theoderich hat geschrieben: ↑Fr 8. Nov 2024, 10:13Switzerland selects 10×10 Piranha IV with Artillery Gun Module to replace M109 SPHs
A request will be submitted to the Swiss parliament to procure the system under Armeebotschaft (Armed Forces Message) 2025. An armasuisse spokesperson told Janes on 6 November that the CHF725 million (USD829 million) procurement foreseen by Armeebotschaft 2025 includes further deliveries and a logistic package. He said the number of systems and delivery schedule are to be defined by Armeebotschaft 2025 but that 32 SPHs are foreseen.
Armeebotschaft 2025 hat geschrieben:2.8.2 Beschreibung der beantragten Lösung und Begründung
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Der Beschaffungsumfang richtet sich nach dem Bedarf von zwei Artillerieabteilungen, was aus heutiger Sicht den künftigen Bedarf der Armee deckt. Er umfasst neben dem 155mm-Geschütz und dem Trägerfahrzeug auch Ausbildungs- und geeignete Logistikmittel, unter anderem für den Munitionstransport. Ebenfalls beschafft werden verschiedene Munitionssorten für die Ausbildung und den Einsatz.
Die Armee muss Ziele auf unterschiedliche Distanzen präzise mit indirektem Feuer bekämpfen können. Dies ist nicht nur mit dem beantragten Artilleriesystem möglich, sondern auch mit anderen Mitteln, deren Einsatz die Armee gegenwärtig prüft. Dazu gehören beispielsweise bewaffnete Drohnen, Luft-Boden-Lenkwaffen oder ferngesteuerte Präzisionsmunition. Bei Letzterer handelt es sich um gelenkte Flugkörper, die in einem Einsatzraum nach Zielen am Boden suchen, dort verweilen können und nach Freigabe durch diejenigen, die sie bedienen, ein Ziel mit hoher Präzision bekämpfen (engl. Loitering Munition). Die Einsatzreichweite und Schusskadenz des neuen Artilleriesystems ist zudem grösser als jene der Panzerhaubitze M-109. Die heutige Flotte der M-109 muss daher nicht vollständig ersetzt werden.
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Beschaffungsumfang: 32 Artilleriesysteme, Munitionstransport- und weitere Logistikmittel, Erstbevorratung von Ausbildungs- und Einsatzmunition, Ausbildungs- und Simulationssysteme, Dokumentation und Ausbildungsmaterial
Der beantragte Kredit von 850 Mio. CHF beträgt, nach heutigem Wechselkurs, umgerechnet 906 Mio. EUR, davon 799 Mio. EUR für den Beschaffungsumfang.
Die Schweizer Armee hat aktuell 133 Panzerhaubitzen M109 KAWEST WE (Stand: 2024).
Bundesrat legt Bericht über die Zukunft der Artillerie vor (22. Januar 2016)
Die indirekte Feuerunterstützung auf mittlere Distanz basiert aktuell auf der Panzerhaubitze M-109. Die Armee besitzt zurzeit noch 133 Geschütze, wovon 90 in fünf Artillerieabteilungen eingeteilt sind. Weitere 43 Geschütze benötigt die Armee für die Grundausbildungsdienste 20/27 (Rekruten- und Kaderschulen) und als logistische Umlaufreserve.
Artillerie mittlerer Reichweite
Mit der Weiterentwicklung der Armee wird die Zahl der Artillerieabteilungen von fünf auf vier sinken, wobei aus der aufzulösenden Abteilung in jeder der vier verbleibenden Artillerieabteilungen im Übergang, d.h. bis zur Einführung der 12-cm-Mörser, eine zusätzliche Geschützbatterie gebildet wird, die später in eine Mörserbatterie umgewandelt wird. Die Anzahl der in den Artillerieabteilungen eingeteilten und für die Grundausbildung in Rekruten- und Kaderschulen verwendeten 15,5-cm-Panzerhaubitzen M-109 bleibt mittelfristig gleich wie heute (133 Geschütze, davon 72 in den vier Artillerieabteilungen eingeteilt).
Armeebotschaft 2025 hat geschrieben:2.9.2 Beschreibung der beantragten Lösung und Begründung
Mit der geplanten Instandsetzung werden Teile der heutigen Leopard-Flotte – namentlich der Panzer 87 Leopard WE, der Genie- und Minenräumpanzer sowie der Bergepanzer 01 – einer Getrieberevision unterzogen. Insgesamt werden 80 Getriebe revidiert sowie diverse abgenutzte Komponenten ersetzt. Die stillgelegten Kampfpanzer 87 Leopard A4 hingegen, die keinem Werterhalt unterzogen worden sind, sind nicht Teil dieser Massnahmen.
