«Patriot-Deal» mit Deutschland gescheitert – Mehrkosten steigen
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Schweiz: Programm "Air2030"
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theoderich
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Re: Schweiz: Programm "Air2030"
Fixpreis F-35A: GPK-N kommt zum Schluss, dass kein pauschaler Fixpreis mit den USA vereinbart wurde und die Organisation der Verhandlungen nicht zweckmäs-sig war
https://www.parlament.ch/press-releases ... ?lang=1031
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theoderich
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Re: Schweiz: Programm "Air2030"
Debakel um F-35-Beschaffung
Schweiz hat schon zwei Milliarden in die USA überwiesen [Ursprüngliche Überschrift: Bereits zwei Milliarden ins F-35-Loch geschüttet ]
https://www.blick.ch/politik/debakel-um ... 53092.html
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Kampfjet-Debakel: Auch bei den Betriebskosten des F-35 hat Bundesrätin Amherd falsche Versprechungen gemacht
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Kampfjet-Debakel: Auch bei den Betriebskosten des F-35 hat Bundesrätin Amherd falsche Versprechungen gemacht
https://www.nzz.ch/schweiz/fixpreis-deb ... d.10023057Viel schlimmer kann es für Viola Amherd nicht mehr werden, dachte man. Die Amtszeit der Bundesrätin wird für immer vom Fixpreis für den F-35 überschattet sein – den sie mantrahaft gepriesen und der sich in Luft aufgelöst hat. Noch selten wurde eine Magistratin derart verrissen wie im Bericht der Geschäftsprüfungskommission diese Woche. Die GPK kommt darin zum Schluss, dass der Bund nie einen «pauschalen Fixpreis» verhandelt habe.
Damit ist die Geschichte noch längst nicht ausgestanden. Schon 2028 sollen die ersten Jets in der Schweiz landen, und dann wird sich zeigen, wie viel der Betrieb der neuen Flotte kostet. Doch auch beim Unterhalt haben Amherd und ihre Leute zu grosse Versprechungen gemacht, wie Recherchen der «NZZ am Sonntag» zeigen.
Rückblende, in den Sommer vor fünf Jahren. Am 30. Juni 2021 gibt eine stolze Viola Amherd den Typenentscheid für den F-35 bekannt. Die staunende Öffentlichkeit erfährt, dass der «Ferrari der Lüfte» nicht nur das mit Abstand beste Kampfflugzeug, sondern auch das kostengünstigste sein soll. Selbst im Betrieb soll der Hightech-Jet billiger sein als die Konkurrenz.
Damals ist der Projektleiter Darko Savic Amherds starker Mann. Er trägt den Übernamen «Mister Kampfjet» und tritt mit viel Selbstbewusstsein auf. Zwei Tage nach dem Typenentscheid steht er vor die Medien und erklärt, dass man auch für die Betriebskosten aus den USA verbindliche Zusagen habe. «Die Betriebskosten sind vertraglich zugesichert für eine Laufzeit von zehn Jahren.» Wie hoch die Kosten in anderen Ländern seien, habe man gar nicht angeschaut. «Das wäre sinnlos.» Schliesslich habe die Schweiz ja eine verbindliche Offerte erhalten. Wenn der Unterhalt teurer werde, müsse der Bund das nicht aus dem eigenen Sack bezahlen, so Savic. Bis 2040 stünden die USA in der Pflicht. Hinterfragt hat diese Aussagen damals niemand.
Erste kritische Fragen stellte die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) im Frühling 2022. «Die von der EFK eingesehenen Unterlagen nennen einen Pauschalpreis für die Betriebskosten», schreiben die Prüfer des Bundes. Doch sie weisen gleichzeitig warnend darauf hin, dass es sich dabei nur um Schätzungen handle. Es sei immer von «estimated prices» die Rede. Trotzdem gehe Armasuisse von «festen Betriebskosten» bis ins Jahr 2040 aus.
Ein angeblicher Verhandlungserfolg der Schweiz
Statt die Prüfer ernst zu nehmen und die Annahmen noch einmal zu hinterfragen, weist Armasuisse die Kritik von sich. Für die Schweiz bestehe dank den Verträgen mit den USA bis ins Jahr 2040 eine «hohe Planungs- und Kostensicherheit».
Auch Viola Amherd und ihr «Mister Kampfjet» halten daran fest. Am 29. August 2022 marschieren eine entschlossene Bundesrätin und ihr Projektleiter in das Sitzungszimmer 286 unter der Kuppel des Bundeshauses. Savic versichert der Sicherheitskommission des Nationalrats noch einmal: «Wir haben beim F-35 ausgehandelt, dass wir einen Vertrag bis 2040 erhalten. Das ist ein spezifischer Verhandlungserfolg», so der Projektleiter gemäss internem Protokoll, das der «NZZ am Sonntag» vorliegt. «Es ist alles enthalten», so Savic zu der angeblichen Vollkostenrechnung.
