Medienberichte 2026

Landesverteidigung, Einsätze & Übungen, Sicherheitspolitik, Organisation, ...
iceman
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von iceman »

Bedenken die auch, dass 100 Tage Milizübungen deutlich teurer sind als 60 Tage???

SPÖ Vosschlag: 6 plus 2
ÖVP: 6 plus 2 plus 1

Lösung/Kompromiss: 7 plus 1
theoderich
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

1,5 Mio. Euro
Bundesheer saniert Franz-Joseph-Kaserne

https://osttirolerbote.at/aktuelles/ost ... ph-kaserne
iceman
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von iceman »

Doppeladler hat geschrieben: Di 23. Jun 2026, 16:29 Ständig hinterfragen und weiterentwickeln muss ich doch in jeder Struktur. Ich muss ein System, das ich loswerden möchte, nicht (weitgehend) perfektionieren, bevor ich es ändern darf.
Ich möchte hier noch anmerken, dass es früher seitens des bmlv immer geheißen hat, man kann nicht effizienter werden, weil das einfach Geld kostet. Man hatte zum Sparen quasi kein Geld, seit ein paar Jahren ist das aber eigentlich anders.
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von iceman »

theoderich hat geschrieben: Do 25. Jun 2026, 17:18 1,5 Mio. Euro
Bundesheer saniert Franz-Joseph-Kaserne

https://osttirolerbote.at/aktuelles/ost ... ph-kaserne
Eine Grosskaserne wie in Villach wäre toll.
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Klaudia Tanner im Interview

https://www.oe24.at/a/klaudia-tanner-im ... -900095131

iceman hat geschrieben: Do 25. Jun 2026, 20:41 Eine Grosskaserne wie in Villach wäre toll.
Sehen Sie sich die Widmung der Grundstücke in Lienz an: Die Franz-Josefs-Kaserne in Lienz ist von Wohngebieten bzw. Mischgebiet umgeben. Dort bauen Sie keine Großkaserne.

Das Gebiet der Franz-Josefs-Kaserne ist schon seit 2005 vom Land Tirol im Raumordnungsprogramm zur baulichen Freihaltung als "Standortraum Einkaufszentren - Betriebstyp B" ["SG-EKZ" ... Standortgemeinde EKZ Lienz (Betriebstyp B)] vorgesehen.
Zuletzt geändert von theoderich am Sa 27. Jun 2026, 12:05, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitrag von theoderich »

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner über Eurofighter, Wehrdienstreform und Italien-Kooperation

https://militaeraktuell.at/verteidigung ... ia-tanner/
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Beitrag von theoderich »

Wehrdienst – warum die Zeichen auf „Reförmchen“ stehen
In den koalitionsinternen Verhandlungen um die von der ÖVP angestrebte Verlängerung der Wehrpflicht gibt es nach einer Sitzung "auf technischer Ebene" am Mittwoch kaum mehr Bewegung, berichten Insider. Die Vorzeichen stünden mittlerweile auf "Reförmchen statt Reform", heißt es weiter.

Demnach dürfte das von Kanzler Christian Stocker (VP) propagierte und Ende Jänner von der Wehrdienstkommission um Erwin Hameseder empfohlene Modell "Österreich plus" für SPÖ und Neos vom Tisch sein. Dort wurde Stockers Alleingang, die Verlängerung von Wehrdienst (von sechs auf acht Monate) und Zivildienst (von neun auf zwölf) notfalls im Herbst einer Volksbefragung zu unterziehen, als grobes Foul zurückgewiesen. Mittlerweile hat Stocker die Idee still entsorgt.

Der rot-pinke Groll trifft aber auch Hameseder und Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (VP). Der Vorwurf an das Duo: Zwar sei eine 23-köpfige, annähernd alle Gesellschaftsgruppen abdeckende Kommission eingerichtet worden, stimmberechtigt waren am Ende aber nur zehn Personen - neben Generalmajor Hameseder und Stellvertreter Walter Feichtinger Vertreter des Verteidigungsministeriums, der Industriellenvereinigung, der Wirtschaftskammer und des ÖGB. Insgesamt ein Mix, so der Vorhalt, bei dem sich Tanner sicher sein konnte, dass die gewünschte Variante den Vorzug erhält.

