Was nicht im Budget abgebildet sit, sind die Eurofighter. Zuletzt hat es bereits Meldungen gegeben, dass die Nachfolge für diese Kampfflugzeuge finanziell nicht möglich sein wird. Ist dieses Thema ad acta gelegt?
Tanner: Nein, kann man auch nicht ad acta legen, weil es ein Faktum ist, dass wir im Bereich der aktiven Luftraumüberwachung auf jeden Fall ein Nachfolgemodell nach unseren Eurofightern benötigen. Wenn ich weiß, dass das technische Ende im Jahr 2035 da ist, wenn wir wissen, dass wir 2033 beginnen müssen, auszuphasen, und wenn wir wissen, dass 50- bis 60-mal ein sogenannter Anruf Priorität Alpha z umir kommt, dann weiß man als neutraler Staat, dass wir innerhalb Europas im Luftraum keine Lücke lassen dürfen. Es ist vorgesehen im Regierungsprogramm. Wir haben vor zwei Wochen im Ministerrat ein Bekenntnis zur aktiven Luftraumverteidigung beschlossen. Darin ist auch enthalten, dass wir jetzt mit den Vorbereitungsarbeiten beginnen, damit ja nur keine Lücke entsteht. Es geht jetzt um die Grundsatzentscheidung.
Vodosek: Die Analyse für die Luftverteidigung hat begonnen. Wir haben drei europäische Anbieter und zumindest zwei bis drei außereuropäische Anbieter. Wir schauen uns jetzt den Markt an. Ich habe schon Briefe an die Rüstungschefs der möglichen Anbieterländer gesangt. Ziel ist es - auch von der Regierung vorgegeben - dass wir Ende 2028, Anfang 2029 eine Typenentscheidung treffen können. Das bedeutet für uns auch, dass es einen Vertrag gibt, denn nur dann habe ich eine Type entschieden. Da sind wir gut unterwegs.
Entwicklungen Luftraumüberwachung
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theoderich
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung
GEBHART Martin: "Wir können die Beschaffung der Rüstungsgüter fortsetzen", in: Kurier. Standort Österreich vom 27. 6. 2026, p. 26
