Evaluierungskommission Luftraumüberwachung

Flächenflugzeuge, Hubschrauber, Großgerät, Fliegerhorste, ...
cliffhanger
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Re: Evaluierungskommission Luftraumüberwachung

Beitrag von cliffhanger »

Maschin hat geschrieben:
Fr 31. Jul 2020, 00:17
...müssten die Maschinen auch wieder zurück zu Airbus um auf den Österreichischen Stand aufgerüstet zu werden ...
Ich glaube du meintest "abgerüstet"... :-)

cliffhanger
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Re: Evaluierungskommission Luftraumüberwachung

Beitrag von cliffhanger »

Maschin hat geschrieben:
Fr 31. Jul 2020, 00:17
.....vl mit Selbstschutz was kein einziger deutscher T1 drin hat ......
Aber wozu braucht eine Twin denn Selbstschutz ? Die dient doch nur zur Ausbildung, und Selbstschutz gehört doch schon zu diesem bösen Kriegsequipment.... ;-)

öbh
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Re: Evaluierungskommission Luftraumüberwachung

Beitrag von öbh »

wenn eine Twin auch für scharfe Einsätze verwendet wird, würde er auch dieser mit Selbstschutz (vmtl in Ö nicht!) ausgerüstet werden.

theoderich
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Re: Evaluierungskommission Luftraumüberwachung

Beitrag von theoderich »

Der neueste Schwachsinn:

„Salzburger Kasernen bleiben bestehen“
Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) sagt, es habe sich in den letzten Jahren ein Investitionsstau beim Bundesheer angesammelt: „Man hat schwierige Beschaffungen bei teurem Gerät immer wieder auf die lange Bank geschoben.“ Und nun gehe es bei Hubschraubern und Trainingsflugzeugen um sehr hohe Beträge.
https://salzburg.orf.at/stories/3060311/

In welcher Realität lebt der Salzburger Landeshauptmann?

alps_spirit
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Re: Evaluierungskommission Luftraumüberwachung

Beitrag von alps_spirit »

Bezogen auf o.a. Artikel: wo bzw. wieviele Hubschrauber sollten den in Salzburg stationiert werden? Wenn jetzt jeder LH damit zufrieden gestellt werden soll müsste man gleich noch ein Dutzend mitbestellen.

Dr4ven
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Re: Evaluierungskommission Luftraumüberwachung

Beitrag von Dr4ven »

alps_spirit hat geschrieben:
Sa 1. Aug 2020, 12:13
Bezogen auf o.a. Artikel: wo bzw. wieviele Hubschrauber sollten den in Salzburg stationiert werden? Wenn jetzt jeder LH damit zufrieden gestellt werden soll müsste man gleich noch ein Dutzend mitbestellen.
Wahrscheinlich beim ÖAMTC am Dach.

/Ironie off

theoderich
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Re: Evaluierungskommission Luftraumüberwachung

Beitrag von theoderich »

Die schwedische Lösung ...
06. Aug 2020 um 08:44 in Österreich

Bild
https://www.sn.at/fotoblog/wizany/oeste ... g-91141951

Könnte Gripen den Eurofighter ersetzen?

Hersteller Saab wirbt in Wien für seinen Jet. Das Geschäft fände ohne Lobbyisten, sondern direkt mit der schwedischen Regierung statt.

WIEN. Seit sich die ÖVP innerlich vom Eurofighter verabschiedet hat und von einem Ausstieg aus dem Kaufvertrag träumt, stellt sich die Frage, mit welchen Überschalljets stattdessen der Luftraum überwacht werden soll. Hier wittert nun die schwedische Firma Saab ihre Chance. Sie hatte Österreich schon vor 20 Jahren ihren Jet Gripen C/D angeboten, bei der Typenentscheidung war dann aber der Eurofighter zum Zug gekommen. Nun bringt Saab neuerlich den Gripen ins Spiel und setzt dabei demonstrativ auf eine seriöse Vorgangsweise.

