Nach einer vertieften Analyse hatte das VBS am 4. September 2025 entschieden, das Projekt ADS 15 mit angepassten Anforderungen weiterzuführen. Auf drei Funktionalitäten wird dabei verzichtet – namentlich auf das automatische Ausweichsystem DAA, das System für GPS-unabhängige Starts und Landungen sowie das Enteisungssystem.
Im Rahmen eines Arbeitsbesuchs des Rüstungschefs Urs Loher bei der Herstellerin Elbit Systems Ltd am 5. November 2025 in Israel konnten die Details des Vertragsnachtrags festgelegt und die entsprechende Vereinbarung gegenseitig unterzeichnet werden.
Als Ausgleich für die reduzierten Systemfunktionen übernimmt Elbit Systems Ltd die Fixkosten des Servicevertrags für neun Jahre im Zeitraum von 2024 bis 2032. Dieser Servicevertrag stellt den technischen Systemsupport sicher, der für den Betrieb des ADS 15 erforderlich ist. Die entsprechenden Leistungen werden in der Schweiz erbracht.
Damit kann die Beschaffung gestützt auf eine klare Vertragsbasis die Arbeiten fortführen und das Projekt zu Ende bringen.
Der Rüstungschef Urs Loher hat sich am 5.November 2025 in Tel Aviv mit Vertretern der Industrie getroffen. Im Zentrum stand ein Austausch mit der Lieferantin Elbit Systems Ltd. (Elbit) zum laufenden Beschaffungsprojekt Aufklärungsdrohnensystem 15 (ADS 15).
Das VBS hat am 4. September 2025 beschlossen, das Beschaffungsprojekt ADS 15 ohne das automatische Ausweichsystem, das System für GPS-unabhängige Starts und Landungen sowie das System für die Enteisung fortzuführen. Elbit hat substanzielle Zugeständnisse als Kompensation für den Verzicht auf die drei Funktionalitäten in Aussicht gestellt, darunter die Übernahme der Fixkosten des Servicevertrags bis zu acht Jahren. Die Einzelheiten sollen in einem Vertragsnachtrag geregelt werden.
Erfolgreicher ADS 15-Testflug zwischen Emmen und Payerne 🤝
Die Luftwaffe hat einen weiteren Meilenstein erreicht: Die ADS 15 absolvierte erfolgreich einen Flug von Emmen nach Payerne – vollständig ferngesteuert aus dem Cockpit in Emmen. Im Zentrum der Überprüfung standen die Abläufe der lokalen Organisation in Payerne.
Nach der sicheren Landung wurde die Drohne in Payerne vorbereitet und am Nachmittag erneut gestartet – wieder gesteuert aus Emmen – und ohne Zwischenfälle zurückgeführt. Die gewonnenen Erkenntnisse werden nun ausgewertet und in die weitere Entwicklung und Ausbildung integriert.
theoderich hat geschrieben: ↑Mo 28. Jul 2025, 17:32
Ein spannendes Innovationsprojekt, welches gegenwärtig geprüft wird: Ein kleiner, kompakter Anhänger mit einem sogenannten Flat, der von jeder G-Klasse gezogen werden kann.
Gegenwärtig erfolgen möglichst realitätsnahe Tests mit einem Prototypen beim Panzersappeurbataillon 11 im Wiederholungskurs. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden anschliessend gesammelt, bevor das Innovationsprojekt dem Innovationsboard der Schweizer Armee präsentiert wird.
🧭 Ausgangslage: Der Anhänger 16 ist das einzige Transportmittel der Armee für kleinere Nachschubmengen, das von vielen Soldaten bewegt werden kann. Allerdings ist er für die Einsatzlogistik nur eingeschränkt nutzbar.
💡Lösung: Durch Abrollkippanhänger mit modularen Aufbauten (FLAT) wird die Einsatzlogistik deutlich flexibler und effizienter.
Vorteile:
- Schnellere Be- und Entladung
- Reduktion der Standzeiten und dadurch weniger Exponierung
- Modulare Boxen schützen Material und optimieren den Materialumschlag
- Ein Grossteil der Fahrer kann logistische Fahrten ausführen
- Um neue Einsatzanforderungen zu erfüllen, braucht es lediglich neue Aufbauten. Der Abrollkippanhänger kann weiterhin verwendet werden. So bleibt die Armee flexibel und kann sich in zukünftigen Einsätzen schnell anpassen.
➡️ Nächste Schritte: Produktion und Testung eines Prototyps nach militärischen Anforderungen.