Vor diesem Hintergrund kamen zuletzt Gegenmodelle von beiden Seiten: Ende Mai schlug SP-Wehrsprecher Robert Laimer vor, bei sechs Monaten Wehrdienst bzw. neun Monaten Zivildienst zu bleiben und verpflichtende Miliz- und Zivilschutzübungen im Umfang von zwei Monaten anzuhängen. Neos-Generalsekretär Douglas Hoyos sprach sich danach für einen freiwilligen Wehrdienst (dann aber mindestens zwölf Monate) aus, der nur bei Bedarf seitens des Bundesheeres in eine Pflicht umzuwandeln wäre. Letzteres Modell wies Hameseder als "völlig inakzeptabel" zurück.

Womit die SP-Variante als Minimalkompromiss ins Zentrum des Interesses rücken könnte. Denn bei aller Ablehnung des VP-Modells sollen SP-Chef Andreas Babler und Neos-Vorsitzende Beate Meinl-Reisinger Stocker signalisiert haben, dass man eine Reform zur Stärkung des Bundesheeres mittragen wolle. Der Kompromiss könnte vor der Sommerpause auf Spitzenebene vereinbart werden.
https://www.nachrichten.at/politik/inne ... 85,4185588


Heeresministerin Tanner auf Besuch bei Leonardo: Kampfjet-Erfolgsstory gesucht

https://www.derstandard.at/story/300000 ... ry-gesucht


Tanner gegen Parteipolitik bei Beschaffung und Wehrpflicht

https://www.sn.at/politik/innenpolitik/ ... art-658732


Was Klaudia Tanner auf einem Luftwaffenstützpunkt in Italien tut
Die Verteidigungsministerin nimmt dankend an, und vermutlich muss man an dieser Stelle erklären: Was tut Österreichs Verteidigungsministerin in Italien?

Anlässe gibt es zuhauf.

Der eine ist dieser: Rom und Wien rücken, salopp formuliert, militärisch immer enger zusammen. Die Armeen üben gemeinsam (etwa bei der Übung „Wechselland 26“, Anm.). Und zuletzt hat das Bundesheer beim italienischen „Leonardo“-Konzern Hubschrauber und Jets in Höhe einer Milliarden Euro geordert.

Hinzu kommt: Weil sich die Vereinigten Staaten aus der Rolle des Weltpolizisten zurückziehen, müssen sich die Staaten der EU - ob Nato oder nicht - neu organisieren. Auch das haben Tanner und ihr Amtskollege Guido Crosetto in einem „Letter of Intent“ in Rom festgehalten - man vertraut einander und kooperiert bei Beschaffungen und Projekten wie der Drohnen- und Raketenabwehr.

Und ein letzter Grund, warum die Verteidigungsministerin in einer Militärmaschine nach Decimomannu fliegt, ist die International Flight Training School (IFTS), in der Österreichs Kampfpiloten trainieren, bevor sie etwa den Eurofighter pilotieren.

Campus-Feeling

In Decimomannu wird Tanner ein neues, in dieser Form besonderes Trainingskonzept gezeigt: Die IFTS ist ein „Campus“ im sprichwörtlichen Sinne. Für die 80 Flugschüler, die ganzjährig auf 22 Maschinen trainieren, wurden Apartments, ein Fitnessstudio, eine Kantine und sogar eine Schwimmhalle gebaut. „Wo wir stehen, da waren bis vor kurzem nur Gras und Erde“, sagt Francesco Vestito. Der Generalleutnant ist in Italiens Luftwaffe für die Pilotenausbildung verantwortlich. Es sei ein Paradigmen-Wechsel gewesen, die Industrie so eng ans Militär heranzuführen. „Wir mussten einige Gesetze ändern“, sagt Vestito. Mittlerweile funktioniert die Kooperation beispielhaft. Ein Vertreter des Leonardo-Konzerns erklärt das so: „Die Luftwaffe sagt uns, was sie braucht, und wir stellen es bereit - zum Beispiel die gesamte Wartung.“

Tanner ist anzusehen, dass sie das Tempo, mit dem die Italiener den Campus hochgezogen haben, beeindruckt.

Die wehrpolitischen Themen in Österreich sind in den wenigen Stunden auf Sardinien kurz weg - und doch irgendwie nahe.

