{"id":7858,"date":"2014-12-30T21:32:28","date_gmt":"2014-12-30T20:32:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.doppeladler.com\/da\/?p=7858"},"modified":"2015-04-29T21:36:38","modified_gmt":"2015-04-29T19:36:38","slug":"strukturpaket-obh-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.doppeladler.com\/da\/oebh\/strukturpaket-obh-2018\/","title":{"rendered":"DAS STRUKTURPAKET \u00d6BH 2018"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.doppeladler.com\/da\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/title-obh2018.jpg\" data-rel=\"penci-gallery-image-content\" ><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-7859\" style=\"margin-top: 0px; margin-bottom: 0px;\" title=\"Pressekonferenz zum Strukturpaket \u00d6BH 2018 \u00a9 Bundeskanzleramt\" src=\"https:\/\/www.doppeladler.com\/da\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/title-obh2018.jpg\" alt=\"Pressekonferenz zum Strukturpaket \u00d6BH 2018 \u00a9 Bundeskanzleramt\" width=\"540\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.doppeladler.com\/da\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/title-obh2018.jpg 540w, https:\/\/www.doppeladler.com\/da\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/title-obh2018-300x111.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/a><span class=\"main-img-text\">In einer gemeinsamen Pressekonferenz stellten Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Mitterlehner sowie die Chefverhandler Verteidigungsminister Klug und Innenministerin Mikl-Leitner die Eckpunkte des Strukturpakets vor\u00a0\u00a9 Bundeskanzleramt<\/span><\/p>\n<p>Am 23. Dezember 2014 pr\u00e4sentierte die Bundesregierung das zwischen den Regierungsparteien SP\u00d6 und \u00d6VP verhandelte Strukturpaket \u00d6BH 2018. Es handelt sich im Wesentlichen um das bereits Anfang Oktober durch Verteidigungsminister Klug vorgestellte Konzept mit geringf\u00fcgigen \u00c4nderungen und der Konkretisierung der damals in Aussicht gestellten Sonderfinanzierung &#8211; nachzulesen in unserem Artikel &#8222;<a title=\"DESIGN TO BUDGET\" href=\"https:\/\/www.doppeladler.com\/da\/oebh\/design-budget\/\">Design to Budget<\/a>&#8222;. Entgegen so mancher Jubelmeldung ist der Regierungsbeschluss wahrlich kein Weihnachtsgeschenk f\u00fcr das Heer.<\/p>\n<p>Schlanker, effizienter und fit f\u00fcr die Zukunft soll das Strukturpaket 2018 das \u00d6sterreichische Bundesheer machen. Das konnte man zumindest Hochglanz-Inseraten des Verteidigungsministeriums entnehmen. Tats\u00e4chlich soll das Paket das <strong>Bundesheer an das nach etlichen Sparpaketen deutlich kleinere Heeresbudget anpassen<\/strong>. Die traditionelle Hauptaufgabe des Heeres, die Landesverteidigung, wird dabei dem Spardiktat geopfert. Stattdessen will man sich auf einsatzwahrscheinliche Aufgaben und die Reform des Wehrdienstes konzentrieren. Vorgesehen ist auch eine st\u00e4rkere milit\u00e4rische Zusammenarbeit \u201eim europ\u00e4ischen Verbund\u201c.<\/p>\n<p>Aus dem derzeitigen Heeresbudget von unter\u00a0zwei Mrd. Euro pro Jahr sind bereits 1,3 Mrd. f\u00fcr Personal (65%) und 530 Mio. f\u00fcr den laufenden Betrieb reserviert. Gestaltungsspielraum ist daher kaum vorhanden. Durch das\u00a0Strukturpaket \u00d6BH 2018 sollen sp\u00e4testens ab 2018 rund <strong>200 Mio. EUR j\u00e4hrlich<\/strong> durch K\u00fcrzungen weniger ausgegeben bzw. durch Verwertungen hereingebracht werden. Der Gro\u00dfteil wird laut Verteidigungsminister Klug im laufenden Betrieb (115 Mio.) und beim Personal (80 Mio.) gespart, der Rest entfalle auf Verk\u00e4ufe von Liegenschaften und Waffen. Ob diese Zahl tats\u00e4chlich erreicht werden kann wird sich zeigen.