Medienberichte 2026

Landesverteidigung, Einsätze & Übungen, Sicherheitspolitik, Organisation, ...
theoderich
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Spatenstich für neue Heer-Werkstatt in Graz

https://steiermark.orf.at/stories/3339827/


Spatenstich
Neue Pandur-Flotte des Bundesheeres wird in Graz gewartet

https://www.kleinezeitung.at/steiermark ... z-gewartet
theoderich
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Haimbuchner: „Mir gefällt der Begriff Ausschaffung besser“
Wie finden Sie generell die Trumpsche Politik? Stichwort „War on woke” – sagt Ihnen das zu?

In Wahrheit ist Trump einfach ein schrilles Symbol dafür, dass es zu einer konservativen Wende kommt. Die Demokraten kommen seit Clinton und Obama nicht mehr gut an und der Wechsel wird weitergehen. Nach Trump werden noch andere kommen. Für die Europäer ist das schwierig, das ist keine Frage. Aber daran ist nicht Trump schuld, sondern die Europäer. Trump deckt ihre Unzulänglichkeiten auf.

In welcher Hinsicht?

Angefangen bei der Verteidigungspolitik. Wir haben uns hier auf die Amerikaner verlassen. Aber es ist doch klar, dass US-amerikanische Mütter und Väter keine Freude damit haben, dass ihre Söhne für alles Mögliche auf dieser Welt ihr Leben lassen müssen. In Europa beschwert man sich jetzt darüber, dass die Amerikaner tun, was sie immer schon gemacht haben – nämlich Geopolitik. Die Europäer haben vergessen, das zu tun und haben sich mit einer Minimundus-Politik beschäftigt.
Die Wehrdienst-Kommission hat vorgeschlagen, Zivil- und Wehrdienst freiwillig auch für ausländische Staatsbürger zu öffnen. Was halten Sie davon?

Das geht nur für Staatsbürger, sonst bekommen wir Probleme mit aufenthaltsverfestigenden Maßnahmen, etc. Man muss aber ohnehin zuerst einmal den Zweck von Wehr- und Zivildienst unterscheiden. Zweck des Wehrdienstes ist, dass man die Republik Österreich verteidigt, dass man auch dem Auftrag der Neutralität gerecht wird und den Dienst an der Waffe leistet.

Sie haben vorhin gesagt, dass US-amerikanische Eltern keine Freude damit haben, dass ihre Kinder in Kriegen ihr Leben verlieren. Aber österreichische doch auch nicht.

Ich habe gesagt, dass viele in den USA nicht verstehen, warum sie in Wahrheit nicht ihr eigenes Land verteidigen, sondern für die westliche Hemisphäre, für andere Interessen ihr Leben lassen müssen. Natürlich möchte niemand, dass seine Kinder einen Krieg erleben. Aber es geht hier darum, die eigene Republik zu verteidigen. Andere politische Vertreter sagen ja sogar, man soll Ersatzweltpolizist sein mit einer Armee der Europäischen Union. Aber das wird sowieso nicht funktionieren.

Sind sechs Monate Grundwehrdienst genug, um verteidigungsfähig zu sein?

Natürlich nicht. Es sind auch acht Monate schon sehr eng bemessen. Es reicht auch nicht, dass der Wehrdienst kürzer ist als der Zivildienst, damit sich wieder mehr junge Staatsbürger dafür entscheiden. Man muss den Dienst an der Waffe attraktiver machen.

Im Pflegebereich mangelt es stark an Personal, also brauchen wir doch auch die Zivildiener dringend.

Eine Pflegekraft ist etwas anderes als ein Zivildiener. Der Pflegeberuf muss auch attraktiver werden, das kann man aber nicht über den Zivildienst leisten.

Und wie würden Sie den Wehrdienst attraktiver machen?

Das sollte man einmal diejenigen fragen, die sich gegen das Bundesheer entschieden haben. Ich denke, es liegt auch am Schlecht- und Lächerlichmachen des Bundesheers über viele Jahrzehnte hinweg.
https://www.diepresse.com/20526385/haim ... ung-besser


Kaserne Güssing: Stabiler Faktor für Region und Sicherheit
Als 2009 der Spatenstich für die Montecuccoli-Kaserne in Güssing gesetzt wurde, stand das Projekt sofort unter Beschuss. Zu teuer, zu groß, falscher Standort, falsches Material – die Kritik kam laut und anhaltend. Die Kaserne stand auch nach der Fertigstellung unter Dauerbeobachtung. Heute ist die Diskussion eine andere. Die Kaserne ist angekommen – nicht nur baulich, sondern vor allem in der Region. Rund 700 Soldat:innen und Soldaten sind in Güssing derzeit stationiert, ausgelegt ist der Standort für einen Vollbetrieb mit bis zu 750 Personen. Damit ist die Kaserne ein wesentlicher sicherheitspolitischer Faktor und zählt zu den größten und verlässlichsten Arbeitgebern im Südburgenland.