Während die Ministerin durch die Wartungshalle geführt wird, ergibt sich eine Neuerung bei der Wehrpflicht: Bekannte SPÖ-Vertreter wie der frühere Generalstabschef Edmund Entacher und der vormalige SPÖ-Niederösterreich-Chef Franz Schnabl haben ein Papier unterschrieben, in dem sie das von der ÖVP favorisierte Modell „8 plus 2“ verteidigen.

Und auch die Nachbeschaffung der Eurofighter ist Thema - allein deshalb, weil die Journalisten danach fragen. Tanner gibt sich beim Thema optimistisch: „Das Bekenntnis zur Nachbeschaffung wurde im Ministerrat beschlossen“, sagt sie zum KURIER. Die Regierung arbeite „über den Sommer“ die Details aus, gleichwohl würden die Raten (für den Ankauf der neuen Jets, Anm.) „nicht sofort“ schlagend. Und „die zehn Milliarden Euro sind eine Schätzung.“

Wozu noch mehr Jets?

Als es spätabends erst nach Rom und danach weiter nach Wien geht, erzählt Tanner von der Herausforderung bei der Nachfolge für den Eurofighter. „Natürlich besteht die Gefahr, dass die Bevölkerung sagt, `Wir haben die Trainingsjets - wozu noch mehr Jets?`“

Das müsse man als Politik erklären. Aber die Ministerin hat das Gefühl, dass viele Wähler weiter seien als so mancher Politiker. Das Empfinden sei anders als bei der Beschaffung der Eurofighter vor zwei Jahrzehnten. Für Tanner ist das kein Gefühl, sondern messbar. „Trotz Spardrucks sagt mehr als die Hälfte der Österreicher, dass das Bundesheer mehr Geld braucht. Das Verständnis dafür, was militärische Landesverteidigung bedeutet, hat sich enorm verändert.“
https://kurier.at/politik/inland/klaudi ... /403172272
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Muss man sich auf Krieg in Mitteleuropa einstellen? „Den gibt es bereits heute“
Harald Zierfuß (ÖVP), Anne-Sophie Bauer (Grüne), Yannick Shetty (Neos), Marina Hanke (SPÖ) und Marlene Svazek (FPÖ)
Muss man sich in den nächsten Jahrzehnten auf Kriege in Mitteleuropa einstellen?

Yannick Shetty: Es gibt bereits heute Krieg in Mitteleuropa, er wird nur hybrid geführt. Unsere Infrastruktur und demokratische Institutionen sind im Visier feindlicher Mächte. Neue Technologien wie KI, Drohnen oder Satelliten-Internet verändern die Kriegsführung radikal. Auf diese Bedrohung gibt es nur eine Antwort: Mehr europäische Zusammenarbeit im Bereich der Verteidigungspolitik, statt eine Mauer rund um Österreich zu bauen.

Marina Hanke: Nein. Mich treibt um, wie wir aktuellen Kriegen begegnen. Täglich werden Familien zerrissen, Zukunft zerstört. Stimmen für Frieden werden leiser und belächelt, während Härte und Entmenschlichung zur Gewohnheit werden und Diplomatie an Boden verliert. Vernunft und Mut zum Dialog statt Eskalation müssen Richtschnur sein.

Harald Zierfuß: Frieden ist keine Selbstverständlichkeit, das zeigt die Lage nur wenige hundert Kilometer von uns entfernt. Österreich muss daher seine Landesverteidigung ernst nehmen und in Sicherheit investieren, statt sich allein auf die Neutralität als Schutzschild zu verlassen. Wachsamkeit und Wehrfähigkeit sind eine notwendige Vorsorge für eine sichere und selbstbestimmte Zukunft.

Marlene Svazek: Nicht zwangsläufig, aber Frieden ist kein Automatismus, sondern erfordert Resilienz und Stärke. Die Stabilität unseres Kontinents und seiner Nationalstaaten setzt wirtschaftliche Prosperität auf Basis einer vernünftigen Standortpolitik ebenso voraus wie strategische Handlungsfähigkeit und eine ausgewogene Außenpolitik.

