Bugsonar: 1× nicht näher bezeichnet, durch Atlas Elektronik
Schleppsonar: 1× nicht näher bezeichnet, durch Atlas Elektronik
Elektronische Gegenmaßnahmen:
Schiffe 1 und 2: AN/SLQ-32(v) 6 SEWIP Block 2
Schiffe 3 bis 8: KORA40 ESM & Virgilius ECM
Effektoren:
Senkrechtstartanlage: 12× Mark 41 (strike length), 96 Zellen insgesamt zu 64 und 32
Hauptgeschütz: 1× BAE Mark 45 Mod. 4 127 mm
Anti-Schiffsflugkörper: 8× NSM 1A/3SM
Mehrzweck-Maschinenkanone: 2× qNFMLG [vermutlich Seahawk MSI 30 mm, muck]
Nahbereichsflugabwehr: 2× Mark 49 GMLS Mod. 5
Direktenergiewaffe: durch MBDA, 100 kW-Klasse
Torpedowerfer: 2×Tripelwerfer MU90
Anders gesagt, es wird sich um das größte und kampfstärkste Kriegsschiff der Deutschen Marine seit ihrem Bestehen handeln, und um das größte deutsche Kriegsschiff seit 1941. Was auffällt: Kompromisslösungen im Sinne einer beschleunigten Beschaffung (zwei Teilflotten bezüglich EloKa, 30 Tage Seeausdauer keine Muss-Forderung mehr); Abkehr von der OTO Melara bzw. Leonardo; und vor allem Krampfkraft in allen Dimensionen der Seekriegsführung.
Faktisch handelt es sich um Kreuzer, die F127 werden zu den potentesten Schiffen innerhalb der NATO gehören.
Marine erhält das neue Unterwassersystem Blue Whale
Am 25. Februar 2026 wird der Deutschen Marine in Eckernförde offiziell das neuartige System „Large Unmanned Underwater Vehicle Blue Whale“ übergeben. An der Zeremonie werden der Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung, Jens Plötner, sowie die Chief Executive Officer von TKMSThyssenKrupp Marine Systems ATLAS ELEKTRONIK, Michael Ozegowski, und Israel Aerospace Industries ELTA Ltd., Boaz Levy, teilnehmen.
Blue Whale ist das bislang größte und modernste unbemannte Unterwasserfahrzeug der Marine. Das für weiträumige Aufklärung ausgelegte Seefahrzeug hat eine Länge von 10,9 Metern, einen Durchmesser von 1,12 Metern und wiegt 5,5 Tonnen. Wie schon in der Luft müssen unbemannte Systeme auch selbstverständlicher Teil maritimer Operationen werden, um den Herausforderungen hybrider Kriegführung wirksam zu begegnen. Die beschafften Systeme sollen deshalb künftig die Unterwasseraufklärung ergänzen.
Deutsch-israelische Kooperation
Das unbemannte Seefahrzeug Blue Whale ist das Ergebnis einer Kooperation des deutschen Herstellers TKMSThyssenKrupp Marine Systems ATLAS Elektronik und des israelischen Unternehmens IAI ELTA Ltd. Bereits im November 2024 erprobte es die Marine bei der Ortung und Verfolgung von Unterwasserzielen in der Ostsee. Auch die Eignung zur verdeckten Überwasseraufklärung war Teil des intensiven Tests. Die Ergebnisse waren derart überzeugend, dass eine beschleunigte Beschaffung des Systems vorangetrieben und 2026 ein erstes Exemplar an die deutschen Seestreitkräfte übergeben wird.
C2 Robotics, and its European partner Eurobotics GmbH, has marked a significant milestone with the Speartooth Large Uncrewed Undersea Vehicle (LUUV) being sold to Germany.
Die F123B soll auf möglichst große Synergieeffekte mit der kommenden F128 ausgerichtet und zeitweilig neben dieser betrieben werden. Als Schleppsonar wurde TRAPS von Elbit ausgewählt; die Sensorik und Führungssysteme kommen komplett von Saab (Sea Giraffe 4A, Sea Giraffe 1X, Ceros 200, vernetzt mit 9LV). Offenbar soll die F128 ähnlich ausgestattet werden. (Quelle)
Die F125 sollen alle eine 32-Zellen-Senkrechtstartanlage für IRIS-T SLM erhalten. (Quelle)
Large Remote Missile Vessels (ergänzt Fregatten) ... 3 Stk.
[...]
Deutsche Marine prüft die Beschaffung von Tomahawk-Marschflugkörpern
Um der wachsenden Bedrohung durch Russland zu begegnen, arbeitet die Deutsche Marine an der Erhöhung der Kampfkraft ihrer Bestandsflotte. Dazu sollen mehr, stärkere und weiterreichende Effektoren auf allen Marine-Plattformen genutzt werden, wie der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Jan Christian Kaack, heute bei den zweiten Navy Talks in Berlin vor Journalisten ausführte. „Aktuell prüfen wir die Einrüstung von Tomahawks auf Einheiten unserer Marine. Und das sieht gar nicht schlecht aus“, sagte der Inspekteur. Weitere Details nannte er nicht.
