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Re: ÖBH: Infrastruktur und Liegenschaftsverkäufe
Verfasst: Mi 29. Apr 2026, 12:16
von theoderich
S95510/149-Dion7/2024, 9500 Villach, Obere Fellacher Straße 60, HENSEL Kaserne, Neuerrichtung Großkaserne VILLACH, Generalunternehmerleistungen
Bekanntgabe der Änderung von vergebenen Aufträgen und abgeschlossenen Rahmenvereinbarungen gemäß § 365 Abs. 4
https://ausschreibungen.usp.gv.at/at.gv ... sc&start=0
Re: ÖBH: Infrastruktur und Liegenschaftsverkäufe
Verfasst: Fr 1. Mai 2026, 12:33
von theoderich
Re: ÖBH: Infrastruktur und Liegenschaftsverkäufe
Verfasst: Di 5. Mai 2026, 12:37
von theoderich
Re: ÖBH: Infrastruktur und Liegenschaftsverkäufe
Verfasst: Di 5. Mai 2026, 15:06
von theoderich
Re: ÖBH: Infrastruktur und Liegenschaftsverkäufe
Verfasst: Fr 8. Mai 2026, 12:22
von theoderich
Re: ÖBH: Infrastruktur und Liegenschaftsverkäufe
Verfasst: Di 12. Mai 2026, 18:46
von theoderich
Re: ÖBH: Infrastruktur und Liegenschaftsverkäufe
Verfasst: Mi 13. Mai 2026, 10:48
von theoderich
E90094/169/2-Dion7/2025, 3425 Langenlebarn, FIH FIGL-FIPI PABISCH, Neuerrichtung Infrastruktur Hangar AW 169, Tiefbauarbeiten Baumeisterarbeiten
Bekanntgabe von vergebenen Aufträgen und abgeschlossenen Rahmenvereinbarungen
https://ausschreibungen.usp.gv.at/at.gv ... sc&start=0
Re: ÖBH: Infrastruktur und Liegenschaftsverkäufe
Verfasst: Mo 18. Mai 2026, 22:50
von theoderich
Jahresbericht 2025
II.5 Bauinfrastruktur
Bei der Kaserneninfrastruktur besteht infolge jahrzehntelanger Versäumnisse erheblicher Nachholbedarf. Die bauliche Infrastruktur ist in vielen Kasernen veraltet und es besteht akuter Sanierungsbedarf, nicht nur aus praktischen, sondern auch aus sicherheits- und gesundheitstechnischen Gründen. Anerkannt werden die Bemühungen des Ressorts, akute Schäden sofort zu beheben und gegebenenfalls Containerbauten übergangsweise zu errichten, ohne das Ziel einer Generalsanierung oder eines Neubaus aus den Augen zu verlieren. Ein Vorzeigeprojekt ist das neue Unterkunftsgebäude in Holzmodulbauweise sowie ein Wirtschaftsgebäude in Massivbauweise auf dem Campus der Theresianischen Militärakademie. Mit dieser modernen Unterkunftsinfrastruktur wurden jahrelange Forderungen der Parlamentarischen Bundesheerkommission umgesetzt.
VII.3 Mängel bei der Unterbringung bzw. Verpflegung
[...]
In einem Unterkunftsgebäude für Rekruten herrschten unzumutbare hygienische und technische Zustände durch Ungezieferbefall wie Ratten und Mäuse, defekte Stromleitungen bzw. Stromausfälle bei Regen, Wassereintritt, undichte Fenster und Dächer sowie Schimmelbildung. (GZ 10/030-2025)
IX.2 Prüfbesuch auf dem TÜPl Seetaler Alpe
Die Parlamentarische Bundesheerkommission führte am 24. Juni 2025 einen Prüfbesuch auf dem Truppenübungsplatz Seetaler Alpe durch.
[...]
Da einige Unterkunftsgebäude über 50 Jahre alt sind, steht eine Generalsanierung an. Insbesondere die Dächer sind durch die extremen Witterungseinflüsse stark in Mitleidenschaft gezogen, sodass eine Reparatur wirtschaftlich nicht vertretbar ist.
Ein Programm zur Sanierung und Finanzierung wurde bereits genehmigt. Gestartet soll im Jahr 2027 mit Objekt 003 werden.
