Verteidigungsinvestitionen: Bewaffnung für F-35 und neue Aufklärungssysteme
Das Mehrzweckkampfflugzeug F-35A wird für die nukleare Teilhabe den Jagdbomber Tornado ablösen. Zudem soll die F-35 – so wie der Tornado – gegnerische Ziele am Boden bekämpfen und der eigenen Truppe Luftnahunterstützung leisten. Ab 2026 sollen die ersten Kampfjets in den USA ausgeliefert werden, um dort die fliegerische Ausbildung von Pilotinnen und Piloten zu ermöglichen. Am Luftwaffenstandort Büchel wird die F-35A ab 2027 stationiert.
Zur Bewaffnung werden künftig auch Marschflugkörper gehören. Im Juni hatte der Haushaltsausschuss bereits grünes Licht für die Beschaffung von Joint Strike Missiles (JSM) in einer Kooperation mit Norwegen gegeben. Nun hat der Ausschuss dem Kauf von weiteren Lenkflugkörpern dieses Typs zugestimmt. Mit der Erhöhung der Stückzahlen kommt die Bundeswehr auch den Forderungen der NATONorth Atlantic Treaty Organization-Fähigkeitsziele zur Munitionsbevorratung nach.
Die JSM verfügt über ein fortschrittliches Missionsplanungssystem zur optimalen Nutzung der See- und Landgeografie. Sie nutzt ein hochpräzises Navigationssystem und die automatische Zielerkennung wird durch einen Infrarot-Bildsucher unterstützt. Die JSM ist ein Luft-Boden-System, das Bedrohungen an Land und auf dem Wasser bekämpfen kann.