„Das Stammpersonal kommt aus dem Südburgenland und aus der angrenzenden Steiermark“, sagt der mit der Führung beauftragte Bataillonskommandant Philip Krobath. „Aufgrund hervorragender Ausbildung und materieller Top-Ausstattung haben aber auch Rekrut:innen aus Wien Niederösterreich und Oberösterreich den Wunsch, in Güssing einzurücken“, sagt Krobath.
100 Pandurfahrzeuge werden untergebracht

Das Bundesheer hat das Areal des ehemaligen Unternehmens Blue Chip Energy in Güssing übernommen und plant, dort künftig etwa 100 Panzerfahrzeuge des Typs „Pandur Evolution“ unterzubringen. Das Unternehmen, das einst Solarpaneele produzierte, musste im Jahr 2011 Insolvenz anmelden. Im September des Vorjahres ging das Gelände in den Besitz des Bundesheeres über und derzeit wird die ehemalige Produktionshalle für militärische Zwecke vorbereitet. Vorgesehen sind Flächen für Abstellung, Lagerung sowie Wartung und Reparatur der Fahrzeuge. „Die ersten Fahrzeuge befinden sich bereits im Zulauf. Die Fahrzeuge werden in Österreich gefertigt, da gibt es einen konkreten Plan“, erklärt Philip Krobath. „Die Fahrzeuge werden die nächsten sechs bis sieben Jahre eintreffen. Für uns ist es wichtig, die infrastrukturellen Voraussetzungen zu schaffen und das Personal dahingehend auch auszubilden“, so Krobath.
https://www.bvz.at/guessing/montecuccol ... -507408071

https://www.facebook.com/share/p/1Ge7MnBbrx/


https://de.linkedin.com/posts/benedikt- ... 97984-WIv2
Zuletzt geändert von theoderich am Fr 30. Jan 2026, 10:39, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Folgt Empfehlung
Acht Monate Wehrdienst für Tanner „absolut sinnvoll“

https://www.kleinezeitung.at/steiermark ... t-sinnvoll
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Welche Minister beim Bundesheer, Zivildiener oder untauglich waren

https://www.profil.at/oesterreich/bunde ... /403126665


Konferenz bringt ziviles Know-how ins Heer

https://kaernten.orf.at/stories/3339897/

Zuletzt geändert von theoderich am Fr 30. Jan 2026, 15:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Drei Namen, ein Spitzenjob: Wien sucht einen neuen Militärchef

https://kurier.at/chronik/wien/bundeshe ... /403126738
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Politischer Paukenschlag
Wehrpflicht: Kanzler Stocker kündigt Volksbefragung an

https://www.krone.at/4031009


Verlängern oder nicht: Kanzler Stocker kündigt Volksbefragung zu Wehrdienst an

https://www.diepresse.com/20531100/verl ... gung-zu-an



Zuletzt geändert von theoderich am Fr 30. Jan 2026, 12:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Neujahrsauftakt der ÖVP: Stocker will Volksbefragung zur Heeresreform

https://www.derstandard.at/story/300000 ... und-partei
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

ÖVP-Neujahrsauftakt:
Stocker für Volksbefragung zu Heeresreform


https://orf.at/stories/3418711/

https://www.facebook.com/share/p/1BzhpAyZje/

https://www.facebook.com/share/v/18Aqm5oGuH/


Stocker will Volksbefragung zum Grundwehrdienst: Das sagen die Umfragen
Die Wehrpflicht ist in Österreich seit 2013 politisch abgesegnet – doch jetzt geht es um die zweite, für die Politik wohl unangenehme Frage: Wie viel Übungspflicht braucht ein Milizheer, damit es im Ernstfall auch funktioniert? Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) kündigte am Freitag in seiner Rede zum Neujahrsauftakt an, über eine Reform von Grundwehrdienst und Zivildienst per Volksbefragung entscheiden zu lassen. "Neutralität verpflichtet uns, unsere Sicherheit zu schützen“, sagte Stocker.

Bundesheer nach Milizsystem auszurichten

Für ihn sei klar: "Ein Milizsystem ohne verpflichtende Milizübung kann den Anforderungen nicht gerecht werden.“ Eine so tiefgreifende Änderung solle nicht „über die Köpfe“ der Bevölkerung hinweg beschlossen werden; politisch, so Stocker, sei das Ergebnis bindend. Grundsätzlich ist das Bundesheer laut Verfassung nach einem Milizsystem auszurichten - das ist seit Aussetzung der verpflichtenden Milizübungen in der Praxis nicht mehr der Fall.

"Die Notwendigkeit einer Reform des Wehrdienstes ist - quer über alle politischen Lager hinweg - unumstritten. Die Vorschläge liegen am Tisch, jetzt sollen die Menschen darüber entscheiden können", sagte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) zum Vorschlag Stockers.

