet sich in Poppendorf unter anderem ein wichtiger Stützpunkt der örtlichen Polizei, dessen Kooperationsbereitschaft mit der MFOR den radikaleren Teilen der Bevölkerung von Bravoland missfällt. Darüber hinaus ist der inhaftierte Kriegsverbrecher mit dem Bürgermeister von Poppendorf verwandt. |
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Zwei Schützenpanzer Marder der Panzer- grenadierbrigade 37 der Deutschen Bundeswehr - Teil der MFOR. |
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Die beiden Fahrzeuge erhalten den Auftrag, die Situation in Poppendorf zu beobachten, wo heute den in den jüngsten Gefechten mit Alphaland gefallenen Bravoländern gedacht werden soll. Das "Showing of Force" soll vor Ausschreitungen abschrecken. |
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In Poppendorf angekommen, können die Soldaten
beobachten, wie sich die Situation Minute für Minute zuspitzt. Denn die versammelten Bravoländer, die eben noch eine friedliche Gedenkfeier abhielten, fordern immer lautstärker die Freilassung ihres verhafteten Volkshelden. Der Kommandant vor Ort beschließt, vorsorglich eine CRC Einheit anzufordern (CRC - "Crowd and Riot Control"). |
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Der Kommandant schätze die Lage richtig
ein, denn schon wenig später bewegt sich ein Protestmarsch auf das
Ortszentrum von Poppendorf zu. Die Roleplayer, zum überwiegenden Teil Angehörige des Artillerieregiments 1, sind gewissenhaft vorbereitet und haben nicht nur die Übungsabläufe, sondern auch Anti-MFOR Schlacht- gesänge einstudiert. |
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Das österreichische CRC-Einheit ist unterwegs - zwei Züge werden mit Schützenpanzern Ulan nach Poppendorf gebracht. |
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Insgesamt etwa 60 Mann machen sich einsatzbereit. |
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Auf zum Sammelplatz! |
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Die beiden CRC-Züge warten die weitere Entwicklung auf der anderen Seite des Dorfes ab. |
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Die Demonstranten beginnen zu randalieren - der CRC Einsatz steht unmittelbar bevor. |
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Exerziermäßig marschiert die MFOR auf und riegelt den Ortskern ab. |
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Die Helmvisiere werden geschlossen und die Schilder angehoben - bis hier her und nicht weiter! |
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Die Zugs- kommandanten prüfen die Einsatzbereitschaft der menschlichen Mauer. |
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Lautstark fordern die Bravoländer die Freilassung ihres Helden. |
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"Bravolander, this is MFOR!" - ein deutsches Tactical PsyOps Team nimmt seine Arbeit auf und versucht die Demonstranten zu beruhigen. Sie erinnern auch daran, dass die MFOR auch zu ihrem eigenen Schutz hier im Land stationiert wurde. |
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Schnell wird klar, dass die Menge bereits zu
aufgebracht ist, um sich durch Worte besänftigen zu lassen. Dem PsyOps-Team bleibt nichts anderes übrig, als die Demonstranten vor den Konsequenzen zu warnen, falls sie sich der Sperre weiter nähern. |
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Der Kommandant der österreichischen CRC
Einheit lässt die Soldaten zusammen- rücken und die Schlagstöcke zu ziehen. |
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Ein Zusammenprallen ist unvermeidbar. |
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Durch einzelne Rädelsführer angehetzt, versuchen die Bravoländer die Absperrung zu durchbrechen. Die Soldaten drängen die Menschenmenge mit ihren Schilden zurück - vorerst. |
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Die Bravoländer ändern ihre Taktik, lassen sich zurückfallen und bewerfen die MFOR mit allem, was sie finden können - die Übungsleitung hat dafür mit Wasser gefüllte Plastikflaschen vorgesehen. |
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Gegen anfliegende Wurfkörper oder Pfeile gibt es ein bewährtes Verteidigungskonzept. |
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Der erste Angriff konnte abgewehrt werden -
doch die Demonstranten denken nicht daran aufzugeben. Im Gegenteil - die
offene Konfrontation mit der MFOR erhitzte die Gemüter der Bravoländer
weiter. In der Ferne sind Rotorengeräusche zu hören ...
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