Medienberichte 2026
Re: Medienberichte 2026
Mit Georg Mader verlieren wir einen wahrhaft großen Kenner der Militärluftfahrt. Seine Beiträge waren mit wirklichen Fachwissen geprägt, welches nur auf wenige Journalisten in diesem Genre zutrifft.
Georg Mader RIP.
Georg Mader RIP.
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theoderich
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Re: Medienberichte 2026
Flugunfähige Hercules: Wie kommt das Jagdkommando dann eigentlich nach Nahost?
https://www.derstandard.at/story/300000 ... ach-nahost
https://www.derstandard.at/story/300000 ... ach-nahost
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maro-airpower
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Re: Medienberichte 2026
"Landzeitwartung"...dumme blaue Hetze halt....Das Bundesheer hat das Budget für 2032+ erhalten WEIL die Ukraine angegriffen wird. Jetzt die Schuld für die Versäumnisse beim Heer auf die Ukraine zu schieben ist unglaublich niederträchtig!
https://zurzeit.at/index.php/wegen-land ... heimholen/
https://zurzeit.at/index.php/wegen-land ... heimholen/
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theoderich
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Re: Medienberichte 2026
„Krone“-Umfrage zeigt:
Männer wollen Frauen zum Wehrdienst schicken
https://www.krone.at/4068171
Kommt jetzt eine Fluchtwelle aus Nahost, Herr Innenminister?
Rüstungs-Cluster: Waffenbrüder in einer Selbstbeschränkungswelt
https://www.nachrichten.at/wirtschaft/w ... 15,4146264
https://www.linkedin.com/posts/damien-m ... 25376-nutf
Männer wollen Frauen zum Wehrdienst schicken
https://www.krone.at/4068171
- GUTEN MORGEN
Frauen zum Bundesheer | Frauen leisten genug
https://www.krone.at/4069148
Kommt jetzt eine Fluchtwelle aus Nahost, Herr Innenminister?
https://www.diepresse.com/20653616/komm ... enministerRund um den Wehrdienst gibt es in der Koalition gravierende Meinungsverschiedenheiten. Sind Sie auch für eine Verlängerung auf acht plus zwei Monate?
Das Modell acht plus zwei halte ich für sinnvoll, auch die Verlängerung des Zivildienstes. Und es wäre keine Schande, die Bevölkerung zu befragen, ich halte das sogar für gut.
Wäre es für den Kanzler nicht eine Schmach, wenn aus der versprochenen Volksbefragung doch nichts wird? Die Neos lehnen eine Befragung ab, auch die SPÖ ist auch skeptisch.
Entscheidend ist, dass es ein funktionstaugliches Militär gibt. Und das hat essenziell auch damit zu tun, wie lange der Präsenzdienst ist
Rüstungs-Cluster: Waffenbrüder in einer Selbstbeschränkungswelt
https://www.nachrichten.at/wirtschaft/w ... 15,4146264
- Für eine weitere Krise ist Österreich nicht gut genug aufgestellt (Leitartikel)
Worüber reden wir eigentlich? Etliche „Hausaufgaben“ sind unerledigt, diskutiert wird oft nur an Nebenfronten.Wir hätten uns natürlich auch darum kümmern müssen, dass der Sozialstaat nicht die Zukunfts- und Wehrfähigkeit des Landes auffrisst. Drei Transportflugzeuge, die alle nicht einsetzbar sind – muss man mehr darüber sagen, was in der Vergangenheit versäumt wurde? Österreich und Europa wären gegen massive Drohnen- und Raketenangriffe wehrlos. „Sky Shield“ müsste längst aufgespannt werden. Wie peinlich falsch liegt die FPÖ mit ihrem Nein dazu!
Der vierjährige brutale Krieg in der Ukraine, der Krieg im Nahen Osten hat unser scheinbar sicheres Fundament ins Wanken gebracht. Und dennoch: Worüber reden wir eigentlich? Die im Parteichefwahlkampfmodus befindliche Vizekanzlerpartei meint doch tatsächlich, dass gegen eine weltweite Explosion der Energiepreise ein „Deckel“ in Österreich hilft, dass keine Erhöhung des Pensionsantrittsalters nötig wäre, und sie hat marxistische Träume von staatlichen Eingriffen.
https://kurier.at/meinung/leitartikel/k ... /403138228Lasst uns endlich die Hausaufgaben machen, um krisenfester zu werden. Tun wir das, was in einer zunehmend lebensgefährlichen Welt notwendig ist – auch wenn es nicht populär ist.
https://www.linkedin.com/posts/damien-m ... 25376-nutf
Zuletzt geändert von theoderich am Sa 7. Mär 2026, 07:01, insgesamt 3-mal geändert.
