Es bleibt abzuwarten wie es bei uns -bald- oder in 1-2 Jahren ausssieht!
Oder auch Frankreich, Deutschland......!
Deshalb ist es immer schwierig die Situation in anderen Ländern zu kritisieren finde ich!
F-15EX Eagle II als Nachfolger für den Eurofighter?
Re: F-15EX Eagle II als Nachfolger für den Eurofighter?
@maro-airpower
Von allen Vorschlägen, die zur Typhoon-Nachfolge gemacht wurden, scheint mir die F-15EX der am wenigsten sinnvolle zu sein.
Die USA haben für 72 Flugzeuge $108 Mio. pro Stück bezahlt, und zwar ohne Triebwerke. Bei einer deutlich geringeren Zahl für Österreich müsste man, Triebwerke und Inflation berücksichtigend, von Kosten jenseits der $120 Mio. ausgehen.
Was die Betriebskosten anlangt, hat man eine kleine globale Flotte (weltweit perspektivisch 350-400 Maschinen) zu berücksichtigen, selbst der Gripen wird vielleicht verbreiteter sein. Man hat ein riesiges Flugzeug mit zwei durstigen Triebwerken, das am Boden eine komplett neue Infrastruktur benötigt.
Selbst wenn man die wesentlich höheren Energie- und Lohnkosten in Europa in Rechnung stellt, tue ich mir schwer damit, mir vorzustellen, dass die F-15EX billiger anzuschaffen und zu betreiben wäre als die Typhoon.
Die F-15EX ist ein schweres Mehrzweckkampfflugzeug, konzeptionell stark in der Abfangjagd (BVR) und im Angriff auf Bodenziele. Alle anderen Kandidaten sind leichte Mehrzweckkampfflugzeuge.
Die F-35 ist in erster Linie ein Jagdbomber.
Die Typhoon ist in erster Linie ein Luftüberlegenheitsjäger.
F-16, Rafale und Gripen sind in ihren aktuellen Iterationen klassische leichte mehrrollenfähige Jagdflugzeuge.
Wenn das Bundesheer wirklich an der F-15EX interessiert ist, sind alle anderen Kandidaten per se raus. Es lässt sich meines Erachtens kein Lastenheft erfinden, das von allen Mustern gleichermaßen erfüllt werden könnte.
Von allen Vorschlägen, die zur Typhoon-Nachfolge gemacht wurden, scheint mir die F-15EX der am wenigsten sinnvolle zu sein.
Das Flugzeug ist in erster Linie ein "Missile Truck", um feindliche Luft- und Bodenziele aus der Distanz anzugreifen. Anders als z.B. Typhoon und Rafale ist es nicht dafür konzipiert, in der "Pocket" zu kämpfen, doktrinär wird man immer auf Stand-off-Distanz bleiben wollen. Seine Stärken (Reichweite, Zuladung und Sensorik) kann es in realistischen Szenaren für Österreich gar nicht ausspielen, dafür ist der rot-weiß-rote Luftraum zu klein.maro-airpower hat geschrieben: ↑Fr 16. Okt 2026, 19:47Üppig Luft/Luft-Bewaffnung könnte schon nützlich sein. Das riesige Radar auf jeden Fall - man sieht halt 5x weiter als mit dem Gripen....
Das scheint mir arg optimistisch. (Oder pessimistisch, aus europäischer Sicht).maro-airpower hat geschrieben: ↑Fr 16. Okt 2026, 19:47 Die Kosten sowohl bei Beschaffung als auch Betrieb dürften mit dem Eurofighter wettbwerbsfähig sein
Die USA haben für 72 Flugzeuge $108 Mio. pro Stück bezahlt, und zwar ohne Triebwerke. Bei einer deutlich geringeren Zahl für Österreich müsste man, Triebwerke und Inflation berücksichtigend, von Kosten jenseits der $120 Mio. ausgehen.
Was die Betriebskosten anlangt, hat man eine kleine globale Flotte (weltweit perspektivisch 350-400 Maschinen) zu berücksichtigen, selbst der Gripen wird vielleicht verbreiteter sein. Man hat ein riesiges Flugzeug mit zwei durstigen Triebwerken, das am Boden eine komplett neue Infrastruktur benötigt.
Selbst wenn man die wesentlich höheren Energie- und Lohnkosten in Europa in Rechnung stellt, tue ich mir schwer damit, mir vorzustellen, dass die F-15EX billiger anzuschaffen und zu betreiben wäre als die Typhoon.
Diese Aussage verstehe ich nicht. Alle durch die Medien geisternden Kandidaten sind Mehrzweckkampfflugzeuge, aber damit enden die Gemeinsamkeiten doch schon.maro-airpower hat geschrieben: ↑Fr 16. Okt 2026, 19:47Jedenfalls brauchen wir aber für eine Ausschreibung einen Wettbewerb - und da wäre die F-15 mit ihren Werten sicher ein Player den die anderen Bewerber berücksichtigen müssten.
Die F-15EX ist ein schweres Mehrzweckkampfflugzeug, konzeptionell stark in der Abfangjagd (BVR) und im Angriff auf Bodenziele. Alle anderen Kandidaten sind leichte Mehrzweckkampfflugzeuge.
