Abwehr von Drohnen

Flächenflugzeuge, Hubschrauber, Großgerät, Fliegerhorste, ...
theoderich
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Re: Abwehr von Drohnen

Beitrag von theoderich »

theoderich hat geschrieben: Do 20. Nov 2025, 22:22 Parlamentskorrespondenz Nr. 1047 vom 20.11.2025
Nationalrat bekennt sich einhellig zu Drohnenschutz-Strategie
Taskforce sieht sich für Drohnenabwehr gut gerüstet
(Quelle: APA)
https://www.sn.at/politik/innenpolitik/ ... art-635133

Eine PK mit drei Ministern - und nur die APA war dort?!?



Modernisierung der zwei Kasernen in Vorarlberg (4361/J-BR/2025)
5. Wird den Wachen der beiden Kaserne diverse Gerätschaften zur Drohnenabwehr bereitgestellt?
  1. Wie beurteilt die Ministerin die aktuelle Fähigkeit des Bundesheeres zur Drohnenabwehr in Vorarlberg, insbesondere im Hinblick auf kritische Infrastruktur?
  • Zu 5 und 5a:

    Zur Fähigkeitsentwicklung im Bereich der Abwehr von Kleindrohnen zum Schutz militärischer Infrastruktur wurde gemäß dem „Aufbauplan ÖBH 2032+“ die Planung zur Bereitstellung von stationären und verlegbaren Drohnenabwehrsystemen bestehend aus Sensoren sowie elektromagnetischen und kinetischen Wirkmitteln eingeleitet. Da persönliche Einschätzungen von Mitgliedern der Bundesregierung keinen Gegenstand der Vollziehung im Sinne des Art. 52 B-VG in Verbindung mit § 90 Geschäftsordnungsgesetz 1975, BGBl. Nr. 410, darstellen und somit nicht dem parlamentarischen Interpellationsrecht unterliegen, nehme ich von einer weiterführenden Beantwortung Abstand.
https://www.parlament.gv.at/gegenstand/ ... dStage=100
Zuletzt geändert von theoderich am Sa 14. Feb 2026, 20:51, insgesamt 1-mal geändert.
anastasius
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Re: Abwehr von Drohnen

Beitrag von anastasius »

Die anderen Medien kopieren halt gerne von der APA.
theoderich
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Re: Abwehr von Drohnen

Beitrag von theoderich »





https://www.facebook.com/innenministeri ... 847534250/

Aktionismus.


Gefahr aus der Luft: So will der Staat gefährliche Drohnen vom Himmel holen
Im Rahmen der „gesamtstaatlichen Drohnenabwehr“ feilen das Innen-, Verteidigungs- und Verkehrsministerium zusammen mit der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst und zahlreichen Partnern aus der Wirtschaft seit geraumer Zeit an Konzepten und Lösungen, der Gefahr am Himmel über Österreich mit den dafür nötigen Mitteln entgegenzutreten.

"Wir starten nicht bei null"

Am Donnerstag fand dazu ein Expertengipfel im Beisein von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, Innenminister Gerhard Karner (beide ÖVP) und Staatssekretär Jörg Leichtfried (SPÖ) in Wien statt. Die politisch Verantwortlichen erhielten einen Zwischenbericht über den Fortschritt des Projekts „gesamtstaatliche Drohnenabwehr“.

„Wir starten nicht bei null. Die Polizei hat seit zehn Jahren Systeme für die Drohnenabwehr und auch die Armee ist entsprechend vorbereitet“, erklärt der Koordinator des Drohnenabwehr-Projekts und Leiter der Direktion Spezialeinheiten im BMI, Bernhard Treibenreif.

Polizei und der Staatsschutz können aktuell auf drei mobile Drohnen-Abwehreinheiten der Cobra zurückgreifen, die in Wien, Innsbruck und Graz im Bundesland verteilt sind. „Zuletzt hatten wir 80 Anforderungen im Jahr, beispielsweise zum Schutz bei Großveranstaltungen“, sagt Treibenreif.
Von Hobbypiloten bis zu Terror-Absichten

„Wir haben europaweit eine veränderte Bedrohungslage. Die Bandbreite reicht vom unbedarften Hobby-Drohnenpiloten über Drohnen, die für terroristische Zwecke eingesetzt werden, bis hin zur militärischen Bedrohung“, sagt Militärstratege Oberst Markus Reisner.

