Medienberichte 2026

Landesverteidigung, Einsätze & Übungen, Sicherheitspolitik, Organisation, ...
theoderich
Beiträge: 29705
Registriert: So 29. Apr 2018, 18:13

Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Franz-Stefan Gady
Kriegsszenario in Österreich: „Neutralität wird uns mehr schaden als nützen“

https://www.profil.at/ausland/kriegssze ... /403163423


Würde Russland Österreich angreifen, Franz-Stefan Gady?

https://www.diepresse.com/26298569/wuer ... tefan-gady


https://bsky.app/profile/siobhangeets.b ... sxsxhmas27


Stocker auf Stippvisite
17 Millionen: Steirisches Unternehmen baut Panzerungen für Europas Rüstungsindustrie

https://www.kleinezeitung.at/artikel/26 ... er-europas


How the EU quietly backed away from talking up its mutual defence clause
EU and whose army?

A roar of debate over expanding the EU’s mutual defence clause has been quietly smothered by national capitals and senior officials, as the bloc’s incoming presidency played down prospects of expansive future work on the topic.

Context: Article 42.7 of the EU’s treaty calls for member states to provide “aid and assistance” if another “is the victim of armed aggression”. Nato’s Article 5 mutual defence clause has provided Europe’s security for eight decades, but that has been called into question by US President Donald Trump.

Cyprus, a non-Nato state which holds the rotating presidency of the EU, pushed for a debate on how Article 42.7 might be operationalised after a drone was fired at the island in March.

EU chief diplomat Kaja Kallas oversaw a “tabletop exercise” by senior EU diplomats earlier this month to war game how Article 42.7 would work following an attack on an EU state that is or is not a Nato member, or a hybrid attack below the threshold to trigger an armed response.

But since then, there’s been no feedback or outcomes published, and the previously bombastic rhetoric from EU leaders has subsided.

Ireland, also a non-Nato EU state, will take the presidency from Cyprus in July. Helen McEntee, its foreign and defence minister, suggested it was unlikely to prioritise continued deliberations on Article 42.7.

“We’re not going to stop any debate, but I think from our perspective, Ireland’s involvement, or Ireland’s kind of engagement in it, is difficult,” she told reporters. “I think maybe the approach and even the language that we’re hearing at the European level . . . goes beyond what I think people would be comfortable with at home.”

The follow-up from the tabletop exercise is unclear. Kallas told reporters earlier this month that a meeting of EU defence ministers did not address it, but that it should be discussed at an informal gathering of foreign ministers that begins tonight in Cyprus.

Even European Commission president Ursula von der Leyen, who in February called for Article 42.7 to be brought “to life”, has toned down her rhetoric.

Speaking yesterday in Vilnius after talks with Baltic leaders on the spate of military drone incidents blamed on Russian interference, she did not cite the mutual defence clause.

“Member states facing such [hybrid] threats should be able to count on European solidarity. This is why I believe that Europe should develop a protocol for such hybrid situations. It would enable rapid mobilisation of all available EU instruments,” she said.
https://www.ft.com/content/bf66ad50-300 ... 25a6b1a6=1
Zuletzt geändert von theoderich am Fr 29. Mai 2026, 09:33, insgesamt 1-mal geändert.
theoderich
Beiträge: 29705
Registriert: So 29. Apr 2018, 18:13

Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Zuletzt geändert von theoderich am Fr 29. Mai 2026, 09:32, insgesamt 1-mal geändert.
theoderich
Beiträge: 29705
Registriert: So 29. Apr 2018, 18:13

Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

ÖBB & Defence: Generalmobilmachung

https://www.trend.at/unternehmen/wie-di ... profitiert


Diskussion über Gady-Buch
Plädoyer gegen Österreichs Vogel-Strauß-Politik

https://www.kleinezeitung.at/artikel/26 ... ss-politik


Militäranalytiker Gady: „Müssen diese Sachen durchexerzieren“

https://www.diepresse.com/26739141/mili ... exerzieren
  • Leitartikel
    Der Russe kommt: Eine Panikmache?

    Ein Buch, das Russland im Krieg mit Österreich sieht, löst Kontroversen aus: Alarmismus? Oder ein Denkanstoß? Die Coronapandemie noch vor Augen, kann es jedenfalls nicht schaden, auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein.

