Bundesheer beschafft Leonardo M-346FA
Re: Bundesheer beschafft Leonardo M-346FA
Soll heißen anfangs Zeltweg oder Klagenfurt?
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maro-airpower
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Re: Bundesheer beschafft Leonardo M-346FA
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theoderich
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Re: Bundesheer beschafft Leonardo M-346FA

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theoderich
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Re: Bundesheer beschafft Leonardo M-346FA
Gerfried Promberger
2 Std.
Italien und Österreich verstärken ihre strategische Partnerschaft und werden künftig bei der Ausbildung von Militärpiloten sowie im industriellen Bereich noch enger zusammenarbeiten.
Österreich setzt schon jetzt mit dem Hubschrauber AW-169 „Lion“ auch auf italienische Produkte, mit der Beschaffung der Unterschall-Training-Jets von Leonardo vertiefen wir diese erfolgreiche Zusammenarbeit.
https://de.linkedin.com/posts/gerfried- ... 55168-RDezUnd wenn die Leonardo M-346FA in Österreich eintreffen, können wir auch wesentliche Teile der fliegerischen Ausbildung (Pase III und Phase IV) nach Österreich zurückholen.
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theoderich
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Re: Bundesheer beschafft Leonardo M-346FA
nvestigativ
Geheimsache „Leonardo“ – Jet-Firma traf Unternehmer in Wien
https://www.profil.at/investigativ/gehe ... /403173811
Geheimsache „Leonardo“ – Jet-Firma traf Unternehmer in Wien
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theoderich
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Re: Bundesheer beschafft Leonardo M-346FA
Kommentar
Leonardo in Wien: Der nächste Auftrag im Blick, der letzte noch offen
https://de.linkedin.com/posts/j%C3%BCrg ... 23201-fbCd
Leonardo in Wien: Der nächste Auftrag im Blick, der letzte noch offen
Informationsveranstaltung sorgt für Irritationen
Für zusätzliche Ernüchterung sorgte nun heute eine Informationsveranstaltung gemeinsam mit Leonardo in Wien. Rund 150 Vertreter österreichischer Unternehmen waren gekommen – in der Erwartung, endlich konkrete Informationen über Projekte, Bedarfe und Kooperationsmöglichkeiten zu erhalten.
Stattdessen drehte sich – so wurde es Militär Aktuell von gleich mehreren Teilnehmern berichtet – die Veranstaltung fast ausschließlich um den Lieferanten-Registrierungsprozess – also um jene formalen Schritte, die Unternehmen überhaupt erst absolvieren müssen, um bei Leonardo als potenzielle Zulieferer gelistet zu werden.
Auch organisatorisch verlief der Termin demnach nicht ganz glücklich. Die italienische Delegation erschien verspätet, operative Ansprechpartner aus Einkauf und Lieferantenmanagement wurden lediglich remote zugeschaltet. Tonprobleme und sprachliche Barrieren erschwerten zusätzlich den Austausch. Der Eindruck vieler Teilnehmer: Man wollte über konkrete Inhalte sprechen – Leonardo sprach vor allem über Prozesse und war auch dabei noch schlecht vorbereitet.
https://militaeraktuell.at/leonardo-wie ... -im-blick/Bemerkenswert war allerdings noch ein anderer Aspekt der Veranstaltung. Gemeinsam mit den Leonardo-Managern reisten auch zwei Vertreter des europäischen Lenkflugkörper- und Fliegerabwehrherstellers MBDA nach Wien. Offiziell ging es um mögliche Industriekooperationen – allerdings nicht im Zusammenhang mit der M-346-Beschaffung.
Vielmehr stand offenbar bereits das nächste große Beschaffungsvorhaben des Bundesheeres im Fokus: die geplante bodengebundene Luftverteidigung mittlerer Reichweite (MRAD).
Dort gilt MBDA mit seinen Systemen CAMM-ER, SAMP/T und MICA VL als einer der aussichtsreichen Anbieter – neben Konkurrenten wie Diehl Defence mit Iris-T SLM (-> Iris-T SLM für Österreich? Diehl Defence setzt auf industrielle Verankerung). Dass MBDA und Leonardo dabei eng verbunden sind, überrascht mit Blick auf den Auftritt in Wien wenig: Leonardo hält 25 Prozent am europäischen Lenkflugkörperkonzern, die übrigen Anteile entfallen auf Airbus und BAE Systems.
