Medienberichte 2026
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Routemaster
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Re: Medienberichte 2026
Mit Ruhe, Gelassenheit und ruhiger Hand, fahren sie unser Land konsequent an die Wand!
Re: Medienberichte 2026
Derzeit haben wir halt einen massiven Schiefstand bei der Wehrgerechtigkeit, der die brisante Situation zusätzlich verschärft. Einerseits sind viele dauerhaft in Österreich lebende junge wehrfähige Männer nicht einziehbar, da sie keine Staatsbürgerschaft haben. Andererseits betrifft die Wehrpflicht nur 50% der Bevölkerung, obwohl Frauen längst in so gut wie allen Berufen angekommen sind, auch in jenen, für die sie früher angeblich wegen geringerer körperlicher Leistungsfähigkeit nicht geeignet waren. Die Skandinavier sind da jedenfalls wesentlich weiter in der gesellschaftlichen Entwicklung. Und die, die einziehbar wären, entscheiden sich eben immer öfter für den Zivildienst oder flüchten in die Untauglichkeit, weil zwischen voll tauglich und untauglich darf ja nichts sein. Und der Zivildienst ist - so ehrlich muss man sein - einfach attraktiver (Arbeitszeit, Anstrengung, Anzipf, Heimschläfer, ...). Man muss schon besonders motiviert sein, um bei dieser Wahl zum Bundesheer zu gehen - hat eigentlich nur Nachteile.
Es ist ein perfekter Sturm aus gescheiterter Asyl-/Migrationspolitik, hohen Hürden für die Erlangung der Staatsbürgerschaft, verzopftem Frauenbild (schrägerweise auch von Seiten der Frauenpolitik), fehlender Differenzierung bei der Tauglichkeit und der faktischen Abhängigkeit ganzer Bereiche von billigen Zivildienern. Das Bundesheer ist hier der schwächste Stakeholder und es ist eigentlich auch jedem wurscht, denn auf der Insel der Seeligen passiert eh nie was.
Es ist ein perfekter Sturm aus gescheiterter Asyl-/Migrationspolitik, hohen Hürden für die Erlangung der Staatsbürgerschaft, verzopftem Frauenbild (schrägerweise auch von Seiten der Frauenpolitik), fehlender Differenzierung bei der Tauglichkeit und der faktischen Abhängigkeit ganzer Bereiche von billigen Zivildienern. Das Bundesheer ist hier der schwächste Stakeholder und es ist eigentlich auch jedem wurscht, denn auf der Insel der Seeligen passiert eh nie was.
Re: Medienberichte 2026
Ich sehe den Run auf Zivildienst einerseits durch die bevorstehende Erhöhung der Wehrdienstzeit und andererseits durch die immer unruhigeren Zeiten, insbesondere den Krieg in Europa. Weiters besteht durch die Tauglichkeitskriterien eine Schieflage wie Woyzeck bereits angeführt hat. Man braucht nicht nur voll trainierte junge Männer für den GWD, welche in etlichen Jahren nach dem GWD bei einer Einberufung im Verteidigungsfall vielleicht auch nicht mehr körperlich so fit sind - sondern auch junge Menschen die ua. Fähigkeiten gerade im elektronischen oder IT-Bereich hätten, egal ob sie übergewichtig oder zB. Plattfüsse haben. Es ist die Rede von 25 bis 30 Prozent von Untauglichen, das sind Zahlen in Höhe von einigen tausend junger Männer!!
Weiters besteht offenbar bei vielen Wehrpflichtigen Bedenken, infolge der immer größeren Gefahr eines bewaffneten Konfliktes oder Krieges in Europa wo auch unser Land mit hineingezogen werden könnte, ihren Kopf als Kanonenfutter für wahnsinnige Politiker und Kriegstreiber hinhalten zu müssen. Dahingehend ist es eine Zumutung der österreichischen Verteidigungspolitik Männer per Wehrpflicht in eine mögliche bewaffnete Auseinandersetzung zu schicken, ohne ihnen die dafür moderne Ausrüstung zu geben (zB Luftabwehr, Drohnenabwehr, PzAbwehr, Aufklärung etc - teilweise nahezu Null oder extrem mangelhaft). Mit den derzeitigen Ressourcen und Ausrüstung ist unser Heer für einen Verteidigungsfall nicht gerüstet, war es in der Vergangenheit nicht und wird es vmtl auch künftig nicht sein.
Weiters besteht offenbar bei vielen Wehrpflichtigen Bedenken, infolge der immer größeren Gefahr eines bewaffneten Konfliktes oder Krieges in Europa wo auch unser Land mit hineingezogen werden könnte, ihren Kopf als Kanonenfutter für wahnsinnige Politiker und Kriegstreiber hinhalten zu müssen. Dahingehend ist es eine Zumutung der österreichischen Verteidigungspolitik Männer per Wehrpflicht in eine mögliche bewaffnete Auseinandersetzung zu schicken, ohne ihnen die dafür moderne Ausrüstung zu geben (zB Luftabwehr, Drohnenabwehr, PzAbwehr, Aufklärung etc - teilweise nahezu Null oder extrem mangelhaft). Mit den derzeitigen Ressourcen und Ausrüstung ist unser Heer für einen Verteidigungsfall nicht gerüstet, war es in der Vergangenheit nicht und wird es vmtl auch künftig nicht sein.