    Das Szenario geht so: Russland greift Litauen an. Die Nato ist zum Beistand verpflichtet. Russland zerstört daraufhin die herkömmlichen Nachschubrouten der Nato, die beispielsweise von Rotterdam über diverse Nato-Staaten laufen. Die Nato muss also ausweichen. Die naheliegendste Möglichkeit: über das neutrale Österreich, den Brenner-Tunnel, den Karawanken-Tunnel und so weiter. Russland greift nun also auch Österreich an – mit Raketen, Drohnen, mit eingeschleusten Saboteuren. Tunnel werden zerstört, Straßen, Eisenbahnnetze, Brücken, E-Werke, Kasernen; auch Städte wie Wien, Graz, Linz sind betroffen. Es ist ein Krieg Russlands „in der Tiefe“, wie es im Fachjargon heißt.

    Geschildert wird diese Fiktion vom renommierten Militäranalysten Franz-Stefan Gady, der auch das Bundesheer berät, in seinem nun erschienenen Buch „Überfall“. Das österreichische Bundesheer kommt darin übrigens ganz gut weg. Die Politik, verhaftet im Denken von Neutralität und Pazifismus, hingegen weniger.

    Was ist das nun? Ein notwendiger Denkanstoß? Oder schlicht Panikmache? Wieso sollte Russland, das militärisch schon in der Ukraine überfordert zu sein scheint, noch einen Krieg mit halb Europa anzetteln? Nur um die Beistandsbereitschaft der Nato auszutesten?

    In Gadys Szenario, das erst ab 2028 einsetzt, nach einem möglichen Friedensschluss mit der Ukraine, hat Russland spät, aber doch – wie schon im Krieg gegen Napoleon oder im Zweiten Weltkrieg – die entsprechenden militärischen Lehren gezogen. Hochgerüstet steht das Russland des Wladimir Putin nun da, die Soldaten noch mobilisiert. Im Gegensatz zu den europäischen Staaten, die trotz Anstrengungen noch nicht entsprechend aufgerüstet haben.

    Im Zweifel sollte man sich für den Denkanstoß entscheiden. Um nicht wieder überrascht zu werden wie bei der Coronapandemie. Rechtzeitig Vorkehrungen zu treffen kann nicht schaden. Nicht alles, was lange Zeit undenkbar war, muss es auch bleiben. Faktum ist: Russland führt schon Krieg. Expansion ist seit Jahrhunderten ein wesentliches Merkmal russischer Staatsführung. Russland macht seit Längerem Desinformationskampagnen in diversen Ländern. Und für die baltischen Staaten mit ihren russischsprachigen Minderheiten ist Russland eine reale Gefahr.

    Was die Fiktion im Buch jedenfalls deutlich macht: Österreich stünde im Falle des Falles ziemlich nackt da. Das hat sich seit dem Kalten Krieg nicht geändert. Ohne Nato sind wir verloren. Ohne Nato unter Federführung der USA wohlgemerkt.

    Neutralität überdenken

    Den ersten Schritt ist die österreichische Politik schon gegangen: Nach Jahrzehnten, in denen das Bundesheer zusammengespart wurde, auf seine Aufgaben bei Missionen im Ausland und Katastrophenschutz im Inland reduziert, wurde wieder aufgerüstet, Material erneuert und angeschafft. Eine verbesserte Ausbildung der Soldaten ist zumindest Gegenstand der Debatte, auch wenn eine Verlängerung der Wehrpflicht mit Milizübungen noch auf sich warten lässt.

    Der nächste Schritt wird dann das Überdenken der Neutralität sein müssen. Im Falle des Falles wäre diese ohnehin obsolet. Dann sollte der rechtliche Rahmen vorhanden sein, um im Krisenmodus schnell umschalten zu können. Und es sollte auch geklärt sein, welche logistische Unterstützung es von der Nato dann umgehend geben würde. Vor allem aber sollte ein Bewusstsein geschaffen worden sein, damit die Bevölkerung da auch mitzieht.

    E-Mails an: oliver.pink@diepresse.com
    https://www.diepresse.com/26585374/der- ... panikmache
theoderich
Beiträge: 29705
Registriert: So 29. Apr 2018, 18:13

Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Regierungsberater warnt: „Einem Angreifer wäre Österreichs Neutralität egal“

https://www.diepresse.com/26785665/regi ... itaet-egal
theoderich
Beiträge: 29705
Registriert: So 29. Apr 2018, 18:13

Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Budgetbegleitgesetz lässt weiter auf sich warten
Ventiliert wurde während der vergangenen Tage weiters, dass es mit der SPÖ noch Diskussionen wegen des Verteidigungsbudgets gibt. Hier gilt es, eine für alle Seiten tragbare Lösung bei der Eurofighter-Nachfolge zu schaffen.
https://orf.at/stories/3431800/


Wehrpflicht-Debatte: Plattform will Druck auf Regierung erhöhen

https://kurier.at/politik/inland/wehrpf ... /403164158
Antworten