Entwicklungen Luftraumüberwachung

Flächenflugzeuge, Hubschrauber, Großgerät, Fliegerhorste, ...
Phoenix
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von Phoenix »

Ja was soll er a sonst sagen - er is halt Politiker. Aber man wird sehen. Und wenns im die 3 Prozent geht - da zählt die Landesverteidigung ja eh ned dazu
theoderich
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von theoderich »

Wegen Eurofighter
Marterbauer ärgert die ÖVP und die Militärs

https://www.krone.at/4084383


https://www.facebook.com/share/p/187C73AGa7/











21.03.2026, 10:17:33/OTS0009
Marchetti: „Luftraumverteidigung ist kein Nice-to-have, sondern unsere Verpflichtung“

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS ... pflichtung
Zuletzt geändert von theoderich am Sa 21. Mär 2026, 22:03, insgesamt 4-mal geändert.
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Doppeladler
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von Doppeladler »

SPÖ-Finanzminister Marterbauer auf den Spuren von Darabos?
Er möchte der Eurofighter-Nachfolge eine "klare Absage erteilen". Neue Kampfflugzeuge sind aber nicht nur dringend notwendig, sondern stehen auch im Regierungsprogramm. Will man ab 2032/33 neue Jets bekommen, dann muss man bald bestellen und so ein Finanzminister ist da wenig hilfreich.
Die derzeitigen Eurofighter wurden ab dem Jahr der Auslieferung (2007) in 18 Halbjahresraten bezahlt. D.h. wir reden hier womöglich von Belastungen der künftigen Budgets ab 2032!!! Der Versuch aktuelle Sparzwänge mit künftigen Ratenzahlungen für Kampfflugzeuge zu verknüpfen hat nichts mit ordentlicher Budgetpolitik zu tun (eher Ideologie?).
Und selbst wenn wir sofort zahlen müssten, kann man diese Investition in die Sicherheit nicht einfach "absagen". Man könnte glauben, der Herr Minister hat keinen TV, kein Radio und Internet und merkt nicht in welcher Welt wir heute leben. Gerade heute hat der Iran mit seinem erfolglosen Angriff auf Diego Garcia gezeigt, dass wir auch von dieser Seite her schon in Schussreichweite sein dürften.
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asdf
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von asdf »

Österreich lernt wirklich gar nix aus der Vergangenheit, oder??

Da kann man sich gleich um Leihjets, wie damals den Tigern, umschauen!

Das wird sich nie ausgehen bis zum Auslaufen der EF Tranche 1!!
theoderich
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von theoderich »

Ich frage mich, was das BMF seit über einem Jahr im Rahmen der Arbeitsgruppe mit dem BMLV über die Finanzierung des EF-Nachfolgers und der LRAD getrieben hat?
Erik1503
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von Erik1503 »

Hallo an alle,
Ich fürchte es sind dann als Eurofighter Tranche 1 Ersatz wenn überhaupt nur gebrauchte diesmal "unkastrierte" Tranche 3 Eurofighter für 2030/35 "finanziell" oder "politisch" möglich... Das reicht mal für die nächsten 10 bis 15/20 Jahre. Stückzahl schätze ich mal so 21 Stück
Ob da eine Ministerin auch so denken kann....
Zumindest beim Simulator und bei der Lagerhaltung/Fliegerwerft/Ausbildung Techniker müssten wir nicht bei 0 beginnen wie bei Gripen oder Rafale und das würde meiner Meinung nach schon Einsparungen ergeben.
Wie denkt ihr über gebrauchte aber diesmal "unkastrierte" Tranche 3 Eurofighter?
iceman
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von iceman »

Ich glaube ein T3 hat man unseren T1 auch nicht viel zu tun….
alps_spirit
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Registriert: Mi 1. Aug 2018, 07:36

Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von alps_spirit »

Ich frage mich wer gebrauchte T3 hergeben will. Wenn ich T3 ohne Kinderkrankheiten betreiben kann würde ich nicht hergeben.
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capitan
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von capitan »

Das aktuelle Budget des BMLV ist so aufgestellt, dass pro Jahr ca. 1 Mrd Euro Ablage für Investitionen zum Zielbild 2032 Tatsache sind. Will heißen bis 2032 gehen von den benötigten/angestrebten 16 Mrd Euro an Investitionen ca. 6 Mrd Euro ab, bei derzeitigen Vorbelastungen für die kommenden Jahre durch die bereits getätigten Investitionen von ca. 6 Mrd Euro. Ablesbar/Ableitbar aus dem BFG, BFRG und dem Landesverteidigungbericht!

