F-35 Lightning II als Nachfolger für den Eurofighter?

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maro-airpower
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Re: F-35 Lightning II als Nachfolger für den Eurofighter?

Beitrag von maro-airpower »

Doppeladler hat geschrieben: ↑Di 14. Apr 2026, 13:50 Starkes Stück, der Umgang mit dem Kunden Finnland!
Das betrifft alle....
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Doppeladler
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Re: F-35 Lightning II als Nachfolger für den Eurofighter?

Beitrag von Doppeladler »

Was es nur noch schlimmer macht. Es werden nicht nur die Liefertermine eingehalten. Kunden müssen sich "selbst und auf eigene Kosten" um Nachbesserungen bemühen, die sie dann irgendwann zu unbekannten Kosten nur beim Lockheed Martin und Pratt & Whitney beauftragen können. Sie erhalten keine Entschädigung aufgrund der Nichteinhaltung der Verträge.
Das ist kein seriöser Vertragspartner. Wenn ich vor Vertragsabschluss von solchen Geschäftspraktiken weiß, dann darf ich eigentlich nichts unterschreiben - weder für eine 10er Packung-Büroklammern, noch für Kampfflugzeuge.
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asdf
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Re: F-35 Lightning II als Nachfolger für den Eurofighter?

Beitrag von asdf »

Also wer jetzt noch ernsthaft F-35 in Betracht zieht, dem kann man nicht helfen.
Woyzeck
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Re: F-35 Lightning II als Nachfolger für den Eurofighter?

Beitrag von Woyzeck »

Fakt ist halt, dass es derzeit das einzige am Markt verfügbare westliche Flugzeug mit diesen Eigenschaften ist. Und wer das braucht, wird es kaufen müssen. Die meisten haben ihre Bestellungen vor der aktuellen US-Regierung platziert. LM ist in einer bequemen Monopolstellung, weil wir in Europa kein Gen 5 Kampfflugzeug entwickeln wollten und auch bei Gen 6 keine gute Figur machen. Aber das wird sich sicher ändern.

Für Österreich wäre diese Beschaffung verrückt.
maro-airpower
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Re: F-35 Lightning II als Nachfolger für den Eurofighter?

Beitrag von maro-airpower »

Tyler Bardo, ehemaliger F-35-Pilot der US Marines und nun Director für F-35 Business Development bei Lockheed Martin, spricht bei der „DroneVation & Defence 2026” in Wien über die essenzielle Integration von bemannten Kampfjets und kollaborativen Kampfdrohnen (CCA).



Dazu gleich eine Ankündigung.

Am 18.+19. November gibt es in Wien das European Air Defence Summit 2026.
Ein Tag Boden/Luft ein Tag Luft/Luft
https://airdefencesummit.com/
maro-airpower
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Re: F-35 Lightning II als Nachfolger für den Eurofighter?

Beitrag von maro-airpower »

US GAO
F-35 SUSTAINMENT
Actions Needed to Ensure Updated Strategy Improves Persistent Readiness Challenges

https://www.gao.gov/assets/gao-26-108113.pdf
Since 2021, F-35 sustainment costs have continued to increase, but the F-35 has not met performance goals and performance has trended down.

Across the fleet from fiscal year 2021 through fiscal year 2025: The mission capable rate (percentage of time the aircraft can perform one of its tasked missions) declined from 67 percent to 44 percent.

The full mission capable rate (percentage of time the aircraft can perform all of its missions) declined from 38 percent to 25 percent.
theoderich
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Re: F-35 Lightning II als Nachfolger für den Eurofighter?

Beitrag von theoderich »

Eurofighter-Nachfolge: So will Lockheed Martin die F-35 beim Bundesheer platzieren

https://militaeraktuell.at/eurofighter- ... rtin-f-35/

https://de.linkedin.com/posts/j%C3%BCrg ... 60384-OhED
Zuletzt geändert von theoderich am Di 29. Sep 2026, 00:30, insgesamt 1-mal geändert.
theoderich
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Re: F-35 Lightning II als Nachfolger für den Eurofighter?

