Medienberichte 2026

Landesverteidigung, Einsätze & Übungen, Sicherheitspolitik, Organisation, ...
theoderich
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Report

10.2.2026, 21:06 Uhr | ORF 2

Nationalratspräsidentin Bures: "Eine Trendwende ist notwendig"
Eva Linsinger (Profil): "Sie sind hier im Parlament Präsidentin. Sie waren immer ein wenig skeptisch gegenüber der direkten Demokratie. Jetzt steht eine Volksbefragung - der Bundeskanzler will das - zur Verlängerung des Wehrdiensts im Raum. Halten Sie etwas davon?"

Doris Bures (Dritte Nationalratspräsidentin): "Also ich bin eine Vertreterin der repräsentativen, parlamentarischen Demokratie. Aber wir haben viele Elemente auch der Mitbestimmung und Beteiligung der Bevölkerung, vor allem auf lokaler Ebene. Wovon ich sehr viel halte ist, dass wir einen guten Bericht einer Wehrdienstkommission auch vorliegen haben, die wichtige Vorschläge gemacht haben und Überlegungen angestellt haben. Und die Schlussfolgerungen aus diesem wichtigen Bericht, die hat die Regierung jetzt zu ziehen und dem Parlament eine Vorlage zu übermitteln. Und das ist ganz unabhängig davon, ob das Parlament am Ende entscheidet oder ob man eine Volksbefragung macht und Fragen an die Bevölkerung richtet. Also ich finde - step by step - jetzt wär's einmal ganz gut, wenn aus diesem wirklich wichtigen und guten Bericht der Wehrdienstkommission es auch die Schlussfolgerungen der Regierung gibt [LINSINGER: "Gesetzt, die soll sich festlegen ..."] die schriftlich zusammengefasst werden und dem Parlament übermittelt."

LINSINGER: "Das heißt, die Regierung soll sich festlegen, was sie will und sie möchte, bevor das Volk befragt wird. Versteh' ich Sie da richtig?"

BURES: "Man kann eine Frage formulieren, ohne dass man sich vorher eine Meinung gebildet hat. Ja, sie müssen sich eine Meinung bilden und dann kann man Fragen formulieren und können wir die Entscheidung treffen, ob das das Parlament macht oder ob wir die Bevölkerung fragen.

Ein Miteinbeziehen in so einer wesentlichen Frage der Bevölkerung würd' ich jetzt einmal nicht a priori für schlecht halten."
https://on.orf.at/video/14310781/160329 ... -notwendig


Wehrpflicht-Dilemma
Stellungskrieg zwischen Schwarz und Pink

https://www.krone.at/4041712
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Beitrag von theoderich »

Gepanzerte Drohnenjäger
Lehren aus Ukraine-Krieg: Landecker Kaserne wird Zentrum im Drohnen-Kampf

https://www.tt.com/artikel/30927627/leh ... hnen-kampf

Bild
https://bsky.app/profile/bundesheerbaue ... kycavnx22g
Zuletzt geändert von theoderich am Mi 11. Feb 2026, 18:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

  • Heinz Fischer: Wehrpflicht? Die Regierung soll den Mut zur Entscheidung finden (Gastkommentar)
    Wenn man aber der Meinung ist, dass die Frage der Dauer des Wehrdienstes durch eine Volksbefragung entschieden werden soll, dann müsste dieser wohl die Hauptfrage zugrunde gelegt werden (nämlich das Ausmaß der Verlängerung der Wehrpflicht) und nicht die Nebenfrage, nämlich die Art der Verteilung des verlängerten Wehrdienstes auf Grundwehrdienst und Miliz.

    "Sachfremde" Nein-Stimmen

    Es ist aber – vorsichtig formuliert – nicht ausgeschlossen, dass in der derzeitigen Situation mit einer starken, auf totalem Oppositionskurs befindlichen FPÖ, bei einer Volksbefragung über eine Verlängerung des Wehrdienstes auch zahlreiche "sachfremde" Nein-Stimmen in den Wahlurnen liegen, deren eigentliches Ziel es ist, der Regierungskoalition eine "Niederlage" zuzufügen.

