iceman hat geschrieben: ↑Do 29. Okt 2026, 16:3615.000 Berufssoldaten, 8.000 Zivilbedienstete und ein Drittel der GWD eines Jahrgangs werden Systemerhalter….finde den Fehler…und keiner Tageszeitung fällt das auf….aber Personalmangel…
Um bei den Fakten zu bleiben: Es sind ca. 12500 Berufssoldaten und ca. 7500 Zivilbedienstete. Bis 2032 fehlen 3800 Planstellen, zusätzlich gehen ca. 9200 Soldaten und Zivilbedienstete in den Ruhestand. Also ca. 46 % des gesamten Personals.
Tabelle 7: Verteilung des Bundespersonals in den Ressorts, Stichtag 31.12.2024
Ressort
Landesverteidigung
Gesamt
20.143
in der Zentralstelle
863
in nachgeordneten Dienststellen
19.280
Seit 1999 wurden die Arbeitsplätze von 23,3% der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht mehr nachbesetzt, somit wurde jeder fünfte Arbeitsplatz eingespart. Damit beträgt die Personalreduktion 3.811 VBÄ.
https://oeffentlicherdienst.gv.at/wp-co ... s-2025.pdf
Anhand dieser Prognose ist im Zeitraum von 2026 bis 2034 mit dem Abgang von rund 1.000
Offizieren, 3.600 Unteroffizieren und 4.600 Zivilbediensteten zu rechnen. Zielsetzung des ÖBH
ist die Zahl der vorzeitigen Abgänge durch Personalbindungsmaßnahmen zu verringern, wobei
hier der ressortinterne Spielraum weitestgehend ausgereizt ist
https://www.bmlv.gv.at/wissen-forschung ... hp?id=4049
Von den 15.528 (100 %) im Jahr 2024 eingerückten Grundwehrdienern (GWD) haben 13.352 (85,99 %) ihren Grundwehrdienst regulär beendet; davon 8.946 (57,61 %) als Einsatzsoldat und 4.406 (28,37 %) als Funktionssoldat.
Die Differenz zu den insgesamt eingerückten GWD ergibt sich aufgrund vorzeitiger Entlassungen aus gesundheitlichen Gründen von 1.576 GWD (10,15 %) bzw. aus sonstigen Gründen von 12 GWD (0,08 %), aber auch durch den positiven Umstand, dass 588 GWD (3,79 %) in den Ausbildungsdienst (AD) übergetreten sind.
https://www.parlament.gv.at/gegenstand/XXVIII/BA/35
Letztes Jahr sind nur ca. 38 % der eingerückten GWD voll ausgebildet worden - das ist aber insofern nicht verwunderlich, weil eine volle Ausbildung in den meisten Funktionen in nur sechs Monaten einfach nicht machbar ist:
Aus dem Istzustand 2025 (38%) und den Vorjahren lässt sich ableiten, dass die Zahl der bis zur Feldverwendungsfähigkeit ausgebildeten GWD steigt. Dies lässt sich auf die Reduktion bzw. der zur Gänze
Streichung des Einsatzes von Grundwehrdienern bei den laufenden sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsätzen zurückführen.
https://www.parlament.gv.at/dokument/XX ... 771679.pdf
Grundwehrdiener erreichen erst nach dem sechsten Monat ihre volle Feldverwendungsfähigkeit. Ein früherer Einsatz von Grundwehrdienern zur militärischen Landesverteidigung kann daher nicht verantwortet werden.
https://www.parlament.gv.at/gegenstand/XXVIII/III/339