Beitrag von theoderich »

Besuch im Werk der F-35-Kampfjets: Hier könnten Österreichs Eurofighter-Nachfolger entstehen
Bald schon könnte auch Österreich F-35-Jets aus Texas beziehen. Die 15 Eurofighter des Bundesheeres erreichen Mitte der 2030er-Jahre ihr Lebenszeitende. Ersetzt werden sollen sie nach militärischer Planung durch 36 neue Überschalljets. Samt Infrastruktur, Ausbildung und Logistik veranschlagen die Beschaffer grob zehn Milliarden Euro. Zum Vergleich: Der ursprüngliche Vertrag über 18 Eurofighter kostete 2003 knapp zwei Milliarden Euro, 225 neue Pandur-Panzer wurden 2024 für rund 1,8 Milliarden bestellt. Es waren die beiden bisher größten Aufträge des österreichischen Bundesheeres.

Wegen der jahrelangen Vorlaufzeiten möchte die Bundesregierung noch dieses Jahr über die Finanzierung der Eurofighter-Nachfolge entscheiden. Dazu laufen hinter den Kulissen aktuell heiße Verhandlungen – auch darüber, welche Anforderungen an die Luftraumverteidigung ein Kampfjet in Zeiten veränderter Bedrohungslagen überhaupt erfüllen muss.

Das Bewerberfeld ist breit: die F-35 als wohl umfassendstes Gesamtpaket, die etablierten Eurofighter der vierten Generation. Die schwedische Saab Gripen E/F und die französische Rafale F5 werden ebenso gehandelt wie die amerikanische F-16, der südkoreanische KF-21 und der türkische Kaan. „Die Flieger sind eine hochpolitische Sache“, sagt ein hochrangiger Beamter aus dem Verteidigungsministerium. Es gehe nicht nur um Verteidigungsfähigkeit, sondern auch um Souveränität.
Bei Lockheed Martin betont man gerne den internationalen Charakter des Programms. Mehr als 2100 Zulieferer sind laut Konzern beteiligt, rund ein Viertel der Wertschöpfung jedes F-35-Jets komme aus Europa. Doch ist die Rüstungsschmiede eng verzahnt mit dem amerikanischen Verteidigungsministerium. Das Werk in Fort Worth steht auf geleastem Gelände der US-Luftwaffe. Dazu kommt, dass jeder exportierte Kampfjet zuerst vom Pentagon abgesegnet werden muss.

Die Abgrenzungsversuche zur unberechenbaren Trump-Regierung sind daher nur bedingt glaubwürdig. Gerade in Europa sorgt man sich darum, dass der über Jahrzehnte verlässliche Partner die Systeme im Zweifelsfall abstellen könnte. Einen oft kolportierten „Kill Switch“, mit dem Washington die Jets per Knopfdruck abschalten könnte, gibt es nach Angaben des deutschen Verteidigungsministeriums nicht. Abhängigkeiten bestehen aber bei Software, Ersatzteilen, Logistik und Weiterentwicklung des Systems.

»Die F-35 ist kein gewöhnlicher Kampfjet. Mit ihrem integrierten Radarsystem ist sie das beste Gesamtpaket für die Überwachung und Verteidigung aus der Luft. Das kann ein großer Deal für Österreich werden.«

Rob Weitzman
Entwicklungsmanager bei Lockheed Martin



Die Nachfrage in Europa ist dennoch groß. Bis 2035 sollen mehr als 700 Maschinen nach Europa ausgeliefert werden. Österreich würde sich damit in ein großes Netz bei Ausbildung, Wartung und Ersatzteilversorgung einklinken, sagt Rob Weitzman, Direktor für internationale Geschäftsentwicklung des F-35-Programms. „Das kann ein großer Deal für Österreich werden.“ Einer, der die heimische Luftverteidigung über mindestens vier Jahrzehnte prägen werde. Dafür sei man bereits in engem Austausch mit politischen Entscheidungsträgern in Österreich, erzählen die Lockheed-Verantwortlichen. Die Lobbymaschinerie läuft hinter den Kulissen längst auf Hochtouren.
Wie rasch Kalkulationen bei solchen Milliardenprojekten unter Druck geraten können, zeigt die Schweiz. Ursprünglich sollten 36 F-35-Flugzeuge innerhalb eines Finanzrahmens von sechs Milliarden Franken beschafft werden. Inzwischen ist klar, dass das Geld voraussichtlich nur für 30 Maschinen reicht. Auch bei nötigen Infrastrukturinvestitionen sind die Kosten explodiert. Für Umbauten auf drei Schweizer Militärflugplätzen waren 120 Millionen Franken bewilligt, mittlerweile werden rund 200 Millionen veranschlagt. Für Österreich ist das ein Warnsignal: Auch der Fliegerhorst Zeltweg müsste für einen Kampfjet der F-35-Familie ordentlich hochgerüstet werden.