Nach dieser Kampagne und vielen Auftritten zum Thema wird es plötzlich seltsam still. Alle reden nur noch über den Fixpreis beim Kauf der Jets. Und die Versprechungen zu den Betriebskosten geraten in Vergessenheit. Alle wichtigen Figuren aus dem Team Amherd treten zurück. Armeechef Süssli, Luftwaffenchef Merz, Projektleiter Savic und am Schluss auch die Bundesrätin selber nehmen den Hut. Die Betriebskosten sind kein Thema mehr.
Bis im Sommer 2025. Der neue Bundesrat Martin Pfister hat von Amherd ein toxisches Erbe übernommen. Ende Juni muss ein zerknirschter Pfister vor die Medien treten und Mehrkosten einräumen. An der Pressekonferenz stellt eine Journalistin des Magazins «Republik» auch eine Frage zum Unterhalt. «Das VBS sagte in der Öffentlichkeit, die Betriebskosten seien garantiert.» Was daraus geworden sei?
Der Neuling Pfister war von der Frage offensichtlich überrumpelt. «Also zu den Betriebskosten», sagt Pfister nach Worten ringend. «Meines Wissens haben wir uns nie dazu geäussert.» Danach übernimmt der Rüstungschef Urs Loher das Wort und sagt: «Wir haben keine Vereinbarung zu den Betriebskosten. Wir werden diese jährlich abschliessen.»
Kein Wort mehr zu der angeblich so hohen Planungs- und Kostensicherheit bis ins Jahr 2040. Auf Nachfrage bestätigt das Bundesamt für Rüstung nun, dass es keinen Mehrjahresvertrag mit den USA gibt. Und dann widerspricht Armasuisse fundamental den damaligen Aussagen des Projektleiters Savic. Der Vertrag für den Unterhalt bis ins Jahr 2040 habe keinerlei Festpreis-Note enthalten, schreibt die Behörde. Deshalb habe der Bund darauf verzichtet, ihn zu unterzeichnen, und schliesse nun nur noch Einjahresverträge für den Unterhalt ab. So könne die Schweiz genauer budgetieren.
Trotzdem fürchtet man in der Politik, dass damit auch diese Sache nun nochmals deutlich teurer wird. «Die Betriebskosten sind bis jetzt völlig unter dem Radar geblieben», sagt die SP-Nationalrätin Priska Seiler Graf. «Die Versprechungen von 2021 wurden still und leise begraben.» Das bereite ihr grosse Sorgen. «Die Betriebskosten sind einer der grossen Schwachpunkte des F-35.» Wenn er überhaupt einsatzbereit sei, dann sei er im Unterhalt sehr teuer, wie auch der Blick ins Ausland zeige.
Die Betriebskosten laufen im Ausland aus dem Ruder
Tatsächlich haben mehrere europäische Länder negative Erfahrungen bei der Einführung gemacht. So hat etwa die dänische Luftwaffe mit Betriebskosten von acht Milliarden Euro für dreissig Jahre gerechnet. Sie musste die Zahlen mittlerweile deutlich nach oben korrigieren, auf gegen zehn Milliarden Euro. Auch in Belgien und Norwegen führten die hohen Betriebskosten des Tarnkappenjets zu politischen Diskussionen.
Selbst bürgerliche Sicherheitspolitiker ärgern sich. «Es wundert mich leider nicht, dass es nun auch bei den Betriebskosten Probleme gibt», sagt der SVP-Nationalrat Michael Götte. Er gehe davon aus, dass es sich um das gleiche «Missverständnis» wie bei den Fixpreisen für die Beschaffung handle. «Es ist für mich ein absolutes Rätsel, wie die Schweiz trotz horrend teuren externen Anwälten und Beratern solche Punkte nicht sauber evaluieren konnte», so Götte.
Für den SVP-Sicherheitspolitiker ist aber klar, dass der Bundesrat nicht aus dem Vertrag aussteigen dürfe. «Wir brauchen diesen Flieger», so Götte. Diese Haltung zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Geschichte. Die bürgerliche Mehrheit will das amerikanische Flugzeug unbedingt. Dabei muss sich das Parlament auch selber an der Nase nehmen. Es hat die luftigen Versprechungen der Walliser Mitte-Magistratin und ihrer Entourage nur zu gern geglaubt.