<\/p>\n<p>Viele der nachfolgend vorgestellten Ma\u00dfnahmen, wie etwa die Schlie\u00dfung von Kasernen, die Straffung bei der nicht k\u00e4mpfenden Truppe sowie die Reduktion der Milit\u00e4rmusik gehen in die richtige Richtung, sind aber nicht ambitioniert genug. Andere sind \u00fcberschie\u00dfend &#8211; wie die Reduktion der schweren Waffensysteme. Vor allem die weitere Einschr\u00e4nkung der Luftraum\u00fcberwachung ist fahrl\u00e4ssig.<\/p>\n<h2>WENIGER SCHWERE WAFFEN<\/h2>\n<p>Das Bundesheer trennt sich von einer gro\u00dfen Anzahl schwerer Waffen. Ein konventioneller Angriff auf \u00d6sterreich wird von der Bundesregierung als wenig wahrscheinlich eingestuft, daher wird das f\u00fcr dessen Abwehr erforderliche Ger\u00e4t nicht vorgehalten. Es wird lediglich ein so genannter &#8222;<strong>Rekonstruktionskern<\/strong>&#8220; erhalten, der das Know-How erhalten soll. Aus diesem Kern soll bei Bedarf innerhalb weniger Jahre eine schlagkr\u00e4ftige Truppe heranwachsen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Reduziert werden diese Waffensysteme:<\/p>\n<ul>\n<li>Kampfpanzer Leopard 2 A4: k\u00fcnftig 40 Stk. (1. Vorschlag: 36 Stk.; bisher 59 Stk.)<\/li>\n<li>Panzerhaubitze M-109 A5\u00d6: k\u00fcnftig 42 Stk. ? (lt. <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000009769192\/Bundesheer-erhaelt-bis-zu-616-Millionen-Euro-fuer-Ersatzinvestitionen\" target=\"_blank\">DerStandard<\/a>; 54 Stk. lt. <a href=\"http:\/\/www.kleinezeitung.at\/s\/politik\/innenpolitik\/4625276\/Einigung_Die-Heeresreform-steht-Blasmusik-wird-verkleinert\" target=\"_blank\">Kleine Zeitung<\/a>; 1. Vorschlag: 30 Stk.; bisher 136 Stk.)<\/li>\n<li>Bergepanzer M-88A1 bzw. Greif: k\u00fcnftig 25 Stk. (bisher 48 Stk. &#8211; M88A1: 10 Stk. u. Greif: 38 Stk.)<\/li>\n<li>Panzerabwehrlenkwaffe PAL-2000 (RBS-56 BILL 2): k\u00fcnftig 65 Werfer (bisher 350 Werfer)<\/li>\n<li>Granatwerfer mGrW 82 (81 mm) sGrW 86 (120 mm): k\u00fcnftig 182 Werfer (bisher 606 Werfer)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dar\u00fcber hinaus muss sich das Bundesheer aufgrund der Verkleinerung der Fliegerabwehrtruppe von einem Teil seiner 35\u00a0mm Zwillingsfliegerabwehrkanonen, Feuerleitger\u00e4ten 98 &#8222;Skyguard&#8220;, und der leichten Fliegerabwehrlenkwaffen &#8222;Mistral&#8220; trennen.<\/p>\n<p>Von den K\u00fcrzungen verschont bleiben die Sch\u00fctzenpanzer Ulan (112 Stk.), Radpanzer Pandur (71 Stk.) und Pionierpanzer A1 (19 Stk.). Damit verf\u00fcgt das Bundesheer k\u00fcnftig nur noch \u00fcber 309 Panzerfahrzeuge (Stand 01.01.2007: 1.411 Panzerfahrzeuge).<br \/>\nEin gutes Gesch\u00e4ft sind diese Verk\u00e4ufe \u00fcbrigens nicht. Das Verteidigungsministerium rechnet mit 250.000 EUR Verkaufserl\u00f6s f\u00fcr einen der begehrten Leopard 2A4.<\/p>\n<p>Grundvoraussetzung f\u00fcr den zeitgerechten Wiederaufbau der Truppe ist eine <strong>ausreichend lange Vorwarnzeit<\/strong>, bis die abgebauten Kapazit\u00e4ten wieder ben\u00f6tigt werden. Gerade diese war in den bewaffnet ausgetragenen Konflikten der j\u00fcngeren Vergangenheit nicht gegeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.doppeladler.com\/da\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/m109-2.jpg\" data-rel=\"penci-gallery-image-content\" ><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-7869 size-medium\" style=\"margin-top: 0px; margin-bottom: 0px;\" src=\"https:\/\/www.doppeladler.com\/da\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/m109-2-300x225.jpg\" alt=\"Panzerhaubitze M 109 A5\u00d6 \u00a9 Doppeladler\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.doppeladler.com\/da\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/m109-2-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.doppeladler.com\/da\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/m109-2.