Entwicklungen Luftraumüberwachung
Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung
Warum fragt man nicht den Promberger mal, warum man unbedingt MALE Drohnen beschaffen will und ob das Geld anderswo nicht sinnvoller investiert wäre?
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theoderich
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung
Die Begründung steht im Landesverteidigungsbericht:
Das ganze ist leider rechtlich und von der Luftraumkoordination her eine Herausforderung. Und die Anforderungen an die Ausbildung der Drohnenbediener sind sehr hoch (Hier ein Beispiel des NATO JAPCC.).

https://www.dronespace.at/specific/sts
https://www.bmlv.gv.at/wissen-forschung ... hp?id=3677Die Überwachung großer Gebiete, urbaner Räume, von Grenzabschnitten, aber auch einzelner Schutzobjekte kritischer Infrastruktur ist mit geringerem Personaleinsatz möglich, wodurch das Risiko für die Soldatinnen und Soldaten reduziert wird.
https://www.bmlv.gv.at/wissen-forschung ... hp?id=3906Eine Staffel mit Drohnen großer Reichweite und langer Flugzeit für die Luftstreitkräfte zur Aufklärung großer Räume (UAV MALE) erreicht eine erste Einsatzbereitschaft.
Das ganze ist leider rechtlich und von der Luftraumkoordination her eine Herausforderung. Und die Anforderungen an die Ausbildung der Drohnenbediener sind sehr hoch (Hier ein Beispiel des NATO JAPCC.).
Allgemeine Informationen - Specific
Wenn eine der Vorgaben der „Open“ Kategorie nicht erfüllt ist, fällt der Flug in die Kategorie „Specific“ und vor dem Betrieb ist eine Bewilligung von Austro Control einzuholen. Die „Specific“ Kategorie erlaubt somit auch Flüge außerhalb der Sichtweite (Beyond Visual Line of Sight, BVLOS), Flüge mit Drohnen über 25 kg oder Flüge mit Drohnen über 4 kg im besiedelten Gebiet. Anwendungsfälle für diese Kategorie können Kameraflüge über Städten oder die Befliegung von Infrastruktur sein.
https://www.dronespace.at/specific/allg ... ormationenWelche Flüge können in der „Specific“ Kategorie nicht durchgeführt werden?
Die Kategorie „Certified“ ist für Drohneneinsätze vorgesehen, bei denen das vorliegende Risiko vergleichbar zur bemannten Luftfahrt ist. Diese sieht u.a. eine Zertifizierung des Fluggerätes vor.
Folgende Flüge fallen jedenfalls in die „Certified“ Kategorie:
- Transport von Personen
- Transport von Gefahrgut
Die Regelungen für die Kategorie „Certified“ sind derzeit auf europäischer Ebene noch in Ausarbeitung. Derzeit ist daher in diesen Fällen eine Ausstellung von Bewilligungen noch nicht möglich.
- Flüge über Menschenansammlungen mit Drohnen von über 3 Metern Größe

https://www.dronespace.at/specific/sts
Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung
Die österreichische Lösung wäre natürlich, den Piloten in 1000m Abstand in einer PC-6 hinterherfliegen zu lassen.
Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung
Bis zur Typenentscheidung kann noch so viel passieren. Und logisch, dass beim Heer F-35 und Eurofighter die Favoriten sind. Sind ja auch die potentesten Kandidaten.
Die Politik wird aufgrund der Großwetterlage, Budget und Bevölkerungsmeinung entscheiden ...
Die Politik wird aufgrund der Großwetterlage, Budget und Bevölkerungsmeinung entscheiden ...
Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung
Es ist nunmal Fakt das man beim EF nur das System umstellen muss, wie es die anderen Betreiber Länder auch machen. Zulauf der neuen Maschinen und schrittweise abstellung der alten T1.asdf hat geschrieben: ↑Do 1. Jan 2026, 07:31 Bis zur Typenentscheidung kann noch so viel passieren. Und logisch, dass beim Heer F-35 und Eurofighter die Favoriten sind. Sind ja auch die potentesten Kandidaten.
Die Politik wird aufgrund der Großwetterlage, Budget und Bevölkerungsmeinung entscheiden ...
Keine großen, teils jahrelange Umschulung von Piloten/Techniker. Keine großen Umbauten der Infrastruktur zb auch beim Simulator.