Ein Artikel aus der «NZZ am Sonntag»
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theoderich
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Re: Schweiz: Programm "Air2030"
Parlament verabschiedet Armeebotschaft 2026theoderich hat geschrieben: ↑Fr 20. Mär 2026, 20:36 Armeebotschaft 2026: Bundesrat stärkt die Abwehr von Angriffen aus der Distanz
https://www.news.admin.ch/de/newnsb/Al3 ... JpYX86F54z
https://www.vbs.admin.ch/de/parlament-a ... chaft-2026
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Re: Schweiz: Programm "Air2030"
Patriot-Raketen, die nächste Lebenslüge?
https://www.bazonline.ch/patriot-rakete ... 7118764022
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theoderich
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Re: Schweiz: Programm "Air2030"
Schweizer Delegation signiert ersten F-35A – Produktion und Auslieferung der Kampfflugzeuge auf Kurs
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Das erste Schweizer Kampfflugzeug F-35A nimmt Gestalt an: Eine Delegation mit dem Chef der Armee, Korpskommandant Benedikt Roos, dem Rüstungschef Urs Loher und dem Kommandanten der Luftwaffe, Divisionär Christian Oppliger, signierte am 21. September 2026 einen Teil der Flugzeugstruktur der ersten für die Schweiz bestimmten F-35A. Beim Besuch im Werk von Lockheed Martin in Fort Worth, Texas informierten sich die Vertreter des VBS über den Stand der Produktion und tauschten sich mit Vertretern der US-Streitkräfte und des Herstellers aus.
Anlässlich des sogenannten «Bulkhead Signature» setzten die Schweizer Vertreter ihre Unterschriften auf den vorderen Rumpfspant, den sogenannten «Bulkhead», des ersten Schweizer F-35A.
https://www.ar.admin.ch/de/newnsb/X0kuujIprauBDie ersten acht für die Schweiz bestimmten F-35A werden ab Mitte 2027 auf der Ebbing Air National Guard Base in Arkansas für die Ausbildung der Schweizer Pilotinnen und Piloten sowie des Bodenpersonals eingesetzt. Anschliessend werden die in den USA hergestellten Kampfflugzeuge schrittweise in die Schweiz überführt.
Der F-35A wird in den kommenden Jahren auf den Militärflugplätzen Payerne, Meiringen und Emmen eingeführt. In Payerne ist die Stationierung ab Mitte 2028 vorgesehen, in Meiringen ab 2030 und in Emmen ab 2032.
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theoderich
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Re: Schweiz: Programm "Air2030"
Trotz Fixpreisdebakel fliessen Milliarden in die Aufrüstung: Ist der nächste Flop nur eine Frage der Zeit?
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https://www.nzz.ch/schweiz/trotz-fix-pr ... d.10025182Martin Pfisters Woche begann sportlich. Am Montagnachmittag prasselten im Nationalrat die kritischen Fragen zum verkorksten Kampfjet-Kauf auf den Verteidigungsminister ein. Am Abend dann billigte zumindest der Ständerat die Schaffung eines Fonds, mit dem der Bund möglichst rasch milliardenschwere Rüstungskäufe bestreiten will. Passt das zusammen? Nicht wirklich. Und die Leute, die in letzter Zeit einige der dunklen Winkel des Verteidigungsdepartements ausgeleuchtet haben, sind sich sicher: Es dürfte weiter rumpeln im Verteidigungsdepartement (VBS), sollte das Parlament die Geldschleusen öffnen.
David Roth war vor rund einer Dekade einmal Präsident der krawalligen Jungsozialisten. Eine halbe politische Ewigkeit ist das her. Geblieben ist eine ordentliche Portion Skepsis gegenüber der Armee und der Art und Weise, wie das VBS geschäftet. Das war wohl nicht die schlechteste Voraussetzung für Roths Arbeit am Bericht der Geschäftsprüfungskommission (GPK), der ein für alle Mal mit der Mär vom Fixpreis des F-35 aufräumte.
Zwei Wochen nach der Publikation des GPK-Berichts sitzt Roth im Vorzimmer seiner Fraktion im Bundeshaus und sinniert darüber, was sich vom Kauf des Flugzeugs für künftige Geschäfte ableiten lässt. «Leider habe ich wenig Anlass zu glauben, dass das VBS die notwendigen Schlüsse aus dem F-35-Debakel gezogen hat», sagt der SP-Nationalrat. Der Einfluss der Truppe auf die Rüstungsbeschaffungen sei viel zu gross. Die Politik lasse sich deren Wünsche diktieren.
Noch ein zweiter Punkt lässt Roth wenig Gutes erahnen. Industrie und Verwaltung seien zu eng verbandelt. Das wecke Zweifel an der Unabhängigkeit der Leute in der Verwaltung. Roth spricht von einer Drehtür zwischen den Unternehmen und dem Bund. Die Beispiele gibt es. Der Rüstungschef Urs Loher machte zuvor Karriere bei Rüstungskonzernen. Und der ehemalige Projektverantwortliche für den F-35 wechselte 2025 zum Flugzeugbauer Pilatus.