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><span class=\"main-img-text\">Panzerhaubitze M-109 A5\u00d6. Die Artillerie treffen die Einsparungen am schwersten \u00a9 Doppeladler<\/span><\/p>\n<h2>WENIGER LUFTRAUM\u00dcBERWACHUNG<\/h2>\n<p>Die Einschr\u00e4nkungen in der Luftraum\u00fcberwachung (LR\u00dc) werden gerne aus der aktuellen Berichterstattung ausgeklammert. Dabei handelt es sich nicht nur um die erste bereits umgesetzte Ma\u00dfnahme, sondern auch um eine mit besonders starker Auswirkung, steht doch die LR\u00dc tagt\u00e4glich im Einsatz. Die Abh\u00e4ngigkeit von einem ungeeingeten Hilfsj\u00e4ger wie die Saab 105 wird einzementiert. Die 15 Abfangj\u00e4ger Eurofighter Typhoon d\u00fcrfen pro Jahr statt 1.200 Stunden nur noch 1.070 Stunden fliegen. Die Anzahl der EF Piloten wurde auf 11 (+ 1 in Ausbildung) reduziert. Im Durchschnitt stehen die Eurofighter und die Saab 105 eine Stunde pro Tag weniger bereit, um f\u00fcr Sicherheit im Luftraum zu sorgen.<\/p>\n<h2>WENIGER KASERNEN<\/h2>\n<p>Diese Liegenschaften waren bereits vor dem Strukturpaket zur Schlie\u00dfung und Verwertung vorgesehen:<\/p>\n<ul>\n<li>Hiller-Kaserne in Linz\/Ebelsberg (Ober\u00f6sterreich)<\/li>\n<li>Franz Joseph-Kaserne in Lienz (Tirol)<\/li>\n<li>Kirchner-Kaserne in Graz (Steiermark)<\/li>\n<li>Hadik-Kaserne in Fehring (Steiermark)<\/li>\n<li>Magdeburg-Kaserne in Klosterneuburg (Nieder\u00f6sterreich)<\/li>\n<li>Starhemberg-Kaserne (Wien)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Durch das\u00a0Strukturpaket werden zus\u00e4tzlich geschlossen:<\/p>\n<ul>\n<li>Tilly-Kaserne in Freistadt (Ober\u00f6sterreich)<\/li>\n<li>Frundsberg-Kaserne in Vomp (Tirol)<\/li>\n<li>Goiginger-Kaserne in Bleiburg (K\u00e4rnten)<\/li>\n<li>Amtsgeb\u00e4ude Garnisonstra\u00dfe in Linz (Ober\u00f6sterreich)<\/li>\n<li>Kornellhof in Wiener Neustadt (Nieder\u00f6sterreich)<\/li>\n<li>Ein Teil der Schwarzenbergkaserne in der Stadt Salzburg soll verkauft werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dar\u00fcber hinaus wird die Raumordnung in Wien neu geregelt. Die Radetzky-Kaserne in Horn (Nieder\u00f6sterreich) und die Strucker-Kaserne in Tamsweg (Salzburg) sollten nach dem Entwurf des Verteidigungsministeriums auch geschlossen werden &#8211; sie gelten als &#8222;milit\u00e4risch nicht notwendig&#8220;. Aufgrund des Widerstands der betroffenen L\u00e4nder bleiben sie vorerst und werden neu evaluiert. In Tamsweg k\u00f6nnte ein Ausbildungszentrum f\u00fcr die Miliz entstehen.<br \/>\nDer Flugplatz Wr. Neustadt wird auf tempor\u00e4ren Betrieb umgestellt. Der Fliegerhorst Fiala Fernbrugg in Aigen wird zumindest bis zum Ende der Nutzung der Alouette III Flotte bis 2020 erhalten.<\/p>\n<h2>WENIGER MILIT\u00c4RMUSIK<\/h2>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte \u00f6ffentliche Debatte l\u00f6ste ein Nebenthema aus &#8211; typisch f\u00fcr das Verh\u00e4ltnis der Politik &#8211; aber auch der meisten \u00d6sterreicherInnen &#8211; zum Bundesheer. Die Milit\u00e4rmusiken der Bundesl\u00e4nder werden zu einer \u00d6sterreichischen Milit\u00e4rmusik zusammengefasst. Als Zugest\u00e4ndnis gegen\u00fcber den Landeshauptleuten wird es entgegen dem urspr\u00fcnglichen Plan in jedem Bundesland weiterhin eine Au\u00dfenstelle geben &#8211; je ein Offizier, sechs Unteroffiziere und 13 Grundwehrdiener. Berufssoldaten erhalten zus\u00e4tzliche Aufgaben, etwa bei der Ausbildung von Grundwehrdienern. Wien bleibt die Gardemusik erhalten. In