Die F-35 ist in erster Linie ein Jagdbomber.
Die Typhoon ist in erster Linie ein Luftüberlegenheitsjäger.
F-16, Rafale und Gripen sind in ihren aktuellen Iterationen klassische leichte mehrrollenfähige Jagdflugzeuge.
Wenn das Bundesheer wirklich an der F-15EX interessiert ist, sind alle anderen Kandidaten per se raus. Es lässt sich meines Erachtens kein Lastenheft erfinden, das von allen Mustern gleichermaßen erfüllt werden könnte.
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maro-airpower
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Re: F-15EX Eagle II als Nachfolger für den Eurofighter?
Wer soll denn in unser "Pocket" kommen und kämpfen? Die NATO? Die EU?muck hat geschrieben: ↑Di 20. Okt 2026, 05:11 Anders als z.B. Typhoon und Rafale ist es nicht dafür konzipiert, in der "Pocket" zu kämpfen, doktrinär wird man immer auf Stand-off-Distanz bleiben wollen. Seine Stärken (Reichweite, Zuladung und Sensorik) kann es in realistischen Szenaren für Österreich gar nicht ausspielen, dafür ist der rot-weiß-rote Luftraum zu klein.
Wir sind - wenn es zum kämpfen käme - zweite oder dritte Linie hinter einem Luftkrieg der an den EU/NATO-Außengrenzen ausgefochten wird. Eindringen in gegnerische Lufträume braucht es nicht, aber sehr wohl Luftüberlegenheit und gute Sensorik. Denn die drei großen Goldhaube kannst dir abschminken.
Und von dem was ich weiß will man für so einen Fall längere Zeit permanent Jets in der Luft haben - CAP - deswegen auch die 36 - und wenn geht für längere Zeit am Stück - potenziell mit Luftbetankung - Promberger spricht das immer wieder an, dass er das für die C-390 haben will. Also weniger in "Reichweite" und mehr in "Time on Station" denken.
Ich schließe es aus, dass die NATO in der Lage ist die Wolke an Abstandwaffen ganz wegzumachen - was durchkommt damit musst fertig werden. Und die Zeit um sich ins Cockpit zu begeben, anzulassen, in Zeltweg abzuheben und sich Richtung Wien zu begeben wird es nicht geben.
Dann hat Striedinger mal gesagt wir sind einen EU-Ratsbeschluss weg vom Ende der Neutralität (42.7). Schon mal überlegt, was das heißt? Das geht von Stationierung weiter westlich außerhalb der Reichweite von Abstandwaffen bis Abfangen von Abstandswaffen im Vorfeld weiter östlich.... und nur Innsbruck-Wien sind schon mal 800km hin und retour - 2x30Min + 2h on Station bin ich schon auf 3h. Und da bin ich noch gar nicht "visionär" und denke noch immer in neutralen Grenzen.
Re: F-15EX Eagle II als Nachfolger für den Eurofighter?
Kann die F-15 in der Luft nicht ausschließlich über einen Ausleger (Stachel) betankt werden? Die C-390 verfügen meines Wissens nach ja nur die Möglichkeit mit dem Korb zu betanken, was dann ja - falls Luftbetankung ein Muss-Kriterium ist - gegen die F-15 sprechen würde.
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theoderich
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Re: F-15EX Eagle II als Nachfolger für den Eurofighter?
Ich nehme an, dass die Beschaffung von 36 EF-Nachfolger unsere Politik nicht gewillt ist 10 Mrd Euro (vmtl würde der Betrag gar nicht ausreichen) auszugeben. Das nächste Problem woher das fliegerische und technische Personal zu rekrutieren.
Das größte Problem dürfte aber sein, egal ob man gar F15EX oder F35 anschafft, ohne starker bodengebundener LV würden diese Flugzeuge bei einem Angriff aus dem Osten mittels Hyperschallwaffen bzw ball. Raketen, Marschflugkörper und Langstreckendrohnen, auf ihren Stützpunkten in Österreich mitsamt der kompletten Infrastruktur innerhalb von Stunden niedergewalzt sein.
Unsere finanziellen Mittel sollten mal in erster Linie für eine dementsprechende bodengebundene LV inklusive hochmobiler Radaranlagen für ein modernes Luftlagebild aufgewendet werden. Den Ersatz unserer EF auf vorerst die Hälfte auf etwa 18 Maschinen beschränken.
Das größte Problem dürfte aber sein, egal ob man gar F15EX oder F35 anschafft, ohne starker bodengebundener LV würden diese Flugzeuge bei einem Angriff aus dem Osten mittels Hyperschallwaffen bzw ball. Raketen, Marschflugkörper und Langstreckendrohnen, auf ihren Stützpunkten in Österreich mitsamt der kompletten Infrastruktur innerhalb von Stunden niedergewalzt sein.
Unsere finanziellen Mittel sollten mal in erster Linie für eine dementsprechende bodengebundene LV inklusive hochmobiler Radaranlagen für ein modernes Luftlagebild aufgewendet werden. Den Ersatz unserer EF auf vorerst die Hälfte auf etwa 18 Maschinen beschränken.