IX.3 Prüfbesuch bei der 1.AusbKp/HTS
Die Parlamentarische Bundesheerkommission führte am 2. Juni 2025 einen Prüfbesuch bei der 1.Ausbildungskompanie der Heerestruppenschule in der Burstyn Kaserne in Zwölfaxing durch.
[...]
Es stehen insgesamt 150 Betten für Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer zur Verfügung, die einem modernen Standard entsprechen. Die Unterbringung erfolgt in Zwei- bis Dreipersonenzimmern, welche jeweils über eine eigene Sanitärzelle, einen
Spind sowie einen Tisch verfügen.
Die GWD sind im Objekt 62 untergebracht, das zu einem der ältesten Kreuzbauten im Bundesheer zählt. Die derzeitigen Bedingungen im Objekt 62 sind unzumutbar, gesundheitsgefährdend und ein Hindernis für eine funktionierende Ausbildung.
Der Zaun rund um das Kasernengelände entspricht nicht den militärischen Sicherheitsanforderungen, sondern ist ein „Gartenzaun“ mit großen Löchern.
Es sind zu wenige Einstellmöglichkeiten für garagierungspflichtige Heeresfahrzeuge vorhanden. Es wurden Blechgaragen als Provisorien errichtet. Gemäß dem Aufbauplan 2032+ sind 2 weitere Garagenhallen geplant.
IX.4 Prüfbesuch bei der FüUS
Die Parlamentarische Bundesheerkommission führte am 22. April 2025 einen Prüfbesuch bei der Führungsunterstützungsschule in der Starhemberg Kaserne in Wien durch.
[...]
Die größte Herausforderung ist die Verbesserung der baulichen Infrastruktur. Ein Verkauf der Kaserne steht seit 1974 im Raum, weshalb bisher lediglich anlassbezogene, zwingend notwendige Instandsetzungsmaßnahmen durchgeführt wurden. Bisher erfolgten weder eine Notsanierung der Kaserne noch eine Generalsanierung oder die Errichtung eines Erweiterungsbaus. In der Folge kam es zu einer fortschreitenden Verschlechterung des baulichen Standards: Bröckelnde Fassade, undichtes Dach, beengte und veraltete Unterkünfte, Schimmelstellen in Stiegenhaus und Nassräumen, instabiles Stiegengeländer, nicht klimatisierter Lehrsaal, feuchter Keller, abblätternde und undichte Fenster. Den GWDs stehen beengte 8- bis 12-Mann Zimmer mit veralteten Metallstockbetten zur Verfügung und sie können ihre Ausrüstung in den zu kleinen Metallspinden nicht zur Gänze unterbringen. Es gibt eine unzureichende Anzahl an Duschräumen und keine eigenen Sanitäreinrichtungen für Soldatinnen und weibliche Zivilbedienstete.
39 Naturalwohnungen in Objekt 4 stehen leer, die nicht für die dringend benötigte Unterbringung von Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmern genutzt werden können.
Die Starhemberg Kaserne verfügt über keine Truppenambulanz, sodass für eine militärärztliche Behandlung ein hoher zeitlicher Fahraufwand erforderlich ist.
Die Übersiedelung der FüUS und ein Neubau in der Vega-Payer-Weyprecht Kaserne ist in Aussicht genommen. Die Ungewissheit über den zukünftigen Standort der FüUS belastet das Personal.
https://www.parlament.gv.at/gegenstand/XXVIII/III/339
- Stellungnahme und Begleitschreiben
Im vierjährigen Teilprogramm Infrastruktur sind darüber hinaus noch zusätzliche Projekte, wie beispielsweise die Sanierung der Unterkünfte am Standort WALLNER Kaserne in SAALFELDEN mit rund € 17,50 Mio. (2026 bis 2028, in der Planungsphase), die Generalsanierung des Wirtschaftsgebäudes am Standort Schießplatz RAMSAU/MOLLN in MOLLN mit rund € 5,60 Mio. (in der Realisierungsphase), die Generalsanierung des Wirtschaftsgebäudes am Standort ZEHNER Kaserne in RIED/INNKREIS mit rund € 16,90 Mio. (in der Realisierungsphase) und die Neuerrichtung von Ersatzunterkünften am Standort BURSTYN Kaserne in ZWÖLFAXING mit rund € 4,60 Mio. (2026 bis 2028, in der Planungsphase) abgebildet.