Summe wird die <strong>Anzahl der Musiker um 50 Prozent reduziert<\/strong>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.doppeladler.com\/da\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/lmv-4.jpg\" data-rel=\"penci-gallery-image-content\" ><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-7873\" style=\"margin-top: 0px; margin-bottom: 0px;\" src=\"https:\/\/www.doppeladler.com\/da\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/lmv-4-300x224.jpg\" alt=\"IVECO LMV \u00a9 Doppeladler\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/www.doppeladler.com\/da\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/lmv-4-300x224.jpg 300w, https:\/\/www.doppeladler.com\/da\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/lmv-4.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><span class=\"main-img-text\">IVECO LMV &#8211; k\u00fcnftig soll es weniger Panzerfahrzeuge, aber mehr gesch\u00fctzte Radfahrzeuge geben <span class=\"main-img-text\">\u00a9<\/span> Doppeladler<\/span><\/p>\n<h2>WENIGER PERSONAL, WENIGER GENER\u00c4LE<\/h2>\n<p>Die Personalkosten sind <em>DER<\/em> Kostentreiber im \u00d6sterreichischen Bundesheer und ihr Anteil am Gesamtbudget nimmt bei jeder Budgetk\u00fcrzung zu &#8211; mittlerweile sind 65% des Gesamtbudgets erreicht. Der Grund daf\u00fcr ist, dass Heeresbedienstete nach dem teuren und unflexiblen Beamtendienstrecht angestellt sind. Wie schon \u00f6fters wird ein <strong>neues auf den Soldatenberuf zugeschneidertes Dienstrecht<\/strong> angek\u00fcndigt. Was die m\u00e4chtigen Beamtengewerkschafter von dieser Absichtserkl\u00e4rung \u00fcbrig lassen, wird man sehen. Zus\u00e4tzlich soll eine Dienstgradreform dazu f\u00fchren, dass die Anzahl der Generalsdienstgrade um die H\u00e4lfte reduziert wird.<\/p>\n<p>Derzeit besch\u00e4ftigt das Bundesheer 15.690 Soldatinnen und Soldaten in einem Dienstverh\u00e4ltnis (davon 1.414 im Ausbildungsdienst) und 8.322 Zivilbedienstete. <strong>Bis 2018 sollen 1.400 Arbeitspl\u00e4tze gestrichen werden<\/strong> (-5,9%). Im Ministerium, bei den \u00c4mtern und Kommanden sollen 15% abgebaut werden.<br \/>\nK\u00fcrzungen k\u00f6nnen dienstrechtsbedingt nur durch Pensionierungen, Reduktion der Aufnahmequoten und Personalfluktuation erreicht werden. Bis 2018 werden alleine ca. 1.600 Bedienstete in den Ruhestand versetzt.<\/p>\n<p>Durch die Umstrukturierung verlieren etliche Berufssoldaten ihre derzeitige F\u00fchrungsfunktion. Laut Gesetz bleibt in so einem Fall das h\u00f6here Einkommen drei Jahre lang erhalten, in den Jahren vier bis sechs wird die Differenz schrittweise abgebaut.<\/p>\n<h2>KAUM WENIGER TRUPPENK\u00d6RPER<\/h2>\n<p>Angesichts der K\u00fcrzungen beim schweren Ger\u00e4t bleiben die Auswirkungen auf die Anzahl der Truppenk\u00f6rper gering. Aufgel\u00f6st werden das Fliegerabwehrbataillon 3 in der Schwarzenberg-Kaserne (Salzburg) und das Miliz-Versorgungsbataillon in Gratkorn (Steiermark).<br \/>\nDas Panzerbataillon 33 aus Zw\u00f6lfaxing (N\u00d6) wird nach Abgabe der Leopard Kampfpanzer in ein mit gesch\u00fctzten R\u00e4derfahrzeugen ausgestattetes J\u00e4gerbataillon umgewandelt.<br \/>\nDas J\u00e4gerbataillon 17 aus Stra\u00df (Stmk) muss einen Teil der Mannschaftstransportpanzer Pandur an das\u00a0 J\u00e4gerbataillon 19 in G\u00fcssing (Bgld) abgeben. Das JgB19 wird auch durch Personal aus dem steirischen Fehring verst\u00e4rkt.<br \/>\nDie Pionierbataillone erhalten eine Spezialisierung: Pionierbataillon 1 (Villach): Br\u00fcckenbau; Pionierbataillon 2 (Salzburg): Gebirgsbeweglichkeit; Pionierbataillon 3 (Melk): Wasserbeweglichkeit.