- „Krone“-Kommentar
Eine persönliche Anmerkung zur Wehrpflicht
https://www.krone.at/4057929
Medienberichte 2026
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theoderich
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Re: Medienberichte 2026
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theoderich
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Re: Medienberichte 2026
EU-Beistandspflicht: Meinl-Reisinger (NEOS) will Klärung
25.2.2026, 7.15 Uhr
Ö1 Morgenjournal
https://orf.at/av/audio/135416
Koalitionsparteien zu EU-Beistandspflicht
https://oe1.orf.at/player/20260225/823373/1772003484000
https://www.facebook.com/share/p/1DNxzocdZ3/
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Re: Medienberichte 2026
https://orf.at/#/stories/3421436/D: Luftsicherheitsabkommen mit Österreich fixiert
Der Deutsche Bundestag hat das deutsch-österreichische Luftsicherheitsabkommen gebilligt, das die grenzübergreifende Kontrolle von möglicherweise gefährlichen Zivilflugzeugen verbessern soll.
Die Vereinbarung war im Dezember 2022 in Berchtesgaden von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) und ihrer damaligen deutschen Amtskollegin Christine Lambrecht unterzeichnet worden.
Aus für exotische Jobs: Was sich beim Zivildienst jetzt alles ändern soll
https://kurier.at/politik/inland/zivild ... /403134404Frontstellung
Ganz anders sieht die Situation bei der Verlängerung des Zivildienstes aus. Hier gibt es nachgerade eine Frontstellung.
Während es im Ressort von Verteidigungsministerin Tanner heißt, eine Verlängerung des Wehrdienstes müsse zwingend mit einer Verlängerung des Zivildienstes einhergehen, weil sonst die Zahl der Grundwehrdiener wieder dramatisch sinke (man spricht von 5.000 bis 6.000 Soldaten, die Zivildienst machen würden, würden beide Dienste annähernd gleich lange dauern, Anm.) , gilt die Verlängerung des Zivildienstes bei SPÖ und Neos als Streit-Frage. Auch hier will sich offiziell noch niemand vor den Vorhang wagen. Sowohl bei SPÖ als auch bei Neos heißt es aber im Hintergrund zum KURIER, dass eine Verlängerung des Zivildienstes derzeit "schwer bis gar nicht" vorstellbar ist.
Und als wäre das nicht genug, besteht bei der Verlängerung des Zivildienstes noch eine weitere, technische Hürde: Dies ist ohne Zweidrittel-Mehrheit im Parlament nicht machbar. Und das heißt: Nicht nur die drei Regierungsparteien, sondern auch zumindest eine Oppositionspartei müsste dem zustimmen.
- Brüssel entscheidet nicht, was wir im EU-Kriegsfall tun (Gastkommentar)
https://www.diepresse.com/20630356/brue ... gsfall-tun
HOW AUSTRIA IS RESTRUCTURING ITS AIR FORCES
https://aero-space.eu/2026/02/26/betwee ... ir-forces/
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Re: Medienberichte 2026
Ernteausfälle, Pandemie: Wie sorgt Österreich für Lebensmittelengpässe vor?
https://www.derstandard.at/story/300000 ... paesse-vor
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Re: Medienberichte 2026
Wehrpflicht: Bläst die „Kronen Zeitung“ gegen das Bundesheer?
https://www.diepresse.com/20628623/wehr ... bundesheerWer zuletzt durch die „Kronen Zeitung“ blätterte, stieß auf ein Leitthema: die Reform der Wehrpflicht. „Kein Vertrauen in Landesverteidigung“; „Junge Österreicher und Mütter sind für kurzen Wehrdienst“; „Wollt ihr den totalen Krieg?“; „Tanner möchte längeren Wehrdienst ab 2027“: So lauteten einige der Titel in Österreichs auflagen- und reichweitenstärkster Zeitung. Im Dienstagblatt schrieb sogar „Aurelius“ – gerüchteweise handelt es sich um „Krone“-Herausgeber Christoph Dichand – eines seiner raren Meinungsstücke.
Die „Kronen Zeitung“ hatte bei der Volksbefragung zur Wehrpflicht 2013 eine entscheidende Rolle gespielt und die politische Debatte maßgeblich beeinflusst. Die Zeitung schrieb damals heftig gegen die allgemeine Wehrpflicht in Österreich an und zog dabei die SPÖ auf ihre Seite. Eine Volksbefragung über die Beibehaltung der Wehrpflicht wurde durchgesetzt, im Wahlkampf mobilisierte die „Krone“ wochenlang gemeinsam mit der SPÖ für ein Berufsheer. 60 Prozent stimmten bei der Befragung im Jänner 2013 schließlich für die allgemeine Wehrpflicht, 40 Prozent für ein Berufsheer. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 52 Prozent.
