Verlängerung droht
Bundesheer-Reform: Immer mehr flüchten zum Zivildienst
https://www.oe24.at/a/bundesheer-reform ... -900107111
Medienberichte 2026
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theoderich
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theoderich
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Re: Medienberichte 2026
FPÖ-Landeschef
Kunasek zerpflückt Wehrdienstreform: "Schade, was hier nicht gelungen ist"
https://www.oe24.at/a/kunasek-zerpfluec ... -900107312
Bei Katastrophen: Grüne wollen Heeres-Helis unter Kommando des Landes stellen
https://www.kleinezeitung.at/artikel/41 ... es-stellen
Kunasek zerpflückt Wehrdienstreform: "Schade, was hier nicht gelungen ist"
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Bei Katastrophen: Grüne wollen Heeres-Helis unter Kommando des Landes stellen
https://www.kleinezeitung.at/artikel/41 ... es-stellen
- Die kleinliche Wehrdienst-Debatte (Leitartikel)
https://kurier.at/meinung/die-kleinlich ... /403184211Als Klaudia Tanner vor wenigen Tagen erklärt hat, sie wolle das Gehalt von Zivildienern vorerst nicht an das der Grundwehrdiener anpassen, da unkten nicht wenige: Die Verteidigungsministerin halte das eine offenbar für weitaus wichtiger als das andere – Wertschätzung drückt sich ja sehr oft in finanzieller Zuwendung aus.
Tatsächlich wurde die Debatte um die Verlängerung der Wehrpflicht über weite Strecken sehr seltsam geführt. Vor allem die Frage, ob Wehr- und Zivildienst gleich wertvoll sind, hat sich als kaum zielführend erwiesen. Warum?
Niemand, der halbwegs bei Trost ist, wird die Arbeit von „Zivis“ kleinreden. In vielen Bereichen, insbesondere im Rettungs- und Pflegebereich, funktioniert unsere Gesellschaft nicht ohne die helfenden Hände von Zivildienern.
Es ist allerdings ein trauriges Faktum, dass die demokratische Gesellschaft, wie wir sie heute kennen und hoffentlich wertschätzen, auf einem Fundament steht, in das groß ein Wort eingemeißelt ist: „Sicherheit“.
Wer in den vergangenen Jahren Experten wie Franz-Stefan Gady auch nur ein wenig zugehört hat, weiß: Die Verlängerung der Wehrpflicht ist kein nassforscher Tagtraum kriegslüsterner Generalstäbler, nein: Sie ist das Ergebnis nüchterner Analysen und vor allem dem Faktum geschuldet, dass die Welt 2026 unberechenbarer und unsicherer geworden ist. In dieser veränderten Lage soll die längere Wehrpflicht bzw. militärische Ausbildung mehrere Ziele erreichen: Sie ist Garantie nach innen, also für die Soldaten selbst, dass sie für den Worst Case bestmöglich ausgebildet sind. Nach außen, an die Adresse von internationalen Beobachtern - ob uns wohlgesonnen oder nicht – ist sie das Signal: Österreichs Bevölkerung würde seine Art zu leben, also Demokratie, Rechtsstaat, Meinungsfreiheit etc. nicht einfach aufgeben.
Dieser Aspekt ist in der Debatte oft zu kurz gekommen, und so hart es ist: In gewisser Weise ist der Wehrdienst tatsächlich wichtiger geworden als der Wehr–Ersatzdienst. Denn das eine ermöglicht das andere erst. Nur eine Gesellschaft, die die österreichische bzw. europäische Art zu leben robust verteidigen will, kann und wird Institutionen betreiben, in denen Zivildiener ihren unverzichtbaren Beitrag für eben diese Gesellschaft leisten.
So gesehen werden die nächsten Tage spannend. Denn sowohl die Grünen als auch die FPÖ haben erklärt, sie wollen der Wehr- und Zivildienstreform bzw. -verlängerung nicht zustimmen. Die Grünen, weil sie mehr Geld für die Zivis fordern. Die FPÖ, weil ihr alles nicht weit genug geht. Angesichts der Tatsache, dass es bei der Wehrdienst-Verlängerung auch um den Fortbestand unseres „Way of life“ geht, wirkt das seltsam, um nicht zu sagen: kleinlich.
kurier.at, Bö | 16.08.2026, 18:00
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theoderich
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Re: Medienberichte 2026
Freiwilliges Soziales Jahr: Diakonie fürchtet um Anerkennung
https://orf.at/stories/3439372/
Neos-Politikerin Wotschke: „Langfristig wollen wir ein Berufsheer“
https://orf.at/stories/3439372/
Neos-Politikerin Wotschke: „Langfristig wollen wir ein Berufsheer“
https://www.diepresse.com/41177727/neos ... berufsheerWie haben Sie die Verhandlungen um den neuen Wehrdienst wahrgenommen? Offenbar gab es ja bei den Neos im Klub eher die Dogmatiker – und dann die Parteiführung, die offener für Kompromisse war.
Im Kern stehen wir für ein Berufsheer. Wir haben aber eine sicherheitspolitische Lage, in der sich ein solches nicht sofort umsetzen lässt. Kurzfristig ist die Frage, wie wir mit dem jetzigen System verteidigungsfähiger werden. Zentral für uns ist aber die europäische und die langfristige Perspektive, bei der man stärker in Richtung Berufsheer gehen muss.
Also an sich wollen Sie weiterhin ein Berufsheer?
Das ist unser Parteiprogramm und die langfristige Perspektive.
Europaweit setzten aber immer mehr Staaten auf die Wehrpflicht, weil dort das Berufsheer nicht funktioniert.
Wir schauen meist nur nach Deutschland. Es gibt viele europäische Länder wie die Niederlande, wo ein Berufsheer sehr wohl gut funktioniert. Wichtig für uns ist die europäische Komponente, Österreich alleine ist nicht verteidigungsfähig.
Zuletzt geändert von theoderich am Mo 17. Aug 2026, 11:23, insgesamt 1-mal geändert.
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theoderich
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Re: Medienberichte 2026
„Neos fantasieren von einem Berufsheer“: ÖVP kritisiert Koalitionspartner
https://www.diepresse.com/41179064/neos ... kritisiert
https://www.diepresse.com/41179064/neos ... kritisiert
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theoderich
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Re: Medienberichte 2026
Ab 2028 kann Österreich Waldbrände mit eigenen Flugzeugen löschen
https://www.kleinezeitung.at/artikel/41 ... n-loeschen
https://www.kleinezeitung.at/artikel/41 ... n-loeschen