Derzeit ist Roth skeptisch, ob die Voraussetzungen gegeben seien, um den nötigen Wandel anzustossen. «Ich befürchte, dass, wenn der Bund seine Rüstungsvorhaben wie geplant vorantreibt, der nächste Fehlschlag vorprogrammiert ist.»
Auf der entgegengesetzten Seite des Nationalrats sitzt Benjamin Fischer. Wie Roth hat auch er einmal eine lärmige Jungpartei angeführt, allerdings jene der SVP. Und auch er war Teil der Gruppe von Parlamentariern, die den angeblichen Fixpreis und die Verhandlungen mit den Amerikanern aufgearbeitet haben. «Wir haben Hinweise dafür gefunden, dass kritische Stimmen unmissverständlich gedeckelt wurden», sagt Fischer. «Das ist keine Kultur, in der man rasch aus Fehlern lernt. Und es ist keine Atmosphäre, die sich über Nacht ändert.»
Doch Zuwarten liege nicht drin, zeigt sich Fischer, einer der wenigen aktiven Offiziere im Parlament, überzeugt. Zu lange sei die Armee kurz und klein gespart worden. Nun, wo es ernst gelte in Europa, klafften gefährliche Lücken im Arsenal. «Wir sind auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen, dass Martin Pfister und sein Departement es irgendwie auf die Reihe bekommen», sagt der SVP-Parlamentarier.
Kollateralschäden zeichnen sich ab
Allen Verfehlungen der Vergangenheit zum Trotz wirbt Fischer nun dafür, dem VBS «eine gewisse Beinfreiheit» zu verschaffen. Der gegenwärtige parlamentarische Prozess funktioniere zu träge und, ja, zu durchsichtig. Die Zeit der detaillierten Armeebotschaften sei vorbei. Kein Staat lege seinen potenziellen Gegnern seine grössten Schwachstellen offen. Stattdessen solle das VBS seine Ausgaben möglichst flexibel tätigen: «Aber eine Debatte, bei der im Ratsplenum jede Patronenkiste verhandelt wird, ist nicht länger angebracht.» Fischer macht sich keine Illusionen, was dabei passieren kann: «Es wird Kollateralschäden geben bei den nächsten Rüstungskäufen. Es geht gar nicht anders bei dem Zeitdruck, unter dem das VBS nun steht.»
Das Bundesamt für Rüstung (Armasuisse), das die Beschaffungen des VBS organisiert, macht tatsächlich vorwärts. Man bereite proaktiv Beschaffungen vor, damit diese bei zusätzlichem finanziellem Spielraum möglichst rasch umgesetzt werden könnten, erklärt die Sprecherin Daniela Renzo. Das Risikomanagement soll gestärkt werden, und bei besonders heiklen Projekten fänden zusätzliche Überprüfungen statt. Das sind einige der Lehren aus dem F-35-Deal. Auch hat das Bundesamt seinen Rechtsdienst aufgestockt. Das passt ins Bild, Armasuisse ist im Wachstum begriffen, den steigenden Rüstungsausgaben sei Dank. «Mit einem zusätzlichen Personalbedarf ist deshalb zu rechnen», so Renzo. Der genaue Umfang ist noch offen.
Michel Huissoud geht das etwas gar schnell. Er war Direktor der Eidgenössischen Finanzkontrolle, jener Behörde, die früh darauf hingewiesen hatte, dass der Fixpreis des F-35 keinen Bestand haben dürfte. Nun fordert Huissoud Konsequenzen. Jene Parlamentarier der Sicherheitspolitischen Kommissionen, die dem Bund zu wenig auf die Finger geschaut hätten, sollten ihre Kommissionssitze räumen und unbelasteten Kollegen Platz machen. Und bevor der Bund sich in die nächsten Geschäfte stürzt, will Huissoud einige grundlegende Fragen geklärt haben. Die vielleicht wichtigste: Wie lief das genau bei der Evaluation der Kampfjets? «Ich halte eine strafrechtliche Untersuchung für notwendig», sagt Huissoud. Dabei solle geprüft werden, ob die Auswahl des F-35 manipuliert worden sei.
Beim VBS rüstet man sich für die Zukunft. Doch die Vergangenheit wird das Departement so schnell nicht los.
Ein Artikel aus der «NZZ am Sonntag»
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Re: Schweiz: Programm "Air2030"
«Fass ohne Boden»:
Schweiz soll «ihre» F-35-Kampfjets anderen Ländern andrehen
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Schweiz soll «ihre» F-35-Kampfjets anderen Ländern andrehen
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