Ortet das österreichische Luftraumüberwachungssystem Goldhaube ein unbekanntes Luftobjekt, dass nach Österreich eindringt, würden auch im Fall von Drohnen die Eurofighter starten oder andere Abfangszenarien gestartet werden. Auch das Heer bekommt demnächst im Rahmen der Beschaffungsinitiative neueste Drohnen-Abwehrtechnik.

„Unsere Experten haben schon vor langer Zeit vorausgesehen, dass das Thema eines ist, mit dem wir uns intensiv beschäftigen müssen. Nicht nur die Sicherheitsressorts, es ist vielmehr ein gesamtstaatliches Thema“, spricht Tanner die unzähligen Betreiber von Standorten kritischer Infrastruktur an, die betroffen sein können. Deshalb erfolge im Rahmen des Projekts auch eine enge Vernetzung mit der Wirtschaft.
https://kurier.at/chronik/oesterreich/o ... /403130824


Drohnenabwehr: Taskforce sieht Österreich gut aufgestellt

12.2.2026, 18.13 Uhr
Ö1 Abendjournal
Stefanie Leodolter: "Im Herbst haben mehrere Luftraumverletzungen durch Drohnen für Diskussionen und gesperrte Flughäfen in mehreren europäischen Ländern gesorgt. In Deutschland ist Mitte Dezember ein neues Drohnenabwehrzentrum eröffnet worden, um die bis dahin gesplittete Drohnenerkennung und -abwehr zu bündeln. In Österreich wird noch an einer Nationalen Drohnenabwehrstrategie gearbeitet. Veronika Mauler weiß mehr."

Veronika Mauler: "Fachleute aus dem Innen-, dem Verteidigungs- und dem Verkehrsministerium arbeiten derzeit an der Gesamtstaatlichen Drohnenschutzstrategie. Bernhard Treibenreif, der Leiter der zuständigen Direktion für Spezialeinheiten im Innenministerium, sagt:"

Bernhard Treibenreif: "Ein Vorschlag aus dieser Arbeitsgruppe wird sein, dass wir alle Drohnen meldepflichtig machen."

MAULER: "Bei der Drohnenabwehr sei Österreich schon jetzt gut aufgestellt, sagt Verteidigungsministerin Klaudia Tanner von der ÖVP."

Klaudia Tanner: "Wir haben von der Kompetenz her, glaub' ich - und auch das kann sich durchaus europaweit sehen lassen - Zuständigkeiten sehr genau auch geregelt. Aber all das muss, zum einen einmal, geübt, trainiert werden, die Abläufe auch besprochen werden."

MAULER: "Ab wann die Polizei das Bundesheer hinzuzieht, wird jetzt noch genau definiert. Bundesheerexperte Oberst Markus Reisner sagt, das Heer sei etwa gefragt, wenn große Drohnen einfliegen, die massiven Schaden anrichten könnten."

Markus Reisner: "Dann kommt's dazu, dass quasi im Rahmen der zum Beispiel Assistenz die Möglichkeit besteht, ganz gezielt Kräfte des Bundesheeres anzufordern. Zum Beispiel zur Verbesserung des Lagebildes - also Radarsysteme, die auch im untersten Bereich wirken - oder tatsächlich auch Systeme, die in der Lage sind, Drohnen zu bewirken. Ob das jetzt im elektromagnetischen Spektrum ist, also dieses zu jammen, zu stören, oder gegebenenfalls sogar die theoretisch abzuschießen."

