Medienberichte 2026

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theoderich
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Pass gegen Wehrdienst? Bundesheerkommission will wegen Mangels mehr migrantische Soldaten

https://www.derstandard.at/story/300000 ... _entdecken


Wehrdienstkommission will mehr Soldaten mit Migrationshintergrund

28.10.2026, 7.13 Uhr
Ö1 Morgenjournal

https://orf.at/av/audio/163586

theoderich
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

theoderich
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

  • Die Stunde der Opposition (Leitartikel)
    Ähnlich ist die Situation, wenn es um die Verlängerung des Wehrdienstes geht. Auch da wird wegen des damit verbundenen Zivildienstes eine Zweidrittelmehrheit im Parlament notwendig sein. Die Gespräche dazu sind ebenfalls dieser Tage angesetzt.

    In diesem Fall ist sogar Eile geboten, weil das neue Wehrdienstmodell bereits mit Beginn des kommenden Jahres in Kraft treten soll. Wobei hier vor allem die Frage des Zivildienstes, der vorerst nicht verpflichtend verlängert wird, unter den Verhandlern für Uneinigkeit sorgt.

    Die kommenden Wochen sind nicht nur für die Dreier-Bundesregierung entscheidend, sondern auch für die Opposition. Beim Wehrdienst und bei der Bundesstaatsanwaltschaft geht es um historische Beschlüsse. Da ist das übliche Nein-Sagen nicht so einfach, da schaut die Bevölkerung viel genauer darauf, wie sich welche Partei im Nationalrat verhält.

    Beim Thema Bundesheer noch mehr als bei der Bundesstaatsanwaltschaft. Aus dem Parlament hört man, dass die Gespräche zwischen den verschiedenen Parteien nicht so schlecht laufen. Entschieden wird allerdings von der jeweiligen Parteiführung. Und da befindet man sich noch in der Phase des Taktierens.

    Ob die Verhandlungen erfolgreich sind, hängt letztlich auch davon ab, wie einig man sich in der Regierung ist. So klar ist das derzeit nicht, auch wenn in beiden Fällen gemeinsame Gesetzesentwürfe eingebracht worden sind. Beim Wehrdienst wächst der Druck aus der ÖVP, die von den Neos gewünschte Nicht-Verlängerung des Zivildienstes zu streichen und schon im kommenden Jahr eine Verlängerung auf zwölf Monate umzusetzen.
    https://kurier.at/meinung/leitartikel/d ... /403201444
theoderich
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Beitrag von theoderich »

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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von Interessierter »

theoderich hat geschrieben: ↑Mi 28. Okt 2026, 15:22
Er widerspricht sich ja sogar in seinem so besonders kurzen Kommentar: zuerst spricht er von der Gefahr des Dienens in fremden Streitkräften, wie es für Ausländer dem Vorschlag zufolge beim Bundesheer wäre, und bringt die Gefahr des Verlustes der ausländischen Staatsbürgerschaft ein, da manche Staaten Wehrdienst in einer fremden Armee mit Staatsbürgerschaftsentzug ahnden. Dann spricht er sich aber sehr wohl für einfach schnellere Einbürgerungen vor. Dann würden sie in vielen Ländern ihre alte aber ohnehin wieder verlieren. Also ist das ohnehin ein zirkuläres Argument.

Ein "Fremden-GWD" als z.B. letzten Schritt zur Staatsbürgerschaftsverleihung, wenn alle anderen Voraussetzungen bereits erfüllt sind, ist überhaupt keine schlechte Idee.
theoderich
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Beitrag von theoderich »

iceman
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von iceman »

theoderich hat geschrieben: ↑Do 29. Okt 2026, 06:20 https://bsky.app/profile/cpandi.bsky.so ... yi5nwoe22g

https://bsky.app/profile/bundesheerbaue ... yksmplnk2a
15.000 Berufssoldaten, 8.000 Zivilbedienstete und ein Drittel der GWD eines Jahrgangs werden Systemerhalter….finde den Fehler…und keiner Tageszeitung fällt das auf….aber Personalmangel…
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von iceman »

Interessierter hat geschrieben: ↑Do 29. Okt 2026, 10:57
theoderich hat geschrieben: ↑Mi 28. Okt 2026, 15:22
Er widerspricht sich ja sogar in seinem so besonders kurzen Kommentar: zuerst spricht er von der Gefahr des Dienens in fremden Streitkräften, wie es für Ausländer dem Vorschlag zufolge beim Bundesheer wäre, und bringt die Gefahr des Verlustes der ausländischen Staatsbürgerschaft ein, da manche Staaten Wehrdienst in einer fremden Armee mit Staatsbürgerschaftsentzug ahnden. Dann spricht er sich aber sehr wohl für einfach schnellere Einbürgerungen vor. Dann würden sie in vielen Ländern ihre alte aber ohnehin wieder verlieren. Also ist das ohnehin ein zirkuläres Argument.