Genau diese Konstellation sorgte bei der Veranstaltung allerdings für Irritationen. Denn bei vielen Industrievertretern entstand der Eindruck, dass bereits intensiv über die nächste Milliardenbeschaffung gesprochen wird, während die zugesagte Industriekooperation aus dem laufenden M-346-Projekt noch immer kaum sichtbare Ergebnisse liefert. Leonardo scheint lieber an das Morgen zu denken, als an das heute.
Natürlich entstehen Industriekooperationen nicht über Nacht. Der Aufbau belastbarer Lieferketten braucht Zeit, Zertifizierungen und vor allem gegenseitiges Vertrauen. Gerade deshalb wären Transparenz über Ziele, Zeitpläne und den tatsächlichen Umsetzungsstand so wichtig. Umso enttäuschender war der heutige Auftritt in Wien: Statt konkrete Fortschritte aufzuzeigen, wurde vielfach um den heißen Brei herumgeredet – anstatt ihn gemeinsam anzupacken.
Denn eines ist klar: Vertrauen entsteht nicht durch Absichtserklärungen, sondern durch sichtbare Projekte und messbare Ergebnisse. Genau darauf wartet die österreichische Industrie aber bis heute. Und heute sogar zehn Minuten länger – weil die italienischen Gastgeber es nicht einmal rechtzeitig zu ihrer eigenen Veranstaltung geschafft haben.
https://de.linkedin.com/posts/j%C3%BCrg ... 23201-fbCd
Zuletzt geändert von theoderich am Mo 6. Jul 2026, 21:15, insgesamt 1-mal geändert.
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theoderich
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Re: Bundesheer beschafft Leonardo M-346FA
Parlamentskorrespondenz Nr. 685 vom 03.07.2026
Militärbudget überschreitet Fünf-Milliarden-Grenze
viewtopic.php?p=48231#p48231
Drei Jahre später weiß man nur, dass eine Einführung unwahrscheinlich ist, weil die Beschaffung "finanziell nicht bedeckt werden" kann ...
Militärbudget überschreitet Fünf-Milliarden-Grenze
Im August 2023 war kurzzeitig die Rede davon, statt der Option "in zusätzliche sechs Drohnen zu investieren":So sei etwa zugunsten von Investitionen in Drohnen und Drohnenabwehr auf eine zweite Staffel der Advanced Jet Trainer verzichtet worden.
viewtopic.php?p=48231#p48231
Drei Jahre später weiß man nur, dass eine Einführung unwahrscheinlich ist, weil die Beschaffung "finanziell nicht bedeckt werden" kann ...
Um der ebenfalls von Laimer angesprochenen "prekären Situation" im Flugbereich zu begegnen, zeigte sich Tanner für die Einführung einer Milizstruktur offen.
Auch Wolfgang Schandor (FPÖ) sprach die Personalsituation an und erkundigte sich speziell nach Heerespilotinnen und -piloten sowie nach einer besseren finanziellen Stellung von Offizieren. Tanner berichtete von derzeit 143 Pilotinnen und Piloten bei einem Besetzungsgrad von rund 74 %. Zudem befänden sich gerade 32 Flugschülerinnen und Flugschüler in Ausbildung, wie ein Experte des Ressorts bestätigte.
https://www.parlament.gv.at/aktuelles/p ... 026/pk0685Tanner erläuterte, dass der Vertrag über zwölf Leonardo Advanced Jet Trainer bereits abgeschlossen worden sei. Das Gesamtvolumen betrage rund 1,5 Mrd. € und umfasse neben den Luftfahrzeugen auch Ausbildung und Logistik. Die Ratenzahlungen würden 2027 beginnen.
Zuletzt geändert von theoderich am Mo 6. Jul 2026, 00:34, insgesamt 3-mal geändert.
Re: Bundesheer beschafft Leonardo M-346FA
theoderich hat geschrieben: ↑Fr 3. Jul 2026, 15:21 Kommentar
Leonardo in Wien: Der nächste Auftrag im Blick, der letzte noch offen
Informationsveranstaltung sorgt für Irritationen
https://militaeraktuell.at/leonardo-wie ... -im-blick/
Gibt es dazu einen konkreten Vertrag mit der italienischen Regierung oder nur eine Absichtserklärung?