Österreich und die Sache mit den Gegengeschäften

Damit rückt eine zweite Milliardenfrage in den Vordergrund: Was bekommt die österreichische Industrie zurück? Seit den Affären rund um den Eurofighter-Kauf 2003 ist das Wort „Gegengeschäfte“ politisch verbrannt. Klassische neue Gegengeschäftsverträge werden laut Wirtschaftsministerium derzeit nicht abgeschlossen. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) will jedoch wieder „rechtskonforme Gegengeschäfte“ und industrielle Kooperationen ermöglichen.

Doch wie könnten solche Gegengeschäfte aussehen? „Österreich plant militärische Beschaffungen und industrielle Kooperationen künftig nach dem dänischen Modell“, heißt es aus dem ÖVP-Ministerium. Kopenhagen prüft bei größeren ausländischen Rüstungsbeschaffungen etwa, ob Industriekooperationen zum Schutz wesentlicher Sicherheitsinteressen vorgeschrieben werden. Auf die österreichische Eurofighter-Nachfolge übertragen könnte das bedeuten, dass ein Hersteller wie Lockheed Martin bei einem Milliardenauftrag zugleich verbindlich Wertschöpfung und strategisches Know-how nach Österreich bringen müsste – die konkrete Quote würde laut Wirtschaftsministerium für das jeweilige Verfahren festgelegt.

Wie groß solche Pakete werden können, zeigt wieder die Schweiz: Für die F-35 sind Gegengeschäfte im Umfang von 60 Prozent des Vertragswerts vorgeschrieben. Österreich ging beim Eurofighter sogar noch weiter: Nach der Reduktion von 18 auf 15 Jets wurde eine Gegengeschäftspflicht von rund 3,5 Milliarden Euro vereinbart, anerkannt wurden letztlich sogar mehr als 4,5 Milliarden Euro bei 273 österreichischen Unternehmen. Sollten ähnliche Dimensionen wieder erreicht werden, können die neuen Flugzeuge auch zum industriepolitischen Hebel werden – unabhängig davon, welcher Anbieter den Zuschlag bekommt.

Österreich-Chef Mario Magana zufolge bereite Lockheed Martin bereits Industriekooperationen mit heimischen Unternehmen vor. Er spricht von einer Liste mit 30 potenziellen Partnern, darunter TTTech, Test-Fuchs, Frequentis und Blackshark.ai. Mit allen arbeite man bereits bei anderen Projekten zusammen. Denkbar seien auch Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit Universitäten.
https://www.diepresse.com/41294745/besu ... nachfolger
theoderich
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Re: F-35 Lightning II als Nachfolger für den Eurofighter?

Beitrag von theoderich »

"Krone" in der High-End-Waffenfabrik
Hier wollen die USA unseren nächsten Kampfjet bauen
Es ist Ende September, die Sonne über Fort Worth bei Dallas steht schon tief, doch sie brennt noch immer mit weit über 30 Grad auf den Parkplatzasphalt der größten High-End-Waffenfabrik der Welt. Alle paar Minuten bebt die heiße Luft, wenn wieder einer der hier produzierten, brandneuen F-35-Kampfjets vom anliegenden Flugplatz abhebt. Mit dem Auge sind die stahlgrauen Jets gegen den wolkenfreien Herbsthimmel gut zu erkennen, weiße Kondensstreifen bilden sich in scharfen Kurven an ihren Flügelenden. Doch am Radar sind sie nahezu unsichtbar. Das macht sie so einzigartig.

„Wir bauen hier mit der F-35 den ersten Mehrzweck-Kampfjet der 5. Generation“, erklärt Testpilot Tony Wilson, Rufname „Brick“, beim Betreten der 1,6 Kilometer langen Werkshalle. Fünf Flugzeugträger könnte man in ihr parken, knapp 20.000 Menschen arbeiten hier. Die Luft ist plötzlich angenehm kühl, das Donnern am Himmel verstummt. Klinisch reiht sich ein Bauteil an den anderen, manche Mitarbeiter tragen Masken und Schuhüberzüge. Flugzeuge der 5. Generation, das bedeutet: Sensoren in jedem Winkel der Maschine, wo früher Mechanik und Hydraulik waren. Sofortige Datenübertragung an befreundete Einheiten, wo früher noch aufwendig gefunkt werden musste. Aber vor allem bedeutet es eben: Tarnkappenfähigkeit. Die Jets sind nur schwer von feindlichen Flugzeugen oder der Luftverteidigung auszumachen. Zuletzt feststellen musste das das iranische Regime. Vergangenen März verlor es einen Großteil seiner Flugabwehr und ein Kampfflugzeug an unentdeckte israelische F-35.

