Mit 13 Schweizer Firmen waren wir an der erst zum zweiten Mal durchgeführten DroneVation & Defence in Wien vertreten – erstmals mit einem Schweizer Gemeinschaftsstand.
Im nächsten Vortag referierte der Abteilungsleiter der Abteilung IKT-Systeme (IKTS), Brigadier Mag. Hans Bergmann über die Aufgaben der Abteilung IKTS. Darunter fallen neben dem Life Cycle Management, die Budgetführung und die Beschaffung, Betrieb & Materialerhaltung. Im Bereich der Budgetführung werden im heurigen Jahr 2026 ca. 350 Mio.€ investiert, 2027 sind es 342 Mio.€, 2028 ebenfalls 342 Mio.€, 2029 belaufen sich die Investitionen sogar auf 371 Mio.€ und 2030 wieder 343 Mio.€. Wie man nur unschwer erkennen kann, kommt es insgesamt zu einem massi- ven Invest Anstieg bis 2030. Das Schwergewicht bis 2030 liegt in der Beschaffung des Tactical Data Radio (TDR), der Drohnenabwehr und einem Ersatz für das Aufklärungs- und Zielzuweisungsradar (AZR).
Wo ist da ein Investment-Anstieg erkennbar? Trotz Inflation sinkt der jährliche Betrag mit einem kleinen Ausreiser 2029, der jedoch nicht den Verlust durch den Anstieg des Preisniveaus ausgleichen kann.
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Ich denke er meint Steigerung gegenüber der Vergangenheit. Die Frage ist auch - wenn das alles zum Aufbauplan gehört und die Elemente jetzt bestellt werden braucht es 2032 halt im Speziellen nicht mehr so viel - es müssen die Gesamtzahlen passen - hier hat mab ja nur nen Teilbereich - aber das wird sicher ned einfach - von 2 oder 3.5 Prozent ned zu reden
Von Robert Laimer (SPÖ) nach dem Zeitplan für die österreichische Drohnenabwehrstrategie gefragt, stellte Tanner diese bis Jahresende in Aussicht. Federführend sei diesbezüglich das Innenministerium.
theoderich hat geschrieben: ↑Di 23. Jun 2026, 15:33
Von Robert Laimer (SPÖ) nach dem Zeitplan für die österreichische Drohnenabwehrstrategie gefragt, stellte Tanner diese bis Jahresende in Aussicht. Federführend sei diesbezüglich das Innenministerium.
Das Aaronia Kastl wär recht interessant diesbezüglich. https://militaeraktuell.at/aaronia-aart ... -der-luft/
Das ist zwar für Drohnen gedacht, aber da ja Drohnenfliegen nicht überall und 24/7 möglich ist hab ich mal versucht zu errechnen wie viel man für flächendecken Ö. bräuchte. Sind 120-140 Geräte maximal und man hätte ein Echtzeit 10 MHz bis 8 GHz passives Funkdetektionssystem für ganz Österreich. Verdünnt man die Hochgebirgsregionen kommt man auf <100. Zuzüglich Installationskosten. Je 25Mio. vom BMI und BMLV pro Jahr ab 27 und man ist 2032+ flächendeckend fertig....
ÖBH, BMI und Fernmeldebehörde haben Aaronia-Systeme im Einsatz, wär nix neues.
theoderich hat geschrieben: ↑Sa 21. Jun 2025, 06:22Landesverteidigungsbericht 2024/2025 (III-168 d.B.)
6.2 Phase 2 – 2025 bis 2028
In der Phase 2 bis 2028 wird zusätzlich zu den bis 2024 verfügbaren Fähigkeiten (auszugsweise) die Erreichung folgender Ziele angestrebt:
[...]
Schutz von zumindest zwei Objekten gegen Bedrohungen durch Drohnen.
Umsetzungsstand: Die Planungen zur Drohnenabwehr im Nächst- und Nahbereich sind überwiegend abgeschlossen, die Bearbeitungen sind im Bereich der Realisierung im Gange und die Bereitstellung ist teilweise durch die Modernisierung der 35mm Feuereinheiten sowie der Erneuerung der entsprechenden Radarsysteme eingeleitet. Die Flugabwehrlenkwaffensysteme kurzer und mittlerer Reichweite, die unter anderem zur Abwehr von Drohnen größerer Klassen benötigt werden, sind geplant.
7.2.3.1 Drohnenabwehr
Die Bearbeitungen zur Realisierung von Systemen zur Abwehr von Class 1 Drohnen (MICRO und MINI) sind im Gange. Das Drohnenabwehrsystem stellt, neben dem erforderlichen Sensorverbund, das Führungselement zum Einsatz von Hard- und Soft-Kill-Effektoren mit einer Wirkung bis 5 km sicher.
Es ist die Aufstellung von Drohnenabwehrbatterien beim Flugabwehrbataillon 2 und beim zukünftigen Flugabwehrbataillon 8 geplant. Ein Ausbildungselement wird an der Flieger- und Flugabwehrtruppenschule abgebildet.
Die Zielsetzung ist vorerst der gleichzeitige Schutz von sechs Schutzobjekten.
Im Rahmen der „Truppendrohnenabwehr“ ist die Aufstellung von Drohnenabwehrelementen bei den Verbänden des ÖBH vorgesehen.
Schutz von zumindest zwei Objekten gegen Bedrohungen durch Drohnen.
Umsetzungsstand: Die Planungen zur Drohnenabwehr im Nächst- und Nahbereich sind überwiegend abgeschlossen, die Bearbeitungen sind im Bereich der Realisierung im Gange und die Bereitstellung ist teilweise durch die Modernisierung der 35mm Feuereinheiten sowie der Erneuerung der entsprechenden Radarsysteme eingeleitet.
Die Flugabwehrlenkwaffensysteme kurzer und mittlerer Reichweite, die unter anderem zur Abwehr von Drohnen größerer Klassen benötigt werden, sind geplant.
Die Beschaffung von Ausrüstung für eine neu aufzustellende Drohnenabwehrbatterie wurde eingeleitet.
Die Realisierung der zweiten Batterie ist derzeit finanziell nicht sichergestellt.
Realisierungsrisiko: mittel.
7.2.3.1 Drohnenabwehr
Die Bearbeitungen zur Realisierung von Systemen zur Abwehr von Class 1 Drohnen (MICRO und MINI) sind im Gange. Das Drohnenabwehrsystem stellt, neben dem erforderlichen Sensorverbund, das Führungselement zum Einsatz von Hard- und Soft-Kill-Effektoren mit einer Wirkung bis 5 km sicher.
Im Rahmen der „Drohnenabwehr aller Truppen“ ist die Aufstellung von Drohnenabwehrelementen bei allen Verbänden des ÖBH vorgesehen. Die qualifizierte Flugabwehr aller Truppen wird im Rahmen der strukturellen Anpassungen der kleinen Verbände, in denen diese Elemente jeweils zugeordnet werden, berücksichtigt.
Es ist die Aufstellung von Drohnenabwehrbatterien beim Flugabwehrbataillon 2 in Zeltweg und beim Flugabwehrbataillon 8 in Salzburg vorgesehen. Die Zielsetzung ist vorerst der gleichzeitige Schutz von sechs Schutzobjekten. Ein Ausbildungselement wird an der Flieger- und Flugabwehrtruppenschule gebildet. In einer ersten Phase soll die Beschaffung für die Geräteausstattung einer Drohnenabwehrbatterie eingeleitet werden.
Die Realisierung ermöglich eine Teilausrüstung des ÖBH.