Geht es bei den Kooperationen nur um Leonardo?
Sonst könnte man den Italienern schon mal etwas auf die Füße steigen….
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theoderich
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Re: Bundesheer beschafft Leonardo M-346FA
Offenbar geht es nicht nur um Leonardo, sondern auch um EMBRAER. In beiden Fällen existiert nur ein "Memorandum of Understanding", also ein rechtlich völlig unverbindliches Schriftstück:
Industriekooperationen in Österreich (783/J) (Beantwortet am 27. 5. 2025)
https://www.parlament.gv.at/gegenstand/XXVIII/J/783
Industriekooperationen in Österreich (2693/J) (Beantwortet am 18. 8. 2025)
Aviation Forum Austria 2026
Future. Technology. Cooperation – Innovating Beyond Borders
https://www.ffg.at/aviation-forum-austria-2026
Industrielle Kooperation
Neues Infoblatt des Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) zur Zusammenarbeit rund um die M-346-FA Jets
29.05.2026
https://www.wko.at/noe/industrie/indust ... ooperation
Beim Eurofighter gab es ein konkretes Gegengeschäftsangebot und darauf folgend einen Gegengeschäftsvertrag zwischen der Eurofighter Jagdflugzeug GmbH und dem BMWA. U.a. mit einem festgelegten Kompensationsvolumen, einem "Abwicklungsmodus" inkl. Berichtswesen, Bestimmungen zur Anrechenbarkeit von Geschäftsabschlüssen und einer Pönale:
Industriekooperationen in Österreich (783/J) (Beantwortet am 27. 5. 2025)
https://www.parlament.gv.at/gegenstand/XXVIII/J/783
Industriekooperationen in Österreich (2693/J) (Beantwortet am 18. 8. 2025)
https://www.parlament.gv.at/gegenstand/ ... dStage=100Zur Frage 4
Gemeinsam mit dem BMLV und der Finanzprokuratur werden, wie im Regierungsprogramm vorgesehen, Optionen für industrielle Kooperation auf Basis und strenger Einhaltung des rechtlichen Rahmens ausgelotet.
- Wie wird der österreichische Technologieanteil bei der Beschaffung der M-364 von Leonardo über den italienischen Staat vertraglich sichergestellt?
Aviation Forum Austria 2026
Future. Technology. Cooperation – Innovating Beyond Borders
https://www.ffg.at/aviation-forum-austria-2026
- Industriekooperationen im Sicherheits- und Verteidigungssektor
Aktuelle Kooperationen und Strategien des BMWET
Mag. Sylvia Vana
Abteilungsleitung - Ansiedlungen und Unternehmensservice, Industriepolitik
Hörsching, 13. März 2026
https://open4aviation.at/resources/pdf/ ... a_Vana.pdf
Industrielle Kooperation
Neues Infoblatt des Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) zur Zusammenarbeit rund um die M-346-FA Jets
29.05.2026
https://www.wko.at/noe/industrie/indust ... ooperation
Beim Eurofighter gab es ein konkretes Gegengeschäftsangebot und darauf folgend einen Gegengeschäftsvertrag zwischen der Eurofighter Jagdflugzeug GmbH und dem BMWA. U.a. mit einem festgelegten Kompensationsvolumen, einem "Abwicklungsmodus" inkl. Berichtswesen, Bestimmungen zur Anrechenbarkeit von Geschäftsabschlüssen und einer Pönale:
Gegengeschäftsvertrag hat geschrieben:Kompensationsvolumen
Als Kompensationshöhe wurden 4,0 Milliarden Euro vereinbart. Die Gegengeschäftsverpflichtung ist binnen 15 Jahren vom Zeitpunkt der Wirksamkeit des Vertrages zu erfüllen.
Erfüllung
Zur Sicherstellung der Erfüllung der eingegangenen Gegengeschäftsverpflichtung führt das BMWA eine konstante Projektverfolgung und Kontrolle durch. Zusätzlich sind pönalisierte Zwischenmeilensteine (diese gewähren ein rasches Anlaufen der Gegengeschäfte) vereinbart sowie eine nach Ablauf des Erfüllungszeitraumes für etwaige nichterbrachte Kompensationsvolumina zu entrichtende Pönale in der Höhe von max. 200 Millionen Euro.