    Die Alternative sollte daher nicht sein, der Volksbefragung eine Nebenfrage zugrunde zu legen, sondern "in Zeiten wie diesen" sollten Regierung und Parlament bereit sein, die Verantwortung für eine ausreichende Dienstzeit im Bundesheer zu übernehmen, so wie das ja auch hinsichtlich der dafür erforderlichen Budgetmittel der Fall war und ist. Eine rasche und einvernehmliche Entscheidung dieser Frage wäre sowohl aus sachlichen als auch aus "koalitionsklimatischen" Gründen erstrebenswert.
    https://www.derstandard.at/story/300000 ... ung-finden

Milizverband-Präsident Armin Richter: „Acht plus zwei Monate Wehrdienst ist die Unterkante“

https://www.furche.at/politik/milizverb ... e-17713487

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https://www.facebook.com/share/p/1CJeSEG7FG/
Zuletzt geändert von theoderich am Do 12. Feb 2026, 04:54, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Wehrdienst vor Verlängerung: Verteidigungsministerin drängt auf breiten Schulterschluss

https://kurier.tv/bei-gebhart/bei-gebha ... /403130521


Piloten trainieren Hochgebirgsflüge

https://steiermark.orf.at/stories/3341194/
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Bei Angriff auf die EU, schaut Österreich zu

https://www.derpragmaticus.com/r/angrif ... esterreich

https://bsky.app/profile/ralphjanik.com ... q67iocis2v



Doskozil misst bei Experten mit zweierlei Maß
So geschehen auch nach den Asbestfunden durch die Umweltschutzorganisation Greenpeace im Mittel- und Südburgenland. Eine vom Land eingesetzte neunköpfige Taskforce aus Umweltmedizinern, Geologen und Molekularbiologen soll die Ergebnisse umfangreicher Luftmessungen zur Asbestbelasting interpretieren und daraus Handlungsempfehlungen für die Politik ableiten: Diese, so verspricht die rot-grüne Landesregierung, würden dann "bindend umgesetzt".

Das ist zumindest konsequent.

Anders als auf Bundesebene, wo eine Wehrdienstkommission eingesetzt wurde. Deren konkrete Vorschläge werden bekanntlich nicht eins zu eins umgesetzt, sondern ÖVP-Bundeskanzler Christian Stocker will außerdem noch den Publikumsjoker ziehen und das Volk befragen.
https://kurier.at/chronik/burgenland/do ... /403130596

Zuletzt geändert von theoderich am Fr 13. Feb 2026, 17:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Österreich arbeitet an Drohnenabwehrstrategie

12.2.2026, 12.27 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

https://orf.at/av/audio/133892


Reisner (Oberst) zur Drohnenabwehr-Lage

12.2.2026, 12.29 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

https://orf.at/av/audio/133891
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

  • Volksbefragung? Ja, bitte! (Gastkommentar, Werner Wintersteiner)
    Stattdessen steckt man – trotz Sparzwang – unverhältnismäßig viel Geld in das Heer und verlängert den Wehrdienst. Zugleich kürzt man die Mittel des Außenministeriums, beschneidet damit die Möglichkeiten der Friedensdiplomatie und reduziert die Entwicklungshilfe, was uns sicher keine Sympathien bei den Staaten des globalen Südens einbringen wird. Vom zivilen Friedensdienst, wie ihn die vorherige Regierung angestrebt, aber niemals beschlossen hat, ist gar nicht mehr die Rede.
    Soll es einen zivilen Friedensdienst, als eine alternative Form der Landesverteidigung, geben? Ja, und dann könnte man auch noch über Verbesserungen des Wehrdienstes abstimmen, die nicht unbedingt quantitativ sein müssen …
    https://www.kleinezeitung.at/politik/20 ... g-ja-bitte
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Genehmigung nötig
Dual-Use-Güter können staatlich abgesichert werden

https://www.krone.at/4045441
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Österreich und Europa verteidigen? Brauch ma net

