Medienberichte 2026

Landesverteidigung, Einsätze & Übungen, Sicherheitspolitik, Organisation, ...
theoderich
Beiträge: 29651
Registriert: So 29. Apr 2018, 18:13

Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Drohnen als Teilstreitkraft: Wie massiv sie den Kriegsverlauf beeinflussen

„Drohnen haben das Wesen des Krieges nicht verändert, aber: Sie haben das Gefecht verändert.“

Das sagt Österreichs oberster Heerespilot, „Airchief“ Gerfried Promberger.

Wie massiv die unbemannten Fluggeräte den Weltenlauf beeinflussen, davon zeugen die Ukraine und der Nahe Osten Tag für Tag sehr eindringlich. Und derlei war nun auch bei der „DroneVation & Defence“, einer auf unbemannte Fluggeräte spezialisierten Messe in Wien, zu sehen.

Drohnen werden vielfach in der Luft eingesetzt, sie können aber auch im Wasser oder – als Kettenfahrzeuge – am Land agieren. Sie fliegen im Schwarm oder allein, sie tragen Sensoren, um Landstriche zu überwachen und/oder sind mit Waffen ausgestattet.

Für Promberger ist die Bedeutung der unbemannten Geräte mittlerweile derart umfassend, dass sie neben den Luft-, Wasser- und Bodenstreitkräften als eigene Teilstreitkraft bezeichnet werden könnten. „Die Ukraine hat seit 2024 eine Teilstreitkraft ,Unbemannte Systeme’“, sagt Promberger. „Und sie hat allein in diesem Bereich 100.000 Soldaten.“

Asymmetrie

Eines der großen Themen schlechthin bleibt für die Militärs - und damit auch für die Sicherheitspolitik - die auffallende Asymmetrie der Kosten: Die Zerstörungskraft einer Kampfdrohne ist das eine. Die mittel- und langfristige Herausforderung aber besteht darin, dass man etwa mit kameragebundenen „First-Person-View“-Drohnen selbst hoch entwickelte Gesellschaften finanziell und logistisch massiv herausfordern kann. Denn während Drohnen in Masse und zu geringen Kosten produziert werden können (allein die Ukraine produziert derzeit eine halbe Million FPV-Drohnen pro Monat, Anm.), sind die Ziele, die sie zerstören, um ein Vielfaches teurer.

Dazu nur zwei Rechenbeispiele: Eine FPV-Kampfdrohne, die in der Herstellung 500 bis 1.200 US-Dollar kostet, kann einen Kampfpanzer um vier bis neun Millionen Euro zerstören. Und während eine Geran-2-Drohne rund 20.000 US-Dollar in der Herstellung kostet, sind Patriot-Raketen, die dieses massive Fluggerät vom Himmel holen, rund 3,7 Millionen US-Dollar teuer - pro Stück versteht sich.
https://kurier.at/politik/inland/drohne ... /403161939


Klaudia Tanner zu "Heute"
"Mit Zopf oder Dutt": Soldaten dürfen lange Haare haben

https://www.heute.at/s/mit-zopf-oder-du ... -120198605
Zuletzt geändert von theoderich am Mo 25. Mai 2026, 00:38, insgesamt 1-mal geändert.
theoderich
Beiträge: 29651
Registriert: So 29. Apr 2018, 18:13

Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Zöpfe und Dutts für alle: Beim Bundesheer sind nun lange Haare erlaubt

https://www.derstandard.at/story/300000 ... u-geregelt


Experte: "Europäischer Generalstab" soll EU verteidigungsfähig machen
Zum Abschluss des "Pfingstdialogs Steiermark 2026" auf Schloss Seggau hat der deutsche Politikwissenschafter Herfried Münkler am Donnerstagabend mit einem Vorschlag überrascht, Europa global zu einer größeren Bedeutung zu verhelfen. Derzeit befinde sich die EU in einer unangenehmen "Sandwichposition" gegenüber Russland, den USA und China, "die die globale Ordnung nur unter sich alleine aushandeln wollen."

Um die EU angesichts der aktuellen Bedrohungen in der Sicherheitspolitik handlungsfähig zu machen, sollten vier EU-Staaten - Deutschland, Frankreich, Italien und Polen gemeinsam mit Großbritannien - die militärische Kooperation aufbauen. Dazu sei auch keine langwierige Änderung der EU-Verträge notwendig, so der Politologe von der Humboldt-Universität in Berlin. Eine oft diskutierte "Europaarmee" würde eine zu lange Vorbereitungsphase benötigen.

NATO-Kommandant künftig aus Europa?