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theoderich
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Re: Medienberichte 2026
- „Krone“-Kommentar
Wehrpflicht für Frauen: Als ich Schelte bekam
https://www.krone.at/4068684
Libanon: UNIFIL-Soldaten durch Beschuss schwer verletzt
Das Hauptquartier des ghanaischen Friedensbataillons der Vereinten Nationen im Libanon (UNIFIL) ist gestern von Raketen getroffen worden. Zwei Soldaten wurden schwer verletzt und schwebten in Lebensgefahr, teilte die ghanaische Armee mit.
Neben den beiden schwer verletzten Soldaten habe ein weiterer Soldat einen schweren Schock erlitten.
https://orf.at/stories/3422897/Bundesheersprecher Oberst Michael Bauer bestätigte den Angriff. Österreichische Soldaten seien nicht betroffen, sagte Bauer der APA.
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theoderich
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Re: Medienberichte 2026
Bundesheer will eigene Satelliten
7.3.2026, 8.04 Uhr
Ö1 Journal um acht
https://orf.at/av/audio/136792
7.3.2026, 8.04 Uhr
Ö1 Journal um acht
https://orf.at/av/audio/136792
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theoderich
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Re: Medienberichte 2026
Sogar Ökonomen erstaunt
"Kollateralschaden": So teuer käme die Wehrpflicht den Staat
Zuletzt hat 2013 ein gewisser Mag. Darabos Frau Dr. Biffl hervorgekramt, um Stimmung für ein Berufsheer zu machen. Ihre Studie ist 23 Jahre alt!
Dazu kommt, dass die "Krone" hier gar nicht mit Zahlen von Biffl argumentiert, sondern mit angeblichen "Modellrechnungen" ohne irgendeinen Quellennachweis. Die Zahlen werden einfach in den Raum gestellt.
Frage des Tages
„Längere Wehrpflicht: Hohe Kosten in Kauf nehmen?“
https://www.krone.at/4069568
https://on.orf.at/video/14313949/160499 ... satelliten
Millionen für Raumfahrttechnologie aus NÖ
https://noe.orf.at/stories/3344273/
81,51 Prozent für den Parteichef: Ein roter Parteitag ohne Sieger und Verlierer
Babler mit knapp 82 Prozent als SPÖ-Chef wiedergewählt
"Kollateralschaden": So teuer käme die Wehrpflicht den Staat
https://www.krone.at/4068572Teures Gerät für das Heer, im Sinne von „koste es, was es wolle“. Diese Taktik gilt jetzt auch bei der Wehrpflicht.
Grundwehrdiener sind heiß begehrt, sie „verschwinden“ aber immer noch allzu oft als sogenannte Systemerhalter in Küche und Offizierscasino.
Die Diskussion um die Wehrpflicht in Österreich kocht hoch – und diesmal stehen nicht nur sicherheitspolitische Argumente oder das Wirrwarr um eine Volksbefragung im Raum, sondern die nackte Kostenwahrheit. Laut Modellrechnungen der „Krone“ würde eine Ausweitung des Grundwehrdienstes – etwa eine Verlängerung von sechs auf acht Monate plus stärkere Milizübungen – den Staat nicht nur bis zu 600 Millionen Euro pro Jahr direkt im Budget treffen. Diese Summe ist nur die sichtbare Spitze des Eisbergs. Der eigentliche Brocken lauert nämlich unter der Oberfläche: Über eine Milliarde Euro jährlich an indirekten volkswirtschaftlichen Schäden könnte zusätzlich entstehen. In Summe würde die Gesamtbelastung damit bei 1,3 bis 1,7 Milliarden Euro pro Jahr liegen – Minimum!
Star-Ökonomin zeigt zentrale Knackpunkte auf
Genau hier knüpfen die früheren Analysen der Ökonomin Gudrun Biffl an. Sie argumentierte bereits in ihren – bis dato letztgültigen – Studien, dass bei der Wehrpflicht die indirekten Kosten regelmäßig unterschätzt werden. Und dass diese langfristig deutlich schwerer wiegen als die unmittelbaren Budgetausgaben. Der zentrale Punkt: Jeder zusätzliche Monat im Grundwehrdienst verzögert den Eintritt junger Menschen ins Berufsleben. Das bedeutet späteres Einkommen, geringere Lebensverdienste, weniger eingezahlte Steuern und Sozialabgaben. Was für den Einzelnen „nur“ wie ein halbes Jahr Zeitverlust wirkt, summiert sich volkswirtschaftlich zu gewaltigen Beträgen.
