Heldenplatz 2004
Leistungsschau zum Nationalfeiertag.

Auch heuer fand am 26. Oktober wieder eine Leistungsschau des Bundesheeres und der "Helfer Wiens" statt.
Da der Nationalfeiertag auf einen Dienstag fiel, war ein großer Teil der Geräte bereits vor dem Wochenende zu sehen. Und das war eine gute Sache, denn am Nationalfeiertag selbst konnte man nicht einmal mehr eine Kamera aus dem Rucksack holen - von den offiziell über 600.000 Besuchern kamen mehr als 2/3 nur an diesem Tag - dabei war das Wetter gar nicht so berrauschend.







alle 85 Fotos sind
© Doppeladler.com
Auch heuer wieder war das 1:1 Modell des Eurofighters das begehrteste Ausstellungsstück. Schon wärend der Montage am frühen Morgen sammelten sich die ersten Schaulustigen um die Maschine.
Platz 2 in der Zuschauergunst geht heuer übrigens an den Stand der Schweizer Armee, wo Armeeschokolade verteilt wurde.
 
Helikopter Fly-In
 
zuerst gab es aufgrund des Nebels keine Freigabe von der Austro-Control, dann kamen aber die Hubschrauber.
zuerst schwebte der
S-70A-42 Black Hawk über dem Heldenplatz ein. Es handelte sich um Bravo Charlie (6M-BC), der, wie üblich, mit zwei 870l Außentanks unterwegs war. Diese verleihen dem Hubschrauber eine Reichweite von bis zu 1.200 km.
der mächtige Hauptrotor hat einen Durchmesser von über 16 Metern. Er wibelt das Herbstlaub bereits aus beachtlicher Höhe auf.
 
 
der Bordtechniker des Black Hawks.
der Hubschrauber stellt die Triebwerke ab.
"Der Nächste bitte!"
im Gegenlicht wirkt der AB-212 mystisch. Es handelt sich um die
5D-HQ.
 
der Einweiser gibt das Signal zum endgültigen Aufsetzen.
Prinz Eugen überwacht die Arbeiten am Hubschrauber.
gut verpackt wartet der Hubschrauber auf den Nationalfeiertag.
 
vor dem Verzurren der Rotorblätter wird der Rotor in die richtige Position gedreht.
 
die verdiente Pause.
der OH-58 Kiowa setzt zur Landung an. 3C-OK trägt den Sonderanstrich Kiowa.
Und weil ich es in den letzten Tagen öfter gehört habe: Ja, der bunte Vogel ist vom Bundesheer.
für die Parkordnung ist dieser Herr zuständig.
lässiges zurück-schieben - nur 25cm über dem Boden.
ein zweiter Kiowa, der wohl für Flugauf-nahmen mitgeflogen ist.
am Bug des Black Hawk befindet sich das Wetterradar.
der Black Hawk zeichnet sich durch einfache Wartung aus. Ein Grund dafür sind die großen Wartungsklappen.
 
ABC-Abwehrschule
 
Die ABC-Abwehrschule war heuer stark vertreten. Am AFDRU Turm wurden Bergeübungen gezeigt.

Die AFDRU ist eine international einsatzbare Katastrophenhilfe-Einheit, für deren Aufstellung die ABC-Abwehrschule verantwortlich ist.
In Zelten gab es Informationen, Bilder und Videos über die vielen Einsätze im In- und Ausland.

Hier der Fluchtanzug und die Schutzmaske des Bundesheeres. Beides tragt jeder Soldat bei sich mit.
Die alte Maske wird uns wohl noch einige Zeit erhalten bleiben, da das bereits getestete modernere deutsche System leider undicht ist.
links: der bewährte Schutzanzug schwer der ABC-Truppe.

rechts: ein moderner Aktivkohle-Schutzanzug, der etwa 6 Stunden schützt. Interessanter Weise ein 2teiler!
Dieser Anzug ist nur ein Vorgriff auf einen neuen Aktivkohle-Overall, den das Bundesheer selbst mit entwickelt hat und der bald allen Kräften im Ausland zur Verfügung steht.
im Rahmen einer kleinen Vorführung zeigte die ABC-Truppe, wie man ein Fahrzeug dekontaminiert.

Leider kam die Action heuer ein wenig zu kurz.
 
Panzerfahrzeuge
 
der Jagdpanzer Kürassier A2 ist mit einer top-modernen Feuerleitanlage ausgerüstet.

6 aufgerüstete Kürassiere wurden in den Kosovo verlegt.
besitmmt hätte auch Erzherzog Karl seine Freude mit dem Kürassier der Neuzeit gehabt.
ein Kamfpanzer Leopard 2A4 vor dem Heldenplatz.
dieser Leopard ist mit einem Duell-Simulator von Saab ausgerüstet. Im Lauf befindet sich der Sender. Zwei der Empfänger sind an der linken und rechten Turmkante zu erkennen.
Im Emitter spiegelt sich die Hofburg.

das mächtige MTU Triebwerk eines Leopard 2.

Es handeltsich um eien 12 Zylinder Turbodiesel mit etwa 1.500PS und einem Drehmoment von 4.700 Nm bei 1.600 U/min.
Hubraum: 47630cm³ (kein Tippfehler).

der schwere Bergepanzer Büffel verwendet die gleiche Plattform und damit auch das gleiche Triebwerk wie der Leopard 2.
Leider kann sich das Bundesheer keine eigenen Büffel leisten, deswegen sind gerade einmal 2 Stück bis 2006 von den Niederlanden angemietet worden.
155mm Panzerhaubitze M109A5Ö.
Das Heck .
Am Turmheck des M109 befindet sich die Munitionskammer.
der Lademechanismus. Links unten ist der Fahrerstand zu erkennen.
Radpanzer Pandur A1. Dieses Fahrzeug ist mit einem anliegenden Tarnnetz ausgerüstet, das sämtliche wichtlige Klappen etc. frei lässt. Damit bleibt das Fahrzeug voll einsatzfähig.
Das hier ist übrigens noch nicht das fertig getarnte Fahrzeug. Die getarnten Radkappen und die Tarnüberzüge für die Nebelwerfer fehlen noch.
der Sanitätspanzer Pandur.
Nur 3 Stück wurden für das Bundesheer gebaut.
der Innenraum des SanPandurs.
der Kampfschützen-panzer Ulan - einer der modernsten der Welt und der Stolz Österreichs Panzer-truppe.
der 2-Mann Turm mit 30mm Maschinen-kanone, 7,62 mm MG und Nebelwerfer.
Das Abzeichen am Turm ist von der Panzertruppenschule.
Auch dieser Ulan ist mit einem Duell-Simulationssystem ausgerüstet.
Auch die Polizei zeigte einen "Panzer". Dieses Fahrzeug wird nicht zur Müllbekämpfung, sondern gegen gewaltätige Demonstranten eingesetzt - also brav sein!
Am Dach des Fahrzeugs befinden sich zwei Wasser-werfer, die mit Hochdruck erhitzte Gemüter abkühlen.
   
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