Der Konzern bedient sich keiner Lobbyisten, sondern hat den früheren Gripen-Piloten und und nunmehrigen Manager Per Alriksson nach Wien entsandt, um für den Gripen zu werben. Direkten Kontakt mit Bundesheer und Verteidigungsministerium vermeidet er, um erst gar keinen Verdacht aufkommen zu lassen. Das Geschäft fände auf Regierungsebene statt: Österreich würde nicht bei Saab kaufen, sondern es würde sich um ein Geschäft zwischen der österreichischen und der schwedischen Regierung handeln. Österreich müsste mit der Regierung in Stockholm bzw. der schwedischen Rüstungsbehörde FMV die Details aushandeln, dann würde FMV die Jets bei Saab bestellen. Binnen 24 Monaten könnten dann die ersten fabriksneuen Gripen geliefert werden.

Die Rede ist von 15 Ein- und drei Zweisitzern. Üblicherweise bietet Saab auch die laufende Modernisierung ("Upgrades"), die Pilotenausbildung und die technische Unterstützung in einem Paket an, und zwar zu Fixpreisen über die gesamte Laufzeit. Beim Pilotentraining und den Ersatzteillieferungen wären wohl Synergien mit den anderen Gripen-Betreiberländern Schweden, Ungarn, Tschechien und Thailand möglich.

Über einen konkreten Kaufpreis ist zurzeit nichts bekannt. Tatsache ist, dass der einstrahlige Gripen im Betrieb deutlich günstiger wäre als der zweimotorige Eurofighter. Ungarn und Tschechien haben für ihre Gripen Leasingvarianten gewählt. Auch Ratenzahlungen sind bei Jet-Käufen üblich. Die Eurofighter waren damals in 18 Halbjahresraten abgestottert worden.
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/ ... n-91117426

Der Konzern bedient sich keiner Lobbyisten, sondern hat den früheren Gripen-Piloten und und nunmehrigen Manager Per Alriksson nach Wien entsandt, um für den Gripen zu werben.
Was glaubt der Herr Purger, was Herr Alriksson in Wien so treibt?
Berufserfahrung
  • Saab
    4 Jahre 10 Monate
    • Senior Sales Executive
      Sep. 2017 – Heute 3 Jahre
    • Campaign Director Gripen for Belgium
      Juli 2016 – Sep. 2017 1 Jahr 3 Monate

      Brussels
    • Gripen Sales Executive at Saab AB
      Nov. 2015 – Juni 2016 8 Monate

      Linkoping, Sweden
  • Program Manager Aircraft systems
    Swedish Defence and Security Export Agency
    Jan. 2014 – Okt. 2015 1 Jahr 10 Monate

    Stockholm, Sweden
  • Defence Attaché Budapest (resident), Sofia and Zagreb
    Swedish Embassy, Budapest
    Aug. 2010 – Juli 2013 3 Jahre

    Budapest
  • Joint Forces Command, J3, Head of Air Ops Section
    Försvarsmakten
    Juli 2008 – Juni 2010 2 Jahre

    Stockholm, Sweden
    Joint Forces Command, J3, Head Air Ops department
  • Head of Air Ops Section
    Operational Headquaters (OHQ), EU Battlegroup
    Sep. 2007 – Juli 2008 11 Monate

    Nortwood, London
  • Dep Wing Commander (Flying)
    Blekinge Wing, F17
    Sep. 2005 – Sep. 2007 2 Jahre 1 Monat
https://at.linkedin.com/in/per-alriksson-55a8639

Tribun
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Re: Evaluierungskommission Luftraumüberwachung

Beitrag von Tribun »

Ab spätestens 2040 stehen wir in Europa alleine mit dem C/D-Schrott da. Schweden stellt auf E/F um, bei Ungarn und Tschechien liebäugelt man offenbar mit einem anderen Flugzeug (F35?) und sonst gibt es niemanden, der sich die C/D-Krücken in den Hangar stellt.
Dann könnten wir wieder Goldpreise für Ersatzteile zahlen, so wie es beim Draken war.
Auch bedenklich, dass weder die A/B noch die C/D-Versionen lange im Dienst waren.

