theoderich hat geschrieben: ↑Di 28. Jul 2026, 09:23
Tsc24at hat geschrieben: ↑Di 28. Jul 2026, 08:42 Ich hoffe mal, dass die Finanzierung nicht aus dem beschlossenen Budget, sondern mit einer Erhöhung einhergeht.
Wie gesagt, Mehrkosten des neuen Modells müssen durch Umschichtungen aus dem laufenden Budget bedeckt werden. Es gibt keine Finanzierung für die Verlängerung des Wehrdienstes.
Lieber theoderich, so sehr ich deine Beiträge schätze und gerne lese, aber hier irrst du... Artikel 51 B-VG, sieht vor, dass in jedem Jahr ein Budget erstellt werden muss. https://www.parlament.gv.at/dokument/bu ... d-2028.pdf
Auszug aus der Lesehilfe Seite 8:
"Wird ausnahmsweise bereits 2026 ein BFG für das folgende Jahr 2027 und das
nächstfolgende Finanzjahr 2028 beschlossen, so ist gemäß Art. 51 Abs. 4 B‑VG in der
zweiten Hälfte des Jahres 2027 der Entwurf eines Bundesgesetzes, mit dem das BFG
2028 geändert wird, von der Bundesregierung bis spätestens zehn Wochen vor
Beginn des Jahres 2028 dem Nationalrat vorzulegen. Dies soll sicherstellen, dass trotz
Doppelbudget zumindest einmal im Jahr eine substantielle Budgetdebatte stattfindet.
Dabei sind die seit Beschlussfassung des BFG 2028 eingetretenen Änderungen zu
berücksichtigen. Dies betrifft beispielsweise konjunkturelle oder sonstige wesentliche
Änderungen sowie Finanzierungserfordernisse. Die Änderungen müssen im Einklang
mit dem BFRG stehen, andernfalls muss auch das BFRG entsprechend adaptiert
werden."
Gerne auch mal reinhören...
Beispiele wo der Voranschlag bzw. das Laufende Budget verändert wurde:
- 2023 wurde für 2024: 3.705 und für 2025 4.191 angegeben
- 2024 wurde für 2024: 4.015 und für 2025 4.302 angegeben
- 2025 wurden für2024 4.053 ausgegeben und für 2025 4.155 geplant (dann für 2026 4.140 angegeben)
- 2026 wurden für 2025 4.609 ausgegeben und für 2026 4760 geplant
Man sieht also, dass es durchaus volatil ist (und ja, wir würden uns alle mehr wünschen). So steht zu hoffen, dass sich dies fort setzt. Auch wenn man gestern dem unsäglichen Interview dieses NEOS Geschäftsführers zugehört hat, so hat man doch heraushören können, dass jetzt über die Finanzierung verhandelt wird und die bestehenden Vorhaben deswegen nicht leiden werden (siehe auch den Post in den Medienberichten von dir)..
Re: Wehrpflicht NEU - Wehrdienstkommission
Verfasst: Di 28. Jul 2026, 17:46
von Tsc24at
theoderich hat geschrieben: ↑Di 28. Jul 2026, 16:42
iceman hat geschrieben: ↑Di 28. Jul 2026, 12:07Stimmt das wirklich?
Sehen Sie sich die Grafik an, die das BMLV veröffentlicht hat:
Ich denke, sowas nennt man Politik, dass man Dinge so verpackt, dass jeder seiner Klientel das Ganze als Erfolg verkaufen kann... Im Grunde finde ich das sogar sehr gut (Finanzierung natürlich onTop) Vor allem die Begleitmaßnahmen sind m.E. nach sehr gut, weil - das erhöht die Chance, dass Österreich in Summe resilienter wird und die Bevölkerung dies auch akzeptiert. Ist ja nicht so, dass man auf einen Knopf drückt und alle rennen, um Österreich zu verteidigen (sieht man ja auch in der Ukraine...) also muss man die Menschen an das Thema heranführen und diese Maßnahmen auf (https://wehrdienst.bundesheer.at/) halte ich für sehr geeignet...
Ganz ehrlich wie ich beim Bundesheer war, war die größte Prämisse in den ersten 8 Wochen alle fit (ich meine die Leute mit zu viel Gewicht und zu wenig Kondition) zu kriegen - heute kannst auch mit unfitten Leuten in vielen Verwaltungspositionen arbeiten...
um auch die beschlossenen Maßnahmen ein wenig einzuordnen... wenn der GWD 1k Euro bekommt in Frankreich der Freiwillige 800 Euro...
" Die Freiwilligen erhalten neben Kost und Logis einen monatlichen Sold von 800 Euro sowie im Anschluss Hilfe bei der Arbeitssuche. Nach ihrem Dienst werden die Freiwilligen zu Reservistinnen und Reservisten und können sich auch für einen Einstieg in die Berufsarmee entscheiden"
Re: Wehrpflicht NEU - Wehrdienstkommission
Verfasst: Di 28. Jul 2026, 23:00
von theoderich
Damit ist klargestellt, dass seitens der Bundesregierung eine Änderung beim Zivildienst nicht beabsichtigt ist:
SPÖ im Parlament 9 Std.
[...]
Der Zivildienst bleibt grundsätzlich bei neun Monaten. Zusätzlich wird die Möglichkeit geschaffen, freiwillig zwei weitere Monate Zivildienst zu leisten.