MAULER: "Technisch sei das Bundesheer gut ausgerüstet, so Reisner. Man habe früh genug Beschaffungsmaßnahmen getroffen."
https://orf.at/av/audio/133929

https://oe1.orf.at/player/20260212/822770/1770916425000
Zuletzt geändert von theoderich am So 15. Feb 2026, 12:24, insgesamt 2-mal geändert.
cliffhanger
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Re: Abwehr von Drohnen

Beitrag von cliffhanger »

theoderich
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Re: Abwehr von Drohnen

Beitrag von theoderich »

Zumindest legistisch (WRÄG 2019; §§ 20-22 SPG; RKEG). Und ich glaube nur so lässt sich die Aussage, Österreich sei "gut aufgestellt" verstehen. Ein kritischer Rechnungshofbericht von 2020 hatte, laut dem Nachfrageverfahren, im Jahr 2021 eine überwiegende Umsetzung zur Folge.

Dass das EKO Cobra erst vor fünf Monaten vor Journalisten zugegeben hat, dass man beim Schutz gegen Drohnen weitgehend machtlos ist, weil Personal und Ausrüstung fehlen, hat man wohl verdrängt.
theoderich
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Re: Abwehr von Drohnen

Beitrag von theoderich »

Externe Verträge Ihres Ressorts im 4. Quartal 2025 (4249/J)
Auftragsnehmer

GUARDAERO FlexCo

Vertragslaufzeit

2. Oktober 2025 bis Juni 2026

Vertragsinhalt

Robotik-Autonome Systeme: Projekt 1068: "GuardAero"
  • MLS1 – Aufbau Technologiedemonstrator
    • Entwicklung von Mechanik, Sensorik, Software
    • Auswahl und Beschaffungen von Komponenten
    • Fertigung der mechanischen Bauteile
    • Assemblierung des Demonstrators
    • Integration von Software und Sensorik
  • MLS2 – Proof-of-Concept-Test
    • Testplanung und Vorbereitung des Testaufbaus
    • Durchführung von statischen und dynamischen Tests auf einem durch das BMLV zur Verfügung gestellten militärischen Gelände
    • Erfassung und Auswertung der Testergebnisse
    • Systemoptimierung
    • Fehleranalyse und Ergebnisdokumentation
  • MLS3 Projektdokumentation und Abschluss
    • Erstellung eines Abschlussberichts
    • Zusammenfassung aller Testergebnisse
    • Übergabe des Demonstrators an das BMLV
Kosten in Euro

89.959,20
https://www.parlament.gv.at/gegenstand/XXVIII/J/4249


Bild
https://www.linkedin.com/posts/guardaer ... 05506-PEzF

Bild
https://www.linkedin.com/posts/guardaer ... 19168-GrN3
maro-airpower
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Re: Abwehr von Drohnen

Beitrag von maro-airpower »

Ganz ehrlich, ich frag mich schon welchen Zweck eine parlamentarische Anfrage an die Ministerin hat die da lautet

"Welche Studien, Untersuchungen und sonstige Aufträge mit wissenschaftlichem Hintergrund wurden im Zeitraum vom 01.10.2025 bis 31.12.2025 durch Ihr Kabinett bzw. Ressort und nachgeordnete Dienststellen an wen
vergeben? (Bitte um genaue Aufschlüsselung nach Auftragsinhalt, Studienleiter, Zielsetzung und beschlossenem Zeitpunkt der Fertigstellung)"


Für wen arbeitet der Herr Michael Schnedlitz, Landwirt, FPÖ NÖ.....?

Bild
theoderich
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Re: Abwehr von Drohnen

Beitrag von theoderich »

maro-airpower hat geschrieben: Do 19. Feb 2026, 13:03 Ganz ehrlich, ich frag mich schon welchen Zweck eine parlamentarische Anfrage an die Ministerin hat die da lautet

"Welche Studien, Untersuchungen und sonstige Aufträge mit wissenschaftlichem Hintergrund wurden im Zeitraum vom 01.10.2025 bis 31.12.2025 durch Ihr Kabinett bzw. Ressort und nachgeordnete Dienststellen an wen
vergeben? (Bitte um genaue Aufschlüsselung nach Auftragsinhalt, Studienleiter, Zielsetzung und beschlossenem Zeitpunkt der Fertigstellung)"
Solche Anfragen, quer über alle Bundesministerien, gibt es im Nationalrat schon seit dem Jahr 1996:

Gutachten, Umfragen und Studien, Ministerium in Auftrag gegeben wurden (37/J)

https://www.parlament.gv.at/gegenstand/XX/J/37

Ist wirklich nichts außergewöhnliches. Und der Informationsgehalt der Beantwortungen ist in den letzten Jahren, sowohl für die Abgeordneten als auch für die Öffentlichkeit, erheblich.
theoderich
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Re: Abwehr von Drohnen

Beitrag von theoderich »

Servus um 2
Talk: Bundesheer baut Drohnenabwehr auf
Gerald Schober: "Das Österreichische Bundesheer rüstet auf! Letzter Neuzugang, wenn man das so sagen kann, ist eine moderne Drohnenabwehr. Heute ist sie in der Schwarzberg-Kaserne in Wals-Siezenheim in Salzburg vorgestellt worden. Und dazu ist jetzt bei mir der Verantwortliche, der am Aufbau entscheidend mitgewirkt hat, Brigadier Wolfgang Prieler. Grüß Gott, Herr Brigadier!"

Wolfgang Prieler (Brigadier, Österreichisches Bundesheer): "Grüß Gott! Dankeschön für die Einladung."

SCHOBER: "Sie haben das heute sehr imposant präsentiert in der Schwarzenbergkaserne, aber es war dann doch sehr ,träge'. Wie funktioniert denn das System an und für sich?"

PRIELER: "Ja, die Drohnenabwehr müssen Sie sich so vorstellen, dass wir ein zugeordnetes Schutzobjekt bekommen, zum Beispiel in Kleßheim das Stadion, und wir dann einen ... einen Zylinder drübersetzen. Das können wir bis zu 3 x 3 Kilometer. Und das kann dann so überwacht werden, dass hier nichts mehr drinnen fliegt."

SCHOBER: "O.K., das ist jetzt keine akute Warnung, sondern wenn irgendeine Bedrohung ist, dass Sie gerufen werden un dann die Drohne sozusagen vom Himmel holen. Sondern das ist, [Einspielung der Gefechtsvorführung in der Schwarzenbergkaserne während des Besuchs von BM Tanner und LH Edtstadler] wie wir hier ganz gut sehen, heute Vormittag in Wals: Da steigt eine Drohne, fliegt in ein Gefährdungsgebiet, wo Sie diesen Schutzschirm drübergelegt haben - ein Fußballspiel ... das kann ein Flughafen sein oder auch zum Beispiel ein Politikertreffen - und wenn dann jemand reinfliegt, dann wird es zur Landung gezwungen. Kann man das so sagen?"

PRIELER: "Ja, in diesem Fall ist das jetzt mit einem Jammer passiert, also das ... es wird elektronisch gestört und diese Störung bewirkt, dass der Bediener die Verbindung zur Drohne verliert und dann wird die Drohne ... entweder kehrt sie zurück zum ... zum Bediener bzw. landet oder stürzt ab."

SCHOBER: "O.K. Die stürzt ab, also die kann auch wirklich runterstürzen und dann vielleicht wieder wen gefährden? [PRIELER: "Na ja, das ..."] Oder wird's kontrolliert gelandet?"

PRIELER: "Das wird schon beobachtet. Das hängt von der Drohne ab. [SCHOBER: "O.K."] Die Drohne ... es gibt verschiedene Typen und das hängt von der Programmierung der Drohne ab und das macht sie dann."

SCHOBER: "Und wie erkennen Sie eine gefährliche Drohne?"

PRIELER: "Ja, also wenn wir einen, einen, einen, einen Luftraum sperren, dann ist alles, was da drinnen fliegt, uns bekannt. Also alles, was da drinnen ist, das gehört zu uns und ist als quasi als ,freundlich' bezeichnet. Alles was nicht hier drinnen ist, ist einmal verdächtig! Und wenn dieses verdächtige Flugobjekt zum Schutzobjekt fliegt, wo es nichts verloren hat, dann wird es zur Landung gezwungen."

SCHOBER: "Mittels Ausschlussprinzip einfach."

PRIELER: "Genau."

SCHOBER: "O.K. Jetzt war das heute eine sehr handelsübliche Drohne, die man gern im G'schäft kaufen kann. Auch wenn ich sie vielleicht nicht fliegen darf. Aber bis zu welcher Größe geht das?"