<\/p>\n<h2>SONSTIGES<\/h2>\n<p>Straffungen gibt es im Bereich der Akademien und Schulen (\u201esynergetische Aufgabenerf\u00fcllung\u201c \u2013 auch mit der Truppe) und der Heereslogistik.<br \/>\nDas Milit\u00e4rgymnasium Wiener Neustadt wird noch zwei Jahre durch das Verteidigungsressorts und zwei durch das Bildungsminiserium finanziert. Dann ist Schluss.<br \/>\nDar\u00fcber hinaus beendet das Heer seine Kostenbeteiligung an der Bundesfachschule f\u00fcr Flugtechnik in Langenlebarn (Fliegerhorst Brumowski).<\/p>\n<h2>MILIZ NEU<\/h2>\n<p>Auch wenn konventionelle Bedrohungen abgenommen haben (sollen) ben\u00f6tigen viele einsatzwahrscheinlichere Aufgaben ebenfalls eine hohe Mannst\u00e4rke \u2013 insbesondere der Schutz kritischer Infrastruktur vor Anschl\u00e4gen. Bis 2018 sollen daher <strong>12 Miliz-Kompanien<\/strong> mit je 150 Soldatinnen und Soldaten <strong>neu aufgestellt werden<\/strong> (Wien +3, Nieder\u00f6sterreich: +3, K\u00e4rnten: +2, Salzburg +2, Ober\u00f6sterreich +1, Steiermark +1).<\/p>\n<p>Die heutigen 10 Miliz-J\u00e4gerbataillone bestehen jeweils aus einem Bataillonskommando, einer Stabskompanie und drei J\u00e4gerkompanien. In Summe daher 40 Kompanien. F\u00fcr die geplante Aufstockung um 30% sind zus\u00e4tzliche Anreize f\u00fcr potentielle BewerberInnen erforderlich, denn schon bisher leidet das auf Freiwilligkeit basierende System unter Personalmangel. So sollen z.B. die Tags\u00e4tze derjenigen, die sich zu Miliz melden, nach der sechsw\u00f6chigen Grundausbildung verdoppelt werden. Ob es tats\u00e4chlich gelingt, rund 2.000 Freiwillige zu rekrutieren wird sich zeigen.<\/p>\n<p>In den Jahren 2016 bis 2019 soll in Personal und Ger\u00e4t investiert werden (s.u.). In Zukunft soll es auch wieder mehr Miliz\u00fcbungen geben. Im Gegenzug verliert die Miliz einen gro\u00dfen Teil (alle?) ihrer Unterst\u00fctzungswaffen \u2013 insbesondere Panzerabwehrlenkwaffen und Granatwerfer.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.doppeladler.com\/da\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/miliz-1.jpg\" data-rel=\"penci-gallery-image-content\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-7870\" style=\"margin-top: 0px; margin-bottom: 0px;\" src=\"https:\/\/www.doppeladler.com\/da\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/miliz-1-300x225.jpg\" alt=\"Milizsoldaten \u00a9 Bundesheer\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.doppeladler.com\/da\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/miliz-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.doppeladler.com\/da\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/miliz-1.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><span class=\"main-img-text\">Milizsoldaten bei einer \u00dcbung \u00a9 Bundesheer<\/span><\/p>\n<h2>DAS INVESTITIONSPAKET<\/h2>\n<p>Die Bundesregierung versuchte am 23. Dezember nat\u00fcrlich nicht die K\u00fcrzungen, sondern ihr Investitionspaket in den Vordergrund zu r\u00fccken. In Summe werden immerhin 616 Mio. EUR in Aussicht gestellt, um dringenden Investitionsbedarf abzudecken. Nat\u00fcrlich handelt es sich hierbei nicht um ein Millionenweihnachtsgeschenk (\u00a9 Pilz), der <strong>\u201eGeldregen\u201c entpuppt sich bei n\u00e4herem Hinsehen als Mogelpackung<\/strong>.<\/p>\n<p>350 Mio. EUR sind als Sonderfinanzierung in den Jahren 2016 bis 2019 vorgesehen. Macht 87,5 Mio. EUR pro Jahr. Die restlichen 266 Mio. EUR sind eine \u201eFinanzierungszusage\u201c ab dem Jahr 2020 ohne Definition, \u00fcber wie viele Jahre dieser Betrag aufzuteilen ist. Damit sollen Investitionen erm\u00f6glicht werden, die besonders lange Vorlaufzeiten haben oder \u00fcber viele Jahre abgezahlt werden.