Hinzu kommt der Produktivitätsverlust in einer Phase, in der Österreich ohnehin unter massivem Fachkräftemangel leidet. Tausende junge Männer – und womöglich künftig auch Frauen – würden dem Arbeitsmarkt länger entzogen. Sie fehlen folglich in Lehrbetrieben, im technischen Bereich, im Handwerk, in der Pflege. Unternehmen verlieren die Arbeitskraft genau dann, wenn sie diese dringend benötigen. Das drückt auf Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig sinken Konsum und Kaufkraft, weil Wehrpflichtige während ihres Dienstes deutlich weniger verdienen als im Erwerbsleben.
Erster Zahlensturz lässt die Volkswirtschaftler staunen
Während die direkten 300 bis 600 Millionen Euro im Verteidigungsbudget klar sichtbar wären, taucht der größere Teil der Kosten in keiner einzigen Budgetzeile auf. Er zeigt sich in geringerem Wirtschaftswachstum, niedrigeren Steuereinnahmen und reduzierten Lebensverdiensten einer ganzen Generation. Genau deshalb betonte Biffl schon früher, dass ein Wehrpflichtsystem nicht automatisch günstiger ist als ein professionelles oder stärker freiwilligenbasiertes Modell.
Das Zahlen-Harakiri schockiert auch WIFO-Experte Michael Böheim. Er hält die Berechnungen seiner Kollegin für plausibel, ergänzt aber: „Die aktuelle Debatte wird ein Kollateralschaden für das Budget, aber darüber reden die Parteien doch gar nicht mehr, anscheinend plant man, jetzt einfach irgendein Modell durchzuboxen.“ Auf dem Rücken der klammen Staatskasse, der Steuerzahler und nachfolgender Generationen.
Zuletzt hat 2013 ein gewisser Mag. Darabos Frau Dr. Biffl hervorgekramt, um Stimmung für ein Berufsheer zu machen. Ihre Studie ist 23 Jahre alt!
Dazu kommt, dass die "Krone" hier gar nicht mit Zahlen von Biffl argumentiert, sondern mit angeblichen "Modellrechnungen" ohne irgendeinen Quellennachweis. Die Zahlen werden einfach in den Raum gestellt.
Frage des Tages
„Längere Wehrpflicht: Hohe Kosten in Kauf nehmen?“
https://www.krone.at/4069568
https://on.orf.at/video/14313949/160499 ... satelliten
Millionen für Raumfahrttechnologie aus NÖ
https://noe.orf.at/stories/3344273/
81,51 Prozent für den Parteichef: Ein roter Parteitag ohne Sieger und Verlierer
https://kurier.at/politik/inland/spoe-p ... /403138717Einen Appell zur Einigkeit hatte vor Babler schon der Hausherr, Wiens Bürgermeister Michael Ludwig, an die Genossen gerichtet. Wie der Parteichef pocht er ob der kriegsbedingt in die Höhe schnellenden Energiepreise auf rasche Eingriffe in die Energiemärkte. Klar spricht er sich auch für ein starkes Bundesheer aus – ob er damit eine Verlängerung des Wehrdiensts meint, lässt er aber offen.
Babler mit knapp 82 Prozent als SPÖ-Chef wiedergewählt
https://www.derstandard.at/story/300000 ... =niewidgetJa zur Neutralität und einem starken Bundesheer, aber Nein zur Wehrpflicht, einer Privatisierung von Gemeindewohnungen und einer Koalition mit der FPÖ: Auch Wiens Bürgermeister Michael Ludwig, als Quasi-Gastgeber auf der Rednerliste, hat einiges auf Lager, was Einigkeit zu stiften vermag.
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theoderich
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Re: Medienberichte 2026
Mir konnte bis heute niemand richtig erklären, warum sich die Rebublik Österreich fast dreimal soviele Berufssoldaten leistet als die Schweiz, obwohl die Schweiz eine MobStärke von 150 000 Mann hat?theoderich hat geschrieben: ↑Sa 7. Mär 2026, 19:47 Sogar Ökonomen erstaunt
"Kollateralschaden": So teuer käme die Wehrpflicht den Staat
https://www.krone.at/4068572Teures Gerät für das Heer, im Sinne von „koste es, was es wolle“. Diese Taktik gilt jetzt auch bei der Wehrpflicht.