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theoderich
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Re: Bundesheer beschafft Leonardo M-346FA
Untergliederung 14 Militärische Angelegenheiten (37/SABBA)
3. Welche lnfrastrukturmaßnahmen am Fliegerhorst Vogler in Hörsching sind für die Einführung der Leonardo M-346 noch nicht abgeschlossen.
a. Welche Gesamtkosten werden dafür veranschlagt?
- Zu 3 und 3a:
Auf Grund der erforderlichen Infrastrukturbedarfe durch die Beschaffung neuer Flugsysteme (C-390 M, UH60-M und M-346 FA) war eine grundsätzliche infrastrukturelle Neuausrichtung notwendig. Die Umsetzung dieser Baumaßnahmen müssen zum einen den Bedarfen der neuen Flugsysteme gerecht werden und zum anderen jedoch auch unter Berücksichtigung einer möglichst geringen negativen Einflussnahme des laufenden militärischen und zivilen Flugbetriebes durchgeführt werden. Die endgültigen Infrastrukturbedarfe für Einsatzbereitschaft, Hangarierung, Wartung und Personal können damit nicht zeitgerecht bereitgestellt werden. Folglich ist die Inbetriebnahme des Flugsystems M-346 FA zum Teil in temporärer Infrastruktur notwendig. Die Hangarierung und Wartung wird aus derzeitiger Sicht in einem bestehenden Hangar erfolgen. Der mit September 2029 zulaufende Ausbildungssimulator M-346 FA wird in einem dafür vorgesehenen Objekt untergebracht werden. Derzeit wird das haushaltsrechtliche Einvernehmen dazu mit dem Bundesministerium für Finanzen hergestellt.
Die geschätzten Projektkosten bekannter Infrastrukturbedarfe für das System M-346 FA werden derzeit für die beiden betroffenen Liegenschaften Fliegerhorst VOGLER sowie HINTERSTOISSER (Ausbau FlWft sowie Errichtung AGE-Lager) mit rund 265 Mio. Euro veranschlagt.
4. Welche Kosten entstehen dem Bund bis zur vollständigen Fertigstellung der Infrastruktur in Hörsching durch provisorische Unterbringungs-, Ausbildungs- oder Wartungslösungen im Zusammenhang mit der Einführung der Leonardo M-346?
- Zu 4:
Die geschätzten Projektkosten temporärer Ersatzinfrastrukturlösungen für das System M-346 FA werden derzeit mit rund 15 Mio. Euro veranschlagt. Diese umfassen unter anderem die Errichtung von temporären Leichtbauhallen, Umbaumaßnahmen zur temporären Nutzung von Bestandsobjekten und die Errichtung von Containercompounds für Kanzleibedarf.
https://www.parlament.gv.at/dokument/XX ... 770869.pdfzu 1:
Wie viele Investitionen sind im Bereich der Infrastruktur für Garagen und Hangars geplant?
Für Garagen und Hangars sind für 2027 Investitionen in der Höhe von rund 61 Mio. Euro und für 2028 rund 80 Mio. Euro geplant. Zudem ist eine Neuerrichtung bzw. Sanierung von Garagen und Hangars, beispielsweise im Rahmen von Großbauvorhaben wie der Neuerrichtung der Großkaserne Villach und der Errichtung des Luftbezirks in Hörsching, vorgesehen. Diese geplanten Investitionen sind in den vorgesehenen Gesamtkosten des jeweiligen Projektes berücksichtigt.
Zu 2:
Wie setzt sich das Budget für den AJT zusammen? (Gesamtprojektkosten, Lebenszykluskosten inkl. Betriebskosten)
Das Budget für den M346FA (AJT) stellt sich wie folgt dar:
Gesamtprojektkosten sind mit 1.600.000.000 Euro veranschlagt, davon Betriebskosten bis 2035 in Höhe von 38.000.000 Euro. Die Lebenszykluskosten können erst nach Betriebsaufnahme und dem Vorliegen von Betriebswerten seriös berechnet werden. Für den Betrieb (exkl. Treibstoff, Personal, Modifikationen und Infrastruktur) wird bis zum Jahr 2059, der voraussichtliche Nutzungsdauer, mit 480.486.634 Euro zu rechnen sein.