<br \/>\nDie n\u00e4chste Nationalratswahl findet voraussichtlich im Herbst 2018 statt, daher liegen <strong>nur 262,5 Mio. EUR des Investitionspakets in der aktuellen Regierungsperiode<\/strong>. Nachfolgende Regierungen m\u00fcssen sich nicht an diese Vorgaben halten.<\/p>\n<p>Die Zahlen relativieren sich schnell, wenn man die Budgetk\u00fcrzungen und die im Gegenzug abverlangten Einsparungen gegen\u00fcberstellt: In den letzten acht Jahren hat man der Landesverteidigung insgesamt ein volles Jahresbudget von rund 2.000 Mio. Euro vorenthalten. Schon zuvor\u00a0war man bei den Verteidigungsausgaben auf einem historischen Tiefstand und \u00d6sterreich eines der europ\u00e4ischen Schlusslichter.\u00a0\u00a0Dar\u00fcber hinaus waren weitere K\u00fcrzungen von 200 Mio. EUR <strong><em>pro Jahr<\/em><\/strong> die Voraussetzung f\u00fcr das Investitionspaket. Unter dem Strich steht ein gro\u00dfes Minus.<\/p>\n<p>Ein derartiges Investitionspaket als Mittel zur Sonderfinanzierung ist sogar sch\u00e4dlich, denn so werden<strong> dauerhafte K\u00fcrzungen des ordentlichen Budgets mit einmaligen Zahlungen f\u00fcr Investitionen gegengerechnet.<\/strong> Sieht man sich an, was auf den j\u00fcngst kolportierten Wunschlisten der Milit\u00e4rs steht wird klar, dass s\u00e4mtliche Ausgaben aus einem gesunden Verteidigungsetat ohne Sonderfinanzierung finanziert werden k\u00f6nnten und m\u00fcssten. Schlie\u00dflich fallen ja nicht nur Anschaffungskosten, sondern auch Kosten f\u00fcr den Betrieb und in weiterer Folge auch Ersatzinvestitionen an (Lebenszykluskosten), die aus dem laufenden Budget gedeckt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<h2>DIE WUNSCHLISTE<\/h2>\n<p>Aus der Pressemeldung vom 23.12.2014 von Verteidigungsminister Klug gehen die Bereiche hervor, in die investiert werden soll.<\/p>\n<ul>\n<li>Grundwehrdienst: 30 Mio. EUR pro Jahr f\u00fcr moderne Ausbildung, mehr Sport und Verbesserungen der Infrastruktur (als Reaktion auf die Volksbefragung)<\/li>\n<li>Miliz: f\u00fcr moderne Ausr\u00fcstung f\u00fcr den einzelnen Soldaten und die einzelne Soldatin (endlich das Ende des Stahlhelms?)<\/li>\n<li>Mobilit\u00e4t und den Schutz der Truppe (ungesch\u00fctzte und gesch\u00fctzte Fahrzeuge)<\/li>\n<li>Update der S-70 Black Hawk Hubschrauber<\/li>\n<li>Update der C-130 Herkules Transportflugzeuge<\/li>\n<li>Nachfolge f\u00fcr Saab 105 durch ein bewaffnetes Trainingsflugzeug mit F\u00e4higkeiten zur Abdeckung von Aufgaben der Luftraum\u00fcberwachung. Hier wird ein Leasingmodell wie damals bei den Schweizer F-5 Tiger angestrebt.<\/li>\n<li>Nachfolge der dzt. 34 leichten Hubschrauber Alouette III und OH 58B Kiowa durch einen leichten bzw. mittleren Transporthubschrauber.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wie die Mittel konkret verwendet werden arbeitet der Generalstab nun aus. Offiziell ausgepreist ist nur die Reform des <strong>Grundwehrdienstes<\/strong>, die von 2016 bis 2020 alleine <strong>150 Mio. EUR<\/strong> ausmacht.<\/p>\n<p>Laut dem 1. Entwurf des Strukturpakets \u00d6BH 2018 sollten <strong>53,8 Mio. EUR<\/strong> in die <strong>Mobilit\u00e4t<\/strong> der Truppe flie\u00dfen:<\/p>\n<ul>\n<li>gesch\u00fctzte Mehrzweckfahrzeugen im Umfang von 18,5 Mio. EUR<\/li>\n<li>handels\u00fcbliche Personenkraftfahrzeugen im Umfang von 8 Mio. EUR<\/li>\n<li>gel\u00e4ndeg\u00e4ngige Fahrzeugen f\u00fcr Spezialeinsatzkr\u00e4fte im Umfang von 5,4 Mio. EUR<\/li>\n<li>gel\u00e4ndeg\u00e4ngige Fahrzeugen als Ersatz f\u00fcr PuchG und Pinzgauer im Umfang von 10,5 Mio. EUR<\/li>\n<li>Kranfahrzeuge im Umfang von 4,1 Mio. EUR<\/li>\n<li>schwere Pioniermaschinen im Umfang von 7,3 Mio. EUR.