PRIELER: "Ja, Drohnen, die gibt's von ganz klein - also wie wir sie heute gesehen haben ... gibt es noch kleiner! - geht aber rauf bis zu einer Spannweite von 25 Metern. Das sind militärische [SCHOBER: "Aber das geht dann mit diesem Jammer nimmer."] Drohnen. Und das wird mit diesem Jammer nicht funktionieren. Dafür gibt's ja unterschiedliche Waffensysteme. Da könnt' ma zum Beispiel den Eurofighter einsetzen."

SCHOBER: "O.K. Wie wahrscheinlich ist ein Drohnenangriff auf Österreich?"

PRIELER: "Der ist sehr wahrscheinlich. Und der findet auch permanent statt. Wir ... ich darf nur erinnern an den Flughafen in München, der letztes Jahr im September, glaub' ich, zwei Mal gesperrt wurde."

SCHOBER: "Aber auch bei uns in Österreich?"

PRIELER: "In Österreich ist mir so etwas nicht unmittelbar bekannt. Aber es gibt auch schon Gegenmaßnahmen dazu, dass man einfach das nicht zulässt, dass hier Drohnen fliegen."

SCHOBER: "O.K. Wie viele dieser Einrichtungen wird es in Österreich geben?"

PRIELER: "Von diesem Drohnenabwehrsystem?"

SCHOBER: "Ja."

PRIELER: "Also wir werden in Salzburg drei Feuereinheiten, Drohnenabwehr, haben - also nur für die Drohnenabwehr. Und drei in ... in Zeltweg. Und dazu gibt es einen riesen Mix an zusätzlichen Abwehrmaßnahmen, wie boden ... bodengebundene Raketenabwehr mittlerer Reichweite, kürzerer Reichweite. Sodass wir von null bis 50 Kilometer das beherrschen. Und alles was darüber hinaus ist, ist jetzt im Aufbauplan noch nicht beinhaltet."

SCHOBER: "O.K. Jetzt haben wir diese Woche sehr gut mitbekommen, dass das Österreichische Bundesheer oder dass Österreich auch mehr Schulden machen darf und sozusagen das Österreichische Bundesheer mehr ausgeben darf. Soldaten sagen mir aber, dass das nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist, dass das Bundesheer in den vergangenen Jahrzehnten zu Tode gespart wurde und das jetzt eigentlich nur mehr ganz schleppend vorangeht. Was sagen Sie dazu?"

PRIELER: "Na ja, könnte man meinen. Natürlich ist in der Vergangenheit das ... das Militär immer reduziert worden. Es wurde eingespart. Das war halt auch der ... der sicherheitspolitischen Situation in der Vergangenheit in Europa geschuldet. Das hat sich seit 2022 gänzlich verändert und wir haben hier ganz konkret einen Aufbauplan entwickelt, der vorsieht, bis 2032 wieder verteidigungsbereit zu sein, sodass das Militär Österreich auch verteidigen kann und der wird jetzt umgesetzt."

SCHOBER: "Material bekommen wir sehr viel. Aber auch wieder Soldaten sagen mir, dass wir die Manpower nicht haben, [PRIELER: "Ja."] die das Material bedienen können. Wie begegnen Sie dem?"

PRIELER: "Also überall dort - das ist meine Beobachtung - wo modernes Gerät zuläuft, kommt auch das entsprechende Personal. Wir haben jetzt den AW169 in Aigen in Betrieb genommen und es wird ausgebildet und vorbereitet und hier kommen auch die entsprechenden Techniker dann, die qualifizierten."

SCHOBER: "Sind wir gespannt. Dann wird das Bundesheer wieder ,cool'."

PRIELER: "Natürlich!"

SCHOBER: "Herr Brigadier, danke sehr. Schönes Wochenende!"

PRIELER: "Dankeschön!"
https://www.servustv.com/aktuelles/v/aa ... 5qnk9r0pk/



AARTOS auf MUV:

https://www.facebook.com/share/r/18J5AxTucW/

Zuletzt geändert von theoderich am So 22. Feb 2026, 01:50, insgesamt 14-mal geändert.
theoderich
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Re: Abwehr von Drohnen

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