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Bundeswehr beschafft EloKa-System auf Duro-Basis

Wehrtechnik & Rüstung, Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik
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theoderich
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Bundeswehr beschafft EloKa-System auf Duro-Basis

Beitrag von theoderich » 12. Dez 2016, 23:58

Fernmeldeaufklärung - mobil und geschützt

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Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr beschafft Systeme der Mobilen Geschützten Fernmeldeaufklärung (MoGeFA).

MoGeFA besteht aus vier Systemen à drei Trupps auf Basis der Fahrzeuge des Typs YAK, damit die Besatzung gegen Waffenwirkung geschützt ist. Aus den Beständen der Bundeswehr werden die insgesamt zwölf YAKs bereitgestellt und durch die Fa. PLATH GmbH ausgerüstet.



Interview zum Thema „Erprobung des Mobilen geschützten Fernmeldeaufklärungssystems (MoGeFA)“ in Daun (1. Juli 2016)

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„MoGeFA“ - um was für ein System handelt es sich genau, das gerade bei Ihnen in Daun getestet wird?

    In meinem Bataillon testen wir seit Anfang dieses Jahres ein sogenanntes „Demonstratorsystem“ „Mobile geschützte Fernmeldeaufklärung“, kurz „MoGeFA“ genannt. Demonstratorsystem bedeutet so viel wie Prototyp. Dies ist also ein System, dass nach Anforderungen der Bundeswehr durch die Industrie entwickelt wurde und nun durch uns auf seine Einsatztauglichkeit getestet wird. Neben der technischen Erprobung des Fahrzeugs wird hier vor allem natürlich die Aufklärungstechnik getestet.

    Das Demonstratorsystem „MoGeFA“ besteht aus drei Einzelfahrzeugen, die im Verbund miteinander arbeiten können und daher gemeinsam eingesetzt werden.

Wem gehört denn dieses System und die Fahrzeuge in der Erprobungsphase?

    In dieser Phase des Projekts ist das System noch nicht an die Truppe und damit dem Nutzer übergeben. Das jeweilige Fahrzeug sowie die eingebaute und getestete Aufklärungstechnik als solches gehört dem Bundesamt für Ausrüstung Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw).



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Antwort
der Bundesregierung

auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Andrej Hunko, Wolfgang Gehrcke, Annette Groth, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.

– Drucksache 18/540 –

Computergestütztes Aufspüren


05.03.2014

24.Inwiefern treffen Berichte zu, wonach die Bundeswehr mittlerweile über eine neue mobile Überwachungsplattform „Mobiles Geschütztes Fernmeldeaufklärungssystem (MoGeFA)“ der Firma Plath GmbH verfügt (www. bundeswehr-journal.de/2014/mobile-fernmeldeaufklaerung-in-krisengebieten)?

    Der beabsichtigte Zweck des Systems MoGeFA ist die Erfassung elektromagnetischer Ausstrahlungen zur taktischen Einsatzunterstützung deutscher Kräfte in Krisen- und Kriegsgebieten. Vor der geplanten Serienbeschaffung eines solchen Systems wurde ein sogenanntes Demonstratorsystem in Auftrag gegeben, um die Realisierbarkeit der beabsichtigten Nutzung nachzuweisen. Das „Demonstratorsystem“ befindet sich zurzeit in der Erprobung und wird operationell nicht genutzt. Für den Fall der erfolgreichen Erprobung des „Demonstratorsystems“ ist beabsichtigt, die Serienbeschaffung ab 2016 zu realisieren.

a) Wer hat die montierten Systeme jeweils hergestellt, und welche Kosten fielen hierfür an?

    Hauptauftragnehmer für die Realisierung des „Demonstratorsystems“ ist die Firma Plath GmbH in Hamburg (Fa. Plath). Der Vertragswert zur Lieferung des „Demonstratorsystems“ umfasst 10,4 Mio Euro. Das „Demonstratorsystem“ besteht aus drei Aufklärungstrupps. Die benötigten drei Fahrzeuge vom Typ YAK wurden aus Beständen der Bundeswehr bereitgestellt.

b) Was ist mit der beworbenen Funktionalität der „Ermittlung vollständiger Funk-Lagebilder in einsatzrelevanten Frequenzbereichen“ gemeint?

    Die bei der Nutzung von Funkverbindungen infrage kommenden Frequenzen sind aufgrund der physikalischen Gesetze der Wellenausbreitung und des jeweiligen Grades der Technik bekannt. Durch anhaltende Fernmeldeaufklärung in diesen Frequenzbereichen lassen sich Absichten, Strukturen und Bewegungen des Gegners erkennen und verfolgen. Diese Aufklärungsergebnisse liefern das „Funklagebild“ im Sinne der Fragestellung. Das MoGeFA ist dazu weder konzipiert noch in der Lage, den Funkverkehr von Mobiltelefonen aufzuklären.



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DFA 2430Active VHF / UHF Direction Finding Antenna

Light weight semi-mobile direction finding antenna

    - Installation on small vehicles due to low weight antenna

    - Optimised for mobile and semi-mobile use

    - High bearing accuracy

    - Particularly resistant to multipath propagation and polarisation changes

    - Integrated omni-directional antennas for monitoring


Alarich
Beiträge: 247
Registriert: 18. Mai 2014, 18:24
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Re: Bundeswehr beschafft EloKa-System auf Duro-Basis

Beitrag von Alarich » 13. Dez 2016, 23:22

Interessant ist das keiner weiß woher ( welche ehm Yak ) aus dem Bestand kommen
Es sollen ja keine Neue Fahrzeuge sein
Nur der Aufbau

theoderich
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Re: Bundeswehr beschafft EloKa-System auf Duro-Basis

Beitrag von theoderich » 14. Dez 2016, 01:16

Höchstwahrscheinlich aus dem Bestand der Streitkräftebasis (SKB). Dort sind die drei Bataillone Elektronische Kampfführung der Bundeswehr eingegliedert:

    Bericht zur materiellen Einsatzbereitschaft der Hauptwaffensysteme der Bundeswehr (2015)

    Der Gesamtbestand beträgt aktuell für die Bundeswehr 174 DURO/ YAK. Davon sind 106 Fahrzeuge im Verfügungsbestand der Streitkräfte - 81 beim Heer, 11 beim Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr (ZSanDstBw) und 14 Fahrzeuge bei der SKB.


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