C-130K "Hercules"

Flächenflugzeuge, Hubschrauber, Großgerät, Fliegerhorste, ...
Dris
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Re: C-130K "Hercules"

Beitrag von Dris »

Naja den Pessimismus ob neue Transportflieger kommen kann jeder der ein bischen das "ganze" verfolgt nachvollziehen.

Obwohl ich sagen muss es einige für Österreich interessante Entwicklungen bezüglich Militär-Transportflugzeug gibt.

Der Verband der bei Augsburg mit den übrigen A400M entsteht.
Und vor allem die C130J C4 die die RAF jetzt früher ausmustert-2023.

Aber naja das Geld....
Wenn wer näheres Weiss bezüglich der Zwei Obtionen, bitte Schreiben... Danke

muck
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Re: C-130K "Hercules"

Beitrag von muck »

Ich bin gerade von der 8C-TB überflogen worden, aus Cambrigde kommend. Kann es sein, dass die in letzter Zeit häufiger in Großbritannien sind?

Maschin
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Re: C-130K "Hercules"

Beitrag von Maschin »

muck hat geschrieben:
Do 25. Mär 2021, 14:29
Ich bin gerade von der 8C-TB überflogen worden, aus Cambrigde kommend. Kann es sein, dass die in letzter Zeit häufiger in Großbritannien sind?
Ja die Herks waren in den letzten Wochen einige male in Cambridge.

Acipenser
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Re: C-130K "Hercules"

Beitrag von Acipenser »

theoderich hat geschrieben:
So 21. Mär 2021, 15:03


Diese Kommission wird zum Ergebnis kommen, dass eine eigenständige Lufttransportkapazität des Bundesheeres "zu teuer" und auch "nicht notwendig" ist. Dann kann der Fliegerhorst Vogler endlich versilbert werden.
Da Nachschub und medizinische Versorgung die einzigen Disziplinen des Militärischen Treibens sind die sich ein neutrales Land wie Österreich moralisch leisten kann, sollt man sich den Ausbau der militärischen Luftverfrachtung durchaus leisten. Sonst wird's nix aus den Bestrebungen im europäischen militärischen Handeln mitzuspielen: Soll heißen, Österreich will keine Kampfeinsätze auf EU oder UN Ebene durchführen, dann muss man zumindest noch ein paar Hercules oder A400M kaufen um nicht ganz als Drückeberger da zu stehen

propellix
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Re: C-130K "Hercules"

Beitrag von propellix »

Leute, die A400M ist VIEL zu groß und daher VIEL zu teuer. Und die durchschnittliche Auslastung wird ein solches "Schlachtschiff" auch nicht rechtfertigen; bitte das Teil ist Wirbelschleppenkategorie "Heavy", hat also eine maximale Abflugmasse über 136 Tonnen! Was sollen wir damit, da das defacto ein strategischer Transporter mit taktischen Fähigkeiten ist?
C-130J und da vielleicht einen Mix aus zwei kurzen und einer langen C-130J-30. Das hätte Sinn!

öbh
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Re: C-130K "Hercules"

Beitrag von öbh »

Man kann nur hoffen dass unsere Regierung sich die Chance auf gebrauchte britische C-130 nicht entgehen lässt. Denn gebrauchte J-Herkis sind auf längere Zeit sicher Mangelware.

muck
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Re: C-130K "Hercules"

Beitrag von muck »

@Acipenser

Guter Hinweis bezüglich der politischen Komponente. Aber da käme es Österreich günstiger, für ein gewisses Kontingent der MNAU beizutreten. Man hätte bedarfsgerechte Lufttransportkapazität zur Verfügung und immer ein paar Österreicher im Einsatz, auf die man zeigen könnte, um das eigene Engagement herauszustreichen.

Zugleich könnte man sich die teuren Anschaffungskosten sparen. Damit ein Betrieb in Eigenregie irgendeinen Sinn hätte, müsste man nämlich mindestens zwei Atlas kaufen; drei wären besser. Diese Ausgaben wird man in Wien schon deshalb scheuen, weil der Lieferant Airbus heißt.
öbh hat geschrieben:
Mi 7. Apr 2021, 13:06
Man kann nur hoffen dass unsere Regierung sich die Chance auf gebrauchte britische C-130 nicht entgehen lässt. Denn gebrauchte J-Herkis sind auf längere Zeit sicher Mangelware.
Sehe ich auch so. Zumal die Briten die J-Variante ursprünglich länger betreiben wollten, und somit einiges an Ersatzteilen, Spezialwerkzeugen usw. zu erwerben sein dürfte.

Karl P.
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Re: C-130K "Hercules"

Beitrag von Karl P. »

Britsche Hercules: Es ist aber zu bedenken, dass die Brien nur mehr eine "normale" C 130 J haben, alle anderen sind die gestreckten 130-30 J. Ob das Bundesheer die gestreckten wirklich braucht, ist auch fraglich

Milizler
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Re: C-130K "Hercules"

Beitrag von Milizler »

Besser haben als brauchen ;)

theoderich
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Re: C-130K "Hercules"

Beitrag von theoderich »

Karl P. hat geschrieben:
Mi 7. Apr 2021, 16:46
Ob das Bundesheer die gestreckten wirklich braucht, ist auch fraglich
Lockheed Martin bietet nur noch die gestreckte C-130J-30 an. Diese Konfiguration bringt mindestens 1,8 t mehr Nutzlast und bei einer Zuladung von 18 t um 1000 km mehr Reichweite (4000 km statt 3000 km bei C-130K). Damit kommt man nonstop bis in den Tschad oder nach Mali und erreicht alle Einsatzräume, die laut ÖSS für die österreichische Sicherheitspolitik von Relevanz sind:
Aufgrund seiner geopolitischen Lage und sicherheitspolitischen Betroffenheit sowie seiner erworbenen Expertisen und Netzwerke werden auch in Hinkunft in erster Linie Missionen in Südost- und Osteuropa sowie im Nahen Osten für Österreich Priorität haben. Abhängig von internationalen Entwicklungen ist das dortige Engagement anzupassen und gegebenenfalls zu erweitern, etwa vom Balkan in den Donauraum und die Schwarzmeerregion oder vom Golan in weitere Bereiche des Nahen und Mittleren Ostens oder ins nördliche Afrika.

Die Royal Air Force hat offiziell noch beide Versionen im Dienst:

C-130J Hercules
The December 1994 order comprised ten standard C-130J aircraft and 15 of the longer C-130J-30, with first delivery (of a J-30) in August 1998.
[...] the C-130K was retired on October 28, 2013 after almost five decades on the frontline.
https://www.raf.mod.uk/aircraft/hercules-c130j/

Diese am 21. Dezember 2019 übermittelte Antwort auf eine FOIA-Anfrage nennt mit Stand Oktober 2018 insgesamt 18 C-130J "Hercules" im aktiven Dienst der RAF, davon 13 Mk4 (C-130J-30; Länge: 34,34 m) und 5 Mk5 (C-130J; Länge: 29,77 m):

https://assets.publishing.service.gov.u ... /15368.pdf
Zuletzt geändert von theoderich am Do 8. Apr 2021, 00:02, insgesamt 4-mal geändert.

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