Bei den Kampfpanzern sollen zudem Feuerleitrechner umgebaut und technische Änderungen an der Waffenanlage vorgenommen werden, damit neuartige Mehrzweckmunition verschossen werden kann. Dabei werden Komponenten und Lösungen berücksichtigt, die von der internationalen Betreibergruppe für Leopard-Panzer eingesetzt werden.
Die Getrieberevision des "Leopard 2" war ursprünglich für das Rüstungsprogramm 2021 geplant.
Armeebotschaft 2025 hat geschrieben:2.10.2 Beschreibung der beantragten Lösung und Begründung
Die Fähigkeit zum Bergen von Fahrzeugen unter Schutz ist entscheidend für die Mobilität und den Einsatz mechanisierter Verbände. Mit dem Bergepanzer 01 können Bergungsmannschaften Fahrzeuge abschleppen, ohne sich unnötiger Gefahr auszusetzen. Unter anderem dient ihnen dazu ein Fahrersichtsystem. Weil die bestehenden Systeme häufig ausfallen und keine Ersatzteile mehr lieferbar sind, müssen sie ersetzt werden.
Mit dem geplanten Werterhaltungsprogramm soll eine Rückfahrhilfe für das Bergen unter Schutz eingebaut werden. Dank dieser wird die Besatzung auch unter gefechtsmässigen Bedingungen uneingeschränkte Sicht haben. Zudem müssen verschiedene Fahrzeugkomponenten ersetzt und Getriebe revidiert werden.
Auf der Basis bestehender Schweizer Drohnenplattformen soll eine Trägerdrohne gebaut werden: Diese kann eine improvisierte Angriffsdrohne oder andere Formen von Munition in die Nähe eines Zielgebiets bringen und aus der Luft starten.
Im Innovationsprojekt für den Lehrverband Panzer und Artillerie haben wir genau hier angesetzt. 🚀 Die Erprobung mit der Truppe ist abgeschlossen, aktuell werten wir die gewonnenen Daten aus.
Kern der Lösung sind am Fahrzeug angebrachte Kameras, unterstützt durch künstliche Intelligenz, die zwischen Personen und Fahrzeugen unterscheidet und die Besatzung warnt.
Obwohl das System am Leopard Kampfpanzer 🐆 getestet wurde, ist der Lösungsansatz skalierbar – sowohl auf andere gepanzerte Fahrzeuge als auch auf stationäre Objekte. Zusätzlich wurde ein mobiles Modul zur Drohnenerkennung im Nahbereich erprobt, um weitere Bedrohungen frühzeitig zu identifizieren.
theoderich hat geschrieben: ↑Sa 29. Mär 2025, 16:57Offenbar wurde auch zwei neue UAVs vorgestellt (Möglicherweise von armasuisse W&T gefertigte Erprobungsmodelle.):
Teledyne FLIR Defense Wins $17.5 Million Contract from armasuisse to Deliver Black Hornet 4 Nano-Drones for Dismounted and Vehicle-Integrated Reconnaissance
OSLO, February 2, 2026 ― Teledyne FLIR Defense, part of Teledyne Technologies Incorporated (NYSE:TDY), announced that it has received a $17.5 million contract from armasuisse, the Swiss Federal Office of Defence Procurement, to deliver a large number of Black Hornet® 4 Personal Reconnaissance Systems, one of the world’s most advanced and widely deployed nano-drones. Black Hornet 4 was selected as an airborne dismountable Intelligence, Surveillance, and Reconnaissance (ISR) capability sensor for armasuisse’s Piranha 8x8 Armored engineering vehicle program.
As part of the effort, Black Hornet’s existing software has been modified to be integrated with the Piranha’s digital infrastructure. Under the setup, the drone’s live video stream will be shared on vehicle displays and provide target data, coordinates, and other situational awareness to vehicle commanders and crew. The Black Hornet 4 will be integrated through harmonized military standards with the vehicles’ Integrated Combat Solution (ICS), provided by Kongsberg Defence & Aerospace.
Drone operators will be able to connect the Black Hornet control tablet to the vehicle ICS for either dismounted or mobile operations. After launching the UAV by hand out of the vehicle, operators can fly the Black Hornet on intelligence gathering missions while all data is simultaneously shared with the crew. Among its features, the Black Hornet can both receive waypoints from the ICS for further reconnaissance as well as generate target points that can be fed to the vehicle’s Remote Weapon Station. The solution is fully detachable during operations, so operators can dismount from the vehicle and reattach while the drone is flying.
“This first fielded-vehicle integration for the Black Hornet 4 highlights its unique tactical capabilities as a force multiplier,” said Dr. JihFen Lei, president of Teledyne FLIR Defense. “By providing the same immediate situational data to all vehicle systems and crew, we can help reduce cognitive burden and boost warfighting effectiveness.
The vehicle-integrated Black Hornet 4’s were delivered in 2025. The remaining systems will be delivered during 2026.