In Golfwägen vorbeian unlackierten Jetflügeln

Handys, Schmuck, lose Teile wandern in einen extra ausgegebenen Beutel. Zu groß ist die Angst vor FOD, „foreign object debris“, also Kleinteilen, die herumliegen und in die komplizierte Mechanik der Jets gelangen könnten. Durch die Produktionslinie, an der sich ein halbfertiger Jet an den anderen reiht, geht es nicht zu Fuß – zu groß sind die Distanzen in der Halle. Man fährt mit kleinen Golfwägen. „Diese F-35 geht nach Finnland, diese an Deutschland, die da drüben an die Schweiz“, erklärt Rob Weitzman. Der Lockheed-Vertreter und ehemalige Kampfpilot hat die Rolle des Fremdenführers übernommen. „Gearbeitet wird rund um die Uhr in drei Schichten, alle zweieinhalb Tage verlässt ein neuer Jet die Hallen“, sagt Weitzman. Das ist eine fünfmal höhere Produktionsrate, als Lockheeds Mitbewerber derzeit schaffen. Halb Europa hat die F-35 bereits im Einsatz, sie ist ein Bestseller. Die Vorbestellungen reichen bis 2035. Ab dann sollen mehr als 700 der Tarnkappenjäger über unseren Nachbarländern kreisen. Auch bei uns?

Österreich sucht einen Eurofighter-Nachfolger

Hauptgrund, warum Lockheed hier Reportern stolz seine Hallen zeigt, ist ein wirtschaftlicher: Der Milliardenkonzern will auch in Österreich Geschäft machen. Die Zeit dafür ist günstig. Unsere 2007 in Dienst gestellten Eurofighter fliegen stetig ihrem Betriebsende entgegen. Die verbauten Computer sind alt und nehmen neue Software-Updates kaum mehr auf. Ersatzteile sind immer schwieriger zu bekommen. Techniker in Zeltweg klagen frustriert über bis zu 36 Monate Wartezeit bei raren Eurofighter-Bauteilen.

Knapp zehn Jahre geben die Bundesheer-Planer den österreichischen Jets noch und drängen jetzt schon auf eine Nachfolgelösung. Und die könnte angesichts ihrer zunehmenden Beliebtheit bei europäischen Luftwaffen auch die F-35 sein. „Dieses Flugzeug ist nicht mehr wie früher nur für eine Rolle konzipiert, wie etwa Luftraumüberwachung. Es kann alle Aufgaben übernehmen“, erklärt Weitzman. Und dazu gehört auch, dass der Tarnkappenjet tief in feindliches Gebiet eindringen und feindliche Luftabwehr oder Kommandozentralen bombardieren kann. „Dem Feind die Türe eintreten“ nennen das die Amerikaner. So, wie es die Israelis mit ihren F-35 über Teheran demonstriert haben. Ohne eine einzige Maschine zu verlieren.

Doch braucht Österreich langfristig all diese Fähigkeiten? Da sind sich Experten uneins. Als unsichtbare, fliegende Sensorenplattform, die etwa Drohnen schnell erkennen und abfangen könnte, wird sie Österreich angepriesen. Als aufwendig in Wartung und Betrieb und überpotent für unsere Landesverteidigung bezeichnen sie ihre Kritiker. Alleine die radarabweisende Außenhaut des Fliegers benötigt einen eigenen Wartungsvorgang bei bestimmten Temperaturen. Zehn Milliarden Euro werden für die Anschaffung der Jets wohl bereitgestellt werden müssen, egal, auf welchen Typ die Wahl fällt. Fabriksneue Kampfflugzeuge kosten mit Simulatoren, Ersatzteilen, Pilotentraining und Munition alle etwa gleich viel.

Ein fertiger Jet steht am Rollfeld des Werksflughafens. Er wirkt wuchtig, mit Kanten an Stellen, die man nicht vermuten würde, und Winkeln, die irritieren – nicht nur das Auge, sondern vor allem Radarstrahlen. Anstatt sie zu reflektieren wie ein gewöhnliches Flugzeug, verstreut die F-35 durch ihre Bauform und Oberfläche die auftreffende Energie. Kommt kein Radarecho zum Boden zurück, bleibt der Jet unerkannt.