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Interessierter
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Re: Medienberichte 2026
Die näherliegende Erklärung ist, dass die meisten Menschen nicht so genau informiert sind, was politische Änderungen angeht und diese Details nicht kennen bzw. bedenken. Die lesen in der Heute oder hören in der ZiB oder von ihren Verwandten, dass der Wehrdienst bald länger dauert und Übungen beinhalten wird, der Zivildienst aber nicht - und entscheiden sich so schnell für das Kürzere, ohne groß nachzurecherchieren. Weils den Meisten auch inhaltlich wurscht ist.iceman hat geschrieben: ↑Mi 4. Nov 2026, 22:19 Bitte korrigiert mich:
Wer sich jetzt für den Zivildienst entscheidet, würde der Wehrdienst noch immer sechs Monate dauern, somit drei Monate weniger?
Ist das vielleicht keine Flucht vor dem Wehrdienst, sondern ein eindeutiger Trend Richtig Zivildienst?
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theoderich
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Re: Medienberichte 2026
14.600 Zivildienstmeldungen: Warum die Wehrdienstreform ins Wanken gerät
https://www.facebook.com/share/p/1CrCXE2gyg/
Regierung nimmt jetzt doch ausländische Spione ins Visier
Koalitionsintern besonders hart umkämpft war die von den Neos hineinreklamierte Sonderregelung für den Zivildienst.
Demnach wäre dieser frühestens ab 2028 von neun auf dann elf Monate verpflichtend zu verlängern, wenn sich über das Jahr davor weniger als 13.875 Jungmänner für den Grundwehrdienst entschieden haben ("Wehrdienst-Garantie"). Prominente Vertreter der ÖVP bis hin zu Verteidigungsministerin Klaudia Tanner haben zuletzt versucht, die Neos zur Aufgabe dieser Klausel zu bewegen, weil man darin nur einen zusätzlichen Anreiz für den Wehrersatzdienst sieht. Seitens der Neos gab es keine Hinweise auf ein Abgehen von der eigenen Linie.
Nach den von Zivildienstministerin Claudia Bauer (VP) vorgelegten jüngsten Quartalszahlen gab es bis Ende Oktober bereits 14.600 Meldungen. Im gesamten Vorjahr entschieden sich 15.825 für den Zivildienst. Weil der stark erhöhte Andrang erst heuer zur Jahresmitte eingesetzt hat, gehen Experten davon aus, dass dieser Wert bis zu Jahresende um rund 3000 überschritten werden könnte.
Weniger statt mehr
Genau in dieser Dimension könne sich der Rückgang bei der Zahl derer, die sich heuer zum Grundwehrdienst melden, niederschlagen, befürchtet man in Heereskreisen. Im Laufe des Vorjahres waren rund 16.000 Rekruten im Einsatz, heuer sollen es 15.500 sein. Das ursprüngliche Ziel der Wehrdienstreform war es, "deutlich mehr, vielleicht 18.000 oder sogar 20.000 zur Stärkung der Landesverteidigung zu gewinnen, jetzt werden es deutlich weniger", hadert ein Insider im Gespräch mit den OÖNachrichten.
https://www.nachrichten.at/politik/inne ... 85,4229092Schwierige Verhandlungen
Die Verhandlungen mit der Opposition gestalteten sich bisher äußerst schwierig. Für die notwendige Verfassungsmehrheit benötigt die Koalition die Stimmen zumindest der Grünen oder der FPÖ. Auf Initiative der Koalition soll es am kommenden Dienstag oder Mittwoch eine neue Verhandlungsrunde geben.
Im Hintergrund hieß es, dass die FPÖ ohnehin bereits abgewunken habe. Demnach könnten die Freiheitlichen auf ihrem von Obmann Herbert Kickl bereits im Sommer vorgegebenen Standpunkt beharren: Umsetzung der Empfehlung der Expertenkommission ("Modell Österreich plus") mit acht Monaten Grundwehrdienst und zwei Monaten Milizübungen sowie ein elfmonatiger Zivildienst. Kickl wollte das alles einer weiter reichenden Volksabstimmung (mit Neutralität und Ukraine-Hilfe) unterziehen.
Die Hoffnungen der Koalition sollen auf den Grünen beruhen. Deren Wehrsprecher David Stögmüller will neben besseren Ausbildungsangeboten für Zivildiener die gleiche Bezahlung wie für Grundwehrdiener, deren Entschädigung von rund 625 auf monatlich 1000 Euro erhöht werden soll. Außerdem soll es keine Kürzungen beim Zivilersatzdienst geben. Ein Kompromiss gilt als möglich.
