2003 kurz notiert ...

Tschechien ist nach Ungarn schon der zweite NATO-Kunde.

Tschechien beschafft Gripen.
18-12-2003. Die tschechische Regierung ist (trotz massiven Druck der US Regierung) dem Vorschlag der Bewertungskommission gefolgt und hat sich für das Angebot von Saab/BAE Systems entschieden.
14 neuwertige Maschinen des Typs JAS-39C/D Gripen werden für 10 Jahre angemietet - 12 Einsitzer und 2 Doppelsitzer. Danach kann Tschechien die Flugzeuge günstig erwerben.
Die Konditionen sind noch nicht detailliert ausverhandelt. Man spricht von etwa 660 Mio. Euro, die in einem Zeitraum von 10 Jahren gezahlt werden (inkl. Betriebskosten).
Auch das genaue Paket steht noch nicht fest. Geliefert werden soll von April bis August 2005. Die Gripen sollen die wenigen verbliebenen flugfähigen MIG-21 ersetzen.


ein Pandur II Prototyp.

Pandur II für Tschechien?
09-12-2003. Dem weltweiten Trend folgend möchte Tschechien 240 Radpanzer einführen und stellt dafür 916,8 Mio USD bereit.
In Frage kommen die 8x8 Typen Piranha III von Mowag (Schweiz), der AMV von Patria (Finnland) und der Pandur II von Steyr-Spezialfahrzeuge (Österreich).
In Polen wurde aus den selben 3 Typen der AMV ausgewählt - der Pandur II war sehr viel teurer.
Im Jänner beginnt die Ausschreibung. Mehr dazu im Forum (Pinnwand).


gebrauchte F-16 haben bei unserem nördlichen Nachbarn die besten Chancen.

Neue Abfangjäger für Tschechien.
21-10-2003. Auch NATO-Mitglieder brauchen eigene Abfangjäger. Nach Ungarn hat am Montag auch Tschechien die Beschaffung von Flugzeugen beschlossen. Aufgrund der prekären budgetären Lage sollen vorläufig 12 ein- und 2 zweisitzige Kampfflugzeuge gemietet werden. Bis 31. Oktober dürfen Angebote gemacht werden. Die gestellten Bedingungen machen klar, dass man auf alte, überzählige Maschinen anderer NATO Staaten hofft: 45,5 Mio EUR für die ersten 5 Jahre, dann 106,06 Mio EUR für die jeweils nächsten 5 Jahre. Bereits im Vorfeld lagen folgende Angebote vor: F-16 aus den USA, Belgien oder den Niederlanden, F-18 aus Kanada, F-4 Phantom aus Deutschland, Mirage aus Frankreich oder Gripen aus (dem Nicht-NATO-Staat) Schweden. Deutschland und Frankreich schieden später aus.
Eine Entscheidung wird höchstwahrscheinlich noch heuer fallen.
Update 04-12-2003:
Die Experten-kommission empfiehlt das Angebot für den Saab Gripen anzunehmen - bereits zum 2. Mal innerhalb weniger Monate. Die Empfehlung löste heftige Proteste aus den USA aus.


ein Pandur der KFOR.
© Bundesheer

Kosovo-Einsatz verlängert.
22-10-2003. Österreich wird sich auch weiterhin am multinationalen Friedenseinsatz im Kosovo beteiligen. Demnach soll das im Rahmen der KFOR entsendete österreichische Kontingent in der Stärke von bis zu 560 Mann seinen Einsatz vorerst bis 31. Oktober 2004 fortsetzen. Gleichzeitig ist die Möglichkeit vorgesehen worden, innerhalb dieses Einsatzes bis zu 150 Mann, zur Unterstützung der EU- Mission 'Concordia' in Mazedonien zu verwenden. Diese Truppe wird durch den KFOR-Kommandanten eingesetzt.