In einem Unterkunftsgebäude für Rekruten herrschten unzumutbare hygienische und technische Zustände durch Ungezieferbefall wie Ratten und Mäuse, defekte Stromleitungen bzw. Stromausfälle bei Regen, Wassereintritt, undichte Fenster und Dächer sowie Schimmelbildung. (GZ 10/030-2025)
[...]
Eine Generalsanierung der Gebäude ist nicht vorgesehen, da eine Neuerrichtung der Unterkunftsgebäude angestrebt wird. Der Möglichkeit einer Übergangslösung konnte somit nicht nähergetreten werden.
Das Projekt „BURSTYN Kas, 061, 062 Abbruch, Planung+Ersatzinfrastruktur“ ist im verfügten Teilprogramm-Infra 2026-2029 abgebildet.
Die Planung samt Einleitung des Vergabeverfahrens (Ausschreibung des Abbruches) ist derzeit in Durchführung. Der Abbruch der Objekte erfolgt zeitlich versetzt, beginnend mit Obj. 061.
Die Kapazität der Unterbringung der Mannschaftsunterkünfte wird einerseits durch die Verdichtung im Bestand und andererseits durch die Neuerrichtung einer temporären Ersatzinfrastruktur gewährleistet.
Die Planung und Erlangung der behördlichen Bewilligung der temporären Ersatzinfrastruktur (Containeranlage) ist derzeit in Durchführung.
Das Projekt „BURSTYN Kaserne“ ist im verfügtem Teilprogramm -Infra 2026-2029 abgebildet. Die erste Budgettangente ist für 2028 vorgesehen.
5.2 Prüfbesuch auf dem TÜPl Seetaler Alpe
Die Parlamentarische Bundesheerkommission führte am 24. Juni 2025 einen Prüfbesuch auf dem Truppenübungsplatz Seetaler Alpe durch.
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Da einige Unterkunftsgebäude über 50 Jahre alt sind, steht eine Generalsanierung an. Insbesondere die Dächer sind durch die extremen Witterungseinflüsse stark in Mitleidenschaft gezogen, sodass eine Reparatur wirtschaftlich nicht vertretbar ist.
Ein Programm zur Sanierung und Finanzierung wurde bereits genehmigt. Gestartet soll im Jahr 2027 mit Objekt 003 werden.
https://www.parlament.gv.at/dokument/XX ... 757923.pdf
Re: ÖBH: Infrastruktur und Liegenschaftsverkäufe
Verfasst: Mi 20. Mai 2026, 22:29
von theoderich
„Allein heuer sind für Infrastrukturmaßnahmen rund 500 Millionen Euro eingeplant, für die nächsten beiden Jahre 2027 und 2028 sind es jeweils rund 650 Millionen Euro. An allen Truppenübungsplätzen ist ein Ausbau der Unterkunftskapazitäten geplant, damit die Truppe die Übungsplätze durch mehrtätige Aufenthalte besser nutzen kann. Für die Infrastrukturerweiterungen im Zuge des Zulaufs neuer Systeme wie Luftfahrzeuge, Drohnen, LKW und Pandur-Fahrzeuge im Rahmen des Aufbauplans ‚ÖBH 2032+‘ sind in den kommenden Jahren rund 760 Millionen Euro vorgesehen“, so Verteidigungsministerin Tanner.
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS ... ger-garten
Wie kann man für 2027 und 2028 Zahlen nennen, wenn die entsprechenden Budget weder ausverhandelt, noch beschlossen sind? Auch wenn das im Realisierungsprogramm stehen mag.
Re: ÖBH: Infrastruktur und Liegenschaftsverkäufe
Verfasst: Do 21. Mai 2026, 08:47
von Lazarus
Die Budgetverhandlungen sind schon sehr weit fortgeschritten, z.B. den Universitäten wurde der Budgetrahmen für 2028-30 bekanntgegeben: Mit Berücksichtigung der Inflation -2,5 Mrd gegenüber 2025-27. Ich fürchte, es wird auch ein böses Erwachen bei der Landesverteidigung geben.