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Obwohl die Österreicher für die Forderung der FPÖ nach der Errichtung einer „Festung Österreich“ durchaus empfänglich sind, scheint ihre Bereitschaft, für dieses Anliegen Geld in die Hand zu nehmen, enden wollend zu sein. Dieser Schluss lässt sich aus der Eurobarometer-Umfrage zur gefühlten Sicherheitslage in Europa ziehen, den die EU-Kommission am Freitag veröffentlicht hat. Der Zeitpunkt ist nicht zufällig gewählt, denn ebenfalls am Freitag startete in München die Sicherheitskonferenz, bei der es primär um die Verteidigung Europas vor alten und neuen Gefahren aus Ost und West geht.

Während im EU-Durchschnitt 28 Prozent der Befragten verneinten, dass ihr Land angesichts der internationalen Lage bedroht sei, lag dieser Anteil in Österreich bei 43 Prozent. Nur in Tschechien, der Slowakei und Kroatien waren mehr Befragte entspannter als hierzulande. Zum Vergleich: In Deutschland fühlten sich 75 Prozent bedroht und 22 Prozent sicher, in Frankreich lag dieses Verhältnis gar bei 80 zu 17 Prozent.

Dieses österreichische Sicherheitsgefühl scheint allerdings nicht auf Vertrauen in Europa zu beruhen, denn hierzulande gaben 53 Prozent der Befragten an, auf die EU sei beim Schutz ihrer Bürger kein Verlass – im EU-Durchschnitt waren es zehn Prozentpunkte weniger.

Bleibt somit die Landesverteidigung als Anker im geopolitischen Sturm? Auch nicht. Denn 26 Prozent der Österreicher gaben an, dass die staatlichen Ausgaben für die Verteidigung zu hoch seien – EU-weit war nur in der Slowakei der Anteil jener, die derselben Ansicht waren, mit 30 Prozent höher. Und auch die EU gibt nach Ansicht der Österreicher zu viel für die gemeinsame Verteidigung aus: Jeder vierte Befragte hielt die europäischen Investitionen in diesem Bereich für zu hoch – im EU-Schnitt waren es 14 Prozent.
https://www.diepresse.com/20578048/oest ... uch-ma-net


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Beitrag von theoderich »

ÖVP-Verteidigungsministerin: "Parteien müssen jetzt Stellung beziehen"
KURIER Frau Tanner, es gibt eine heftige Debatte rund um die Ansage von Kanzler Christian Stocker, die Verlängerung des Wehrdienstes mithilfe einer Volksbefragung zu entscheiden. Wie stehen Sie zu dem Plan Ihres Parteichefs?

Klaudia Tanner: Es ist sehr gut, dass derzeit so viel über das österreichische Bundesheer berichtet und informiert wird. Nach dem Bericht der Wehrdienstkommission, die ja sehr breit zusammengestellt worden ist, müssen wir entscheiden – und das auf breiter Basis. Das habe ich immer so gesagt.

Die Frage ist, ob nicht die Dreier-Bundesregierung als breite Basis gereicht hätte, oder ob es dazu die Bevölkerung benötigt.

Nicht vergessen darf man, mit der Verlängerung des Grundwehrdienstes muss laut Kommission auch der Zivildienst auf zwölf Monate ausgedehnt werden. Und dafür benötigt es im Parlament eine Zweidrittelmehrheit. Generell bin ich der Meinung, dass das Thema der Sicherheit Österreichs in diesem geopolitisch schwierigen Umfeld schon etwas ist, was uns alle betreffen soll. Daher bin ich der Kommission für ihr Papier, für ihre Vorschläge sehr dankbar. Mit einer klaren Präferenz für das Wehrdienst-Modell Österreich-plus, also acht Monate Grundwehrdienst und zwei Monate Milizübungen, sowie zwölf Monate Zivildienst.