U-Boot Typ: IX D2
Kiellegung: 26.10.1942
Stapellauf: 12.08.1943
In Dienst: 09.12.1943
Bauwerft: Deschimag AG Weser Bremen

Wrack von U-864 entdeckt.
21-10-2003. Das Unterseeboot der deutschen Kriegsmarine wurde am 9. Februar 1945 westlich von Fejde im Hjeltefjord (Norwegen) vom britischen U-Boot 'Venturer' versenkt.
Es ist dabei in 2 große Teile zerbrochen, die sich aber in guten Zustand befinden sollen.
Das U-Boot war in der Schlussphase des Krieges auf einer Fahrt von Kiel nach Japan und sollte unter anderem Experten der Raketen-, Düsen- und Strahlflugzeug-Forschung zum Verbündeten bringen. Auch Teile des Düsenjägers Messerschmitt Me 163 und des Strahljägers Me 262 sollen mitgeführt worden sein.
Da auch 65 bis 70 Tonnen Quecksilber an Bord waren stellt das Wrack eine große ökologische Bedrohung dar, der man entgegentreten muss.
Web-Tipp: U-864


SSF baut den SPz Ulan und den Radpanzer Pandur.
© Bundesheer
Die Steyr-Daimler-Puch Spezialfahrzeug AG (SSF) wurde durch den US Rüstungsriesen General Dynamics geschluckt. Um 100 Mio. Euro gingen die Anteile des bisherigen Mehrheitseigentümers Hans-Michael Malzacher an den Konzern über.
Der Produktionsstandort Wien-Simmering, wo der Schützenpanzer Ulan und der Radpanzer Pandur produziert wird, soll erhalten bleiben. Das Bundesheer hatte schon 1996 bei SSF 220 Radpanzer Pandur und 110 Kampfschützenpanzer Ulan im Wert von insgesamt 254 Mio. Euro bestellt. Der Pandur-Deal ist aber ins Stocken geraten. Ausgeliefert wurden bisher etwa 50 Ulan und nur 67 Fahrzeuge vom Typ Pandur 1 - erst im Mai 2003 wurden 3 Sanitätspanzer Pandur in Dienst gestellt.

Bubble 03 - diese realitätsnahe Übung der Luftraumüberwachung bewies einmal mehr, dass Großveranstaltungen in Österreich gegen Bedrohungen aus der Luft effizient abgeschirmt werden können.
© Bundesheer
Luftraumüberwachungsübung Bubble 03
Vom 15. bis 19. September fand eine Übung der Luftraumüberwachung im gesamten Staatsgebiet unter Einbindung von Fliegerabwehr, Flieger und Radarkräften des österreichischen Bundesheeres statt. Geübt wurde der Schutz einer Großveranstaltung gegen terroristische Bedrohungen, konkrete Übungsannahme war eine Wintersport-großveranstaltung im Raum Schladming-Flachau. Ein solcher Schutz ist seit dem 11. September 2001 bei ähnlichen Ereignissen ein internationaler Standard geworden, der auch Teil Ausschreibungen künftiger Veranstaltungen ist.
Neben dem Luftraumüberwachungssystem "Goldhaube" wurde eine mobile Mittelbereichsradarstation und drei Tieffliegererfassungsradars eingesetzt, um ein möglichst dichtes Überwachungsnetz zu spannen.
Geübt wurde gegen schnelle und langsame Eindringlinge. Die Feinddarsteller Saab 105 und Alouette 3 hatte keine Chance, unerkannt in die Flugverbotszone einzudringen. In 59 Einsätzen wurden von den Saab Draken und Pilatus PC-7 120 Abfänge erfolgreich durchgeführt. Die PC-7 bewies bei der Bubble 03, dass sie effizient gegen langsame Ziele wie Hubschrauber vorgehen kann.
Die Luftraumüberwachung des Bundesheeres hat bereits zahlreiche ähnliche Luftraum-sicherungsmaßnahmen durchgeführt, z.B.:
Verstärkte Luftraumüberwachung unmittelbar nach den Anschlägen auf World Trade Center und Pentagon vom
11. September bis Ende November 2001.
Luftraumsicherung während des European Economic Summit in Salzburg im September 2002.
Unterstützung der tschechischen Luftstreitkräfte während des NATO Gipfels in PRAG im November 2002.
Unterstützung der Schweizer Luftstreitkräfte während des World Economic Forums in Davos im Jänner 2003.
verstärkte Luftraumüberwachung während des Irakkrieges im März - April 2003.
Luftraumsicherung während des Präsidententreffens in Salzburg im Mai 2003
Photo: Bundesheer
Auch heuer müssen wieder Waldbrände gelöscht werden. Hier nimmt eine Alouette III nimmt beim Faaker See Löschwasser auf. Das Photo stammt vom 6. August 2003.