Deutsche Marine (Whatsapp) hat geschrieben:Vizeadmiral Jan Christian Kaack, Inspekteur Deutsche Marine: „Mit dem erfolgreichen Schuss einer ballistischen Rakete gestern Nacht im Nordantlantik haben wir Marinegeschichte geschrieben. Ich bin hochzufrieden mit dieser Leistung. Das System lässt sich erfolgreich von unseren Einheiten aus einsetzen und die mögliche Reichweite übersteigt alles, was wir bisher kannten. Zum Schutz Deutschlands und unserer Verbündeten stellt diese Erprobung ein neues Kapitel in Sachen Abschreckung und Verteidigungsbereitschaft auf See dar."
🎥: Bundeswehr/Stamm/Gottschalch/EKT
The German Navy Completed a Successful Firing Trial with IAI’s LORA Ballistic Weapon System
theoderich hat geschrieben: ↑Do 15. Mai 2025, 00:38
Das Ziel sei die schnelle Kampfwertsteigerung der Flotte. Dabei schreckt die Marine auch vor unkonventionellen Maßnahmen nicht zurück. So sollen ihre neuen Hochseeschlepper mit neuen Kommunikationsmitteln, Minenschienen und „anderem“ ausgestattet sowie das Forschungsschiff Planet von der Marine für die Sicherung der maritimen Infrastruktur eingesetzt werden.
613349-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Schiffe und Boote – Marine-Hafenschlepper und flexibler Fähigkeitsträger (Navy-Tug flex) - TNW
OJ S 172/2026 07/09/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Lieferleistungen
1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung:
Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr
2.1. Verfahren
Titel:
Marine-Hafenschlepper und flexibler Fähigkeitsträger (Navy-Tug flex) - TNW
Beschreibung:
Für die Deutsche Marine sind über eine Rahmenvereinbarung bis zu 20 baugleiche Hafenschlepper mit Arbeitsdeck der Klasse 724, die den Vorgaben einer anerkannten Klassifikationsgesellschaft und der deutschen Flagge entsprechen, aus einer bereits laufenden Serienproduktion neu zu beschaffen. Dabei ist über den Einsatz als reinen Schlepper hinaus eine zusätzliche Verwendung als "flexibler Fähigkeitsträger" beabsichtigt, welcher die Aufnahme von zwei ISO 20-Fuß-Standardcontainern bzw. vier ISO 10-Fuß-Containern und eine technische Seeausdauer von mindestens sieben Tagen ermöglicht. Aufgrund der aktuellen sicherheitspolitischen Lage ist zum Zwecke der Eindämmung des laufenden hybriden Krieges Russlands gegen die Bundesrepublik Deutschland und ihre Verbündeten im Nord- und Ostseeraum eine kurzfristige Beschaffung (bis 2028) erforderlich. Ziel ist es, die bei der Deutschen Marine derzeit vorhandenen sechs ca. 35 Jahre alten, nicht mehr bedarfsdeckenden Hafenschlepper der Klasse 725 zu ersetzen.
Die vorgenannten Hafenschlepper werden insbesondere für die Erfüllung nachfolgender Einsatzaufgaben beschafft:
Assistenz/Bugsieren/Manövrieren von Schiffen und Booten der Marine auf Reeden und im Hafen,
Schleppen von Marineschiffen, -booten und Geräten im Hafen und im küstennahen Seegebiet,
Begleiten von Seezielschießen inkl. Transport, Ausbringen und Schleppen von Seezielen,
Aufnahme von zwei ISO 20-Fuß- Standardcontainern bzw. vier ISO 10-Fuß-Containern,
Unterstützung bei Werfterprobungen, Standproben und Kompensationsfahrten,
Eisdienst in den Häfen,
Brandbekämpfung im Hafen und auf See,
Hilfeleistung bei Gewässerverunreinigung sowie
Sicherung und Bergung von Schiffen und Booten in See.
Beschreibung:
Um die anerkannte Fähigkeitslücke der Deutschen Marine zu schließen, ist es erforderlich, zunächst zehn Hafenschlepper mit Container-/Arbeitsdeck mit der Möglichkeit des Abrufes von bis zu zehn weiteren Einheiten zu beschaffen. Ferner umfasst die Beschaffung insbesondere:
die Einweisung/Schulung der Besatzung, Erstellung/Aktualisierung eines Projektterminplans, Installierung eines Risikomanagements sowie Durchführung von Bausachstandsbesprechungen.