Ein "Europäischer Generalstab", bei dem die Führung jährlich unter den fünf Staaten abwechseln könnte, sollte den Oberbefehl über die nationalen Armeen jener EU-Staaten, die mitmachen wollen, erhalten. Falls die USA - wie derzeit beabsichtigt - ihre Truppenpräsenz in Europa stark reduzieren, sollte dieser Generalstab auch - anstelle des derzeitigen US-Oberbefehlshabers ("Saceur") das Kommando über die NATO-Truppen in Europa übernehmen.

Kreml-Chef Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump wollten die EU schwächen, um dann mit einzelnen Mitgliedsländern leichter umspringen zu können. Auch Chinas Staatschef Xi Jinping würde lieber mit einzelnen EU-Ländern Handelsabkommen schließen. "Derzeit knabbert er schon die peripheren Länder der EU an," so Münkler.

Alle drei Machtblöcke, USA, Russland und China, setzten auf eine "imperiale Ordnung" und das Recht des Stärkeren, während in der EU weiterhin das "Staatenmodell auf Grundlage des Völkerrechts" gelte. Münkler warnte vor den Folgen des Verlusts an Reputation, den sowohl Putin wie auch Trump verschuldet hätten. So habe die russische Armee ihre Reputation im Krieg gegen die Ukraine verloren. Und die USA hätten soeben ihre Reputation als führende Militärmacht im Iran-Krieg "erheblich eingebüßt," weil sie als weltweit stärkste Seemacht die Meeresstraße von Hormuz nicht für den freien Schiffsverkehr öffnen könnten.

USA müssen sich zwischen Europa und Pazifik entscheiden

Dazu habe sich Trump mit der Einstellung der Waffenhilfe an die Ukraine selbst um Druckmittel auf den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gebracht. Sollte Russland in Friedensverhandlungen einen Teil des Donbass erringen, dann werde es bald Nachahmer geben.

Münkler nannte den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan, der im Nahen Osten seine Macht ausbauen werde und den serbischen Staatschef Aleksandar Vučić, der im Kosovo oder in Bosnien Gebietsansprüche durchsetzen wolle. Und Xi Jinping könnte Taiwan angreifen, was die USA vor die Entscheidung bringe, ob für sie strategisch Europa oder die Pazifikregion wichtiger sei. "All das ist für die EU keine angenehme Situation," weswegen eine rasche militärische Strukturänderung geboten sei, so Münkler.

Der frühere Präsident des Europaparlaments und Leiter des Forum Alpbach, Othmar Karas, gab in der anschließenden Podiumsdebatte den EU-Staaten die Schuld an ihrer globalen Schwäche. "Aus Bequemlichkeit" hätte sich die EU in die militärische Abhängigkeit von den USA, in die Abhängigkeit von billigem Gas aus Russland und in die Abhängigkeit von billigen Vormaterialien oder Medikamenten aus China begeben.

Die Ökonomin und Direktorin von "EcoAustria", Monika Köppl-Turyna, warnte davor, dass Budgetprobleme die EU-Staaten zu geringen Ausgaben für Zukunftsaufgaben und militärische Beschaffung zwängen.
https://kurier.at/politik/ausland/europ ... /403161997
Zuletzt geändert von theoderich am Mo 25. Mai 2026, 20:36, insgesamt 1-mal geändert.
theoderich
Beiträge: 29651
Registriert: So 29. Apr 2018, 18:13

Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Lazarus
Beiträge: 236
Registriert: So 10. Sep 2023, 14:21

Re: Medienberichte 2026

Beitrag von Lazarus »

theoderich hat geschrieben: Fr 22. Mai 2026, 16:44 https://orf.at/stories/3431120/
Der Kanzler bekräftigte zudem das Ziel, die Verteidigungsausgaben des Landes bis 2032 auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen und Österreich am europäischen Luftabwehrsystem „Sky Shield“ zu beteiligen.
Ich bin schon sehr gespannt auf den 10. Juni. Nicht nur, was das Budget 2027-28, sondern auch den Finanzrahmen betrifft.
theoderich
Beiträge: 29651
Registriert: So 29. Apr 2018, 18:13

Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Europa-Forum endet mit Diskussion um Sicherheit

https://noe.orf.at/stories/3355424/


Zuletzt geändert von theoderich am Mo 25. Mai 2026, 20:50, insgesamt 1-mal geändert.
theoderich
Beiträge: 29651
Registriert: So 29. Apr 2018, 18:13

Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Militärexperte Carlo Masala: "Man benutzt die Neutralität als Feigenblatt"

https://www.derstandard.at/story/300000 ... eigenblatt


Die Gefahr Russlands
Was, wenn der Krieg zu uns kommt?