Anne-Sopie Bauer: Ich hätte mir nie gedacht, dass mich Schulkinder einmal fragen, ob sie in den Krieg ziehen werden müssen. Wir sind es ihnen schuldig, alles dafür zu tun, dass es nicht so weit kommt. Frieden braucht Stärke, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Verteidigungsfähigkeit. Wehrhaft sind Demokratien dann, wenn alle in stabilen, guten Verhältnissen leben und sich gegen autoritäre Kräfte von innen und von außen wehren können.
https://www.diepresse.com/33242314/muss ... eits-heute

Zuletzt geändert von theoderich am Sa 27. Jun 2026, 16:48, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Bundesheer verfehlt Autarkieziel

27.6.2026, 7.10 Uhr
Ö1 Morgenjournal
Julia Schmuck (ORF): "Wie gut sich das Bundesheer selbst versorgen kann, wenn es etwa zu einem Blackout kommt, unser nächstes Thema. Da zeigt sich jetzt, dass das Bundesheer seine selbst gesteckten Ziele nicht erreicht. Bis Ende 2025 wollte das Heer alle seine rund hundert Standorte autark machen. Felix Novak berichtet."

Felix Novak (ORF): "Zumindest 14 Tage soll sich jede Bundesheereinrichtung selbst versorgen können. Mit Strom und Treibstoff, aber auch etwa mit Lebensmitteln und Wasser. Dieses Ziel ist vor fünf Jahren ausgegeben worden. Tatsächlich autark waren Ende 2025 allerdings nur 39 von 94 Einrichtungen. Das steht im jüngsten Landesverteidigungsbericht.

Mittlerweile sei diese Zahl immerhin auf 59 gestiegen, sagt Bundesheersprecher Marcel Taschwer. In vielen Fällen würden nur noch einzelne Teilbereiche fehlen."

Mjr Marcel Taschwer: "Wenn wir grundsätzlich mal von den drei Tagen Autarkie sind wir aufgrund der Lehren des Ukrainekrieges weggekommen zu 14 Tagen Autarkie. Und das bedeutet, dass man eben in den Teilbereichen über nacharbeiten muss: Strom, Wasser, Wärme, Treibstoff, Verpflegung. Und das hat sich natürlich auch durch Corona, durch die Covid-Krise, verzögert. Bzw. auch, so wie ma's als ,Häuslbauer', sag' ich jetzt einmal, kennt, gibt's dann einfach Lieferverzögerungen. Aber bis Ende 2026 soll das alles abgeschlossen sein."

NOVAK: "Mehr Autarkie für Kasernen - dieses Ziel ist nicht neu. Schon vor knapp einem Jahrzehnt wollte das der damalige Verteidigungsminister Mario Kunasek, FPÖ, erreichen. Seine Nachfolgerin, Klaudia Tanner, ÖVP, hat noch einmal nachgeschärft. Im Aufbauplan des Bundesheers ist Autarkie eine der drei zentralen Säulen. Wichtig insbesondere im Fall eines Blackouts, also eines großräumigen und länger andauernden Stromausfalls, sagt Taschwer."

TASCHWER: "Gerade wenn wir über den Bereich des Blackouts sprechen, sind wir, das Bundesheer, natürlich auch die strategische Reserve der Republik und müssen hier handlungsfähig bleiben. Wir wären in einem solchen Szenario Erstanlaufstelle für Blaulichtorganisationen, die dann in weiterer Folge auch die Bevölkerung unterstützen."

NOVAK: "Ein solches Blackout könne auch künstlich herbeigeführt werden, als Teil hybrider Kriegsführung. Darauf verweist der Militärexperte Walter Feichtinger. Gerade Russland sei hier bekanntlich sehr aktiv. Und gerade in Österreich gäbe es in Sachen Autarkie Nachholbedarf."

Bgdr iR Walter Feichtinger: "Die Autarkie ist sicher ein Aspekt, der bisher vernachlässigt wurde. Ganz generell. Weil man einfach nicht gedacht hat, dass Abhängigkeiten sich ins Negative verkehren können. Daher ist der Gedanke der Autarkie, also im Bedarfsfall möglichst unabhängig zu sein, absolut nachzuvollziehen und zu verstehen. Und dass hier viel zu tun ist, das ist klar."

NOVAK: "Diese Autarkie müsse vom Kleinen ins Große gedacht werden, so der Militärexperte. Also etwa von der Kommunikation ausgehend bis hin zu den großen Waffensystemen."
https://orf.at/av/audio/150194

https://oe1.orf.at/player/20260627/835736/1782537046000



https://bsky.app/profile/bundesheerbaue ... bdh5hii223
Antworten