In den letzten Wochen hat das Bundesheer bereits über
4,5 Mio Liter Wasser abgeworfen!
Katastrophenhilfe 2002.
Heute - ein Jahr nach der Hochwasser-Katastrophe - zieht das Bundesheer Bilanz.
Insgesamt haben im Jahr 2002 28.271 Soldaten in Katastrophenfällen geholfen und die Soldaten waren mehr als 795.000 Stunden im Einsatz! Das sind - hauptsächlich aufgrund der Hochwasser-Katastrophe - fast doppelt so viele Arbeitsstunden, wie in den vergangenen vier Jahren zusammen. Bis auf Wien, Burgenland und Vorarlberg kam es in allen Bundesländern zu Hilfsleistungen des Bundesheeres. Soldaten arbeiteten 31.620 Stunden, um Sturmschäden zu beseitigen. Für den Brückenbau wurden 10.789 Stunden benötigt und die Waldbrandbekämpfung machte den Einsatz von 178 Soldaten 1.971 Stunden lang notwendig. Bei Waldbränden und Hochwasser kam es auch zu Luftfahrzeugeinsätzen im Ausmaß von 3.270 Stunden.
In vielen Medien wird derzeit Bilanz über das Hochwasser 2002 gezogen. Die Mühen der tausenden Bundesheer-Soldaten werden unverständlicher Weise aber so gut wie nie erwähnt.
Mehr über die damals erbrachten Hilfeleistungen finden Sie in der Notiz weiter unten - 20. August 2002 [hier]
Photo: Eurofighter
die österreichischen Luftstreitkräfte bekommen
Maschinen aus dem 2. Baulos in etwa zu dem Preis der Taifuns des 1. Bauloses - trotz geringer Bestellmenge.
(ein Zehntel der Deutschen)
Eurofighter Taifun - die wahren Kosten.
Die Anschaffung eines einzigen "nackten" Flugzeuges kostet Österreich 62,9 Mio. Euro. Damit werden Taifuns aus dem zweiten, wesentlich leistungsfähigeren, Baulos in etwa zu jenem Preis beschafft, den die deutsche Luftwaffe 1998 für einen Eurofighter aus dem ersten Baulos gezahlt hat.
Addiert man die Systemkosten dazu, dann kostet ein deutscher Taifun etwa 82 Mio. (1. Baulos, 1998), ein britischer 85 Mio. (1. Baulos, 1998) und ein österreichischer 87 Mio. (2. Baulos, 2003). Zu diesem noch relativ einfach zu vergleichenden Systempreis eines Eurofighters kommen dann je nach Staat die nationalen Steuern (!), Finanzierungskosten und Elemente wie z.B. ein Entgelt für Gegengeschäfte, die den Stückpreis eines österreichischen Eurofighters Taifun auf 108,84 Mio. Euro hinaufschrauben.
Ein Vergleich dieses Gesamtpreises zu anderen Staaten ist absolut unmöglich, da Steuersysteme, Finanzierungsmethoden, Gegengeschäfte usw. nicht einheitlich sind.

die zusätzlichen Mittel
fließen zum Großteil an den Assistenzeinsatz an der Grenze und an die Abzahlung und die Betriebskosten der Black Hawk Hubschrauber und der C-130.
Heeresbudget 2003/2004.
In den Jahren 2003/04 wird das Budget um je 75 Mio. Euro angehoben. Somit stehen dem Verteidigungsminister 1,740 Mrd. Euro pro Jahr zur Verfügung. Trotz dieser erfreulichen Trendumkehr bleibt der Anteil der Verteidigungsausgaben am Bruttoinlandsprodukts unter der bedenklichen 0,8% Marke.
Zum Vergleich: die neutrale Schweiz investiert 1,1%, Deutschland 1,5%, Ungarn 1,7% und das bündnisfreie Schweden 2,1% des BIP in die Landesverteidigung (APA).
Die zusätzlichen Mittel fließen fast zur Gänze in die Abzahlung und den Betrieb der C-130 Hercules Transportflugzeuge und der S-70A Black Hawk Transporthubschrauber.
Den 50 Mio Euro teueren Assistenzeinsatz an der Grenze muss das Heer künftig aus dem Budget bezahlen. Somit bleiben für andere Budgetposten unterm Strich sogar weniger Mittel übrig als im Vorjahr!