https://www.kleinezeitung.at/artikel/25 ... -uns-kommt


Kriegsszenario Nato gegen Russland: Österreich würde rasch zum Ziel – und wäre kaum vorbereitet

.https://www.diepresse.com/25370444/krie ... orbereitet

https://www.facebook.com/share/1EfwZFPezr/
Zuletzt geändert von theoderich am Mo 25. Mai 2026, 14:01, insgesamt 1-mal geändert.
theoderich
Beiträge: 29651
Registriert: So 29. Apr 2018, 18:13

Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Kickl und die FPÖ im Höhenflug: So stehen die Österreicher zur Regierung
Das zeigt die aktuelle OGM-Umfrage im Auftrag des KURIER (3.017 Wahlberechtigte, Schwankungsbreite +/- 1,8%).
Wo sparen tabu ist

Wenn schon gespart werden soll, dann in Feldern, die die Menschen am wenigsten direkt betreffen. Also bei Förderungen, in der Verwaltung oder im Migrationsbereich. Deutlich zeigen sich in der Umfrage die Spar-No-Gos bei den einzelnen Wählerschichten: Pensionen (FPÖ-Wähler), Klima und Soziales (Grüne), Bundesheer und Familie (ÖVP).
https://kurier.at/politik/inland/umfrag ... /403162246
  • Budget, Heer, ORF: Diese Koalition liefert eben nicht! (Leitartikel)
    „Alles soll bleiben, wie es ist“, lautet inzwischen der geheime Wappenspruch der Dreier-Koalition: je augenscheinlicher der Handlungsbedarf, desto weniger passiert. Dann eben einfach: Steuern rauf, ORF-Chef rein, Heeresreform? Nein!
    Als Leitartikler hat man nur ein begrenztes Repertoire des Nachdrucks zur Verfügung, das man sparsam einsetzen sollte. Wie etwa ein Rufzeichen im Titel. Sonst bemüht man sich nämlich um Zurückhaltung, indem man etwa redliches Bemühen (auch ohne durchschlagenden Erfolg) in Kenntnis der schwierigen Umstände wohlwollend bewertet. So geschehen mit Schwarz-Rot-Pink seit Amtsbeginn. Dabei spielten der Anti-Kickl-Bonus eine Rolle (die FPÖ-Inputs aus der Opposition untermauern das bis heute), der teils uneitle Pragmatismus und der Versuch, bei allen Differenzen gemeinsam Lösungen zu suchen.

    Doch nach einem guten Jahr im Amt hat die Regierung diesen Vertrauensvorschuss nicht ausreichend zurückgezahlt. Sie liefert in zentralen Punkten einfach nicht: keine nennenswerten Strukturreformen, stattdessen nur der übliche mauschelnde Abtausch bei Geld und Personal gepaart mit einer kaum kaschierten Mut- und Visionslosigkeit. Dazu kommen jede Menge handwerkliche Fehler, wie das eben ohne Not und Plan vom Zaun gebrochene und dann in den Herbst verschobene Uni-Spar-Fiasko.
    Merkwürdig still ist es um die Verlängerung von Militär- und Zivildienst geworden, obwohl der Kampflärm, und sei es nur in Form von (eingebildetem) Drohnen-Surren, auch im scheinneutralen Österreich nicht mehr zu überhören ist (lesen Sie bitte dazu die Thesen des Franz-Stefan Gady im Blattinneren). Statt eine nie paktierte Volksbefragung abzuhalten (siehe: handwerkliche Fehler), werden die klaren Empfehlungen der Heeres-Kommission zu raschem Handeln ohne plausible Begründung ignoriert. Die breitere Sicherheitsdebatte über die Neutralität wird wider besseren Wissens wieder nicht geführt. Wovor fürchtet man sich bei diesen Umfragewerten eigentlich noch?
    https://www.diepresse.com/25874254/budg ... eben-nicht
theoderich
Beiträge: 29651
Registriert: So 29. Apr 2018, 18:13

Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

„Dann wird keine einzige Drohne mehr fliegen“

https://www.diepresse.com/25930902/dann ... hr-fliegen


Wehrdienstform noch immer offen
Keine Lösung in Sicht: Bei den Verhandlungen der Regierungsparteien gehe nichts weiter, heißt es aus dem Verteidigungsministerium, es gebe wenig bis gar keine Bewegung.