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Aus der Pressemeldung des Bundeskanzleramts vom 23.12.2014 geht hervor, dass in den Jahren 2016 bis 2019 j\u00e4hrlich 29 Millionen Euro in die <strong>Miliz<\/strong> investiert werden sollen. Macht in Summe <strong>116 Mio. EUR.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/panorama\/oesterreich\/4196120\/BlackHawkStaffel_Die-Lastesel-der-Republik?_vl_backlink=\/home\/index.do\" target=\"_blank\">Kolportiert<\/a> wurden au\u00dferdem, dass das <strong>Update <\/strong>der<strong> Black Hawks<\/strong> bis zu <strong>80 Mio. EUR<\/strong> kosten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Grundwehrdienst, Miliz, Mobilit\u00e4t und Black Hawks ben\u00f6tigen diesen Angaben nach insgesamt rund 400 Mio. EUR. Bleiben vom Investitionspaket maximal 216 Mio. EUR f\u00fcr leichte Hubschrauber, das Leasing der Saab 105 Nachfolger, das Update der drei Herkules und alle weiteren Investitionen.<br \/>\nDie letzten Saab 105, Alouette III und OH-58 m\u00fcssen gegen 2020 am Boden bleiben. Bis dahin m\u00fcssen daher zumindest die ersten neuen Maschinen eingetroffen sein. F\u00fcr die Finanzierung dieser Beschaffungsprogramme ist vor allem die 2. Finanzierungstranche ab 2020 vorgesehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.doppeladler.com\/da\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/oh58.jpg\" data-rel=\"penci-gallery-image-content\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-7871\" style=\"margin-top: 0px; margin-bottom: 0px;\" src=\"https:\/\/www.doppeladler.com\/da\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/oh58-300x199.jpg\" alt=\"Bell OH-58B Kiowa \u00a9 Doppeladler\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/www.doppeladler.com\/da\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/oh58-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.doppeladler.com\/da\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/oh58.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><span class=\"main-img-text\">Ben\u00f6tigt einen Nachfolger: Bell OH-58B Kiowa \u00a9 Doppeladler<\/span><\/p>\n<p>Lang ist allerdings auch die Liste jener notwendigen<strong> Investitionen, die nicht aufgelistet wurden <\/strong>und f\u00fcr die bis 2020 nur wenig Spielraum vorhanden sein d\u00fcrfte: 600 Mio. EUR k\u00f6nnte man mit Leichtigkeit ausschlie\u00dflich f\u00fcr die Adaption der Infrastruktur ausgeben. Ein gro\u00dfer Teil der beim Heer eingesetzten gepanzerten Fahrzeuge, Tragfl\u00e4chenflugzeuge und Hubschrauber ben\u00f6tigen mittlerweile Upgrades. Das Schutzniveau des Pandur oder Ulan &#8211; aber auch jenes der Leoparden &#8211; entspricht nicht mehr heutigen Standards. Der J\u00e4gertruppe fehlen moderne, gut gesch\u00fctzte Radpanzer (Osten) und H\u00e4gglunds (Westen). Die PC-7 Turbotrainer ben\u00f6tigen zumindest ein Cockpitupgrade. Es fehlen nach wie vor zumindest drei weitere Black Hawks, um auf Staffelgr\u00f6\u00dfe zu kommen. An Eurofighter Typhoon Doppelsitzer zur Erweiterung der LR\u00dc und Vereinfachung der Ausbildung wagt ohnehin niemand mehr zu denken. Das Drohnenprogramm kann nicht nach einer Handvoll Kleindrohnen enden. Der Einkauf in ein strategisches Lufttransportprogramm (europ\u00e4ischer Pool an Transportflugzeugen) w\u00e4re sinnvoll. Investiert werden muss auch in moderne Infanterieausstattung und Bewaffnung (&#8222;Soldat der Zukunft&#8220;), Kommunikationstechnologie, Simulatoren, Cyber Defense Kapazit\u00e4ten, moderne Ortskampfanlagen usw. usw.