die F/A-22 Raptor soll dem Eurofighter den Rang als leistungsfähigstes Kampfflugzeug abstreitig machen. Bis dahin ist es aber scheinbar ein weiter Weg.
Lockheed Martin F/A-22 Raptor
1. Mai 2003. Mittlerweile ist man bei Fly-Away-Kosten von 117,6 Mio USD für eine einzige F/A-22 der 3. Tranche angelangt! Das geht aus einer Bestellung der US Air Force für eine weitere Maschine hervor. Zum Vergleich: Ein Eurofighter Taifun kostet Österreich auf der selben Basis 62,9 Mio Euro.
Anfang Mai fliegen 9 Development Aircraft und 3 Vorserienflugzeuge. 5 weitere Vorserienflugzeuge werden derzeit produziert. Bestellt wurden derzeit insgesamt 44 Serien-Flugzeuge. Das ohnehin stark im Zeitplan zurückliegende Raptor-Programm wird immer wieder durch ernste Mängel am zugrundeliegenden Entwurf verzögert. Bis heute hat die F/A-22 noch viele Mindeststandards nicht erreichen können. Die bestellten Flugzeuge werden gerade so langsam produziert, dass die Produktionsstätten nicht aufgelassen werden müssen. Das soll künftige Anpassungskosten sparen.

Fix: Ungarn kauft den Gripen
10. März 2003. Das ungarische Parlament stimmt den Erwerb von 12 einsitzigen und 2 zweisitzigen JAS 39 Gripen von Saab/BAE Systems zu. Die Kampflugzeuge sind voll NATO kompatibel und wurden entsprechend der ungarischen Bedürfnisse aus Zellen der JAS 39 A/B entwickelt. So verfügen die JAS 39 EBS HU (Export Basic Standard - Hungary) über eine Luftbetankungssonde; NATO kompatible Aufhängepunkte mit der Fähigkeit, auch lasergelenkte Bomben einzusetzen; ein verbessertes System zur elektronischen Kriegsführung; ein Sauerstoffgeneratorsystem (On Board Oxygen Generation System - OBOGS); englischsprachige Farbbildschirme und ein NATO kompatibles Kommunikations-system.
Der Vertrag sieht eine 15jahrige Leasingperiode mit anschließenden Kauf vor. Er beinhaltet ein Trainingspaket für Besatzungen und Techniker in Schweden und Ungarn, Bodengerät, Zubehör, Simulatoren, ein Einsatzkontrollsystem, Ersatzteile und den logistischen Support. Die Vertragssumme beträgt USD 923 Mio. Gegengeschäfte wurden in einer Höhe von 110% vereinbart.
Die Lieferung der Flugzeuge erfolgt schrittweise 2006-2007. Sie sollen über 30 Jahre im Einsatz bleiben.

