Re: Entwicklungen Fliegerabwehr
Verfasst: So 14. Jun 2026, 10:43
Admin: Beschaffungsprioritäten sind hier nicht das Thema! Hier geht es um Fliegerabwehr. Ich habe ca. 15 Posts gelöscht.
Forum für Österreichs Militärgeschichte
https://www.doppeladler.com/da/forum/
Warum 4 C-390. 2 können quasi täglich auf die Flight gestellt werden. Man wollte bei der C-130 schon 4 Maschinen aber es sind halt nur 3 beschafft worden. Grosse Wartungen finden auch in Zukunft in Portugal statt. Und wenn eine Maschine in eine geplante oder ungeplante Wartung in die Technik muss stehst halt da. So hat man immer genug Maschinen um die Aufgaben zu erfüllen.iceman hat geschrieben: ↑So 14. Jun 2026, 10:30
Priorität hat ziemlich jede Beschaffung, ich kritisiere mal die Stückzahl:
Warum vier c390 und nicht bloß drei?
Warum 36 Lions und nicht bloß 18?
Vor einigen Jahren hätte man sich mit 18 Lions und 24 black Hawks alle zehn Finger abgeschleckt.
Warum ein high end ajt?
Für die Ungarn reichen acht l39ng, die können wahrscheinlich auch eine Mopeddrohne abschiessen.
https://euro-sd.com/wp-content/uploads/ ... _WEB-1.pdfAs of May 2026, the Austrian Armed Forces have begun integrating new EU-wide drone regulations directly into their kinetic air-defence protocols. Mandatory Direct Remote ID is now enforced for all drones above 250g, broadcasting position, altitude, and registration in real-time. The Austrian Armed Forces are now linking these civilian tracking systems to the fire-control units of the Skyranger 30. This allows for selective engagement, where automated systems can instantly differentiate between registered civilian aircraft and unidentified drones. This integration reduces human-in-the-loop delays, allowing the army to defend critical infrastructure like airports or energy hubs with greater precision.
theoderich hat geschrieben: ↑Do 27. Nov 2025, 18:58Bei der Fliegerabwehr habe es ebenfalls keine Präjudizierung gegeben. Das Modell IRIS-T sei bereits seit 2007 bei den Eurofightern im Einsatz und stellten im Rahmen der ESSI eine Option dar, so der Experte. Eine diesbezügliche Entscheidung sei noch nicht gefallen – es kämen etwa sechs Anbieter in Frage.
GEBHART Martin: "Wir können die Beschaffung der Rüstungsgüter fortsetzen", in: Kurier. Standort Österreich vom 27. 6. 2026, p. 26theoderich hat geschrieben: ↑Sa 31. Jan 2026, 09:55Ist es korrekt, dass hier Angebote von sechs Anbietern eingegangen sind?
Die genaue Anzahl ist mir nicht bekannt, aber es ist ungefähr diese Größenordnung. Wir machen jetzt eine saubere Beurteilung der Vor- und Nachteile dieser Systeme, einschließlich der Kosten. Noch vor dem Sommer werden wir der Frau Bundesministerin (Klaudia Tanner von der ÖVP, Anm.) einen Entscheidungsvorschlag machen.
Ist bei der Beschaffung auch schon der Schutzschirm Sky Shield miteinberechnet?
Tanner: Jener Bereich der Abwehr, der die kurzen Strecken anbelangt, ist schon drinnen. Gut ist auch, dass wir in dem Doppelbudget auch schon die Mittelstrecke verankert haben. Die Entscheidung, welche Systeme da angeschafft werden, können wir noch heuer treffen.
Vodosek: Wir werden den Vorgang jetzt starten, es wird dazu ein wettbewerbliches Verfahren geben. Wir werden dann eines von fünf Produkten, die am Markt sind, auswählen.
theoderich hat geschrieben: ↑Do 11. Jun 2026, 21:18Für den Ankauf von Mittelstreckenraketen (MRAD) im Rahmen von Sky Shield sind 500 Millionen Euro bis 2030 vorgesehen, die Leonardo Advanced Jet Trainer (AJT) mit 850 Millionen Euro bis 2031 werden nun ins Regelbudget aufgenommen – damit steigt die Planungssicherheit erheblich gegenüber der bisherigen Darstellung als Ermächtigung.
theoderich hat geschrieben: ↑Fr 12. Jun 2026, 22:50Die derzeit geplanten Kosten für das Vorhaben belaufen sich auf über 2,5 Mrd. Euro.
