theoderich hat geschrieben: ↑Fr 3. Jul 2026, 20:43Veit Dengler (NEOS) erkundigte sich nach Investitionen in die Drohnenabwehr, deren Ausbau Tanner als klare Priorität bezeichnete. Für 2027 und 2028 seien jeweils rund 100 Mio. € vorgesehen.
Die Systeme für die Drohnenabwehrbatterie werden 2028 - 2029 geliefert. Heuer sind Zahlungen von 20 Mio. EUR budgetiert.
2. Welche weiteren Ausbauschritte sind über die im Landesverteidigungsbericht genannte „ Anfangsausstattung" der Flugabwehr mittlerer Reichweite hinaus vorgesehen?
a. Welche zusätzlichen finanziellen Auswirkungen werden dafür derzeit angenommen?
Zu 2 und 2a:
Bei der fachlich zuständigen Abteilung meines Ressorts, der WSM, liegen aktuell Folgemaßnahmen im Bereich der Drohnenabwehr im VSHORAD (Kurzdistanz) Bereich auf, welche nach Vergabezuschlag der (elektronischen) Drohnenabwehr eingeleitet werden sollen. Grund dieser zeitlichen Staffelung ist es, dass die Fähigkeiten/Systeme der kinetischen Drohnenabwehr in den Systemaufbau der elektronischen Drohnenabwehr unmittelbar in deren Systemarchitektur integrierbar sind. Exakte Zahlen können daher erst nach der Systemfestlegung elektronische Drohnenabwehr genannt werden.
4. Welche detaillierten Mittel sind im Bereich Drohnen und Drohnenabwehr für 2027 budgetiert?
Zu 4:
Für 2027 sind für die Beschaffung von Drohnen keine Beträge vorgesehen. Für den Bereich der Drohnenabwehr sind 20,0 Mio. Euro eingeplant.
5. Welche detaillierten Mittel sind im Bereich Drohnen und Drohnenabwehr für 2028 budgetiert?
Zu 5:
Für 2028 sind für die Beschaffung von Drohnen keine Beträge vorgesehen. Für den Bereich der Drohnenabwehr sind 5,0 Mio. Euro eingeplant.
Die Gefahr über unseren Köpfen: So schützt sich Österreich gegen Drohnen
Wesentlich kostengünstiger ist die Drohnenabwehr mittels Laser, eine israelische Entwicklung, die vom Bundesheer derzeit getestet wird. Und erprobt wurde laut Promberger kürzlich am Truppenübungsplatz Allentsteig auch eine spezielle Abwehrdrohne: Sie fliegt der feindlichen Drohne entgegen, wirft ein Netz über sie und fängt sie damit. Der große Vorteil: Die gegnerische Drohne bleibt unversehrt und man kann dann durch ihre technischen Details feststellen, wer sie losgeschickt hat.
Voraussetzung für die Abwehr von Drohnen ist klarerweise, dass man sie rechtzeitig erkennt. Da ist Österreich mit dem Radarsystem „Goldhaube“ mit der Zentrale in St. Johann sehr gut aufgestellt. Laut Generalmajor Gerfried Promberger wird das System derzeit durch neue mobile Radarsysteme namens MARS ergänzt, mit denen es möglich ist, selbst Flugobjekte von der Größe eines Golfballs rechtzeitig zu entdecken.
DSEI opens today in London, where Rafael is unveiling the IRON BEAM 450, a new high-energy laser beam director that expands our portfolio of advanced laser air defense solutions.
theoderich hat geschrieben: ↑Do 20. Nov 2025, 22:22
Gemeinsamer Bericht des Bundesministers für Inneres, des Bundesministers für Innovation, Mobilität und Infrastruktur und der Bundesministerin für Landesverteidigung, Zahl 2025‑0.855.248, betreffend Entwicklung einer Drohnenabwehrstrategie
Summa summarum: Man will Drohnen mit Strategiepapieren, Gesetzen, Verordnungen und neuen Organisationseinheiten "abwehren" - aber nicht mit neuen technischen Mitteln:
BM Jörg Leichtfried hat geschrieben:Drohnen im Bereich von Flughäfen ✈ & kritischer Infrastruktur 🏥 stellen eine wachsende Herausforderung für die Sicherheit dar. In Österreich arbeiten Flughafenbetreiber, Austro Control sowie BMI - Bundesministerium für Inneres, Bundesministerium für Landesverteidigung & Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Verkehr eng zusammen, um Drohnen frühzeitig zu erkennen & Gefahren abzuwehren.
Mit der nationalen Drohnenschutzstrategie, der Novelle des Luftfahrtgesetzes & dem Resilienz Kritischer Einrichtungen-Gesetz wurden die rechtlichen Grundlagen weiter gestärkt.
Mit 13 Schweizer Firmen waren wir an der erst zum zweiten Mal durchgeführten DroneVation & Defence in Wien vertreten – erstmals mit einem Schweizer Gemeinschaftsstand.