Österreich wurde ein Angebot für 18 JAS-39 Gripen nach dem ungarischen Vorbild unterbreitet. Gegenüber dem Eurofighter-Deal zeichnet es sich vor allem durch wesentlich geringere Anschaffungs- und Betriebskosten aus.
Bemerkenswert ist auch, dass Ungarn - im Gegensatz zu Österreich - nicht auf zweisitzige Kampfflugzeuge verzichten will. Dadurch sind weitere Einsparungen möglich, da ein Teil der Ausbildung im Land auf eigenen Maschinen erfolgen kann.
Nach Angaben des Kommandos für die Luftstreitkräfte stiegen die Draken im Jahr 2002 insgesamt 54 mal zu Alarmeinsätzen auf - also öfter als einmal pro Woche. Von 46.375 bewilligten militärischen Überflügen sind 12.667 auch tatsächlich durchgeführt worden.
11. Dezember 2002. Nach 10 Monaten ging der Afghanistan-Einsatz des österreichischen Bundesheeres am 11. Dezember zu Ende. Die beiden Kontingente bestritten 480 militärische Einsätze, großteils Patrouillen in Kabul und Umgebung. Gemeinsam mit dem deutschen Kontingent konnten 23 Wiederauf- bauprojekte durchgeführt werden. So wurden z.B. Brunnen geschlagen, Schulen, Kindergärten, Polizeiwachzimmer eine Ambulanz errichtet oder wieder in Stand gesetzt. Dafür setzten die Soldaten Geldmittel aus nationalen Quellen, EU- Mitteln und privaten Spenden ein. Über 900 Personen wurden von Angehörigen des Bundesheeres medizinisch betreut - davon mehr als 80 auf der Intensivstation.
Am 7. August 2003 sind auch die letzten fünf in Kabul verbliebenen österreichischen Stabsoffiziere abgezogen worden.
Draken fingen "Stealth Fighter" über Innsbruck ab!
Am Freitag, den 18. Oktober 2002, fingen die Draken zwei F-117 Nighthawk "Tarnkappen-Flugzeuge" über Tirol ab. Sie versuchten sich im Radarschatten eines angemeldeten KC-10 Tankflugzeuges zu verstecken. Die F-117 versuchten sich einer Identifikation zu entziehen, wurden aber von den schnelleren Draken gestellt und fotographiert. Wegen dieser erneuten vorsätzlichen Verletzung der österreichischen Souveränität wurde eine Protestnote nach Washington geschickt - die Bilder wurden beigelegt.
Das war der bereits 44. Abfangeinsatz der österreichischen Luftraumüberwachung seit dem 11. September 2001. Übrigens gab es in der Zeitspanne von 1995 bis zum Jahr 2000 1.125 Luftraumverletzungen!
 
Am 21.09. landete eine Antonov 124-100 am Flughafen Linz-Hörsching. Ihre Ladung wurde bereits seit der Katastrophe von Galtür 1999 erwartet. Der erste S-70A-42 Black Hawk für das Bundesheer.
Sein Kennzeichen: 6M.BB

Hochwasserkatastrophe 2002.
Seit 7. August befindet sich auch das österreichische Bundesheer im Einsatz. Am 20. August arbeiten immer noch 8.500 Mann an der Beseitigung der Schäden. Eine kurze Aufstellung über die erbrachten Leistungen soll die Anstrengungen unseres vielerorts ungeliebten und oft belächelten Bundesheeres würdigen. (Stand: 20. August, Quelle: bmlv.at)
- 11.277 Soldaten waren alleine am 15. August im Einsatz (Höhepunkt)
- 1.312 Personen wurden durch Hubschrauber des Bundesheeres geborgen, 262 Personen davon mit der Seilwinde gerettet. - über 320 weitere Hubschrauber-Flugstunden für 5.535 Lastentransporte. Ein Heereshubschrauber steht rund um die Uhr für Notarzteinsätze zur Verfügung.
- 3 Pionierbataillone mit 5 Pionierpanzern, 6 Bergepanzern, 8 schweren Pioniermaschinen, 20 Pionierbrücken und zahlreichen Spezialfahrzeugen im Einsatz.
- eine Wasseraufbereitungsanlage der ABC-Abwehrtruppe
- 195.000 Sandsäcke in Nieder- und Oberösterreich
- 50.000 Sandsäcke als Hilfeleistung für Deutschland (am 19. August von Wien/Schwechat aus direkt ins Katastrophen- gebiet geflogen)
- 20.744 Mahlzeiten an zivile Hochwasseropfer von Feldköchen - 37.600 Portionen wurden an die eingesetzten Soldaten ausgegeben.
- 988 Feldbetten, 3.000 Paar Gummistiefel und 5.000 Paar Arbeitshandschuhe für die Soldaten im Einsatz.
- 6 Tonnen Schmutzwäsche täglich.
- 800 Feldpullover und 600 Schlafsäcke für Hochwasseropfer gespendet
- das Bundesministerium für Landesverteidigung garantiert den Einsatz solange notwendig - in der erforderlichen Stärke.

 
< 2004 ENDE
 
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