die britischen Lockheed Hercules C Mk.1P

© Paul Dopson





Die österreichischen Hercules Transportflugzeuge stammen aus den Beständen der Royal Airforce, die bisher als einzige Luftwaffe den Typ Hercules C Mk.1P betrieben hat.
Äußerlich unterscheiden sich die britischen Maschinen nicht von den österreichischen - damit sind sie besonders für Modellbauer interessant.
  diese Hercules mit der RAF-Kennung XV 292 fliegt nun als 8T.CC für das Bundesheer. Die Übergabe hatte sich durch den schwierigen Umbau und durch den Irak-Krieg stark verzögert.
 


"irgendwo über Saudi Arabien"



beachte den Täuschkörper-werfer am Radkasten.

© Paul Dopson



britische Hercules C Mk.1 nach Umbau zur C Mk.1P


das Glas-Cockpit.
die analogen Instrumente werden gegen moderne Farbdisplays ersetzt.
 

Der neue Frachtraum

Die Royal Air Force beschaffte in den späten 60er Jahren insgesamt 66 Hercules C Mk.1. Viele von ihnen wurden später auf den Stand Hercules C Mk.1P aufgerüstet und mit einer Luftbetankungssonde ausgestattet.
Lange Zeit bildeten diese Flugzeuge das die britische Transporterflotte und so kamen sie auf jeden Konfliktherd im Einsatz - im Falkland-Konflikt, der Operation Desert Storm und in Afghanistan.

Erst vor kurzem wurden 25 fabrikneue C-130J und 4 (geleaste) C-17 Globemaster III in Dienst gestellt. Somit wurden 28 alte Hercules C Mk.1 frei, wovon drei an das Bundesheer verkauft wurden.
Die Briten behalten 26 dieser Maschinen. 20 davon werden in ähnlicher Form wie die österreichischen Hercules bei Marshall of Cambridge aufgerüstet. Zusätzlich werden sie jedoch gestreckt, sie erhalten sie ein hochmodernes Glascockpit, einen neuen Frachtraum und ein modernes Selbstverteidigungssystem. Die RAF stellt sie als Hercules CMk.3 wieder in Dienst.
Bei den österreichischen Maschinen verzichtete man übrigens aus Kostengründen auf das Glascockpit und den verbesserten Frachtraum.
Ab 2009 sollen die Hercules Transporter dann schrittweise gegen 25 neue Airbus Industries A-400M getauscht werden. Auch die Anschaffung weiterer C-17 wird überlegt.

  die C Mk.1P Variante wurde bisher nur von der Royal Airforce eingesetzt.
  drei Hercules CMk.1P vom britischen Stützpunkt Lyneham. Von dort kommen auch die österreichischen Maschinen.
 
A-400M der RAF.
die A-400M in den Farben der Royal Airforce.
Vorausslichtlich werden langfristig alle
C-130H und J Europas von der Airbus Industries A-400M ersetzt werden. Viele derzeitige Hercules-Betreiber haben das Flugzeug bereits bestellt. Auch für Österreich wäre das Flugzeug der logische Nachfolger der Hercules.

> WebSpecial: [Kapitel 1] die österreichischen Hercules.
[Kapitel 3] die C-130 Hercules Story.
[Kapitel 4] bisherige Transportlösungen.
 
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