Im Raum steht, dass für das Doppelbudget 27/28 die Ablage nochmals größer wird - damit wird der Spielraum für neue Investionen nochmals kleiner bis gar nicht mehr vorhanden sein.

Der politischen Ebene im BMLV war dies bewusst und hat den Aufbauplan 2032+ aufgelegt und schiebt so ziemich alles was noch bis 2032 zu beschaffen wäre in das undefinierte "+" hinein - nach meiner Schätzung wird das "+" irgendwo zwischen 2040 und 2045 liegen.

Eurofighter Nachfolger und LRAD sind im Zielbild 2032 gar nicht enthalten und im "+" vage angedeutet und sind damit im Feld des allgemeinen politischen Diskurses/Machtspiels ausgesetzt, da dafür ein Sonderbudget beschlossen werden müsste.
Zuletzt geändert von capitan am So 22. Mär 2026, 11:17, insgesamt 1-mal geändert.
"... Es ist ein gutes Land,....das ist der Fluch von unserm edeln Haus:
Auf halben Wegen und zu halber Tat
Mit halben Mitteln zauderhaft zu streben.
Ja oder nein, hier ist kein Mittelweg...."
theoderich
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von theoderich »

Ministerin Tanner: „Längerer Zivildienst ist unabdingbar“
Für das Doppelbudget 2027/2028 ste­hen in diesen Wochen die Ver­hand­lungen auch für das Verteidigungsministerium bevor. Wie viel Geld braucht das Bundesheer für seine Aufrüstung?

Wir haben einen klaren Plan – und die Budgetgespräche laufen bereits. Wir führen diese Verhandlungen nicht über die Medien. Wichtig ist, dass wir auch die Sonderfinanzierungen, die wir in der Frage der Eurofighter-Nachfolge brauchen, mit hineinnehmen.

Bis 2032 soll das Militärbudget ja auf zwei Prozent des BIPs anwachsen. Bei einem graduellen Anstieg müsste das Budget für 2027 6,2 Milliarden Euro und für 2028 6,9 Milliarden Euro betragen. Ist das der Richtwert, mit dem Sie in die Verhandlungen gehen?

Der Richtwert ist auf jeden Fall, dass wir diesen Pfad erreichen müssen: zwei Prozent im Jahr 2032. Das ist mit dem ­Finanzministerium zu verhandeln. Ich habe aber keinen Grund, daran zu zweifeln, dass wir dieses Ziel erreichen. Es ist nicht nur im Regierungsprogramm festgeschrieben, sondern auch in einem Ministerratsvortrag festgehalten.

Und die Finanzierung der Eurofighter-Nachfolge soll in diesem Doppelbudget im Rahmen eines Budget-Begleitgesetzes gesichert werden?

Es ist richtig, dass man dafür eine Sonderfinanzierung und ein Budget-Begleitgesetz braucht.

Aber ist das das Ziel?

Es ist das Ziel, dass wir in dieser Legis­laturperiode jedenfalls eine Entscheidung treffen können. Es wäre besser, wenn wir im Laufe dieses Jahres auf den Markt treten könnten. Wichtig ist, dass keine Lücke entsteht. Der Krieg im Nahen Osten zeigt, wie wichtig die Luftverteidigung ist.

Wenn man die Finanzierung nicht im Doppelbudget klärt, müsste das ins Budget 2029 gepackt werden – dann fällt das Ganze wohl in den Wahlkampf und man hätte wieder eine Kampfjet­debatte: Wäre das nicht ungünstig?

Je früher wir diese Sonderfinanzierung schaffen, umso besser. Ich glaube, dass die Österreicherinnen und Österreicher wissen, wie notwendig die Luftverteidigung ist. Man sieht das in jeder Umfrage: Mehr als die Hälfte steht immer dahinter, dass das Bundesheer mehr Mittel bekommen soll.

Wenn es dieses Sonderbudget jetzt nicht gibt, kann man dann überhaupt effektiv die Nachfolge weiter betreiben? Herr Generalleutnant Bruno Hofbauer, Planungschef des Bundesheers, sagte jüngst, man brauche eine gesetzliche Grundlage, um auf den Markt zu treten.

Das technische System der Eurofighter besteht noch bis 2035. Es ist also noch etwas Zeit. Aber natürlich hat unser Planungschef recht: Je früher wir die Zusagen bekommen, umso besser ist es.
https://www.diepresse.com/20694249/vert ... nabdingbar
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