Grundwehrdiener sind heiß begehrt, sie „verschwinden“ aber immer noch allzu oft als sogenannte Systemerhalter in Küche und Offizierscasino.
Die Diskussion um die Wehrpflicht in Österreich kocht hoch – und diesmal stehen nicht nur sicherheitspolitische Argumente oder das Wirrwarr um eine Volksbefragung im Raum, sondern die nackte Kostenwahrheit. Laut Modellrechnungen der „Krone“ würde eine Ausweitung des Grundwehrdienstes – etwa eine Verlängerung von sechs auf acht Monate plus stärkere Milizübungen – den Staat nicht nur bis zu 600 Millionen Euro pro Jahr direkt im Budget treffen. Diese Summe ist nur die sichtbare Spitze des Eisbergs. Der eigentliche Brocken lauert nämlich unter der Oberfläche: Über eine Milliarde Euro jährlich an indirekten volkswirtschaftlichen Schäden könnte zusätzlich entstehen. In Summe würde die Gesamtbelastung damit bei 1,3 bis 1,7 Milliarden Euro pro Jahr liegen – Minimum!
Star-Ökonomin zeigt zentrale Knackpunkte auf
Genau hier knüpfen die früheren Analysen der Ökonomin Gudrun Biffl an. Sie argumentierte bereits in ihren – bis dato letztgültigen – Studien, dass bei der Wehrpflicht die indirekten Kosten regelmäßig unterschätzt werden. Und dass diese langfristig deutlich schwerer wiegen als die unmittelbaren Budgetausgaben. Der zentrale Punkt: Jeder zusätzliche Monat im Grundwehrdienst verzögert den Eintritt junger Menschen ins Berufsleben. Das bedeutet späteres Einkommen, geringere Lebensverdienste, weniger eingezahlte Steuern und Sozialabgaben. Was für den Einzelnen „nur“ wie ein halbes Jahr Zeitverlust wirkt, summiert sich volkswirtschaftlich zu gewaltigen Beträgen.
Hinzu kommt der Produktivitätsverlust in einer Phase, in der Österreich ohnehin unter massivem Fachkräftemangel leidet. Tausende junge Männer – und womöglich künftig auch Frauen – würden dem Arbeitsmarkt länger entzogen. Sie fehlen folglich in Lehrbetrieben, im technischen Bereich, im Handwerk, in der Pflege. Unternehmen verlieren die Arbeitskraft genau dann, wenn sie diese dringend benötigen. Das drückt auf Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig sinken Konsum und Kaufkraft, weil Wehrpflichtige während ihres Dienstes deutlich weniger verdienen als im Erwerbsleben.
Erster Zahlensturz lässt die Volkswirtschaftler staunen
Während die direkten 300 bis 600 Millionen Euro im Verteidigungsbudget klar sichtbar wären, taucht der größere Teil der Kosten in keiner einzigen Budgetzeile auf. Er zeigt sich in geringerem Wirtschaftswachstum, niedrigeren Steuereinnahmen und reduzierten Lebensverdiensten einer ganzen Generation. Genau deshalb betonte Biffl schon früher, dass ein Wehrpflichtsystem nicht automatisch günstiger ist als ein professionelles oder stärker freiwilligenbasiertes Modell.
Das Zahlen-Harakiri schockiert auch WIFO-Experte Michael Böheim. Er hält die Berechnungen seiner Kollegin für plausibel, ergänzt aber: „Die aktuelle Debatte wird ein Kollateralschaden für das Budget, aber darüber reden die Parteien doch gar nicht mehr, anscheinend plant man, jetzt einfach irgendein Modell durchzuboxen.“ Auf dem Rücken der klammen Staatskasse, der Steuerzahler und nachfolgender Generationen.
Zuletzt hat 2013 ein gewisser Mag. Darabos Frau Dr. Biffl hervorgekramt, um Stimmung für ein Berufsheer zu machen. Ihre Studie ist 23 Jahre alt!
Dazu kommt, dass die "Krone" hier gar nicht mit Zahlen von Biffl argumentiert, sondern mit angeblichen "Modellrechnungen" ohne irgendeinen Quellennachweis. Die Zahlen werden einfach in den Raum gestellt.
Frage des Tages
„Längere Wehrpflicht: Hohe Kosten in Kauf nehmen?“
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Österreich leistet sich quasi mindestens eine ständig stehende Brigade, gleichzeitig fehlt es an Personal?