https://www.parlament.gv.at/aktuelles/p ... 026/pk0685Bei der Luftverteidigung mittlerer Reichweite, nach der sich auch Friedrich Ofenauer (ÖVP) erkundigte, hoffe das Ressort laut Tanner noch Ende dieses Jahres auf eine Vertragsunterzeichnung. Vorgesehen seien zwei Standorte mit jeweils einer Batterie. Insgesamt seien dafür rund 2,5 Mrd. € vorgesehen, einschließlich Ausbildung und Logistik. Für Abwehrkapazitäten, die über 50 Kilometer hinausgehen, würde es ein eigenes Vorbelastungsgesetz brauchen.
https://orf.at/av/audio/151817Jürgen Pfaffinger (ORF): "Verteidigungsministerin Klaudia Tanner von der ÖVP hat zuletzt angekündigt, dass sich Österreich zumindest teilweise am ,European Air Shield' beteiligen wird. Es geht dabei um ein noch wenig bekanntes Vorhaben der EU-Kommission für eine europäische Luftabwehr, um die EU-Länder vor Raketen- und Drohnenangriffen zu schützen. Das Projekt ist bisher allerdings noch nicht besonders weit vorangeschritten, wie Peter Daser berichtet."
Peter Daser (ORF): "Im Oktober vergangenen Jahres hat die Europäische Kommission eine Art Fahrplan für die Aufrüstung vorgelegt. Ein Teil davon ist der ,European Air Shield'. In der deutschen Fassung des Dokuments ist die Rede vom ,Europäischen Luftschild'.
Die Mitgliedsstaaten sollen dabei unterstützt werden, wie es weiter heißt, einen ,integrierten, merschichtigen Luft- und Raketenabwehrschild samt den erforderlichen Sensoren zu verwirklichen'. Weitere Details dazu fehlen.
General Bruno Hofbauer, der Chefplaner des Bundesheeres, erklärt."
Bruno Hofbauer: "Hier geht's im Endeffekt darum, den Luftraum über den EU-Mitgliedsstaaten besser schützen zu können. Gegen multiple Angriffe, die sich auf den Luftraum beziehen; also das können jetzt ballistische Raketen sein, wie wir's in der Ukraine sehen, Drohnen oder auch Hyperschallwaffen, die uns in Zukunft begegnen werden."
DASER: "Trotz des ähnlichen Namens ist der ,Air Shield' oder ,Luftschild' nicht zu verwechseln mit der von Deutschland ausgehenden ,Sky Shield Initiative', wo es mehr um den gemeinsamen Einkauf von Waffen geht. Eigentlich sollte nach dem Plan der Europäischen Kommission das Projekt ,Air Shield' bereits im zweiten Quartal 2026 starten. Darüber ist aber nichts bekannt. Unterdessen sind alle EU-Staaten dabei, ihre nationale Luftverteidigung aufzubauen."
HOFBAUER: "Die wesentlichen Mittel, die hier zum Einsatz kommen, sind Lenkwaffen. In der Zukunft werden wir auch sehen, wie weit die Lasertechnologie hier Möglichkeiten bietet, vor allem zum Schutz vor Drohnen. Und natürlich nach wie vor im elektromagnetischen Spektrum mit Electronic Warfare-Mitteln auch gegen Drohnen vorzugehen, aber auch mit den bewährten Fliegerabwehrkanonen, die auch nach wie vor einen hohen Wert haben."
DASER: "Die meisten anderen Staaten sind gleichzeitig in der NATO, arbeiten in der Landesverteidigung ohnehin zusammen und können das auch beim ,Air Shield' tun. Österreich dagegen ist neutral und muss hier entsprechend selbständig handeln. Bruno Hofbauer sagt:"
HOFBAUER: "Als neutrales Land werden wir uns nicht in eine gemeinsame Kommandostruktur begeben. Aber es gibt natürlich hier die Möglichkeit, gemeinsame Übungen durchzuführen, gemeinsame Ausbildungen entsprechend zu machen oder auch, was für uns besonders auch wichtig ist, dann Dinge gemeinsam zu beschaffen und weiterzuentwickeln."
DASER: "Österreich ist gerade dabei, Luftabwehrkanonen für die Verteidigung gegen Drohnen auf kurze Distanz zu beschaffen. Noch heuer soll auch entschieden werden, welche Raketen zur Luftabwehr auf mittlere Entfernungen für das Bundesheer gekauft werden."