Will man einen Last-minute-Einsatz samt Sondersitzung kurz vor Weihnachten vermeiden, müsste eine Einigung Ende November im Landesverteidigungsausschuss und danach vom Nationalrat in der Plenarwoche ab 9. Dezember beschlossen werden. Kippt der Zeitplan, könnte die für 1. Jänner 2027 geplante Wehrdienstreform frühestens ab Juli in Kraft treten.
https://www.facebook.com/share/p/1CrCXE2gyg/
Regierung nimmt jetzt doch ausländische Spione ins Visier
https://www.derstandard.at/story/300000 ... ins-visierEin ursprünglicher Entwurf liegt bereits seit März 2026 vor, wurde aber in der Koalition blockiert. Nicht wegen inhaltlicher Bedenken, sondern weil die ÖVP darüber hinaus dringliche Wünsche hatte, die sie mit dem Spionagegesetz junktimiert: Wenn schon neue rechtliche Grundlagen zur Bekämpfung von Spionage in Österreich geschaffen würden, dann müssten auch die Heeresdienste mit weiterreichenden Befugnissen ausgestattet werden.
Von dieser Junktimierung ist die ÖVP jetzt nach massivem Drängen der Neos abgerückt: Über eine Erweiterung der Befugnisse für die militärischen Dienste, die bereits sehr konkret am Tisch liegt, soll erst dann politisch entschieden werden, wenn der Verfassungsgerichtshof über die Gefährderüberwachung entschieden hat. Klingt verwirrend. Es handelt sich hier um drei unterschiedliche Gesetze, die politisch miteinander verknüpft sind, inhaltlich aber nur am Rande miteinander zu tun haben.
Zuletzt geändert von theoderich am Do 5. Nov 2026, 19:08, insgesamt 2-mal geändert.
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theoderich
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Re: Medienberichte 2026
Wehrdienstreform: Warum die Neos beim Zivildienst auf stur schalten
https://www.kleinezeitung.at/artikel/41 ... r-schalten
https://www.kleinezeitung.at/artikel/41 ... r-schalten
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theoderich
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Re: Medienberichte 2026
Neue Werkstatt erhöht Einsatzbereitschaft der Straßer Soldaten
https://www.kleinezeitung.at/artikel/41 ... r-soldaten
Generalmajor Sylvia Sperandio: „Hürden existieren oft nur in den Köpfen“
https://www.trend.at/teaser/huerden-exi ... en-koepfen
https://www.kleinezeitung.at/artikel/41 ... r-soldaten
Generalmajor Sylvia Sperandio: „Hürden existieren oft nur in den Köpfen“
https://www.trend.at/teaser/huerden-exi ... en-koepfen
Zuletzt geändert von theoderich am Do 5. Nov 2026, 22:11, insgesamt 1-mal geändert.
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theoderich
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Re: Medienberichte 2026
Viele werden sich für den Zivildienst entscheiden, weil er für viele persönlich der sinnvollere Dienst an der Gesellschaft ist, und das ist ja deren gutes Recht.Interessierter hat geschrieben: ↑Do 5. Nov 2026, 08:21Die näherliegende Erklärung ist, dass die meisten Menschen nicht so genau informiert sind, was politische Änderungen angeht und diese Details nicht kennen bzw. bedenken. Die lesen in der Heute oder hören in der ZiB oder von ihren Verwandten, dass der Wehrdienst bald länger dauert und Übungen beinhalten wird, der Zivildienst aber nicht - und entscheiden sich so schnell für das Kürzere, ohne groß nachzurecherchieren. Weils den Meisten auch inhaltlich wurscht ist.iceman hat geschrieben: ↑Mi 4. Nov 2026, 22:19 Bitte korrigiert mich:
Wer sich jetzt für den Zivildienst entscheidet, würde der Wehrdienst noch immer sechs Monate dauern, somit drei Monate weniger?
Ist das vielleicht keine Flucht vor dem Wehrdienst, sondern ein eindeutiger Trend Richtig Zivildienst?
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theoderich
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Re: Medienberichte 2026
GUTEN MORGEN
Verschwitzter Kompromiss | Handwerkliches Versagen
https://www.krone.at/4364122
Steyr-Motoren für tausende Militärboote
https://ooe.orf.at/stories/3378527/
Verschwitzter Kompromiss | Handwerkliches Versagen
https://www.krone.at/4364122
- „Krone“-Kommentar
Das Versagen einer Regierung, die es nicht kann
https://www.krone.at/4364128
Steyr-Motoren für tausende Militärboote
https://ooe.orf.at/stories/3378527/
Zuletzt geändert von theoderich am Sa 7. Nov 2026, 18:51, insgesamt 1-mal geändert.