Das muss bei jeden anderen Typen alles neu gemacht werden was natürlich auch die Kosten in die Höhe treibt. Und bei der F-35 sogar enorm siehe in die Schweiz oder Tschechien.
Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung
Meine Prognose: Wir bekommen irgendwann Mitte der 2030-er Jahre, also am letzten Drücker, 24 gebrauchte EF T2/T3 von einem der Länder, die auf F35 umsteigen und die alten Kraxn loswerden wollen. Dazu eine symbolische Anzahl an älteren, ebenso gebrauchten Mittelstrecken-AAM, keine Shelter, kein Globaleye. Also weiterwurschteln wie gehabt und für die LRÜ ist das auch mehr als ausreichend.
Die Situtation wird sich nicht bessern, solange wir keine zukunftsfähige Sicherheitspolitik haben und somit einen faktischen Zwang, die Ausrüstung auf einen angemessenen Stand zu bringen. Aber: Falls der worst-case eintritt und es die NATO zerreißt und in Folge sowas wie ein europäisches Verteidigungsbündnis entsteht, sieht die Sache wieder anders aus. Denn dann werden wir es schwer haben, weiter den Trittbrettfahrer zu spielen und das ließe sich auch endlich der Bevölkerung verkaufen.
Die Situtation wird sich nicht bessern, solange wir keine zukunftsfähige Sicherheitspolitik haben und somit einen faktischen Zwang, die Ausrüstung auf einen angemessenen Stand zu bringen. Aber: Falls der worst-case eintritt und es die NATO zerreißt und in Folge sowas wie ein europäisches Verteidigungsbündnis entsteht, sieht die Sache wieder anders aus. Denn dann werden wir es schwer haben, weiter den Trittbrettfahrer zu spielen und das ließe sich auch endlich der Bevölkerung verkaufen.
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maro-airpower
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung
Ist aber das System mit den höchsten Betriebskosten. Muss man auch dazu sagen.Maschin hat geschrieben: ↑Do 1. Jan 2026, 10:13Es ist nunmal Fakt das man beim EF nur das System umstellen muss,asdf hat geschrieben: ↑Do 1. Jan 2026, 07:31 Bis zur Typenentscheidung kann noch so viel passieren. Und logisch, dass beim Heer F-35 und Eurofighter die Favoriten sind. Sind ja auch die potentesten Kandidaten.
Die Politik wird aufgrund der Großwetterlage, Budget und Bevölkerungsmeinung entscheiden ...
Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung
Klar ist der EF nicht billig im Betrieb. Das weiß man. Ist aber eine Rafale auch nicht, eine Gripen E ist auch nicht mehr so günstig wie die Gripen C, und eine F-35 explodiert gerade bei den Betriebskosten.maro-airpower hat geschrieben: ↑Do 1. Jan 2026, 13:30
Ist aber das System mit den höchsten Betriebskosten. Muss man auch dazu sagen.
Und ich glaube den Vorteil was die Österreicher heute noch immer haben ist die eigene Werft.
Hängt aber auch ab mit wievielen Maschinen, man genügend Stunden produzieren kann. Hier wird dann die M-346 ins Spiel kommen.
Aber letztendlich wird die Politik entscheiden. Und wie die zum EF stehen wissen wir eh....🫣
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alps_spirit
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- Registriert: Mi 1. Aug 2018, 07:36
Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung
Eben. Politisch wird es für EF am schwersten und wenn man bedenkt wie die F-35 Anschaffung in der Schweiz verläuft... glaube nicht dass das bei uns besser laufen wird, auch wenn wir uns bei einem Partner (welchen?) dranhängen könnten.
Bleiben noch Rafale und Gripen, und von den beiden eher letzterer. Ist aber nur meine persönliche Meinung.
Bleiben noch Rafale und Gripen, und von den beiden eher letzterer. Ist aber nur meine persönliche Meinung.
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anastasius
- Beiträge: 328
- Registriert: Fr 27. Sep 2019, 00:39
Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung
Einen Umstieg auf ein anderes System werden wir uns zeitlich nicht leisten können. Wir befinden uns in schwierigen Zeiten.
Die Betriebskosten des Eurofighters sind hoch, aber ein Systemumstieg ist auch nicht billig.
Die Betriebskosten des Eurofighters sind hoch, aber ein Systemumstieg ist auch nicht billig.