Ein "Fremden-GWD" als z.B. letzten Schritt zur Staatsbürgerschaftsverleihung, wenn alle anderen Voraussetzungen bereits erfüllt sind, ist überhaupt keine schlechte Idee.
In Luxemburg können EU Bürger in der Armee dienen, bekommen aber keine Staatsbürgerschaft.
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Beitrag von theoderich »

iceman hat geschrieben: ↑Do 29. Okt 2026, 16:3615.000 Berufssoldaten, 8.000 Zivilbedienstete und ein Drittel der GWD eines Jahrgangs werden Systemerhalter….finde den Fehler…und keiner Tageszeitung fällt das auf….aber Personalmangel…
Um bei den Fakten zu bleiben: Es sind ca. 12500 Berufssoldaten und ca. 7500 Zivilbedienstete. Bis 2032 fehlen 3800 Planstellen, zusätzlich gehen ca. 9200 Soldaten und Zivilbedienstete in den Ruhestand. Also ca. 46 % des gesamten Personals.
Tabelle 7: Verteilung des Bundespersonals in den Ressorts, Stichtag 31.12.2024

Ressort

Landesverteidigung

Gesamt

20.143

in der Zentralstelle

863

in nachgeordneten Dienststellen

19.280
Seit 1999 wurden die Arbeitsplätze von 23,3% der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht mehr nachbesetzt, somit wurde jeder fünfte Arbeitsplatz eingespart. Damit beträgt die Personalreduktion 3.811 VBÄ.
https://oeffentlicherdienst.gv.at/wp-co ... s-2025.pdf
Anhand dieser Prognose ist im Zeitraum von 2026 bis 2034 mit dem Abgang von rund 1.000
Offizieren, 3.600 Unteroffizieren und 4.600 Zivilbediensteten zu rechnen. Zielsetzung des ÖBH
ist die Zahl der vorzeitigen Abgänge durch Personalbindungsmaßnahmen zu verringern, wobei
hier der ressortinterne Spielraum weitestgehend ausgereizt ist
https://www.bmlv.gv.at/wissen-forschung ... hp?id=4049

Von den 15.528 (100 %) im Jahr 2024 eingerückten Grundwehrdienern (GWD) haben 13.352 (85,99 %) ihren Grundwehrdienst regulär beendet; davon 8.946 (57,61 %) als Einsatzsoldat und 4.406 (28,37 %) als Funktionssoldat.

Die Differenz zu den insgesamt eingerückten GWD ergibt sich aufgrund vorzeitiger Entlassungen aus gesundheitlichen Gründen von 1.576 GWD (10,15 %) bzw. aus sonstigen Gründen von 12 GWD (0,08 %), aber auch durch den positiven Umstand, dass 588 GWD (3,79 %) in den Ausbildungsdienst (AD) übergetreten sind.
https://www.parlament.gv.at/gegenstand/XXVIII/BA/35


Letztes Jahr sind nur ca. 38 % der eingerückten GWD voll ausgebildet worden - das ist aber insofern nicht verwunderlich, weil eine volle Ausbildung in den meisten Funktionen in nur sechs Monaten einfach nicht machbar ist:
Aus dem Istzustand 2025 (38%) und den Vorjahren lässt sich ableiten, dass die Zahl der bis zur Feldverwendungsfähigkeit ausgebildeten GWD steigt. Dies lässt sich auf die Reduktion bzw. der zur Gänze
Streichung des Einsatzes von Grundwehrdienern bei den laufenden sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsätzen zurückführen.
https://www.parlament.gv.at/dokument/XX ... 771679.pdf
Grundwehrdiener erreichen erst nach dem sechsten Monat ihre volle Feldverwendungsfähigkeit. Ein früherer Einsatz von Grundwehrdienern zur militärischen Landesverteidigung kann daher nicht verantwortet werden.
https://www.parlament.gv.at/gegenstand/XXVIII/III/339
iceman
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von iceman »

Falls die Wehrdienstreform nicht völlig abgeblasen wird, müsste das Bundesheer um rund ein Drittel verkleinert werden?
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