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theoderich
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Re: Medienberichte 2026
Am Stichtag 31. 12. 2004 gab es 15.109 Mitarbeiter im Militärischen Dienst (Durchschnittsalter 37,2 Jahre). Zusätzlich ca. 9800 Mitarbeiter in der Militärverwaltung (Kommando Landstreitkräfte, Kommando Luftstreitkräfte, Reinigungspersonal, Mechaniker, etc.).
Mit 31. 12. 2024 lag der Personalstand des Militärischen Dienstes bei nur noch 12.577 Mitarbeitern (Durchschnittsalter: 41,8 Jahre) und der Militärverwaltung bei ca. 6800.
Zum Vergleich - die Schweiz (Stichtag: 1. März 2021):
Mit 31. 12. 2024 lag der Personalstand des Militärischen Dienstes bei nur noch 12.577 Mitarbeitern (Durchschnittsalter: 41,8 Jahre) und der Militärverwaltung bei ca. 6800.
Zum Vergleich - die Schweiz (Stichtag: 1. März 2021):
- Effektivbestand: 147.510
- Offiziere: 15.722
- Unteroffiziere: 29.073
- Soldaten: 102.715
Der Grund für den vergleichsweise hohen Präsenzstand ist die Reform "ÖBH 2010", mit der das Milizsystem weitgehend aufgelöst worden ist:
3.2 Die künftige Zielstruktur des Österreichischen Bundesheeres
Das Österreichische Bundesheer ist so zu gliedern und zu strukturieren, dass Einsatzaufgaben im Rahmen des Souveränitätsschutzes bzw. im Rahmen der internationalen Solidarität weitgehend aus dem Präsenzstand erfüllt werden können. Dies bedingt einen relativ hohen Personalstand in der Friedensgliederung.
[...]
Die Mobilmachungsgliederung wird gebildet durch Auffüllung der Präsenzorganisation mit Miliz (Mobilmachungsanteile), selbständig strukturierten Milizverbände sowie durch Expertenpools der Miliz.
Der Wegfall der Bedrohung durch konventionelle Kräfte erlaubt die Reduzierung des Gesamtumfanges (nach Mobilmachung) auf rund 55.000 Soldatinnen und Soldaten (inklusive selbständig strukturierter Miliz und Personalreserve).
https://www.bmlv.gv.at/facts/management ... ndex.shtml Es fehlt an Personal, weil in den kommenden Jahren viele Pensionsabgänge bevorstehen - beinahe ein Drittel aller Soldaten:4.1 Personal- und Personalstandsziel
4.1.1 Berufssoldatinnen und Berufssoldaten
Die Personalstruktur des ÖBH soll den neuen Anforderungen angepasst und für einen qualitativ und quantitativ ausreichenden Personalstand, vor allem im Bereich der Truppe, auf Basis eines bedarfsbezogenen und flexiblen Laufbahnsystems gesorgt werden. Hiezu sind im militärischen Kaderaufwuchs einerseits grundsätzlich Zeitlaufbahnen vorzusehen, welche wiederum ein entsprechendes Personalmarketing durch Werbung, Betreuung während der Laufbahn sowie im Übertritt in ein ziviles Berufsleben erfordern.
[...]
Der Organisationsrahmen ist so zu gestalten, dass – in Relation zu den Vollbeschäftigtenäquivalenten – eine volle personelle Befüllung durch Berufs- und Zeitsoldaten/innen gewährleistet werden kann.
4.1.2 Der Wehrpflichtigenbedarf
Der Wehrpflichtigenbedarf ist zunächst in Abhängigkeit der Fortführung des Assistenzeinsatzes zur Grenzraumüberwachung, des Aufwuchses an Kaderpräsenzeinheiten sowie des konkreten Auslandsengagements zu sehen und wird, so lange der Assistenzeinsatz weiterzuführen ist, mindestens etwa 30.000 Grundwehrdienstleistende pro Jahr umfassen und danach schrittweise auf etwa 25.000 absinken.
https://www.bmlv.gv.at/wissen-forschung ... hp?id=3906Dies bedeutet, dass bis zum Jahr 2032 rund 800 Offiziere, 3.800 Unteroffiziere und 4.000 Zivilbedienstete in den Ruhestand treten werden.
Zuletzt geändert von theoderich am So 8. Mär 2026, 20:46, insgesamt 2-mal geändert.
