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Luftraumüberwachung
WEF Davoz
29-01-2004. Das
Bundesheer unterstützte im Rahmen des Host Nation Supports
die Schweizer Luftwaffe bei der Luftraumüberwachung während
des World Economic Forums vom 19. bis 26. Jänner 2004. In
einem Radius von 46 Kilometer um Davos war der Luftraum aus Sicherheitsgründen
gesperrt. Davon war auch der Süden Vorarlbergs betroffen,
den man nur mit spezieller Genehmigung überfliegen durfte.
Folgende Maßnahmen vom Bundesheer wurden getroffen
200 Soldaten
des Kommandos Luftraumüberwachung wurden von Salzburg nach
Vorarlberg verlegt. Ein großer Teil davon in die Kaserne
Bludesch.
Errichtung
einer mobilen Radarstation am Bregenzer Hausberg Pfänder
5 Tieffliegererfassungsradaranlagen
TER wurden in die Region verlegt.
3 Draken
standen ständig auf Abruf bereit, um verdächtige Flugzeuge
identifizieren zu können.
Kosten:
etwa 100.000 Euro.
Die Draken mussten nur einmal einschreiten: Ein Sportflieger,
der sich vor seinem Abflug in Hohenems nicht pflichtgemäß
über die Flugverbotszone informiert hatte, wurde zur Umkehr
bewegt.
Ein Großaufgebot der Schweizer Luftwaffe sicherte den Rest
der Flugverbotszone. 1500 Mann, darunter 30 Kampfpiloten waren
im Einsatz. Ständig kreisten 2 bewaffnete F-18 Kampfflugzeuge
über Davoz.
2003 war das temporäre Flugverbot 7mal verletzt worden, heuer
musste die Luftwaffe 14mal wegen Verletzungen des gesperrten Luftraums
eingreifen, doch handelte es dieses Jahr ausnahmslos um unbeabsichtigte
Verstöße. Die Kosten des gesamten Sicherungseinsatzes
betrugen über 10 Millionen Franken.
Der nächste Sicherungseinsatz der österreichischen Luftstreitkräfte
steht schon fest: Der Katholikentag in Maria Zell, wo 100.000
Gläubige erwartet werden.
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