Aber in Bananien ist wieder alles wurscht, hauptsache Stimmen für die Wahlen sammeln. Auch wenn es mit Lügen ist!

Nächste Woche kommt ja der US Außenminister... Da könntens lieber gleich 18 Bell/NSA429 und 24 F16/Bl70 bestellen!

opticartini
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Re: Evaluierungskommission Luftraumüberwachung

Beitrag von opticartini »

Tribun hat geschrieben:
Do 6. Aug 2020, 22:23
Auch bedenklich, dass weder die A/B noch die C/D-Versionen lange im Dienst waren.
Was soll daran "bedenklich" sein, die Eurofighter Tranche 1 werden genauso jetzt bereits ausgemustert, ist deswegen das gesamte Eurofighter-Projekt "bedenklich"?

Aber ob Gripen XYZ oder Eurofighter wird eh wurscht sein, die sollen ab 2035 sowieso alle in den Hintergrund treten, dann soll es in Europa Kampfjets der sog. 6. Generation geben. England, Italien und Schweden nennen das "Tempest". Deutschland, Frankreich, Spanien haben ein ähnliches Konzept namens "FCAS" (Future Combat Air System), an letzterem soll sich angeblich auch Belgien beteiligen.

Diese Jets sollen ein virtuelles Cockpit haben, das heißt es gibt keine oder kaum Knöpfe und Bildschirme im herkömmlichen Sinn, der Pilot hat quasi ein Virtual-Reality- bzw. Augmented-Reality-Headset. Außerdem sollen die dann auch unbemannt betrieben werden können und eine Mischung bemannt/unbemannt ist auch angedacht, also z.B. In einer Maschine sitzt ein menschlicher Pilot, sein "Wingman" ist unbemannt. Offenbar sind sogar Energiewaffen (directed-energy weapons) geplant, anders gesagt: Diese Flugzeuge werden mit Laserkanonen schießen. Der Produktionsprozess soll mit 3D-Druckern beschleunigt werden.

Hätte Österreich Hirn und Weitsicht, dann würde man sich da irgendwo "dranhängen", um vom reinen Käufer zum Beteiligten zu werden. Beispiel: An der Entwicklung der F-35 waren Niederlande, Norwegen, Dänemark, Israel, Belgien beteiligt, also durchaus Länder, die mit Österreich vergleichbar sind.

Maschin
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Re: Evaluierungskommission Luftraumüberwachung

Beitrag von Maschin »

Tribun hat geschrieben:
Do 6. Aug 2020, 22:23
Ab spätestens 2040 stehen wir in Europa alleine mit dem C/D-Schrott da. Schweden stellt auf E/F um, bei Ungarn und Tschechien liebäugelt man offenbar mit einem anderen Flugzeug (F35?) und sonst gibt es niemanden, der sich die C/D-Krücken in den Hangar stellt.
Dann könnten wir wieder Goldpreise für Ersatzteile zahlen, so wie es beim Draken war.
Auch bedenklich, dass weder die A/B noch die C/D-Versionen lange im Dienst waren.
Am meisten müssten sich die Zeltweger Leute Vorallem die Eurofighter Piloten verarscht vorkommen. Man soll auf ein Flugzeug umSteigen was im Vergleich zum EFT T1 in Performance wie Beschleunigung, Radarleistung, Reichweite usw weit hinten liegt.
Aber einen Vorteil gibt es. Als Plane Spotter ist das ja ein Traum. Wieder 100% Nachbrennerstarts weil sonst kommt die lahme Ente nicht rauf. Das wird die Bevölkerung und BGMs der umliegenden Gemeinden sehr freuen wenn man sich das aktuelle Theater bei uns so ansieht.
In Schweden ist es ähnlich wie in fast allen großen Staaten. Die Industrie muss leben. Deswegen wurden 2014 rund 100 A/B Gripen verschrottet obwohl man die auf C/D umbauen kann siehe Ungarn. Und so ist es auch Zb in Deutschland mit der T1.

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