FPÖ-Wehrsprecher Volker Reifenberger ortet auf KURIER-Nachfrage ein "Zeichen der Entscheidungsschwäche des Kanzlers", spricht sich aber klar für eine Verlängerung des Grundwehrdienstes sowie verpflichtende Milizübungen aus. "Mit der Volksbefragung geht Österreich wertvolle Zeit verloren", sagt er.

Damit rückt ein Instrument in den Mittelpunkt, das Österreich auf Bundesebene erst einmal genutzt hat: die Volksbefragung 2013 über Wehrpflicht oder Berufsheer. Damals stimmten 59,7 Prozent für die Beibehaltung von Wehrpflicht und Zivildienst, die Beteiligung lag bei 52,4 Prozent.

Warum die Regierung sich des Themas annimmt, zeigen die Zahlen der Miliz. In einer großen Krise müsste das Bundesheer nach jetzigem Plan 55.000 Soldatinnen und Soldaten aufbieten. 36.000 davon wären Miliz – doch nur rund 60 Prozent (etwa 21.000) trainieren regelmäßig. 14.000 gelten als „befristet beordert“ und würden bis zur Einberufung praktisch nichts mit dem Heer zu tun haben. Freiwilligkeit allein füllt die Lücke nicht.

Wehrdienstkommission mit klarem Ergebnis

In einer Welt im Umbruch ein riskantes Spiel. Genau hier setzt eine von der Regierung gebildete Wehrdienstkommission an. Dreh- und Angelpunkt der am 20. Jänner präsentierten Ergebnisse: verpflichtende Milizübungen nach dem Grundwehrdienst für alle – und ein Zivildienst, der stärker als Reserve der zivilen Landesverteidigung gedacht und auf zwölf Monate verlängert wird. Fünf Modelle liegen am Tisch: drei Varianten, die relativ rasch umsetzbar wären, sowie zwei „Entwicklungs“-Modelle, die frühestens Mitte der 2030er-Jahre schlagend werden könnten.
Und die Stimmung im Land?

In einer OGM-Umfrage für den KURIER (April 2025) wollten 42 Prozent die sechs Monate belassen, 35 Prozent wären für neun Monate; 23 Prozent hatten keine Meinung. In einer Online-Umfrage von Peter Hajek für ATV/JOYN (19.–22. Jänner 2026, n=500) sind 35 Prozent gegen eine Verlängerung, 51 Prozent dafür (35 Prozent +2 Monate, 16 Prozent +4); 14 Prozent sind unentschlossen.
https://kurier.at/politik/ausland/wehrp ... /403126774
Zuletzt geändert von theoderich am Fr 30. Jan 2026, 15:58, insgesamt 2-mal geändert.
Wolfgang
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von Wolfgang »

Oh Gott ich befürchte Schlimmes.
theoderich
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Ich bin sicher, dass sich GenMjr Hameseder und die anderen 22 Kommissionsmitglieder jetzt gefrotzelt vorkommen. 13 Sitzungen, ein halbes Jahr Arbeit - und am Ende wird das Ergebnis mit dem Argument, "man müsse schließlich noch das Volk befragen" populistischen Spielchen preisgegeben.

  • Volksbefragung zum Song Contest (Kolumne)
    Babler: Weißt, blöd ist halt, dass wir bei der Wehrpflicht nicht wissen, was rauskommen wird.

    Stocker: Eh. Abgesehen davon, dass wir über den Wehrdienst eh schon einmal abgestimmt haben.

    Tanner: Ich bin optimistisch. Weil die, die es betreffen wird, sind eh noch nicht stimmberechtigt. Die Verlängerung kriegma schon hin.

    Meinl-Reisinger: Ich tät ja auch eine Volksbefragung zur Abschaffung der Neutralität machen, aber das kriegma leider ned durch.

    Schellhorn: Aber eine zur Abschaffung der Bürokratie schon…

    Totschnig: Befragen wir das Volk auch gleich, ob das österreichische Schnitzel nicht doch mehrwertsteuerbegünstigt werden soll!

    Bauer: Und ein Kopftuchverbot können wir da auch gleich dranhängen. Da gibt es sicher eine Mehrheit dafür!

    Hanke: Österreich braucht einen Lobautunnel! Befragen wir alle, die dafür sind und bauen wir das Ding endlich!

    Babler: Im Mai ist ja Song Contest, den könnten wir auch gleich als Volksbefragung machen. Damit wirklich das ganze Volk entscheidet!

    Stocker: Willst die Aufstellung vom Team bei der Fußball-WM auch gleich via Volksbefragung entscheiden lassen?

    Babler: Du bringst mich da grad auf a gute Idee…
    https://www.diepresse.com/20531477/volk ... ng-contest
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