Kanonenfutter und Berufsheer
Die Berichterstattung der Zeitung in der neuen Wehrdienst-Debatte erhält aufgrund dieser Vorgeschichte einige Aufmerksamkeit. In den vergangenen Tagen häufte sich Kritik am Bundesheer und der Forderung nach einem längeren Wehrdienst. Ein leitender Redakteur kommentierte, dass die Ausbilder während seines Grundwehrdienstes „bierselig gemütliche Leute, die auch nur ihre Ruhe wollten“, gewesen seien. Er habe so wenig zu tun gehabt, dass er „in Ruhe die Klassiker der Weltliteratur lesen“ konnte: „Ein bisschen gescheiter geworden, verstand ich so am Ende meiner Zeit beim Bundesheer, was es bedeutet, jetzt Kanonenfutter zu sein. Neun Monate hätte ich dazu nicht gebraucht.“
Ein anderer Kommentar begann mit einer Schilderung von Joseph Goebbels Rede über den „totalen Krieg“ aus dem Jahr 1943. Er leitete auf die aktuelle Berichterstattung zum Thema Krieg sowie die Wehrdienst-Debatte in Österreich über. Ein „gut ausgebildetes“ Berufsheer wird als „wohl die Lösung“ gesehen: „Doch dazu braucht es politischen Mut.“ „Aurelius“ wiederum monierte, dass die Wehrdienstkommission – sie hat einen Reformbericht vorgelegt und einen längeren Wehrdienst empfohlen – der Regierung ein Ergebnis „völlig ohne Dialog“ vorgegeben habe. Ohne neue „Verteidigungsstrategie“ sei die Debatte um längere Wehrdienstmodelle kaum interessant. Außerdem würden „drängendere Themen wie Pensionen oder Wohnkosten auf der Strecke bleiben“, so „Aurelius“.
Kritik aus dem Bundesheer
Die Zeitung gab eine Umfrage in Auftrag, bei der 2600 Personen zum Militär und zur Wehrpflicht befragt wurden. 49 Prozent erklärten, die derzeitige Dauer der Wehrpflicht für „zu kurz“ zu halten – für 39 Prozent ist sie „angemessen“. Die „Krone“ verwies darauf, dass bei den Befragten aber Menschen unter 30 Jahren und Mütter von wehrpflichtigen Söhnen mehrheitlich gegen einen längeren Wehrdienst seien. Auch würden 90 Prozent der Befragten kein Vertrauen in die Verteidigungsfähigkeit des Heeres haben.
„Keine Kampagne“
„Natürlich handelt es sich bei unserer umfassenden Berichterstattung nicht um eine Kampagne gegen das Bundesheer“, entgegnet Klaus Herrmann, Chefredakteur der „Kronen Zeitung“. Es sei richtig, dass sich „dieses ernste Thema nicht für Kampagnen und Polemik eignet“. Öffentlich und im größten privaten Medium Österreichs müsse aber offen diskutiert werden können. So sei auch Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) umfassend zu Wort gekommen. Die „Krone“ würde auch nicht „gegen ihre Leser anschreiben“, das Gegenteil sei der Fall, so Herrmann. Er verweist auf die von der „Krone“ in Auftrag gegebene Befragung: Es handle sich um eine der „repräsentativsten jemals in Österreich erhobenen Umfragen“ zu dem Thema.
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theoderich
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Re: Medienberichte 2026
Dreierkoalition zieht positive Bilanz
Gelingt Trendwende?
Budget, Impfungen: Das hat die Regierung noch vor
https://orf.at/#/stories/3421494/„Unaufgeregt“ wollte man auch die Debatte zum Thema Wehrdienstreform sehen, wo es nach wie vor keine Einigkeit über die von Stocker vorgeschlagene Volksbefragung gibt, wie Babler und Meinl-Reisinger betonten.
Eine Einbindung der Bevölkerung wäre aus seiner Sicht ein guter Schritt, und er werde weiter dafür werben, am Ende des nun eingeleiteten parlamentarischen Prozesses sollte man noch einmal darüber beraten, sagte dagegen Stocker.
Gelingt Trendwende?
Budget, Impfungen: Das hat die Regierung noch vor
https://www.krone.at/4060530Wesentliche Reformen will man in diesem Jahr bei Gesundheit, Bildung sowie beim Wehrdienst umsetzen.