Ist das Modell acht plus zwei auch Ihr Favorit?

Ich habe keinen Grund, an dem, was die Wehrdienstkommission als präferiertes Modell vorstellen, auch nur irgendwie zu zweifeln. Jetzt geht es auch darum, dass jede der Parteien Stellung bezieht. Es reichen nicht die Verteidigungsministerin und die Regierung dazu. Wir brauchen einen ganz, ganz breiten Schulterschluss im Parlament.

Die Expertenkommission hat nicht gerade applaudiert, als die Volksbefragung verkündet worden ist.

Ich glaube, es war ganz wichtig, dass man einen Zeitpunkt genannt hat, an dem die Verlängerung umgesetzt werden muss. Wir haben vor Kurzem das Risikobild mit der Frage „Ende der Ordnung?“ präsentiert. Wir merken täglich, wie unsicher die Welt geworden ist. Deshalb müssen wir neben dem, was wir im budgetären Bereich mit unserer Mission Vorwärts schon erreicht haben, jetzt auch auf die Einsatzfähigkeit schauen. Daher ist es das Ziel, die Verlängerung mit 1. Jänner 2027 tatsächlich umsetzen zu können.

Das ist ein sehr sportliches Ziel. Man hat jetzt noch den parlamentarischen Prozess, wobei selbst die Regierungsparteien noch auf keiner gemeinsamen Linie sind. Und dann erst würde die Volksbefragung folgen.

Das ist absolut sportlich, aber ich bin sehr zuversichtlich. Warum? Man hat dieser Regierung sehr wenig zugetraut. Wenn man sich aber allein die Formel unseres Bundeskanzlers anschaut, zwei Prozent Inflation, ein Prozent Wirtschaftswachstum und null Toleranz, sieht man, wie viel schon umgesetzt worden ist. Die Inflation ist zurückgegangen, die Wirtschaft wächst Gott sei Dank wieder. Deswegen bin ich auch da zuversichtlich, dass wir zu einem Ergebnis kommen.

Könnte es auch sein, dass es gar keine Volksbefragung gibt, wenn sich die Parteien im parlamentarischen Prozess bereits einigen?

Das wird der parlamentarische Prozess zeigen. Wir gesagt, wir benötigen eine sehr breite Basis, um die Verfassungsbestimmung für den Zivildienst zu ändern. Der nächste Schritt wäre dann die Volksbefragung. Grundsätzlich ist es ja nie ein Fehler – das war auch aus allen Parteien zu hören – die Menschen einzubeziehen.

Grundsätzlich ist es ja so, dass die Bevölkerung sehr wohl mehrheitlich erkannt hat, dass beim Bundesheer etwas passieren muss. Das haben jüngste Umfragen deutlich gezeigt. Haben Sie das so erwartet?

Man hat schon gemerkt, dass die Bevölkerung vielleicht weiter ist als die eine oder andere politische Partei. Es wird erkannt, dass das Bundesheer etwas unabdingbar Notwendiges ist, das man budgetär, das man aber auch personell stützen muss.

Es sind auch immer mehr Frauen, die sich freiwillig den Wehrdienst absolvieren. Sie waren aber bisher immer gegen eine Wehrpflicht für Frauen. Hat sich das in der Zwischenzeit geändert?

Nein, das hat sich nicht geändert. Ich will aber vielleicht das Positive voranstellen. Es war eine ganz wichtige Entscheidung, dass wir den freiwilligen Wehrdienst für Frauen ins Leben gerufen haben. Wir haben eine Steigerung bei der Anzahl der Soldatinnen, auf allen Ebenen. Mittlerweile haben wir sogar eine Frau General, die das gesamte militärische Gesundheitswesen leitet. Im Bericht der Expertenkommission kommt ein verpflichtender Wehrdienst für Frauen in einem Entwicklungsmodell vor. Es ist aber noch nicht der richtige Zeitpunkt dafür, so lange es noch nicht eine Gleichstellung zwischen Mann und Frau gibt. Wir sind derzeit auf einem richtigen Weg, aber es ist noch ein Weg.