Simon Märker (19) gehört vielleicht zu den letzten „Tauglichen“, für die noch sechs Monate Wehr- oder neun Monate Zivildienst gelten. Sicher ist es nicht: Seit Februar verhandeln die Regierungsparteien ÖVP, SPÖ und Neos über eine Verlängerung. Auf dem Tisch liegt der Vorschlag einer Reformkommission, die von der Verteidigungsministerin eingesetzt worden war. Ab dem kommenden Jahr sollte es demnach acht Monate Grundwehrdienst plus zwei Monate Milizübungen geben sowie zwölf Monate Zivildienst. Zunächst hat Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) eine Volksbefragung dazu angekündigt. Mittlerweile unterstützt seine Partei den Kommissionsvorschlag. Bei den Koalitionspartnern lässt man sich nicht in die Karten blicken: Beide lassen wissen, dass es um mehr als die Dauer gehe. Bei den Neos legt man den Fokus auf militärische, bei der SPÖ auf zivile Verteidigungsfähigkeit.

Michael Bauer, Sprecher des Verteidigungsministeriums, hat den Eindruck, dass nichts weitergeht. Es gebe wenig bis gar keine Bewegung: „Es deutet nichts darauf hin, dass es in der nächsten Zeit zu einer Lösung kommt, im Gegenteil.“ Es gebe die Befürchtung, dass es am Ende einen politischen Kompromiss von sechs plus zwei Monaten Wehr- und weiterhin neun Monaten Zivildienst geben könnte, absehbar sei aber eben nichts.

Damit geht ein wachsendes zeitliches Problem einher: Mit 1. Jänner 2027 wird eine Umsetzung zunehmend schwer bis unmöglich: „Unsere Planungen gehen von einer Vorlaufzeit von elf Monaten aus“, warnt Bauer. Das könnte man verkürzen, aber nicht unbegrenzt.

Wehrdienstform noch immer offen

Vor allem auch für junge Leute wird das Ganze zunehmend kritisch. „Es erschwert auf jeden Fall die Planbarkeit für das Universitäts- oder Berufsleben“, bestätigt Simon Märker, der selbst insofern noch auf der sicheren Seite ist, als er nach Abschluss der HAK Bregenz im Oktober als Zivildiener zum Roten Kreuz geht.

Abgesehen davon wäre es dem Schülervertreter jedoch wichtig, dass nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg entschieden wird: „Jugendliche müssen eingebunden werden, weil diese Entscheidungen direkt ihre Ausbildung, ihren Berufseinstieg und ihre Lebensplanung betreffen.“

„Es erschwert auf jeden Fall die Planbarkeit für das Universitäts- oder Berufsleben“, bestätigt der Schülervertreter Simon Märker.

Der Verfassungsrechtler Peter Bußjäger erklärt, dass eine Übergangslösung notwendig werden könnte, sofern man an einer Verlängerung per 1. Jänner 2027 festhalten möchte: Diese könnte demnach erst für jene gelten, bei deren Stellung Klarheit besteht. Zumal das auch Einfluss darauf haben kann, ob sie sich für Wehr- oder Zivildienst entscheiden. Und zumal kaum eine andere staatliche Maßnahme so sehr in das Leben eines Menschen eingreife: „Das ist von der Wirkung auf die persönliche Freiheit nicht nichts“, so Bußjäger.

„Wenn der Gesetzgeber den Wehr- oder Zivildienst verlängern sollte, greift er in die Übergangsphase zwischen Schule, Ausbildung und Beruf ein“, bestätigt Kinder- und Jugendanwalt Christian Netzer. Schutzrechte würden rechtzeitig Klarheit fordern: „Junge Menschen sollten sich darauf verlassen können, wann sie in den Arbeitsmarkt oder ins Studium einsteigen können.“
https://www.vol.at/wehrdienstform-noch- ... n/10191425
theoderich
Beiträge: 29651
Registriert: So 29. Apr 2018, 18:13

Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Steiermark-Besuch
Stocker: Weniger Bürokratie stärkt Standort

https://steiermark.orf.at/stories/3355742/


Lokalaugenschein des Bundeskanzlers
Hintsteiner entwickelt Hightech-Lösungen für die Verteidigung

https://www.meinbezirk.at/muerztal/c-wi ... g_a8658221


https://www.ots.at/presseaussendung/OTS ... faehigkeit
Zuletzt geändert von theoderich am Di 26. Mai 2026, 21:55, insgesamt 2-mal geändert.
theoderich
Beiträge: 29651
Registriert: So 29. Apr 2018, 18:13

Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Cybercrime: Polizei und Bundesheer rüsten sich

https://ooe.orf.at/stories/3355795/


Landesverteidigung
Militäranalyst Gady: "Österreich wäre ein russisches Ziel"

https://www.derstandard.at/story/300000 ... sches-ziel
Antworten