Doch das funktioniert nur, solang die Form des Fliegers nicht durch äußere Bauteile gestört wird. „Hinter dieser Verkleidung etwa steckt die Bordkanone“, erklärt Testpilot „Brick“ und deutet auf eine unscheinbare Erhebung links hinter dem Cockpit. Nur bei Schussabgabe öffnet sich kurz eine Klappe, die den Lauf der Kanone freigibt. Nichts darf die Kontur des Fliegers stören. Raketen und Bomben werden ebenfalls intern in einem Schacht mitgeführt.

Nicht nur NATO-Länder, auch die neutrale Schweiz hat den Jet bestellt. 36 Stück, eine gewaltige Zahl für so ein kleines Land. Doch die Debatten darüber waren lange und ähnlich gelagert wie in Österreich: Ist das Flugzeug nicht ein bisschen viel für die Luftraumüberwachung des kleinen Landes? Und nicht zu teuer? Zuletzt stieg der Preis deutlich, den Schweizern war keine Fixpreisgarantie gegeben worden. „Da wurde schlecht verhandelt“, sagt ein Bundesheer-Insider, der namentlich nicht genannt werden will. Eventuell müssen die Eidgenossen nun auf 30 Jets reduzieren, ein innenpolitisches Blutbad bahnt sich an. Außerdem ist das fliegende Waffensystem aus den USA. Wollte Europa nicht eigentlich europäisch aufrüsten?

Europa setzt auf „Amerikas Arsenal“

Genügend Alternativen gäbe es (siehe rechts). Doch die Produkte verkaufen sich schleppend, vor allem am eigenen Kontinent. Tschechien tauscht seine schwedischen „Gripen“ derzeit gegen F-35 aus. Norwegen, Belgien und die Niederlande entschieden sich gegen den Eurofighter und für den US-Jet aus Texas, ebenso Finnland und Griechenland. Der Überschalljäger wird gerade zum neuen Gold-Standard in Europa. „Er ist europäischen Produkten zehn bis 20 Jahre voraus“, sagt ein hochrangiger Beamter im Verteidigungsministerium in Wien. „Leider.“

In Texas jedenfalls geht die Produktion des fast unsichtbaren Jägers ungehindert weiter. Erst kürzlich war US-Verteidigungsminister Pete Hegseth zu Gast. Es müsse noch schneller gebaut werden, sagte er vor der Belegschaft, „Amerikas Arsenal“ müsse weiter wachsen. Über dem Werk von Lockheed donnert es indes wieder. Gerade hebt wieder eine einzelne F-35 zu einem Testflug ab. In zweieinhalb Tagen folgt die nächste.

Knapp 160 Maschinen werden hier in Texas jährlich produziert. Mitbewerber schaffen ein Fünftel dieser Produktion.
https://www.krone.at/4325318


Ein typischer Boulevardartikel, der nur auf das Preisschild (das sowieso noch niemand beziffern kann) schaut ...
Kronen Zeitung hat geschrieben:Ist das Flugzeug nicht ein bisschen viel für die Luftraumüberwachung des kleinen Landes? Und nicht zu teuer? Zuletzt stieg der Preis deutlich, den Schweizern war keine Fixpreisgarantie gegeben worden. „Da wurde schlecht verhandelt“, sagt ein Bundesheer-Insider, der namentlich nicht genannt werden will.
... aber nicht auf die Verzögerungen bei der Entwicklung der F-35A:

F-35 Block 4: Upgrade and Future Role

https://euro-sd.com/2026/08/articles/ex ... 5-block-4/


Director Operational Test and Evaluation
FY 2025 Annual Report


https://www.dote.osd.mil/Portals/97/pub ... Report.pdf


Modernized Selected Acquisition Report (MSAR)
F-35 Lightning II Joint Strike Fighter (JSF) Program (F-35)


https://www.esd.whs.mil/Portals/54/Docu ... _PB_v5.pdf
stb76
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Registriert: Fr 6. Mai 2022, 13:51

Re: F-35 Lightning II als Nachfolger für den Eurofighter?

Beitrag von stb76 »

Wenns US-Ware wird, ist meine Achtung vor österreichischer Politik endgültig in der Tonne
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