Im Zuge der Wehrdienstdebatte ist immer wieder eine Attraktivierung des Grundwehrdienstes gefordert worden. Sind da Reformen geplant?

Das Expertenpapier beinhaltet nicht nur die Frage der Verlängerung des Wehrdienstes und des Zivildienstes, sondern liefert auch viele Vorschläge, wie der Grundwehrdienst aufgewertet werden könnte. Was die Bezahlung anbelangt, haben wir schon einiges erledigt. Aber auch da müsste man noch einmal nachschärfen. Es geht auch um die Ausbildungen, die angeboten werden und einen entsprechenden Stellenwert für die Wirtschaft haben. Insgesamt findet man 49 Vorschläge für eine Attraktivierung in dem Papier. Jetzt geht es darum, das eine oder andere parlamentarisch in Umsetzung zu bringen.

Sie sind zuversichtlich, dass bei all diesen Themen die Parteien am Ende des Tages in eine Richtung ziehen werden?

Das bin ich.

Die Welt ist im Umbruch, das Militärbündnis NATO ist seit Donald Trump nicht mehr so kompakt wie früher. Deshalb gibt es Diskussionen über neue Bündnisse, neue Kooperationen, vor allem natürlich in Europa. Wo sehen Sie da die Rolle Österreichs?

Das zeigt vor allem, dass es notwendig ist, dass Österreich, dass das österreichische Bundesheer seine Hausaufgaben macht. Hin in Richtung einer Verteidigungsfähigkeit. Und dass das auch die EU macht. Dort, wo es möglich ist, müssen wir gemeinsam Beschaffungen tätigen. Das haben wir mit den Panzern gemacht, das haben wir bei den Hubschraubern mit Italien gemeinsam bewerkstelligt.

Im Zuge dieser Diskussion muss die Frage der Neutralität nicht noch einmal aufgeschnürt werden, weil es eine neue militärische Zusammenarbeit in der EU geben soll?

Wir müssen in der Lage sein, unsere Neutralität mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu verteidigen. An dem arbeiten wir sehr hart. Ich bin froh, dass wir beides leben können, indem wir als neutraler Staat auch unseren Beitrag im Rahmen einer gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik leisten. Ich meine da unsere vielen Soldatinnen und Soldaten, die bei den verschiedensten friedenserhaltenden Missionen – auch mit der NATO – im Einsatz sind.

An diesen Auslandsmissionen etwa auf dem Balkan oder im Libanon wird man nicht rütteln?

Wir haben ein sehr klares Streitkräfteprofil. Das hat sich nur insofern verändert, als wir gesagt haben, wir müssen die militärische Landesverteidigung wieder in den Vordergrund rücken. Selbstverständlich liegt da unser Fokus auf dem Westbalkan. Das ist eine semi-befriedete Region, wo wir unseren Beitrag leisten müssen. Im Libanon hingegen läuft das Mandat der UNO aus. Gott sei Dank hat man noch eine Möglichkeit für einen geordneten Abzug gefunden. Grundsätzlich sind diese Einsätze notwendig, und es gibt auch ein klares Bekenntnis dazu.

Dieses Jahr steht beim Heer noch eine ganz wichtige Personalentscheidung auf dem Programm, und zwar die Nachfolge für Generalstabschef Rudolf Striedinger. Wie läuft da der Prozess?

Wir werden zeitgerecht ausschreiben, dann werden Kommissionen eingesetzt. Ich persönlich werde es machen wie bei der letzten derartigen Entscheidung: Ich werde mir alle Bewerber persönlich anhören.
https://kurier.at/politik/inland/oevp-k ... /403131324


Defizit: Österreich will mehr Schulden für Aufrüstung machen

https://www.sn.at/politik/weltpolitik/d ... art-635460

https://orf.at/stories/3420183/
Zuletzt geändert von theoderich am Sa 14. Feb 2026, 13:22, insgesamt 1-mal geändert.
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