<br \/>\nDie jahrzehntelange Unterdotierung des Verteidigungshaushaltes hat\u00a0eben ihre Spuren hinterlassen &#8230;<\/p>\n<h2>SCHLUSSWORT<\/h2>\n<p>Die Landesverteidigung und das Bundesheer bleiben die <strong>Stiefkinder der \u00f6sterreichischen Politik<\/strong>. Warum macht man sich die M\u00fche, eine \u00a0Sicherheitsstrategie und darauf aufbauend eine Teilstrategie Verteidigungspolitik\u00a0zu formulieren, wenn dann das Budget die\u00a0Ausrichtung des Bundesheeres bestimmt?<\/p>\n<p>Die Notwendigkeit ein nachhaltiges Gesamtkonzept zu entwickeln wird durch die K\u00fcrzungen und das Investitionspaket unter den Teppich gekehrt. Doch das <strong>Heer bleibt eine Dauerbaustelle<\/strong>, wenn es die ihm seitens der Politik zugewiesenen Aufgaben inkl. des Gro\u00dfteils der daf\u00fcr erforderlichen laufenden Investitionen nicht aus dem zugewiesenen ordentlichen Budget abdecken kann. Sonderfinanzierungen taugen nur f\u00fcr Gro\u00dfinvestitionen wie etwa dem Ankauf neuer Abfangj\u00e4ger oder auch f\u00fcr Auslandseins\u00e4tze (derzeit entscheidet der Nationalrat \u00fcber die Entsendung, genehmigt aber nicht gleichzeitig die dadurch entstehenden Mehrkosten!).<\/p>\n<p>Angesichts weiter stark steigender Personalkosten (selbst wenn ein neues Dienstrecht kommt, dauert es viele Jahre, bis es sp\u00fcrbar wird) und der Weigerung der Bundesregierung, das ordentliche Budget wieder anzuheben, k\u00f6nnten die Einsparungen und das Investitionspaket bald verpufft sein und der n\u00e4chste Crash w\u00e4re vorprogrammiert.<\/p>\n<p>Auf der <strong>Haben-Seite<\/strong> steht, dass es mit dem Strukturpaket \u00d6BH 2018 nun ein gemeinsam beschlossenes Programm der Bundesregierung gibt, in dem auch die Notwendigkeit von Investitionen grunds\u00e4tzlich erkannt wurde. Durch das Paket sollten im Bundesheer einige Unsicherheiten abgebaut werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Weiterf\u00fchrende Links:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.bundesheer.at\/cms\/artikel.php?ID=7524\" target=\"_blank\">Bundesregierung einigt sich auf Bundesheer-Paket; bundesheer.at<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bka.gv.at\/site\/cob__58095\/6597\/default.aspx\" target=\"_blank\">Bundeskanzler Faymann: Bundesheer ist dank Reformpaket f\u00fcr Katastrophenschutz und Auslandseins\u00e4tze gut ger\u00fcstet; Pressemeldung des Bundeskanzleramts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000009769192\/Bundesheer-erhaelt-bis-zu-616-Millionen-Euro-fuer-Ersatzinvestitionen\" target=\"_blank\">Bundesheer erh\u00e4lt bis zu 616 Millionen Euro f\u00fcr Ersatzinvestitionen; DerStandard.at<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/politik\/innenpolitik\/4626065\/BundesheerPaket_Ein-Kompromiss-der-nichts-kostet?gal=4626065&amp;index=1&amp;direct=&amp;_vl_backlink=\/home\/index.do&amp;popup=\" target=\"_blank\">Bundesheer-Paket:\u00a0Ein Kompromiss der nichts kostet?; Die Presse<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 23.12.2014 pr\u00e4sentierte die Bundesregierung das zwischen SP\u00d6 und \u00d6VP verhandelte Strukturpaket \u00d6BH 2018. Es handelt sich im Wesentlichen um das bereits Anfang Oktober durch Verteidigungsminister Klug vorgestellte Konzept mit geringf\u00fcgigen \u00c4nderungen und der Konkretisierung der damals in Aussicht gestellten Sonderfinanzierung.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7859,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3,9],"tags":[49,250,694,19,185,780,876,778,187,657,384,779],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v23.3 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>DAS STRUKTURPAKET \u00d6BH 2018 | DOPPELADLER.COM<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Am 23. 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